LOGINMara wachte auf, bevor der Wecker klingelte.
Für einige Sekunden wusste sie nicht, wo sie war. Dann sah sie die vertraute Decke über sich, den kleinen Schreibtisch am Fenster und den Kleiderschrank, dessen eine Tür nie richtig schloss. Ihr Blick wanderte zum Fenster. Der Vorhang war noch immer geschlossen. Mara erinnerte sich. Der Wolf. Die Stimme.Endlich. Sie setzte sich auf. Ihr Herz begann schneller zu schlagen. War es wirklich passiert? Mara presste die Finger gegen ihre Schläfen. Vielleicht hatte sie geträumt. Natürlich hatte sie geträumt. Wölfe sprachen nicht. Stimmen kamen nicht aus dem Nichts. Und vor allem verschwanden keine riesigen schwarzen Wölfe einfach zwischen zwei Atemzügen. Sie schüttelte den Kopf. „Du bist einfach müde.“ Ihre eigene Stimme klang fremd. Der Wecker sprang auf 5:47 Uhr. Mara stand auf. Heute war ihr achtzehnter Geburtstag. Und trotzdem würde sich nichts ändern. Noch nicht. Sie zog sich an, kniete sich neben ihr Bett und hob vorsichtig das lose Bodenbrett an. Der Umschlag lag darunter. Noch da. Mara berührte ihn kurz mit den Fingerspitzen. Ihr ganzes Erspartes. Ihr Plan. Ihre Möglichkeit, endlich zu gehen. Sie schob das Brett zurück und stand auf. Dann öffnete sie ihre Zimmertür. --- In der Küche begann der Tag wie jeder andere. Mara machte Kaffee. Brot. Eier. Sie stellte den Teller für Marcus auf den Tisch, bereitete Clara ihren Kaffee so zu, wie sie ihn mochte, und stellte schließlich ihre eigene Tasse daneben. Sie hatte gerade einen Schluck genommen, als Schritte auf der Treppe zu hören waren. Clara. Mara senkte automatisch den Blick. „Morgen.“ Clara antwortete nicht. Sie setzte sich, nahm einen Schluck Kaffee und verzog das Gesicht. „Der ist kalt.“ Mara sah auf die Uhr. „Ich habe ihn gerade gemacht.“ „Dann hast du ihn wohl zu lange stehen lassen.“ Mara sagte nichts. Clara schob den Teller von sich. „Und mein Toast?“ „Ich dachte, du willst heute keines.“ Clara sah sie an. „Du dachtest?“ Mara spürte, wie sich ihr Magen zusammenzog. „Ich mache dir welchen.“ „Lass.“ Clara stand auf. „Ist ja sowieso alles sinnlos.“ Sie ging aus der Küche. Mara blieb zurück. Sie starrte auf ihren Kaffee. Früher hätte sie sich dafür entschuldigt. Heute nicht. Zumindest nicht sofort. Ein paar Minuten später kam Marcus herein. Er trug bereits sein Hemd und eine dunkle Hose. Sein Blick fiel zuerst auf Mara, dann auf den Tisch. „Du hast gestern Nacht nicht geschlafen.“ Es war keine Frage. Mara hob den Kopf. „Doch.“ „Ich habe Licht unter deiner Tür gesehen.“ „Ich konnte nicht einschlafen.“ Marcus nahm sich Kaffee. Dann blieb er stehen. „Was ist gestern Nacht passiert?“ Mara spürte einen kurzen Stich im Bauch. Sie dachte an den Wald. An den Wolf. An seinen Blick. „Nichts.“ Marcus sah sie lange an. „Nichts?“ „Ich habe nur nicht schlafen können.“ Er stellte die Tasse ab. „Gut.“ Ein Wort. Doch seine Stimme klang angespannt. Mara beobachtete ihn. Seit gestern Abend hatte sie eine Frage im Kopf. Warum hatte Marcus Angst gehabt? Sie wollte sie stellen. Sie musste sogar. „Marcus?“ Er sah sie an. „Was?“ „Gestern ... als ich das Heulen gehört habe.“ Sein Gesicht veränderte sich. Nur für einen Moment. Aber Mara sah es. „Welches Heulen?“ „Im Wald.“ „Da war kein Heulen.“ „Doch.“ Marcus' Blick wurde hart. „Du hast dich verhört.“ Mara schwieg. „Wölfe gibt es hier nicht“, sagte er. „Woher weißt du das so genau?“ Stille. Marcus griff nach seiner Tasse. „Weil ich hier seit Jahren lebe.“ Er ging. Mara blieb zurück. Zum ersten Mal seit langer Zeit hatte sie das Gefühl, dass eine Frage gefährlicher war als jede Antwort. ******************* In der Schule versuchte Mara, nicht darüber nachzudenken. Es funktionierte nicht. Sie saß im Unterricht, schrieb mit und hörte der Lehrerin zu, aber immer wieder wanderte ihr Blick zu ihrem Handgelenk. Der Kratzer. Er war noch da gewesen, als sie aufgestanden war. Jetzt nicht mehr. Mara drehte ihr Handgelenk im Licht. Nichts. Keine rote Linie. Keine Wunde. Nicht einmal eine kleine Narbe. „Alles okay?