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Chapter 12

Autor: Kjosh
last update Data de publicação: 2026-09-01 12:26:59

Annas Perspektive

Heute war mein zweiter Tag, an dem ich durch die großen, gläsernen Türen dieses Unternehmens ging.

Meine Brust pochte vor Angst… oder etwas, das ich nicht ganz benennen konnte. Es war keine Furcht. Es waren keine Nerven. Es war etwas anderes. Tiefer. Etwas, das sich tief in meinem Bauch zusammenrollte.

Ich saß da, die Augen auf den Bildschirm vor mir gerichtet. Meine Finger bewegten sich gedankenlos über die Tastatur und tippten Unsinn. Das Einzige in meinem Kopf war nicht die
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  • Wiedergeburt der milliardenschweren Ex-Frau   31

    Annas SichtIn dem Moment, als ich auf Senden tippte, ließ ich mein Handy aufs Bett fallen, als hätte es meine Hand verbrannt.Was hatte ich mir überhaupt gedacht?Warum hatte ich Ja gesagt?Ich saß am Rand meines Bettes und starrte die Wand an, als schuldete sie mir Antworten. Meine Brust fühlte sich eng an, nicht vor Angst, sondern unter dem Gewicht alter Wunden, die sich wieder öffneten.Der Vogue & Vision Showcase.Zu meinen Ehren?Er muss denken, ich sei dumm.Ich rieb meine Handflächen aneinander und atmete langsam ein und aus. Aber selbst das half nicht. Meine Gedanken kehrten immer wieder zu ihm zurück – zu Hae-Jae.Nach allem, was er getan hatte… nach der Art, wie er alles zerstört hatte, was ich in mir aufbaute, hatte er mir Hoffnung gegeben, als klar war, dass es keine gab.Jetzt will er eine Show für mich veranstalten?Nein. Das ging nicht um Vergebung. Das ging um Kontrolle.Er wollte die Erzählung wieder schreiben, so aussehen lassen, als wäre er der Gute. Der, der versu

  • Wiedergeburt der milliardenschweren Ex-Frau   30

    **Hae-Jae’s Sicht**„Sie hasst mich!“, stöhnte ich und schritt im Raum auf und ab.Die Art, wie sie mit mir gesprochen hatte, ließ mich beinahe mich selbst hassen. Ich ließ mich in den Stuhl fallen, während die Erinnerungen an alles, was zwischen uns passiert war, über mich hereinbrachen.Wut wogte durch meine Brust.Die Tür flog auf und zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Es war Raymond – in einer weiten Hose und einem weißen Hemd. Wir waren beide wegen Business in dieses neue Land gekommen, aber ich hatte noch andere Pläne.„Gott, heute war großartig.“ Er lächelte mich an und ließ sich auf das Bett gegenüber von mir fallen.Aber sein Lächeln verblasste langsam, als er mich genauer ansah und merkte, dass etwas nicht stimmte.„Was ist los?“, fragte er.„Ich habe sie heute getroffen.“Sein einst lächelndes Gesicht verwandelte sich in eines voller sichtbarer Wut.Er mag sie nicht – aus Gründen, die nur er kennt. Ich habe alles versucht, um herauszufinden warum, aber es scheint alles

  • Wiedergeburt der milliardenschweren Ex-Frau   29

    **Annas Sicht**Meine Füße fühlten sich am Boden festgeklebt an. Unsere Augen trafen sich, und Spannung erfüllte den gesamten Raum.Er zuckte nicht zusammen – seine Augen musterten mich nur von Kopf bis Fuß.„Du hast dich kein bisschen verändert“, sagte er und durchbrach die dicke Stille.Ich zeigte nicht einmal einen freundlichen Ausdruck. Nur einen strengen, ernsten.„Was zum Teufel machst du hier? Wie hast du mich aufgespürt?“Er lächelte mich an und trat dann einen Schritt näher.„Du bist eine populäre Fashion-Queen. Es war ziemlich einfach herauszufinden, wo du bist.“Ich spürte, wie Wut und Zorn in mir kochten. Diese alten Erinnerungen kamen wie Wellen zurück.„Du musst verrückt sein, wenn du denkst, du könntest hier einfach auftauchen“, zischte ich und verschränkte die Arme eng vor der Brust.Er lachte, dasselbe arrogante Geräusch, das ich in Erinnerung hatte. „Immer noch so feurig wie früher, Anna.“Ich schüttelte den Kopf und versuchte, meinen Atem zu beruhigen. „Du gehörst n

