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In genau der Sekunde, in der ich nickte, legten sich Lucas’ Lippen schräg auf meine und beanspruchten meinen Mund in einem langsamen, hungrigen Kuss, der augenblicklich jede einzelne Nervenendung in meinem Körper in Brand steckte. Eine elektrische Hitzewelle schoss durch meine Blutbahn, als seine Zunge meine Lippen teilte und die vollkommene Kontrolle übernahm. Er drängte mich rückwärts in Richtung seines breiten Bettes und führte mich sanft nach unten, bis mein Kopf auf den weichen Kissen aufschlug. Er senkte seinen schweren Körper über meinen und hielt den Kuss intensiv, während seine breiten Hände begannen, einen Pfad über meine Haut zu ziehen. Seine Handflächen glitten unter mein Oberteil nach oben, umfassten meine nackten Brüste und drückten das weiche Fleisch sanft. Als seine Daumen über meine empfindlichen, steif gewordenen Brustwarzen strich, entkam meiner Kehle ein raues Stöhnen. Innerhalb von Sekunden flogen unsere abgelegten Kleidungsstücke über den Boden. Wir lagen vollkommen nackt im Dunkeln, nur getaucht in den sanften silbernen Schein des Mondlichts, das durch die Jalousien drang. Meine Augen fühlten sich schwer an, verschwommen von einer Mischung aus schwerem Alkohol und roher Begierde, während mein Herz wie eine wilde Trommel gegen meine Rippen hämmerte. Lucas schob meine Knie auseinander und positionierte seinen harten Schwanz direkt zwischen meinen Oberschenkeln. Feuchte Hitze hatte sich bereits zwischen meinen Beinen gesammelt, und ich biss mir auf die Unterlippe, während ich den Atem anhielt und darauf wartete, dass er sich hineindrückte. In dem Moment, als die dicke Spitze durch meinen engen Eingang drängte, entfuhr meinen Lippen ein scharfer, schmerzhafter Keuchlaut. Lucas erstarrte auf der Stelle. Seine Muskeln spannten sich an, und er stützte sich auf seine Unterarme hoch, während er mit einem heiseren, krächzenden Atemzug in mein Gesicht hinabblickte. „Warte ... ist das ... ist das dein erstes Mal?“ Etwas an der rohen Überraschung in seiner tiefen Stimme ließ eine Welle brennender Scham über mein Gesicht gleiten. Ich kniff die Augen fest zu, schirmte meine erhitzten Wangen hinter beiden Händen ab und gab ein kurzes, widerwilliges Nicken von mir. „Und du bist dir *absolut* sicher, dass du das heute Abend tun willst?“ Der ruhige, ernste Tonfall seiner Frage ließ meine Hände von meinem Gesicht abfallen. Ich öffnete die Augen und sah, dass Lucas mit einem überraschend sanften, vorsichtigen Glanz in seinem dunklen Blick auf mich herabblickte. „Es ist völlig in Ordnung, wenn du jetzt sofort aufhören willst“, fügte er behutsam hinzu und hielt sein Gewicht über mir, ohne auch nur die geringste Spur von Druck auszuüben. „Sag einfach das Wort, und wir hören auf.“ In diesem stillen Moment schwoll meine Brust vor einer intensiven Emotion an, die ich nicht einmal in Worte fassen konnte. Heute Abend sollte die magische Nacht werden, in der ich Travis meine Jungfräulichkeit schenkte. Der Höhepunkt von sechs Monaten des Wartens darauf, dass er mich vor dem gesamten Campus endlich als seine Freundin beanspruchte. Stattdessen hatte das Leben mir eine bittere Karte zugespielt, und hier war ich im Dunkeln mit einem Typen, der unmöglich noch heißer sein konnte – jemandem, der auf dem Campus die ultimative arrogante Playboy-Maske trug, aber eine überraschend sanfte, beschützende Seite besaß, wenn niemand sonst zusaah. Ich starrte ihm direkt in die Augen und nickte erneut. „Ich brauche von dir, dass du die Worte tatsächlich laut aussprichst, du Hübsche“, murmelte Lucas sanft, während sich sein Kiefer fest anspannte. „Du hast heute Abend viel getrunken, und ich nehme deine Jungfräulichkeit nicht auf ein bloßes stummes Nicken hin.“ „Ich bin nicht zu betrunken, um zu wissen, was ich will“, hauchte ich aus und griff nach oben, um die Seite seines markanten Gesichts zu umfassen. „Und ich will es mit dir, Lucas Miller.