“ Mara blickte zur Seite. Sophie stand neben ihrem Tisch. „Ja.“ Sophie zog eine Augenbraue hoch. „Das war ziemlich überzeugend.“ Mara musste trotz allem lächeln. Sophie setzte sich auf den freien Platz neben ihr. „Du siehst aus, als hättest du die ganze Nacht nicht geschlafen.“ „Habe ich auch nicht.“ „Warum?“ Mara zögerte. „Keine Ahnung.“ Sophie musterte sie. „Geburtstagsnacht und keine Party?“ „Nicht wirklich mein Ding.“ „Du bist achtzehn geworden.“ „Ich weiß.“ „Du solltest wenigstens so tun, als wäre das aufregend.“ Mara lächelte schwach. „Vielleicht ist es das.“ Sophie grinste. „Dann hast du also einen Plan.“ Mara erstarrte. „Was?“ „Dieser Blick.“ „Welcher Blick?“ „Der Ich-habe-etwas-vor-und-werde-es-dir-nicht-erzählen-Blick.“ Mara senkte den Blick auf ihr Heft. Sophie lachte leise. „Schon gut. Ich frage nicht.“ Genau deshalb mochte Mara sie. Sophie fragte nicht weiter. Sie drängte nicht. Sie ließ ihr Raum. Mara wusste nicht, wie selten das war. Nach dem Unterricht gingen sie gemeinsam zum Ausgang. „Hast du heute etwas vor?“, fragte Sophie. „Nein.“ Die Lüge kam automatisch. Sophie nickte. „Dann bekommst du wenigstens ein Geschenk.“ „Sophie, du musst mir nichts schenken.“ „Ich weiß.“ Sie hielt Mara ein kleines, in braunes Papier eingewickeltes Päckchen hin. Mara nahm es zögernd. „Alles Gute.“ „Danke.“ „Mach es später auf.“ Mara nickte. Sie steckte das Geschenk vorsichtig in ihre Tasche. Für einen kurzen Moment fühlte sich ihr Leben beinahe normal an. Dann vibrierte ihr Handy. Eine Nachricht. Eine unbekannte Nummer.Wir müssen über Samstag sprechen. Mara blieb stehen. Ihr Herz setzte einen Schlag aus. Samstag. Die Wohnungsbesichtigung. Niemand wusste davon. Niemand außer ihr. Langsam hob sie den Blick. Sophie war bereits ein paar Schritte weiter. „Kommst du?“ Mara steckte das Handy ein. „Ja.“ Sie ging weiter. Doch zum ersten Mal seit fast zwei Jahren fragte sie sich, ob ihr Plan wirklich geheim war.****************
Als Mara am Nachmittag nach Hause kam, war niemand in der Küche. Sie stellte ihre Tasche ab und ging nach oben. Sie wollte nur kurz nach ihrem Geld sehen. Nur um sicherzugehen. Mara schloss die Tür hinter sich. Sie kniete sich neben das Bett. Ihre Finger fanden das lose Bodenbrett. Sie hob es an. Leer. Mara erstarrte. Nein. Nein, nein, nein. Sie tastete unter das Brett. Nichts. Ihr Atem wurde schneller. Sie sah unter das Bett. Nichts. Sie riss die Schubladen auf. Nichts. Der Umschlag war weg. „Nein.“ Mara sprang auf. Sie durchsuchte den Schrank. Die Tasche. Die Schreibtischschubladen. Nichts. Dann hörte sie Schritte. Nicht auf der Treppe. Direkt vor ihrer Tür. Mara drehte sich um. Die Tür öffnete sich. Marcus stand im Rahmen. In seiner Hand hielt er den Umschlag. Mara wurde eiskalt. „Suchst du das?“ Sie konnte nicht antworten. Marcus hob den Umschlag leicht an. „Ich habe mich schon gefragt, warum du in letzter Zeit so sparsam bist.“ „Gib ihn mir.“ Ihre Stimme zitterte. Marcus lächelte nicht. „Wie viel ist das?“ Mara schwieg. „Ich habe dich etwas gefragt.“ „Mein Geld.“ „Das habe ich verstanden.“ Er öffnete den Umschlag. Mara machte einen Schritt auf ihn zu. „Bitte.“ Marcus sah auf. „Bitte?“ Mara blieb stehen. Sie hasste dieses Wort. Wie oft hatte sie es gesagt? Bitte lass mich in Ruhe. Bitte sei nicht böse. Bitte glaub mir. Bitte schrei nicht. Und jetzt sagte sie es wieder. „Bitte gib es mir zurück.“ Marcus zog die Scheine heraus. Er blätterte langsam durch das Geld. „Du hast ziemlich viel gespart.“ Mara spürte Tränen in ihren Augen. „Ich habe dafür gearbeitet.