เข้าสู่ระบบNoah~
Ich öffnete die Augen und sah Tyrene über mir stehen, mit Tränen in den Augen und dem hässlichsten Gesichtsausdruck, den ich seit Langem gesehen hatte.
„Du hast ein so hässliches Heulgesicht.“
„Noahhhh!!“, sagte sie und wischte sich das verschnupfte Gesicht ab, während sie näher an mich herantrat, aber ich legte schnell meine Hand zwischen uns.
„Ty, ich habe keine Schmerzen, das weißt du doch, also warum willst du mich so –“ Ich machte kreisende Fingerbewegungen und deutete auf ihr Gesicht – „…das umarmen? Könntest du dir bitte das Gesicht waschen und nicht so heulen?“
Sie nickte und ging ins Badezimmer. Ich sprang schnell vom Bett auf und prüfte, ob ich Narben von den Schlägen hatte. Das war zwar unwahrscheinlich, da ich im Gegensatz zu den anderen Wölfen schneller zu heilen schien, aber das bestärkte diese kranken und verdorbenen Mistkerle nur darin, mich noch mehr zu schlagen.
Ich hörte ein Spülgeräusch und Tyrene kam mit tränengeschwollenen Augen aus dem Badezimmer und ich verspürte eine Welle der Schuldgefühle, weil ich sie so sehr zum Weinen gebracht hatte.
„Ach, na. Ich weiß ja gar nicht, warum du die Tränen verschwendet hast. Mir geht’s gut und ich bin bereit, mit dir zu dem Kumpel-Treffen zu gehen.“
"Wirklich?!"
„Unter der Voraussetzung, dass es absolut keine Schönheitsoperationen gibt. Bitte, niemand wird einen männlichen Omega zweimal ansehen. Es ist abstoßend.“
„Lass es einfach sein“, sagte Tyrene mit einem warnenden Blick, und ich schwieg. Ich wollte sie auf keinen Fall verärgern.
Der Weg zum benachbarten Rudel verlief ruhiger als erwartet. Tyrene warf mir alle paar Sekunden Blicke zu, als ob sie befürchtete, ich könnte es mir plötzlich anders überlegen und weglaufen. Ich ignorierte sie jedoch einfach und hielt die Hände in den Ärmeln, während wir uns der vor uns versammelten Menge näherten.
Als wir endlich in Sichtweite kamen, war es genau so, wie ich es erwartet hatte. Andere Rudel, stärkere Wölfe, Menschen, die tatsächlich einen Grund hatten, hier zu sein.
Ich nicht.
„Siehst du? Gar nicht so schlimm“, sagte Tyrene und stupste mich leicht an.
Ich gab ein leises Brummen von mir, weder zustimmend noch widersprechend, denn beides hatte keinen Sinn. Ich war nun einmal hier und musste so schnell wie möglich wieder weg.
Wir drängten uns durch den äußeren Teil der Menge, und für einen Moment war alles in Ordnung. Niemand beachtete uns, aber das hielt nicht lange an.
„Na, wenn das nicht meine Tochter ist.“
Tyrene erstarrte neben mir, und ich wusste schon, wer es war, bevor ich mich umdrehte. Ihr Vater stand ein paar Schritte entfernt, sein Blick wanderte von ihr zu mir, und jegliche Neutralität, die zuvor zwischen ihm geherrscht hatte, verschwand fast augenblicklich.
„Was macht der hier?“, fragte er mit missbilligendem Unterton.
„Er ist mit mir gekommen“, antwortete Tyrene schnell.
„Das war nicht die Frage.“
Die Stille, die folgte, war unangenehm. Sein Blick ruhte nun ganz auf mir, und ich musste nicht raten, was er dachte. Der Ekel stand ihm deutlich ins Gesicht geschrieben.
„Sie werden sich aus der Öffentlichkeit heraushalten“, sagte er mit leicht gesenkter Stimme. „Es gab noch nie einen Fall, in dem ein solches Ungeheuer wie Sie an einer solchen Veranstaltung teilgenommen hat.“
Die Bullen traten vor. „Papa –“
„Genug.“ Diesmal sah er sie nicht einmal an. „Lass ihn diese Meute nicht in Verruf bringen.“
Ich senkte den Blick leicht, nicht aus Scham, sondern weil es nichts brachte, mit ihm Streit anzufangen. „Verstanden“, sagte ich leise.
