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Chapter 8

Author: Kjosh
last update publish date: 2026-09-01 12:22:43

Annas Perspektive

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Ich ging durch das hohe Eisentor von Hae-Jaes Herrenhaus hinaus, die kühle Morgenbrise strich sanft über mein Gesicht. Die Luft roch sauber, frisch, anders. Ich hielt einen Moment inne und nahm einen langen, beruhigenden Atemzug, versuchte den Sturm zu beruhigen, der sich in mir aufbaute.

Die Straße vor mir erstreckte sich weit und still, gesäumt von üppigen Bäumen, die träge schwankten, als würden sie Geheimnisse flüstern, die ich noch nicht hören konnte. Es sah aus wie e
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    Annas SichtIn dem Moment, als ich auf Senden tippte, ließ ich mein Handy aufs Bett fallen, als hätte es meine Hand verbrannt.Was hatte ich mir überhaupt gedacht?Warum hatte ich Ja gesagt?Ich saß am Rand meines Bettes und starrte die Wand an, als schuldete sie mir Antworten. Meine Brust fühlte sich eng an, nicht vor Angst, sondern unter dem Gewicht alter Wunden, die sich wieder öffneten.Der Vogue & Vision Showcase.Zu meinen Ehren?Er muss denken, ich sei dumm.Ich rieb meine Handflächen aneinander und atmete langsam ein und aus. Aber selbst das half nicht. Meine Gedanken kehrten immer wieder zu ihm zurück – zu Hae-Jae.Nach allem, was er getan hatte… nach der Art, wie er alles zerstört hatte, was ich in mir aufbaute, hatte er mir Hoffnung gegeben, als klar war, dass es keine gab.Jetzt will er eine Show für mich veranstalten?Nein. Das ging nicht um Vergebung. Das ging um Kontrolle.Er wollte die Erzählung wieder schreiben, so aussehen lassen, als wäre er der Gute. Der, der versu

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    **Hae-Jae’s Sicht**„Sie hasst mich!“, stöhnte ich und schritt im Raum auf und ab.Die Art, wie sie mit mir gesprochen hatte, ließ mich beinahe mich selbst hassen. Ich ließ mich in den Stuhl fallen, während die Erinnerungen an alles, was zwischen uns passiert war, über mich hereinbrachen.Wut wogte durch meine Brust.Die Tür flog auf und zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Es war Raymond – in einer weiten Hose und einem weißen Hemd. Wir waren beide wegen Business in dieses neue Land gekommen, aber ich hatte noch andere Pläne.„Gott, heute war großartig.“ Er lächelte mich an und ließ sich auf das Bett gegenüber von mir fallen.Aber sein Lächeln verblasste langsam, als er mich genauer ansah und merkte, dass etwas nicht stimmte.„Was ist los?“, fragte er.„Ich habe sie heute getroffen.“Sein einst lächelndes Gesicht verwandelte sich in eines voller sichtbarer Wut.Er mag sie nicht – aus Gründen, die nur er kennt. Ich habe alles versucht, um herauszufinden warum, aber es scheint alles

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    **Annas Sicht**Meine Füße fühlten sich am Boden festgeklebt an. Unsere Augen trafen sich, und Spannung erfüllte den gesamten Raum.Er zuckte nicht zusammen – seine Augen musterten mich nur von Kopf bis Fuß.„Du hast dich kein bisschen verändert“, sagte er und durchbrach die dicke Stille.Ich zeigte nicht einmal einen freundlichen Ausdruck. Nur einen strengen, ernsten.„Was zum Teufel machst du hier? Wie hast du mich aufgespürt?“Er lächelte mich an und trat dann einen Schritt näher.„Du bist eine populäre Fashion-Queen. Es war ziemlich einfach herauszufinden, wo du bist.“Ich spürte, wie Wut und Zorn in mir kochten. Diese alten Erinnerungen kamen wie Wellen zurück.„Du musst verrückt sein, wenn du denkst, du könntest hier einfach auftauchen“, zischte ich und verschränkte die Arme eng vor der Brust.Er lachte, dasselbe arrogante Geräusch, das ich in Erinnerung hatte. „Immer noch so feurig wie früher, Anna.“Ich schüttelte den Kopf und versuchte, meinen Atem zu beruhigen. „Du gehörst n

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