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Kapitel 41

작가: Lina
last update 게시일: 2026-03-19 02:30:42

Isabella

Ich zerrte Enzo über den Kiesweg zum Boot. Er sackte immer wieder weg, seine Stiefel hinterließen tiefe Furchen im perfekten Rasen. Die Sirenen in der Ferne waren kein Standard-Alarm der Zürcher Polizei. Das war das tiefe, aggressive Heulen der privaten Sicherheitskonzerne. Sie kamen nicht, um Fragen zu stellen. Sie kamen, um ihre Investition zu sichern.

„Lass mich...“, keuchte Enzo. Sein Kopf hing kraftlos auf meine Schulter.

„Halt die Fresse, Enzo. Nicht jetzt.“

Ich hievte ihn über d
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  • Silent Echoes of Rome    Kapitel 41

    IsabellaIch zerrte Enzo über den Kiesweg zum Boot. Er sackte immer wieder weg, seine Stiefel hinterließen tiefe Furchen im perfekten Rasen. Die Sirenen in der Ferne waren kein Standard-Alarm der Zürcher Polizei. Das war das tiefe, aggressive Heulen der privaten Sicherheitskonzerne. Sie kamen nicht, um Fragen zu stellen. Sie kamen, um ihre Investition zu sichern.„Lass mich...“, keuchte Enzo. Sein Kopf hing kraftlos auf meine Schulter.„Halt die Fresse, Enzo. Nicht jetzt.“Ich hievte ihn über die Reling des Speedboots. Das Metall war glatt und kalt. Ich sprang hinterher, riss die Abdeckung des Zündschlosses ab und schloss die Kabel kurz. Der Motor brüllte auf, ein satter, dunkler Ton, der durch Mark und Bein ging. Ich warf die Leinen los und riss den Gashebel nach vorn. Das Boot schoss mit einem harten Ruck vom Steg weg, die Nase hob sich steil aus dem schwarzen Wasser des Zürichsees.Hinter uns, in der Villa, flackerten jetzt Taschenlampen auf. Gestalten in taktischer Ausrüstung stür

  • Silent Echoes of Rome    Kapitel 40

    IsabellaDie Villa am Zürichsee sah aus wie ein Festungsbau aus weißem Sichtbeton. Keine Fenster im Erdgeschoss, nur schmale Schießscharten und Kameras, die jede Bewegung im Radius von fünfhundert Metern scannten. Moretti saß da drin wie eine Spinne in einem sterilen Netz. Er wusste, dass wir kommen. Er hatte den Feuerschein des Penthouses sicher von seiner Terrasse aus beobachtet.„Er hat die Zufahrt mit Straßensperren dichtgemacht“, sagte Enzo. Er lehnte schwer gegen das Lenkrad des gestohlenen Audis. Das Display im Cockpit zeigte Warnmeldungen in Dauerschleife – Treibstoffmangel, Systemfehler, Reifendruck. Der Wagen war Schrott, genau wie wir.„Wir nehmen nicht die Straße“, sagte ich. Ich checkte das Magazin der Glock. Nur noch fünf Schuss. „Wir kommen über den See.“Ich sah zu ihm rüber. Sein Gesicht war blass, fast transparent im fahlen Licht der Armaturen. Das Blut an seiner Seite war getrocknet, eine dunkle, harte Kruste. Er sah mich an, und in seinen Augen lag eine Ruhe, die m

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    Isabella Das weiße Glühen des Kurzschlusses fraß die Dunkelheit im Penthouse für einen Wimpernschlag. Dann herrschte totale Finsternis, nur unterbrochen vom roten Pulsieren der Notlichter an den Server-Racks. Aris fluchte irgendwo vor mir. Er klang nicht mehr wie ein Gott, sondern wie ein feiger Buchhalter, dem gerade die Bilanzen um die Ohren flogen. Ich rannte los. Mein Körper kannte den Weg, bevor meine Augen sich an das Licht gewöhnt hatten. Einer der Söldner feuerte blind. Die Kugel pfiff an meinem Kopf vorbei und zerschlug eine Glasvitrine hinter mir. Ich warf mich zu Boden, rollte mich über die Schulter ab und kam direkt vor seinen Beinen zum Stehen. Ich rammte ihm den Lauf der Glock unter das Kinn und drückte ab. Der Rückstoß vibrierte durch meinen ganzen Arm. Sein Körper sackte schwer auf mich, ein massives Gewicht aus Kevlar und totem Fleisch. Ich stieß ihn weg und wirbelte herum. Der zweite Söldner hatte ein Nachtsichtgerät heruntergeklappt, das grünlich in der Dunkelhe

