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Kapitel 338

Clara Winter
Clara hatte das mit Absicht gesagt. Jetzt waren sie und der schwerverletzte David hier gestrandet, und dieser Otto hatte sie die ganze Zeit mit lüsternem Blick angestarrt. Sie musste wachsam bleiben.

Doch David erkannte Claras Identität überhaupt nicht an. In seinen Augen war sie schließlich längst von Niklas geschieden. Dass sie sich trotzdem so ausgab, fand er unverschämt.

David wollte gerade etwas sagen, da warf Clara ihm einen vernichtenden Blick zu. „Halt den Mund!“

Dabei drückte sie auf seine Wunde. „Wie, du bist noch nicht vor Schmerz gestorben?!“

„Ah, das tut weh!“ Schweiß trat David vor Schmerz auf die Stirn. „Clara, glaubst du, ich bringe dich nicht um?“

Da sagte der Dorfarzt: „Die Verletzung am Bein ist zu schwer. Ich kann nur die Blutung stillen. Morgen müssen wir ihn in die Stadt bringen, damit er dort behandelt werden kann.“

Clara schüttelte den Kopf. „Dafür haben wir keine Zeit. Sein Bein muss noch heute Nacht behandelt werden.“

Der Dorfarzt fragte: „Wie behandeln
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