Das schien ihm zu genügen. Er wandte sich sofort ab und tat mich ab, als wäre ich seiner Aufmerksamkeit von vornherein nie würdig gewesen.
Sobald er weg war, packte Tyrene meinen Arm. „Hör nicht auf ihn“, sagte sie mit belegter Stimme. „Er ist nur …“
„Schon gut“, unterbrach ich sie sanft und schenkte ihr ein kleines Lächeln, um sie davon abzuhalten, etwas als Nächstes zu sagen. „Ich bleibe im Hintergrund.“
Sie wirkte nicht überzeugt, nickte aber trotzdem. Daraufhin entfernte ich mich von ihr und ging zum anderen Rand der Versammlung, wo weniger Leute standen.
Eine Weile geschah nichts. Ich stand einfach nur da und beobachtete, bis plötzlich etwas passierte. Der laute Saal wurde ganz still, die Bewegungen verlangsamten sich, und die Leute begannen, sich in dieselbe Richtung zu wenden, als ob etwas gleichzeitig ihre Aufmerksamkeit erregt hätte.
Meiner folgte ihm gedankenlos, und dann sah ich ihn.
Der Lykanerkönig.
Adrian Laurent. Selbst von meinem Standpunkt aus war er unübersehbar. Er überragte alle um sich herum und ragte mühelos über sie hinaus. Sein dunkelbraunes Haar umrahmte sein Gesicht elegant, und seine markanten Gesichtszüge fesselten den Blick.
Doch es waren seine Augen, die mich fesselten. Ihr bezauberndes Tiefblau ließ mich in ihnen versinken und seine ungeteilte Aufmerksamkeit genießen. Die Leute wichen mir aus, ohne dass ich sie darum bitten musste. Ich schluckte langsam; ein Gefühl der Enge in meiner Brust überkam mich unerwartet.
Es war ein seltsames Gefühl, das sich schnell ausbreitete, warm und mir ein leichtes, aber angenehmes Kribbeln im Bauch verursachte. Es berührte etwas Tiefes in mir, das ich nicht verstand, aber nicht ignorieren konnte.
Meine Finger krümmten sich leicht, als sich mein Atem veränderte.
„Nein…“, murmelte ich leise vor mich hin und schüttelte bereits den Kopf, als ob das allein es aufhalten könnte.
Das konnte doch nicht wahr sein! Das musste ein Scherz der Göttin selbst sein.
Der Sog wurde stärker und bevor ich darüber nachdenken konnte, hatte mein Körper bereits reagiert.
Ich trat vor und noch einmal. Die Menge um mich herum verschwamm, während ich mich bewegte, der Lärm verblasste zu etwas Fernem, als mich diese Sogwirkung näher heranzog, und als ich begriff, wo ich war, hatte ich bereits den vorderen Bereich erreicht.
„Mein Kumpel… meiner.“
Die Worte waren mir herausgerutscht, bevor ich sie zurückhalten konnte. Sofort herrschte Stille, als sich alle Köpfe gleichzeitig umdrehten. Adrian blieb stehen und starrte mich an.
Einen Moment lang schien alles stillzustehen, die Anziehungskraft, die ich spürte, wurde stärker und sein Duft erfüllte den ganzen Raum. Ich musste ihn nur ansehen, und ich wusste, dass er es auch spürte. Seine Augen verengten sich leicht, Verwirrung huschte über sein Gesicht und verschwand schnell wieder; stattdessen erschien ein Ausdruck, den ich nur allzu gut kannte.
