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私が来たとき、春が街を満たした

私が来たとき、春が街を満たした

Oleh:  橘 このえTamat
Bahasa: Japanese
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「清香、本当に神谷晄夜(かみや こうや)を置いて外国へ行っちゃうの?」 静かなカフェの中で、綾瀬清香(あやせ さやか)は手元のスプーンをそっと皿の上に置くと、驚きを隠せない友人の中村まどか(なかむら まどか)を静かに見つめ、淡々と口を開いた。 「彼とはもう、離婚したの」 「離婚ですって?!」 予想もしなかった言葉に、まどかは思わず声を上げた。すぐに、清香のために怒りがこみ上げる。 「晄夜さんも、よく同意したわね。この3年間、あなたはどれだけ尽くしてきたか……石だって温めれば熱くなるっていうのに。あの人、本当にあなたに何の感情もなかったのかしら?」 清香はそっと微笑み、瞳の奥でかすかな揺らぎを見せた。

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Bab 1

第1話

ASHANTIS PERSPEKTIVE

„Hallo, Sie sind mit Conrads Mobilbox verbunden, bitte hinterlassen Sie eine Nachricht.“ Nach dem Signalton legte ich sofort auf und atmete frustriert aus.

„Jetzt geh schon ran, Conrad!“, murmelte ich entnervt, griff nach meiner Handtasche und stürmte aus meinem Zimmer.

Seit Stunden versuchte ich, meinen Freund zu erreichen, und langsam drehte ich durch.

Er hatte sich seit dem Morgen nicht mehr gemeldet, weder angerufen noch geschrieben, was überhaupt nicht seiner Art entsprach. So etwas war bisher nie passiert.

Ich musste zu Conrads Wohnung fahren und nachsehen, ob alles in Ordnung war. Eigentlich wollten wir heute Abend zusammen etwas unternehmen, und er wollte mich abholen.

Beim Hinabgehen der Treppe wählte ich erneut seine Nummer, aber wieder meldete sich nur die Mailbox. Am liebsten hätte ich mein Handy gegen die Wand geschmettert.

„Ashanti!“ Eine vertraute Stimme rief meinen Namen, gerade als ich das Wohnzimmer verlassen wollte.

Innerlich seufzte ich und drehte mich widerwillig um.

„Ja, Mama.“ Jedes Mal, wenn ich diese Frau so nennen musste, blieb mir fast die Luft weg.

Ich hasste es, aber mein Vater verlangte es von mir.

„Hol Rhea für mich. Ich muss mit ihr sprechen.“ Sie gab mir den Befehl, und ich starrte sie fassungslos an.

„Kannst du dafür nicht einen der Diener schicken? Ich muss dringend los.“, versuchte ich so höflich wie möglich zu entgegnen.

„Willst du mir etwa widersprechen?“

„Nein, das will ich nicht... Ich wollte nur sagen...“

„Warte nur, bis dein Vater davon erfährt.“ Sie funkelte mich böse an, ehe sie weiterging. Wenn ich sie jetzt einfach gehen ließe, würde sie meinem Vater wieder irgendeine Geschichte aufbinden, die natürlich nicht stimmte – und er würde ihr glauben. Das konnte nur böse enden.

„Schon gut!“, knurrte ich und lenkte ein. „Ich hole sie.“ Ich vermied ihren Blick, weil ihr selbstgefälliges Lächeln mich sonst zur Weißglut getrieben hätte.

Ich wandte mich wieder der Treppe zu. Meine Gedanken kreisten weiter um Conrad, und ich versuchte erneut, ihn telefonisch zu erreichen – nur um wieder die automatisierte Ansage zu hören.

So etwas war mir noch nie passiert. Ich bekam ein ungutes Gefühl.

Vor dem Zimmer meiner Stiefschwester blieb ich stehen, weil ich seltsame Geräusche durch die Tür hörte.

„Ja... Oh...“ Rheas lustvolles Stöhnen drang deutlich durch die Tür. Ich blieb wie angewurzelt stehen, horchte angestrengt – ihre Stimme wurde immer lauter. Ein Schauer lief mir über den Rücken, als mir endlich klar wurde, was darin vor sich ging. „Oh mein Gott... ja... verdammt! Bring mich zum Höhepunkt!“

Natürlich war sie es, und das ausgerechnet zu dieser Uhrzeit.

