MasukIsabella Conti wähnte sich in Sicherheit, bis Dante Moretti auftauchte. Gutaussehend, gefährlich und unbeschreiblich dominant, begehrt er sie nicht nur, er will Rache. Die Vergangenheit ihrer Familien ist blutbefleckt: Isabellas Vater tötete Dantes Vater, und Dantes Vater ermordete Isabellas Tante. Nun prallen Verlangen und Rache aufeinander. Jede leidenschaftliche Berührung, jeder besitzergreifende Kuss zieht Isabella tiefer in Dantes Welt – eine Welt, in der Leidenschaft Strafe bedeutet und Hingabe einen hohen Preis hat. Kann sie dem Mann widerstehen, der ihren Körper begehrt und sie büßen lassen will, oder wird ihre tödliche Vergangenheit sie beide verschlingen?
Lihat lebih banyakIsabella POV
Ich wusste, dass meine Eltern Feinde hatten, aber ich hätte mir nie vorstellen können, dass die Zeugenschaft eines Mordes mein ganzes Leben verändern würde.
Es ging so schnell, dass es schon zu spät war, als mein Gehirn begriff, was los war. Ich rief nicht die Polizei, weil ich nicht klar denken konnte und nicht einmal eine Waffe hatte, um mich zu verteidigen.
Nur ein Idiot würde sich blindlings in Gefahr begeben. Ich hätte genauso gut zwei Obdachlose um eine Mülltonne streiten können. Es war noch nicht einmal neun Uhr, aber die Straßen waren wegen der eisigen Kälte wie leergefegt, und leider war ich ganz allein dort. Ich hatte keinen einzigen Laut gehört.
Mein Vater hatte mir immer beigebracht, wie man Gefahren entkommt und wie man sich in Gefahrensituationen verhält. Ich hatte geglaubt, entkommen zu sein, doch plötzlich presste sich eine kräftige Hand auf meinen Mund und erstickte meinen Schrei, bevor er überhaupt aufsteigen konnte.
Dann berührte das Messer meine Kehle – kalter Stahl auf kalter Haut. Der Druck war so stark, dass ich wusste, er bluffte nicht. Seine Stimme war so eisig wie die Klinge, so scharf wie die Winterluft, die in meinen Lungen stach.
Der Schnee fiel stärker und verschluckte den Schein des nächsten Wohnhauses. Es war die perfekte Kulisse für Gewalt. „Mach nur einen Laut, und ich schlitze dir die Kehle auf. Ich lasse dich verbluten wie Vieh.“ Warum zum Teufel hatte ich nicht einen anderen Weg nach Hause genommen? Ich zwang mich zu atmen und stillzuhalten. „Das ist mein Mädchen“, murmelte er.
Ich hasste diesen Satz, hasste die Herablassung, die davon triefte. Ich versuchte, gegen seine Handfläche zu sprechen. „Fick dich.“ „Was hab ich denn gerade gesagt?“ Ich trat ihm auf den Fuß und versuchte, ihn umzuwerfen, so wie meine Dicke es mir beigebracht hatte, aber der Mann war riesig. Er rührte sich kaum.
Ich gab das Manöver auf und rannte weg. „Du blödes Mädchen.“ Seine Hand hakte sich an meinem Knöchel ein und riss mich so heftig zu Boden, dass mein Körper auf den Beton knallte. Er kam wieder auf mich zu, das Messer erhoben, bereit, jedes seiner Versprechen einzuhalten.
Er stach zu, setzte die Klinge über meine Kehle, doch dann hielt er inne. Etwas flackerte in seinen Augen. Erkenntnis? Verwirrung? „Isabella Conti?“ Oh mein Gott, wenn dieser Mann meinen Vater irgendwie kennt, wird das kein gutes Ende nehmen. Verdammt, ich versuchte, an die Männer und Familienmitglieder zu denken, mit denen meine Eltern in Konflikt geraten sein könnten, aber sein Gesicht sagte mir nichts.
Er hielt immer noch das Messer in der Hand, doch Zögern beschlich ihn.
Die Blutgier war da, ich sah es, aber irgendetwas hielt ihn zurück.
Das war nicht der Typ Mann, der leere Drohungen aussprach.
Er würde mich ganz bestimmt töten, wegen etwas, das meine Familie getan hatte, dachte ich. Ich kann nicht für etwas sterben, das ich nicht begangen habe.
Ich hörte auf zu schreien. Oic würde mich nicht retten, ich brauchte einen Plan. Ein langsames Grinsen huschte über seine Lippen, seine Augen verengten sich amüsiert. „Warum hast du aufgehört zu schreien?“ „Weil ich überlege, wie ich dich umbringen kann.“ Sein Grinsen wurde breiter und wirkte nun boshaft amüsiert.