Ekel
Einen Moment lang dachte ich…
Er entfernte sich, als ob meine bloße Anwesenheit ein Ärgernis wäre, und sagte sofort: „Nein. Ich weise dich zurück.“
NoahDas Morgenlicht war kalt und grau, als sie Lucas durch die Tore von Silvercrest führten.Ich stand auf der Mauer und sah ihm nach. Der kleine Elias war in meinen Armen, seine silbernen Augen blinzelten mich unschuldig neugierig an. Der Wind war scharf und trug den Duft von Regen und fernen Kiefern heran. Ich hielt Elias fest an mich gedrückt und spürte die Wärme seines Körpers an meinem, ein kleiner Trost in der kalten Morgenluft.Lucas ging langsam, seine Ketten klirrten bei jedem Schritt. Sein Kopf war gesenkt, seine Schultern hingen schlaff herunter. Er sah überhaupt nicht mehr aus wie der selbstbewusste Beta, der einst an Adrians Seite gestanden und Respekt und Autorität einflößend ausgestrahlt hatte. Er wirkte wie ein gebrochener Mann, nur noch ein Schatten seiner selbst. Seine Kleidung war zerrissen, sein Gesicht bleich und hager.Adrian stand neben mir, seine Hand ruhte auf meinem Rücken. „Alles in Ordnung?“Ich schüttelte den Kopf, meine Stimme kaum hörbar. „Ich weiß nich
NoahDie große Halle war überfüllt.Ich stand neben Adrian auf dem Podium, den kleinen Elias im Arm, und sah zu, wie die Wachen Clara durch die Mitte der Halle zerrten. Ihre Ketten klirrten auf dem Steinboden, ihr zerfetztes Gewand schleifte hinter ihr her. Ihr Haar war ein verfilztes Durcheinander, ihr Gesicht hager und eingefallen.Doch ihre Augen brannten noch immer vor Trotz.Das Rudel hatte sich versammelt, um ihrer Urteilsverkündung beizuwohnen. Hunderte von Wölfen beobachteten schweigend das Geschehen, ihre Gesichter verhärtet vor Hass und Genugtuung. Elena stand an der Spitze der Menge, die Hände gefaltet.Adrian trat vor, seine Stimme hallte durch die Halle. „Clara Whitmore, du wurdest des Hochverrats, der Verschwörung und des versuchten Mordes für schuldig befunden. Du hast versucht, dieses Rudel zu vernichten. Du hast versucht, meine Gefährtin zu töten. Du hast versucht, mir mein Kind zu rauben.“Clara lachte bitter auf. „Du glaubst, du hast gewonnen? Du glaubst, das ist vo
NoahDer Trainingsplatz war in goldenes Morgenlicht getaucht.Ich saß auf einer Steinbank am Rand des Hofes, den kleinen Elias auf dem Schoß, und beobachtete Adrian bei seinen Übungen. Sein Schwert blitzte silbern auf, seine Bewegungen waren präzise und kraftvoll. Schweiß glänzte auf seiner Stirn, seine Muskeln waren von kontrollierter Stärke angespannt. Die Morgenluft war frisch und klar und trug den Duft von Tau und Erde.Elias wand sich auf meinem Schoß, seine silbernen Augen auf seinen Vater gerichtet. Seine kleinen Hände streckten sich aus, griffen in die Luft, als wollte er mitmachen. Das silberne Licht unter seiner Haut pulsierte sanft, ein zarter Rhythmus, der mit meinem Herzschlag übereinstimmte.Adrian beendete sein Programm und wandte sich uns zu, ein Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. „Hast du das gesehen, mein Junge?“Elias plapperte aufgeregt und fuchtelte mit den Armen. Ich lachte und drückte ihm einen Kuss auf den Kopf. „Ich glaube, er will es versuchen. Sie
NoahIch wachte vom Geräusch eines Knurrens auf.Einen Moment lang dachte ich, ich träume. Das Geräusch war leise, grollend und kam irgendwo aus dem Zimmer. Ich richtete mich auf, mein Herz hämmerte, und suchte die Dunkelheit ab.Der kleine Elias lag in seinem Bettchen, sein winziger Körper angespannt, seine silbernen Augen leuchteten im Dämmerlicht. Das Geräusch kam von ihm.„Adrian“, flüsterte ich und rüttelte an seiner Schulter. „Wach auf.“Adrian rührte sich, seine Augenlider flatterten auf. „Was ist los?“Ich deutete auf das Babybett. „Elias. Er... knurrt.“Adrian richtete sich auf, seine Augen weiteten sich. Der kleine Brustkorb des Babys hob und senkte sich, seine winzigen Fäustchen waren geballt. Das silberne Licht unter seiner Haut pulsierte hell und tauchte den Raum in ein ätherisches Leuchten."Was passiert mit ihm?", fragte ich mit vor Angst bebender Stimme.Adrian streckte die Hand aus, sie schwebte über dem Baby. „Ich weiß es nicht. Aber ich kann es spüren. Sein Wolf. Er