“ „Das habe ich nie verboten.“ „Dann gib es mir.“ Marcus steckte das Geld wieder in den Umschlag. „Wofür brauchst du es?“ Mara sagte nichts. Sein Blick veränderte sich. „Du willst ausziehen.“ Es war keine Frage. Mara wurde blass. Marcus sah sie einige Sekunden lang an. Dann lachte er leise. Nicht freundlich. „Du glaubst wirklich, du kannst einfach gehen?“ Mara zwang sich, stehen zu bleiben. „Ich bin achtzehn.“ „Seit heute.“ „Ich kann selbst entscheiden.“ Marcus trat näher. „Du hast keine Ahnung, was draußen auf dich wartet.“ „Vielleicht ist mir das lieber.“ Für einen Moment herrschte absolute Stille. Marcus' Gesicht wurde hart. Mara wusste sofort, dass sie zu weit gegangen war. Er hob die Hand. Mara zuckte zurück. Marcus hielt inne. Seine Hand blieb in der Luft. Dann senkte er sie langsam. „Du wirst nirgendwo hingehen“, sagte er. Er steckte den Umschlag in seine Jackentasche. Mara sah ihn an. „Das ist mein Geld.“ „Nicht mehr.“ Er drehte sich um. An der Tür blieb er stehen. „Und wenn du noch einmal versuchst, hinter meinem Rücken irgendwelche Pläne zu machen, wirst du es bereuen.“ Die Tür fiel ins Schloss. Mara stand allein in ihrem Zimmer. Ihre Hände zitterten. Ihr Plan war weg. Ihr Geld war weg. Und zum ersten Mal seit Monaten sah sie keinen Weg hinaus. Sie setzte sich langsam auf den Boden. Tränen liefen über ihr Gesicht. Dann hörte sie es. Ganz leise. Aus dem Wald. Ein Heulen. Mara hob den Kopf. Dieselbe Stimme wie in der vergangenen Nacht. Dieselbe Wärme in ihrer Brust. Und diesmal kam die Antwort nicht aus ihrem Inneren. Sie hörte sie deutlich.Ich bin hier. Mara schloss die Augen. Und irgendwo tief im Wald öffnete ein schwarzer Wolf die Augen.Mara hielt den Brief noch immer in der Hand, obwohl sie ihn inzwischen mehrmals gelesen hatte. Das Papier war an den Rändern vergilbt und fühlte sich trocken und brüchig zwischen ihren Fingern an, doch die Handschrift ihrer Mutter war so deutlich, als hätte Elena die Worte erst gestern geschrieben. Immer wieder blieb Maras Blick an derselben Stelle hängen: Ich habe dich gefunden. Darunter stand nur das Datum ihres achtzehnten Geburtstags. Mehr nicht. Kein Name, kein Ort, keine Erklärung, nichts, das ihr sagen konnte, wen Ethan gefunden hatte oder warum er einen Brief zurückgelassen hatte, den sie erst so viele Jahre später finden sollte. Trotzdem hatte Mara inzwischen verstanden, dass diese wenigen Worte wahrscheinlich wichtiger waren als alles, was sie in den vergangenen Wochen erfahren hatte. Ihr Vater hatte gewusst, dass sie existierte. Er hatte gewusst, dass der Schutz irgendwann brechen würde. Und er hatte offenbar damit gerechnet, dass sie ihn suchen würde.Sie faltete den Brief
Der Satz ließ Mara auch am nächsten Morgen nicht los.Dann suche dort, wo er zuletzt selbst nach dir gesucht hat.Er stand noch immer auf dem Zettel, den sie am Vortag im Park gefunden hatten, und obwohl Mara ihn inzwischen bestimmt zwanzigmal gelesen hatte, fühlte sich die Bedeutung mit jedem neuen Blick weniger wie eine Antwort und mehr wie eine weitere Tür an, hinter der etwas verborgen lag. Sie hatte inzwischen gelernt, dass fast jede Spur in ihrer Vergangenheit auf eine andere Spur verwies. Elena hatte Hinweise hinterlassen, Marcus hatte Dinge verschwiegen, Alexander hatte Informationen zurückgehalten, Thomas Keller hatte alte Unterlagen gesammelt und Isolde hatte in ihrem Bericht von einem Schutz gesprochen, der irgendwann brechen würde. Selbst Ethan, den Mara ihr ganzes Leben lang nur als Namen gekannt hatte, schien Nachrichten hinterlassen zu haben, ohne dass sie wusste, wann oder für wen sie bestimmt gewesen waren.Sie saß am Küchentisch bei Sophie und hielt den Zettel zwisch