Nicht, dass das etwas Neues gewesen wäre, aber musste sie dabei so laut sein?

Zum Glück kam unser Vater nie in den oberen Stock, sonst würde es ihm das Herz brechen, seine Lieblingstochter so sündig schreien zu hören.

„Warum hast du nicht Schluss mit meiner Schwester gemacht und bist stattdessen mit mir zusammengekommen? Ich bin Papas Liebling. Wenn du mich heiratest, stehen deine Chancen auf das Alphaamt viel besser als mit Ashanti.“ Ich stockte und versuchte zu begreifen, was ich da von Rhea hörte.

Mir wurde schwindlig, mein Herz schlug bis zum Hals.

„Ich tue das nicht, um eines Tages Alpha zu werden, Rhea.“

Diese Stimme!

Dieser samtige Bariton.

Er gehörte niemand anderem als meinem Freund Conrad!

„Ich liebe einfach, wie du bist. Deine Ausstrahlung fasziniert mich. Ich will mit dir zusammen sein.“

„Ach, hör auf. Das liegt einfach daran, dass ich besser bin.“ Rhea kicherte, und mir wurde übel.

Conrads letzte Worte trafen mich wie ein Schlag in den Magen. Meine Brust hob und senkte sich heftig, ich japste nach Luft. Ich hyperventilierte.

Einen Moment lang wollte ich einfach umdrehen und gehen – so wie mein Herz es mir riet. Aber mein Verstand setzte sich durch, und ich stürmte voller Wut ins Schlafzimmer.

Conrad und Rhea zuckten zusammen, als sie mich sahen. Conrad sah mich an, als hätte ich zwei Köpfe.

„Ach ja?“, brachte ich mit brüchiger Stimme hervor. Tränen brannten hinter meinen Lidern, ich musste blinzeln, um sie zu unterdrücken.

Ich würde nicht seinetwegen weinen.

Er war es nicht wert!

„Ashanti, bitte, lass mich das erklären!“, flehte Conrad, während er versuchte, aus dem Bett zu kommen, was ihm wegen seiner Nacktheit nicht gelang.

„Ashanti, was zum Teufel willst du in meinem Zimmer?“, brüllte Rhea, und ich wandte mich von Conrad ab und starrte sie an. Sie wirkte weder verschreckt noch schuldbewusst.

Im Gegenteil – sie sah wütend aus.

„Deine Mutter hat mich geschickt, um dich zu holen. Und du? Was tust du mit meinem Freund im Bett?“ Auch ich schrie sie an.

„Ich habe gerade mit ihm geschlafen. Was willst du denn dagegen tun?“ Mit verschränkten Armen und einem höhnischen Grinsen sah sie mich an. Ihre Ehrlichkeit verschlug mir die Sprache.

Ihr Selbstbewusstsein ließ mich sofort erkennen, dass dies nicht das erste Mal war. Sie trieben es schon länger hinter meinem Rücken.

„Komm schon, Conrad.“ Sie stieß ihn mit dem Ellbogen an. „Sag ihr doch endlich ins Gesicht, dass ich die Richtige für dich bin – weil ich besser bin als sie.“

Sie tat es wieder. Sie versuchte mir wie immer alles zu nehmen, was mir gehörte. Seit ihrem Einzug war sie das Lieblingskind in dieser Familie. Unser Vater vergötterte sie, aber sie wollte scheinbar immer nur das, was mir gehörte. Schon als Kinder hatte sie mir meine Freunde genommen, indem sie sie gegen mich aufhetzte, nur um zu beweisen, dass sie beliebter war – und jetzt war mein Freund an der Reihe.

Sie hatte mir den Freund genauso gestohlen, wie ihre Mutter meinem Vater meine Mutter ausgespannt hatte. Meine Eltern waren glücklich gewesen, bis meine Stiefmutter eines Tages mit Rhea auf dem Arm auftauchte. Da erfuhr meine Mutter, dass Vater eine Affäre hatte. Sie konnte das nicht ertragen und verließ die Familie und das Rudel. Sie durfte mich nicht mitnehmen. Mein Vater behauptete, als Alpha des Rudels sei er der einzige, der für mich sorgen konnte.

Er erklärte meine Mutter nicht zur Verräterin, aber er suchte nie nach ihr. Seitdem hatten wir nie wieder von ihr gehört.