“ Lucas hielt meinen Blick für eine lange Sekunde fest, bevor er langsam zustimmend nickte. Er senkte seine schwere Brust flach auf die meine, und die heiße, schweißnasse Reibung seiner Haut entfachte eine völlig neue Welle von Elektrizität in meinem gesamten Körper. Er neigte den Kopf nach unten, saugte sanft an meinem Schlüsselbein und meinen Brustwarzen, bis sich meine Hüften instinktiv hoben, um ihm entgegenzukommen. Er packte einen meiner Oberschenkel, hob mein Bein hoch über seine Hüfte und schob seine volle Länge langsam und vorsichtig hinein. Ein scharfer Druckstoß dehnte mich eng aus, gefolgt von einem brennenden Schmerz, als er meine Barriere durchbrach und tief in mein Innerstes drang. „Es tut mir leid, Schatz ... ich hab dich“, flüsterte er heiser an meinem Ohr und platzierte sanfte Küsse entlang meiner Schläfe, während er meinem Körper Zeit gab, sich an seine Größe zu gewöhnen. Als der anfängliche Schmerz in ein Pochen tiefer Lust überging, begann er sich zu bewegen. Er etablierte einen langsamen, quälend perfekten Rhythmus und stieß mit stetigen, kraftvollen Stößen in mich hinein, die immer wieder meine empfindlichste Stelle trafen. Die Reibung baute einen engen Knoten in meinem Unterleib auf, bis mir ein lautes, atemloses Stöhnen entkam und mein ganzer Körper in einer Welle intensiven Orgasmus’ zersprang. Lucas hielt mich während des Höhepunkts fest umschlungen, beschleunigte sein Tempo für ein paar letzte, gewaltige Stöße, bevor er ein tiefes Knurren ausstieß und seine heiße Ladung in mir ergoss. Er sank auf die Seite und zog meinen schlaffen Körper eng an seine Brust, während sich sein Atem langsam gleichmäßiger wurde. Innerhalb von Minuten erfüllte sein sanftes, stetiges Schnarchen den ansonsten stillen Raum. Ich lag erstarrt neben ihm und starrte an die dunkle Decke, während sich mein schwerer Atem allmählich beruhigte. Als der verbleibende Alkohol langsam aus meiner Blutbahn wich, schlug das volle, terrormäßige Ausmaß dessen, was ich gerade getan hatte, wie eine Backsteinmauer auf mich ein. Ich hatte gerade meine Jungfräulichkeit verloren. Ich hatte den persönlichsten Teil meiner selbst an den berüchtigtsten Playboy des Campus verschenkt. Nur weil ich wütend auf meinen fremdgehenden Freund war, weil er meine Rivalin auf meinem eigenen Bett gefickt hatte. Panik schnürte mir die Kehle zu. Ich setzte mich auf der Matratze auf, mein Herz hämmerte wild, als ich die Beine über die Kante schwang. Ich krabbelte über den dunklen Boden, griff hektisch nach meinem abgelegten Shirt, meiner Jeans und meiner Unterwäsche und zog sie in einem panischen Blitztempo an. Ohne ein Geräusch zu machen, schloss ich seine Tür auf, schlüpfte hinaus auf den leeren Flur und rannte in die kalte Nacht hinaus, so schnell meine schmerzenden Beine mich tragen konnten. Als ich die Eingangstüren meines Wohnheims erreichte, strömten frische Tränen über mein Gesicht.Lori„Was um alles in der Welt habe ich mir da nur eingebrockt?“, murmelte ich in meine Handflächen und vergrub mein Gesicht in absoluter Scham.Wenn Ann schon so heftig auf diese Nachricht reagierte, obwohl sie nicht einmal diejenige war, die es in irgendeiner Weise betraf – wie würde sich dann erst Jessica fühlen? Verletzlich? Völlig hintergangen?Die Last drückte mir auf die Lungen. Wenn ich nur daran dachte, dass ich ihr aktiv ins Gesicht gelogen und so getan hatte, als wäre mein Lucas jemand völlig anderes ... Wir hatten sogar auf unserem Wohnzimmerboden gesessen und unsere beiden Lucases miteinander verglichen, während sie von ihrem Schwarm geschwärmt hatte.Die Schuldgefühle waren erstickend.Ich saß völlig reglos auf der Kante der Matratze und malte mir aus, wie die Konfrontation ablaufen würde. Würde sie mich zuerst anschreien? Oder würde sie es vielleicht im ersten Moment einfach nur belächeln, weil sie dachte, ich erl
LoriViel zu benommen, um mich zu bewegen, blieb ich wie eingefroren vor Anns geschlossener Schlafzimmertür stehen, was sich wie Stunden anfühlte. Meine Füße waren wie auf dem kalten Boden festgeklebt. Ich stand da und rang mit mir selbst. Ein Teil von mir wollte verzweifelt anklopfen und sie um Vergebung bitten, während der andere Teil mir sagte, ich solle sie erst einmal in Ruhe lassen, damit sie sich abkühlen konnte.Letztendlich entschied ich mich für Letzteres. Ich drehte mich um und ging langsam in mein eigenes Zimmer zurück.Ich war vollkommen erschöpft, viel zu müde, um mir Abendessen zu machen oder irgendetwas anderes Produktives zu tun. Der seelische Stress hatte mir jedes einzelne Bisschen Energie ausgefaugt. Ich kroch einfach unter meine Decke, zog sie mir über den Kopf und glitt in einen schweren, traumlosen Schlaf.Lucas’ Anruf weckte mich etwa eine Stunde später. Das Display erhellte den dunklen Raum, und ich wischte üb