Ein kurzes Lachen entfuhr ihm, als er die Pistole fester gegen meine Haut drückte. „Du bist süß.“ Er stand auf und steckte die Waffe weg, als wäre ich überhaupt keine Bedrohung, aber er sollte mich nicht unterschätzen.
Er drehte mir sogar den Rücken zu und ging auf die verstümmelte Leiche zu, die er zurückgelassen hatte. „Lauf nicht weg“, warnte er. „Es wird nur noch schlimmer enden.“ Ich werde dich töten und deinen Körper unversehrt zu deiner Familie schicken. Aber wenn du dich danebenbenimmst, bringe ich dich und deine ganze Familie um.
Er drehte mir den Rücken zu und schleifte den Körper über Schnee und Asphalt, wobei er ihn absichtlich neben mich legte. Ich hatte dem Tod noch nie so ins Auge geblickt.
Der Mann, den ich erschossen hatte, als ich Rowan flüchtete, weil er mich vergewaltigen wollte – das war etwas anderes. Ich hatte nicht angehalten, um hinzusehen, aber dieser Leichnam hatte einen so stark zertrümmerten Schädel, dass sein Gesicht unkenntlich war, und mir stieg Galle in den Hals.
Der Mörder duckte sich, bis unsere Blicke auf gleicher Höhe waren. Schatten umspielten seine Kieferwinkel, die von leichten Stoppeln bedeckt waren. Sein Haar war schmutzigblond, zerzaust, aber beinahe stilvoll.
Alles an ihm war unglaublich attraktiv, unpassend für diesen Ort, unpassend für diesen Moment. „Du willst doch nicht so enden, oder?“ Ich konnte den Körper nicht noch einmal ansehen. „Du auch nicht“, krächzte ich. „Also lass mich gehen.“ Er lachte wieder, amüsiert, als wäre das alles nur ein Spiel. „Ich kann mich nicht erinnern, wann mich das letzte Mal jemand zum Lachen gebracht hat.“ „Dein Tod ist alles andere als lustig.“ Sein Lächeln wurde breiter, als er einen Leichensack aus seinem Lieferwagen holte.
Mein Blick huschte zur Gassenöffnung. Wenn jemand vorbeikam, auch nur für einen Augenblick, konnte ich sprinten oder vielleicht leise mein Handy aus meiner Handtasche kramen. Ich hatte eine Sekunde. Ich griff nach dem Handy. Er schob die Leiche in den Sack, ohne mich auch nur eines Blickes zu würdigen, während er sprach. „Ruf an, wen du willst. Die Bullen rühren mich nicht an. Mach es dir wert.“ Mein Vater war zu weit weg, mein Bruder Varos auch, aber ich musste etwas versuchen. Er hievte die Leiche in den Lieferwagen, der dumpfe Aufprall hallte nach.
Ich riss meine Handtasche auf und griff nach meinem Handy. Er riss mir die Tasche aus der Hand und warf sie in den Wagen. „Du bist langsam.“ „Verpiss dich!“, spuckte ich ihm entgegen. Wieder einmal schien ihn mein Trotz nur zu amüsieren. „Setz dich auf den Beifahrersitz. Sonst setze ich dich selbst hin.“ Ich starrte den Lieferwagen an, dann die Straße. „Baby“, warnte er leise, „tu es nicht. Du kommst nicht weit, und die Strafe wird brutal sein.“ „Nenn mich nicht Baby.“
„Du bist jetzt mein Baby“, sagte er beiläufig. „Ich nenne dich, wie ich will.“ „Du bringst mich sowieso um.“ Ich stand auf und klopfte mir den Schnee von der Kleidung. Also rannte ich mit voller Geschwindigkeit davon, die Lunge brannte. Wenn ich in diesen Van stieg, war ich tot. Ohne Frage. Lieber sterbe ich im Kampf, als mich von ihm foltern zu lassen.
Ich kam nicht weit. Seine Hand packte meine Schulter, und ein stechender Schmerz traf meinen Nacken. Ein Taser. Mein ganzer Körper verkrampfte sich, meine Glieder blockierten, bevor ich auf den Asphalt stürzte. Benommen und zitternd, aber hartnäckig genug, um mich ihm entgegenzustellen, rappelte ich mich auf und versuchte zu fliehen.
Er brach in schallendes Gelächter aus. „Mein Gott, ich hab noch nie jemanden danach wieder aufstehen sehen.“ Er hatte mich mühelos gefasst, drückte den Taser an die andere Seite meines Halses und hielt ihn doppelt so lange. Ein stechender Schmerz durchfuhr mich und riss mir einen Schrei aus der Kehle. Ich brach erneut zusammen, diesmal schwächer. Mein Körper flehte mich an, liegen zu bleiben, aufzugeben, zu akzeptieren, dass ich ihm unterlegen war. Er war zu stark, zu schnell, zu mächtig. Meine Größe spielte keine Rolle, meine Fähigkeiten spielten keine Rolle, und er wusste es.
