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Das perfekte Geschenk

Author: Alwyn Wynter
last update publish date: 2026-06-16 21:58:01

Nia's Perspektive

Ich rückte den zarten Träger des roten Spitzen-Dessous ein letztes Mal zurecht, wobei meine Finger leicht auf meiner warmen Haut zitterten. Der Stoff war verführerisch, kaum vorhanden, an den richtigen Stellen durchsichtig – ganz darauf ausgelegt, einen Mann in den Wahnsinn zu treiben. Ich hatte wochenlang nach genau diesem Set gesucht und mir dabei Daniels Reaktion vorgestellt, wenn er mich so sehen würde.

Der heutige Abend sollte perfekt werden.

Ich stand vor dem Ganzkörperspiegel in der Hotelsuite, während die Lichter der Stadt durch die raumhohen Fenster hinter mir glitzern. Das Kingsize-Bett war aufgeschüttet, Rosenblätter lagen verstreut auf den strahlend weißen Laken, und eine Flasche gekühlter Champagner wartete im silbernen Eiskübel. Aus den versteckten Lautsprechern erklang leise Musik, langsamer und verführerischer R&B, der zum Rhythmus meines rasenden Herzens passte.

Das war es also. Nach Monaten, in denen ich mit Daniel zusammen war, nachdem ich gewartet hatte, bis ich mich vollkommen bereit fühlte, würde ich ihm endlich das eine geben, was ich noch nie jemand anderem gegeben hatte: meine Jungfräulichkeit. Und das ausgerechnet an seinem Geburtstag. Das war das ultimative Geschenk.

Ich nahm mein Handy, schaltete auf die Frontkamera um und drückte auf „Aufnahme“.

„Hey Baby“, flüsterte ich mit tiefer, sinnlicher Stimme, während sich meine Lippen zu einem neckischen Lächeln verzogen. „Ich habe auf dich gewartet. "Schau mal, was ich trage … nur für dich.“

Ich drehte mich langsam um und ließ die Kamera einfangen, wie die rote Spitze sich an meinen Kurven schmiegte, wie die Strumpfhalter meine Oberschenkel umrahmten. Ich ließ meine freie Hand langsam an meiner Seite hinabgleiten, über die Wölbung meiner Brust, dann tiefer, biss mir verführerisch auf die Lippe und blickte direkt in die Linse.

„Heute Nacht gehöre ich ganz dir. Kein Warten mehr. "Komm und hol dir, was dir gehört.“

Ich beendete das Video, mein Herz pochte vor Aufregung. Schnell schickte ich ihn an Daniel, zusammen mit dem Ort und der Zimmernummer.

Ich legte das Handy auf den Nachttisch und schenkte mir ein Glas Champagner ein. Der erste Schluck war spritzig und prickelnd und linderte etwas von dem nervösen Flattern in meinem Bauch. Ich nahm noch einen, dann noch einen und redete mir ein, es sei nur, um meine Nerven zu beruhigen.

Minuten vergingen, dann eine Stunde.

Daniel hat immer noch nicht geantwortet. Kein „Bin auf dem Weg“, keine Herz-Emojis, nichts.

Ich lief in der Suite auf und ab und nippte alle paar Sekunden am Champagner. Die Musik spielte weiter, aber die Vorfreude verwandelte sich langsam in Frustration. Ich schenkte mir ein zweites Glas , dann ein drittes. Der Alkohol wärmte mein Blut, ließ meine Haut kribbeln und meine Gedanken verschwimmen.

Wo war er? Ich schaute erneut auf mein Handy, immer noch keine Antwort. Die Nachricht war zugestellt, aber nicht gelesen worden.

„Daniel …“, murmelte ich und schmollte leicht. „Heute ist dein Geburtstag, ich habe alles geplant.“

Als die Flasche halb leer war, war ich beschwipst, meine Wangen glühten und ein unruhiges Ziehen hatte sich tief in meinem Bauch festgesetzt. Die Dessous fühlten sich jetzt zu eng an, zu reizvoll auf meiner empfindlichen Haut. Ich legte mich auf das Bett zurück, starrte an die Decke, die Rosenblätter klebten an meinen nackten Oberschenkeln.

Ich beschloss, noch ein letztes Video zu drehen. Ich hielt das Handy wieder hoch und drückte erneut auf „Aufnahme“ – da hörte ich Schritte. Ich setzte mich ruckartig auf, mein Herz pochte laut in meiner Brust.

Die Tür öffnete sich, und eine große, breitschultrige Gestalt trat herein. Das Licht war gedämpft, genau wie ich es geplant hatte – nur der sanfte Schein der Skyline und eine einzelne Nachttischlampe erhellten den Raum. Ich konnte sein Gesicht in den Schatten nicht klar erkennen, aber die Silhouette war unverkennbar männlich und imposant.

Eine Welle der Erleichterung und des Verlangens durchflutete mich

„Endlich bist du da“,

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