Lori„Und was ist, wenn ich sage, dass ich eigentlich immer noch sehr wütend auf dich bin? Würdest du dann im Gegenzug wütend auf mich werden?“, fragte Lucas durch den Bildschirm.Er sah unglaublich süß aus, wie er versuchte, die Stirn zu runzeln und völlig ernst zu wirken. Aber seine tiefe Stimme war so voller Necken, dass mir absolut nichts anderes übrig blieb, als laut zu lachen; das Geräusch hallte in meinem Schlafzimmer wider.„Komm schon, Lu. Bitte vergib mir einfach“, flehte ich und machte meine Stimme sanft. „Ich habe dir doch schon genau erklärt, was an diesem Tag passiert ist. Ich stand direkt neben Jessica und wollte absolut nicht, dass sie verdächtigt, dass du der Typ warst, der diese Cupcakes ins Wohnheim geschickt hat. Ich verspreche, dass ich deine Anrufe das nächste Mal nicht ignorieren werde.“Lucas ließ ein leises Glucksen hören, und seine Augen wurden augenblicklich warm. „Ich weiß, Lori. Ich habe dich nur geneckt. Wie k
LucasDer erste Tag der Physiotherapie war genau die Art von reiner Folter, die ich erwartet hatte. Eigentlich war es noch viel schlimmer, als ich es mir je ausgemalt hatte. Der Therapeut meinte, er würde es in der ersten Sitzung ruhig mit mir angehen lassen. Aber wenn das, wozu er mich jetzt gerade zwang, der einfache Teil war, wie viel schlimmer würde dann der harte Teil werden, wenn wir anfingen, echte Gewichte zu stemmen?„Ich bin müde“, verkündete ich glatt. Ich schnappte mir mein weißes Handtuch von der Bank, um den dicken Schweiß abzuwischen, der mein Gesicht und meinen Hals hinuntergetropft war. Meine Muskeln zitterten von den einfachen Bewegungen.„Wir haben noch zwei Runden vor uns, Herr Miller“, sagte der Therapeut in einem strengen, sachlichen Ton, ohne von seiner Stoppuhr aufzusehen. „Wenn wir die nicht zu Ende bringen, trage ich den heutigen Tag in Ihrem offiziellen Fortschrittskalender nicht als erledigt ein. Ihre Trainer beobacht
Lori„Dann hast du keine Ahnung, wie weit ich zu kämpfen bereit bin, um das alles in die Luft zu jagen“, schoss Travis zurück. Seine Stimme war leise, scharf und kalt.Er starrte mich direkt an. Die unerbittliche, toxische Entschlossenheit, die er gerade versprochen hatte, lag tief in seinen dunklen Augen vergraben.„Aber ich habe dir bereits gesagt, dass ich kein Interesse mehr an dir habe“, hielt ich dagegen. Ich weigerte mich, auch nur einen Zentimeter zurückzuweichen. „Wie oft muss ich es eigentlich noch sagen, bis du endlich begreifst, wie ernst es mir ist?“Travis massierte sich langsam die Schläfen. Ich kannte seine Muster viel zu gut. Er schob nur Zeit auf, während er krampfhaft versuchte, sich das Nächste auszudenken, um das Argument zu gewinnen. Bevor er auch nur ein weiteres Wort herausbringen konnte, stand ich abrupt von dem Plastikstuhl auf.„Hey! Wo willst du denn hin?“, bellte er, während sich sein Gesicht verzog. „Wir sind hier noch lange nicht fertig, Lori.“„Ähhm ...
Lori„Bitte geh ran. Ich flehe dich an“, murmelte ich vor mich hin. Ich lief in meinem Zimmer auf dem kleinen Teppich hin und her und betete, dass Lucas am anderen Ende der Leitung abheben würde.Mein Herz setzte einen schmerzhaften Schlag aus, als das Klingeln aufhörte und stattdessen wieder direkt auf die Mailbox umschaltete. Ich drückte auf Auflegen und versuchte es noch ein einziges Mal.Ich redete mir ein, dass er vielleicht nur kurz im Badezimmer und deshalb nicht bei seinem Handy war. Aber ich kannte Lucas mittlerweile gut genug, um die Wahrheit zu wissen. Er hatte sein Smartphone immer in Reichweite.Er ignorierte mich ganz bewusst.Ich ließ mich auf die Kante meiner Matratze sinken und stieß einen frustrierten Seufzer aus. Plötzlich begann mein Handy zu klingeln. Aufgeregt breitete sich ein breites Lächeln in meinem Gesicht aus, und ich wischte über das Display, um den Anruf anzunehmen, ohne auch nur einen Blick auf die