Man könnte meinen, mein Vater habe mich aus Liebe behalten – aber die Art, wie ich in dieser Familie behandelt wurde, ließ mich wie eine Fremde fühlen.

Eine trotzige Träne rollte über meine Wange, ich wischte sie wütend weg und atmete tief durch. Mein Blick blieb an Rhea hängen, die mich spöttisch angrinste. Am liebsten hätte ich ihr dieses Grinsen aus dem Gesicht geschlagen.

„Du bist wirklich erbärmlich, Rhea.“ Ich lachte verbittert. „Du nimmst anderen Frauen die Männer weg, ganz wie deine Mutter. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, was?“ Ihre Miene verfinsterte sich, das Grinsen wich verächtlicher Kälte.

„Du und deine Mutter, ihr seid Versagerinnen, die eure Männer nicht halten könnt! Männer wissen eben, wer besser ist.“

„Ach ja? Oder ist er nur bei dir, weil er Alpha werden will?“ Es kostete mich alle Kraft, ruhig zu bleiben. Mein Herz fühlte sich an, als wäre es von Messern zerschnitten.

„Das ist wenigstens ein Wert, den ich bieten kann, und darauf bin ich stolz. Was hast du zu bieten, wenn er bei dir bleibt? Ashanti, du bist ein Nichts! Merkst du das nicht? Die ganze Zeit dachtest du, du wärst überlegen, weil ich später kam, aber schau dich an – ich bin Papas Liebling, deine Freunde mögen mich lieber, und Conrad hat mit mir mehr Spaß. Du bist wertlos – weil du immer alles ruinierst!“ Ihre Worte trafen mich wie Ohrfeigen.

Es war nicht das erste Mal, dass sie mich fertig machte. Sie tat das ständig, und es tat immer weh. Aber ich durfte ihr diese Macht nicht geben.

Ich sah sie finster an.

Unfassbar, dass das wirklich passierte. Es musste ein Albtraum sein. Ich sollte aufwachen können.

„Ashanti, bitte, du musst mir zuhören...“, setzte Conrad erneut an, doch ich schnitt ihm das Wort ab.

„Wir haben nichts mehr zu besprechen, Conrad. Ich sehe, du hast deine Wahl getroffen. Herzlichen Glückwunsch.“

Was hatte es noch für einen Sinn? Ich war das ungeliebte Kind, und Rhea würde ihm mit ihren schönen Worten bei Vater helfen, Alpha zu werden. Er hat bekommen, was er wollte.

„Ich...“ Seine Worte wurden von Schritten im Flur übertönt. Wir alle drehten uns zur Tür, wo ein Dienstmädchen stand.

„Ich habe Neuigkeiten von Alpha Anderson.“

Unser Vater.

Alle im Raum waren sofort aufmerksam.

„Der Beta des Lunar-Crescent-Rudels und seine Männer sind eingetroffen, und Alpha Anderson wünscht euch beide sofort in seinem Büro“, berichtete sie, und Rhea sprang aus dem Bett und stürzte ins Bad.

Mein Herz raste. Ich wusste: Das konnte nichts Gutes bedeuten.