Mara hatte kaum die Tür des Hauses hinter sich geschlossen, als sie merkte, dass ihre Hände zitterten. Nicht nur vor Angst, sondern vor all den widersprüchlichen Gefühlen, die sich seit Alexanders Worten in ihr aufgestaut hatten. Der Bericht von Isolde lag schwer in ihrer Tasche, obwohl er kaum Gewicht hatte, und immer wieder hörte sie den letzten Satz in ihrem Kopf: Der, der unseren Ruf gehört hat. Danach kam Nyx’ Antwort, leise und vollkommen sicher: Dein Vater.Ethan.Der Mann, den Mara ihr ganzes Leben lang nur aus wenigen Erinnerungen gekannt hatte. Sein Gesicht aus einer Vision, seine Stimme aus einem Traum, die Wärme seiner Hände, die sie als kleines Kind gespürt hatte, ohne zu wissen, dass es wirklich Erinnerungen waren. Bisher hatte seine Existenz irgendwo zwischen Hoffnung und Verlust gelegen, zwischen dem Gedanken, dass er vielleicht tot war, und der noch sc
Mara ließ den Blick auf dem schwarzen Kreis ruhen, während sie versuchte, die Gedanken in ihrem Kopf zu ordnen. Je länger sie das Zeichen betrachtete, desto stärker wurde das Gefühl, dass sie es nicht zum ersten Mal sah. Es war nicht nur auf Elenas Unterlagen aufgetaucht, nicht nur auf dem alten Schlüssel aus Sophies Familie und nicht nur in den Aufzeichnungen, die sie gemeinsam mit Sophie gefunden hatte. Es schien überall dort aufzutauchen, wo die Wahrheit über ihre Familie begann, gefährlich zu werden.„Was ist das?“, fragte sie schließlich.Alexander antwortete nicht sofort. Er nahm das Blatt wieder an sich, drehte es zwischen den Fingern und betrachtete die Rückseite, als könnte er darin eine Antwort finden, die er selbst seit Jahren suchte.„Es gibt Dinge“, begann er langsam, „über die ich lange geglaubt habe, dass es besser wäre, wenn sie niemand mehr kennt.“Mara verschränkte die Arme.„Das klingt nicht nach einer Antwort.“„Das ist es auch nicht.“„Dann geben Sie mir eine.“Al
Mara hatte die ganze Nacht über den Namen ihres Vaters auf dem Papier stehen sehen, obwohl sie die Augen geschlossen hatte.Ethan Blackwood.Darunter hatte sie immer wieder dieselben Fragen geschrieben, bis die Tinte an einigen Stellen dunkler geworden war als an anderen: Warum wurde er gejagt? Wer hat ihn genommen? Warum hat niemand nach ihm gesucht? Und warum weiß Alexander Blackwood mehr, als Adrian mir bisher erzählt hat?Doch eine Frage stand inzwischen über allen anderen.Warum hat meine Mutter mich versteckt, wenn mein Vater mich nicht verlassen hat?Mara saß am nächsten Morgen an ihrem Schreibtisch und betrachtete die Notizen, die sich inzwischen über die gesamte Oberfläche verteilten. Das Foto ihrer Mutter lag zwischen den Seiten, daneben die Abschrift von Elenas Brief und die Notiz, die Thomas ihr gegeben hatte. Der schwarze Kreis, der immer wieder in ihren Unterlagen auftauchte, war inzwischen so vertraut geworden, dass Mara ihn beinahe auswendig zeichnen konnte.Sie nahm d
Mara hatte geglaubt, dass sie nach allem, was an diesem Tag geschehen war, wenigstens für eine Nacht Ruhe finden würde, doch kaum hatte sie die Haustür hinter sich geschlossen, bemerkte sie, dass sich dieses Haus verändert hatte. Vielleicht war es nicht das Haus selbst, vielleicht war es nur sie, die es inzwischen mit anderen Augen sah, aber die vertrauten Wände, die schmalen Flure und sogar das leise Knarren der Treppe wirkten plötzlich wie Teile eines Ortes, der ihr jahrelang etwas vorgespielt hatte. Früher hatte sie sich hier oft klein gefühlt, als wäre sie nur zu Gast in einem Leben, das andere für sie bestimmt hatten. Jetzt wusste sie, dass unter all diesen alltäglichen Dingen etwas verborgen gewesen war, etwas, das mit ihrer Mutter, ihrem Vater, Nyx und einer Welt zusammenhing, von der Mara bis vor wenigen Wochen nicht einmal gewusst hatte, dass sie existierte.Sie zog ihre Jacke aus und blieb einen Moment im Flur stehen. Im Haus war es ungewöhnlich still. Clara war offenbar nic