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    Annas POVIch beobachtete die Frau auf dem Fernseher vor mir. Sie sprach über Dinge, die mir viel zu vertraut vorkamen. Dinge, die mir in den letzten Monaten widerfahren waren.Ich blinzelte nicht.Ich bewegte mich nicht.Ich saß einfach nur da, hörte zu, dachte nach und war völlig in meinen Gedanken verloren.„Deine Augen kleben ja förmlich an diesem Bildschirm!“Sandras Stimme hallte durch das Wohnzimmer und riss mich zurück in die Realität.Ich drehte mich schnell um. Ihre plötzliche Stimme holte mich aus meinen Gedanken.Ein kleines Lächeln schlich sich auf mein Gesicht.„Was ist los?“ Meine Stimme klang ruhig. Vielleicht zu ruhig.Sandra hob eine Augenbraue. „Das sollte ich dich fragen. Alles okay?“Ich nickte.Eine Lüge.Sie wusste es. Aber sie drängte mich nicht.Stattdessen kam sie zu mir und setzte sich neben mich. Sie zog ihre Füße auf das Sofa.„Ich habe dir etwas mitgebracht.“Sie griff in ihre Tasche und holte einen Notizblock mit einem goldenen Stift heraus, der daran be

  • Wiedergeburt der milliardenschweren Ex-Frau   27

    Annas SichtEinen Monat nach der Fashion-ShowIch saß im obersten Stock unseres neu gemieteten Studios im Herzen der Stadt – hohe Glasfenster blickten auf blinkende Lichter und goldene Gebäude. Meine Hand zitterte leicht, während sie eine Tasse grünen Tee hielt, aber nicht, weil ich nervös war. Es war Unglaube. Die Zahlen waren da. Die E-Mails. Die Verträge. Es war real.Wir hatten offiziell über eine Million Dollar an kombinierten Deals angeboten bekommen. Von Luxus-Kaufhäusern bis hin zu internationalen Fashion-Ketten. Anna Designs war nicht mehr nur ein Traum – es war ein Name.Sandra kam herein und hielt einen roten Ordner. Ihre Absätze klickten leise auf dem polierten Boden. „Bist du bereit für die finalen Zahlen?“, fragte sie grinzend.Ich lächelte zurück, immer noch ein bisschen ehrfürchtig. „Sind sie größer als gestern?“Sie lachte. „Fünf Prozent mehr. Girl, wir wachsen nicht nur – wir fliegen.“Ich lehnte mich zurück und blinzelte zur Decke. „Erinnerst du dich, als ich hier

  • Wiedergeburt der milliardenschweren Ex-Frau   26

    Annas Sicht – Drei Monate späterIch konnte einen Moment lang nicht atmen. Nicht vor Panik. Sondern vor Stolz. Das … das war real. Es passierte endlich. Alles, was ich über die Monate geplant hatte, funktionierte endlich.Die Lichter dimmten und die Runway-Musik setzte ein. Ich stand hinter der Bühne mit Sandra und sah zu, wie unser erstes Model in einem unserer Signature-Gowns herauskam – handgenäht, bold und elegant. Der Stoff schimmerte unter dem Spotlight, der Schlitz glitt, während sie selbstbewusst strich, als wäre sie für diesen Moment geboren.Sandra drückte meine Hand. „Du träumst nicht.“„Ich fühle mich, als würde ich es“, flüsterte ich, die Brust schwer von Emotionen. Eine Träne rann meine Wange hinunter.Erst vor wenigen Monaten war ich weggelaufen. Kein Plan. Nur Instinkt und Verzweiflung. Ich hatte alles hinter mir gelassen – Max, Hae-Jae, meinen Job, meinen Ruf … sogar meinen Namen, in mancher Hinsicht. Jetzt stand ich hier, in einer neuen Stadt, und veranstaltete eine

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