Isabella POVZwei Wochen vergingen, ohne dass ich auch nur ein Lebenszeichen von ihm erhielt. Ich versuchte, mich beschäftigt zu halten, genau wie meine Mutter es mir geraten hatte: Ich arbeitete an meinen Kunstwerken, ging lange laufen, erledigte Einkäufe und versuchte mich sogar am Kochen.Der Tracker steckte immer noch in meinem Knöchel, aber ich bat ihn nicht darum, ihn zu entfernen. Ich hatte Angst, dass es eine blutige Angelegenheit werden würde, und ein Teil von mir hatte auch gar nichts dagegen, das Ding drin zu lassen. Ich hatte unsere Beziehung zwar beendet, aber ich glaube, ich war noch nicht ganz bereit, sie wirklich loszulassen. Ich fragte mich, ob er inzwischen eine andere Frau gefunden oder sich Prostituierte für die Nächte engagiert hatte, um mich schneller zu vergessen – doch bei diesem Gedanken drehte sich mir der Magen um.Eigentlich sollte ich ausgehen und neue Männer kennenlernen, damit mein Herz schneller heilen konnte, aber ehrlich gesagt wollte ich keinen ander
Isabella POVIn dieser Nacht fand ich keinen Schlaf, denn meine Gedanken kreisten nur um Dante und die Art, wie er diese Worte ausgesprochen hatte: "Ich liebe dich, Isabella.“Er klang so aufrichtig, als er sie sagte und mir dabei direkt in die Augen blickte. Er versprach, den Blutfehde-Krieg endgültig aufzugeben – ganz gleich, wie ich auf sein Geständnis reagieren würde. Die Angst, die mich nachts wachgehalten hatte, war endlich gewichen; meine Familie war nun in Sicherheit, doch das reichte nicht aus, um mich zum Bleiben zu bewegen. Wir hatten keine gemeinsame Zukunft – so einfach war das.Alles, was uns verband, war leidenschaftlicher Sex und körperliches Begehren. Ich musste ihn vergessen und mein Leben neu ordnen. Ich musste einen Mann finden, der besser zu mir passte – jemanden, den mein Vater mochte und mit dem er Zeit verbringen wollte; jemanden, den ich auch an Feiertagen mit nach Hause bringen konnte. Eine Beziehung mit Dante hätte mich nur von meiner Familie entfremdet; mei
Isabella POV"Wie auch immer“, murmelte ich mit dünner, erschöpfter Stimme. "Das Leben ist kein Märchen.“"Eine Frau wie du braucht kein Märchen“, erwiderte er mit sanfter, aber bestimmter Stimme."Du hast mir erzählt, dass deine Familie will, dass du jemanden mit Macht heiratest.“ Er hob leicht die Arme und spannte seine Muskeln ganz selbstverständlich an, als würde er sich wie einen Beweis präsentieren."Nun, ich bin mächtig und unantastbar. Ich habe Geld, Einfluss, alles. Ich würde mich besser um dich kümmern, als es dein eigener Vater je getan hat.“ "Nein.“Meine Kehle schnürte sich zu, während neue Tränen hinter meinen Augen brannten. "Ich könnte niemals einen Mann lieben, der meine Familie so tief verletzt hat.“ "Ich habe nie etwas getan, Isabella“, sagte er, und seine Stimme wurde schärfer."Mach mich nicht für die Sünden meines Vaters verantwortlich.“ "Du wolltest meine ganze Familie auslöschen“, entgegnete ich scharf, während sich meine Brust schnell hob und senkte."Also ja,
Isabella POVEr löste die Umarmung wieder und sah mir ins Gesicht, während sein Daumen sanft über meine Wange strich. Sein Blick huschte leicht hin und her, als er mich ansah. Er tat etwas, das er noch nie zuvor getan hatte: Er beugte sich vor und küsste mich auf die Stirn.Er ließ den Kuss dort ruhen – sanft und warm. Die Wärme breitete sich bis in meinen Rücken und hinunter zu meinem Hintern aus, so intensiv war diese Berührung. Noch nie hatte mich ein Mann auf diese Weise geküsst. Er löste seine Lippen und sah mir wieder in die Augen. "Ich liebe dich, Baby.“Ich hörte jedes Wort, das über seine Lippen kam, doch es dauerte volle zehn Sekunden, bis ich begriff, dass diese Worte der Wahrheit entsprachen. Sie waren tatsächlich laut ausgesprochen worden, waren aus seinem Mund gekommen und an mein Ohr gedrungen. Nachdem ich mir sicher war, dass es Wirklichkeit war und kein Trugbild meiner Fantasie, holte ich tief Luft; meine Lungen lechzten nach Sauerstoff. "Was …?“ Sein Daumen glitt wei