NoahAm Morgen nach der Zeremonie zur Eheschließung erwachte ich vom Klang der Feierlichkeiten, der durch die Palastmauern hallte.Ich lag einen Moment im Bett und spürte die Wärme von Adrians Arm um meine Taille. Das silberne Licht unter meiner Haut pulsierte sanft, ein zarter Rhythmus, der mit meinem Herzschlag verschmolz. Der kleine Elias schlief friedlich in seinem Bettchen, sein winziger Brustkorb hob und senkte sich mit jedem Atemzug. Das Morgenlicht strömte durch die Vorhänge und warf goldene Muster auf den Boden.Adrian rührte sich neben mir, seine Augenlider flatterten auf. Ein langsames Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus, als er mich wach sah. „Guten Morgen, Luna.“Ich lächelte und spürte, wie sich eine Wärme in meiner Brust ausbreitete. „Guten Morgen, mein Mann.“Er zog mich näher an sich heran und drückte mir einen Kuss auf die Stirn. „Bist du bereit für heute? Das ganze Rudel wartet.“Ich holte tief Luft und spürte, wie die Bedeutung des Augenblicks mir in die K
NoahDer Morgen der Sommersonnenwende dämmerte hell und golden.Ich stand in meinen Gemächern und betrachtete mein Spiegelbild. Mein Kleid war weiß und fließend, bestickt mit zarten Silberfäden, die das Licht einfingen. Das silberne Licht unter meiner Haut pulsierte sanft, ein zarter Rhythmus, der mit meinem Herzschlag harmonierte.Elena stand hinter mir und rückte den kleinen Blumenkranz auf meinem Kopf zurecht. „Du siehst wunderschön aus“, sagte sie leise. „Absolut wunderschön.“Ich lächelte, aber meine Hände zitterten. „Ich bin nervös.“Elena drückte meine Schulter. „Das ist normal. Jeder ist nervös an seinem Kennenlerntag.“Ich schüttelte den Kopf. „Es geht nicht nur um die Zeremonie. Es geht um alles. Das Rudel schaut zu. Die Zukunft wartet.“Elena zog mich in eine sanfte Umarmung. „Du bist bereit, Noah. Du bist schon lange bereit.“Ich nickte und spürte, wie die Wärme ihrer Worte mein Herz durchdrang. „Danke, Elena. Für alles.“Sie lächelte. „Na los. Adrian wartet.“Die große Ha
Noah~Etwas traf mich so heftig in die Seite, dass ich aus meiner Bewusstlosigkeit gerissen wurde, und der darauf folgende Schmerz war nicht normal.Es durchfuhr meinen Körper, als würde mich etwas von innen auffressen. Ich schnappte nach Luft, als ich die Augen aufriss, nur um einen weiteren Tritt
Noah~GEGENWÄRTIG Ich bin gerannt.Ich konnte ihr Lachen hören und ihre höhnischen Blicke sehen, als sie alle möglichen grausamen Dinge über mich sagten.„Wie kann er es wagen, den Lykanerkönig seinen Gefährten zu nennen?“„Das Ungeheuer dachte, es hätte eine Chance.“Das nenne ich Dreistigkeit!I
Noah~„Ich weise dich zurück. Ich, Adrian Laurent, weise dich als meinen Gefährten zurück und bitte die Göttin, die Gefährtenbindung zu zerstören.“Ein stechender Schmerz durchfuhr meine Brust, Schweiß rann mir den Rücken hinunter, während mich alle anderen mit höhnischem Blick anstarrten. Ich konn
NoahMir fielen die Veränderungen auf, bevor irgendjemand etwas dazu sagte.Meine Kleidung saß plötzlich anders, Hemden, die früher locker um mich hingen, spannten sich jetzt über die Rundung meines Bauches, sogar das Gehen fühlte sich anders an.Mein Körper fühlte sich schwerer an, und manchmal er