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    Isabella Ich riss das Bike in die Kurve. Der Reifen fraß sich in den Asphalt der Quaibrücke. Vor uns flackerte Zürich. Mein Virus fraß die Stadt von innen heraus. Die riesigen Werbe-Hologramme an den Fassaden der Bahnhofstrasse verzerrten sich zu Pixelschlamm. Ein Luxus-Label nach dem anderen löste sich in grüne Code-Kaskaden auf. Keine glatten Gesichter mehr, kein Lifestyle-Dreck, nur noch das digitale Skelett einer sterbenden Infrastruktur. „Das System krepiert“, sagte ich. Der Wind peitschte mir ins Gesicht. Mein Körper war schwer, jede Bewegung ein Kampf gegen die Erschöpfung, aber die Wut hielt mich aufrecht. Enzo klammerte sich an mich. Seine Hände lagen flach auf meinem Bauch, seine Haut brannte durch mein Shirt. Er war am Ende, sein Atem ging rasselnd. „Die Bullen werden unruhig, Isabella. Schau.“ Am Straßenrand standen die autonomen Streifenwagen still. Ihre Blaulichter zuckten in unregelmäßigen Abfolgen. Die biometrischen Scanner an den Straßenecken drehten sich hilflos

  • Silent Echoes of Rome    Kapitel 37

    Isabella Die Hütte war ein Betonklotz, halb in den Fels einer Schweizer Schlucht gegraben. Kein Strom, kein Netz, nur das kalte Leuchten der Backup-Batterien, die ein steriles, blaues Licht über den Boden warfen. Ich hatte Enzo auf den massiven Holztisch gezerrt. Er war bei Bewusstsein, aber seine Augen waren nur noch dunkle Krater in einem aschefreien Gesicht. „Halt still“, sagte ich. Meine Stimme war ein raues Messer. Ich riss Julians Designer-Sakko in Streifen. Morettis Kugel war sauber durchgegangen, aber die Entzündung fraß ihn auf. Ich goss den Rest des hochprozentigen Wodkas, den ich in der Küche gefunden hatte, direkt in die Wunde. Enzo bäumte sich auf, seine Sehnen am Hals traten hervor wie Drahtseile, ein unterdrücktes Brüllen erstarb in seiner Kehle. Er packte meine Handgelenke, seine Knöchel wurden weiß vor Druck. „Scheiße“, keuchte er, während der Schweiß ihm in Sturzbächen über die Stirn lief. „Trink“, befahl ich und hielt ihm die Flasche an die Lippen. Er nahm eine

  • Silent Echoes of Rome    Kapitel 36

    Enzo ​Die Rückbank des schwarzen SUV fühlte sich an wie ein verdammter Sarg. Das Leder war glatt, kühl und viel zu bequem für jemanden, der gerade innerlich verfaulte. Julian, Isabellas „alter Kollege“, saß am Steuer und starrte mit einer obsessiven Ruhe auf das Head-up-Display, das Navigationsdaten auf die Windschutzscheibe projizierte. Er trug ein maßgeschneidertes technisches Sakko – Elite-Akademie-Uniform, 2026 Edition. Arrogant, sauber, stinkreich. ​Isabella saß auf dem Beifahrersitz, die Glock locker auf ihrem Schoß. Sie sah nicht aus dem Fenster. Sie beobachtete Julian. ​„Noch zehn Kilometer bis zur Grenze“, sagte Julian. Er klang viel zu entspannt. „Die biometrischen Scanner am Übergang Genf sind auf meine Firma registriert. Wir fahren einfach durch. Keine Fragen, keine Scans für euch.“ ​„Halt einfach die Fresse und fahr“, entgegnete Isabella. Ihr Ton war trocken. ​Ich spürte, wie der Wagen beschleunigte. Das Morphin ließ nach, und die Realität knallte mit voller Wucht zu

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