Etwas Schlimmes würde passieren.
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すごく切なかった。期待したラストではないけど、だからこそ心に残る。
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maruru
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すごくすごく よかった
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第1話
「清香、本当に神谷晄夜(かみや こうや)を置いて外国へ行っちゃうの?」静かなカフェの中で、綾瀬清香(あやせ さやか)は手元のスプーンをそっと皿の上に置くと、驚きを隠せない友人の中村まどか(なかむら まどか)を静かに見つめ、淡々と口を開いた。「彼とはもう、離婚したの」「離婚ですって?!」予想もしなかった言葉に、まどかは思わず声を上げた。すぐに、清香のために怒りがこみ上げる。「晄夜さんも、よく同意したわね。この3年間、あなたはどれだけ尽くしてきたか……あの人、本当にあなたに何の感情もなかったのかしら?」清香はそっと微笑み、瞳の奥でかすかな揺らぎを見せた。実のところ、綾瀬清香自身も、神谷晄夜が本当に離婚に同意したのかは分からなかった。半月前、離婚協議書を渡したとき、彼は電話に気を取られたままろくに話も聞かず署名し、慌ただしく去って行ったのだから。その後、彼は何も尋ねてこなかった。あと半月もすれば離婚が成立する。彼女はやっと自由になれるのだ。何か言おうとしたその時、二人の背後から静かな低音が響いた。「話は終わった?」二人が振り返ると、黒いコートを纏った晄夜が、長い脚をゆったりと動かしながら近づいてきた。中村まどかは怒りが収まらず、勢いよく立ち上がり問い詰めようとした。「晄夜さん、清香があなたと離……」「どうしてここに?」清香はまどかの手を優しく押さえてなだめ、ゆるく首を振って言葉を遮った。「天気予報で雨だと言っていたから、ついでに迎えに来たんだ」清香は初めて安心したように微笑み、まどかに軽く手を振って別れを告げると、バッグを手に取り、彼とともにカフェを後にした。帰り道、車の窓には細い雨粒が静かに流れていた。車内は沈黙に包まれている。成り行きで妻となったこの女性を前に、晄夜は何か話をしようと口元を動かしかけたが、半月も家を空けた自分には、気の利いた言葉も浮かばなかった。重苦しい沈黙を破り、彼はようやく思い出したように尋ねた。「清香……半月前に君が僕にサインさせた書類、あれは何だったんだ?」今さら気づいたの?だが、無理もない。彼は最近ずっと藤原瑤子(ふじわら ようこ)の周囲を回ってばかりで、そんな些細なことに意識を向ける暇などなかったのだから。清香が皮肉めいた笑みを浮かべ、何か答えようと
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第2話
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第3話
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第6話
病院に駆けつけた一行が目にしたのは、手術室の前で立ち尽くす晄夜の姿だった。シャツは血に濡れ、額には冷や汗が滲み、目にはどうしようもない混乱と怯えが宿っていた。清香は、その姿に息を呑んだ。彼がここまで取り乱した様子を見たのは、これが初めてだった。仲間たちが慌てて駆け寄り、「何があったんだ」と口々に問いただすと、彼は苦悩のあまり頭を抱え、掠れるような声で言った。「俺が悪いんだ。あんなこと言って怒らせなければよかった。一人で帰らせたのも間違いだった……あいつは俺に腹を立てて、スピードを出しすぎたんだ……だから事故に……」自分の責任だと繰り返すその言葉に、清香の睫毛が微かに震えた。もしそれが「意地」だったのなら、じゃあ彼の「本音」は?ずっと彼女の帰りを待っていた?やり直すことを望んでいた?……かもしれない。けれど、もう深くは考えたくなかった。ちょうどそのとき、手術室のドアが開き、看護師が緊迫した表情で告げた。「患者さんは大量出血していますが、血液が不足しています。O型の方はいませんか?至急、輸血が必要です!」仲間たちは顔を見合わせたが、全員AかB型。名乗り出る者はいなかった。その場で唯一O型だったのは——晄夜だった。彼は黙って上着を脱ぎ、無菌服に着替えると、何のためらいもなく手術室へと入っていった。時間が過ぎていく。三十分後、看護師に支えられながら、真っ青な顔で晄夜が現れた。どれだけの血を失ったのか、彼はほとんど立っていられず、ふらりと清香の胸に倒れ込んだ。しかし、看護師はまだ足を止めず、さらに告げた。「容態は少しずつ安定していますが、あと400ccほど必要です。O型の知人はいらっしゃいませんか?」仲間たちはあちこちに電話をかけてみたが、誰一人として見つからなかった。沈黙が病棟を支配する。その静けさの中で、ふらつきながらも晄夜が立ち上がった。「あと400ccだけなんだろ?俺がやる」その言葉に、看護師の顔が凍りついた。「あなたはすでに600ccも献血されています!これ以上は本当に危険です!」仲間たちも驚き、焦って止めに入る。「晄夜さん、やめろって!俺、今すぐ会社に連絡してO型の社員探してもらうから!」だが彼は一歩も引かなかった。目には、まるで命を削ってでも彼女を
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第7話
翌日の昼近くになって、晄夜はようやく意識を取り戻した。意識はまだぼんやりとしていたが、口をついて出た最初の言葉は、やはり瑤子のことだった。「手術……無事だったか?容態は?彼女は……もう目を覚ました?」その必死な様子を前に、徹夜で付き添っていた清香は小さく頷き、かすれた声で答えた。「先生は、大きな問題はなかったって。数か月安静にしていれば、完治するそうよ」その一言に、晄夜の胸に重くのしかかっていた不安が、ようやく静かに降りていった。けれど彼は安心しきれず、すぐに布団をめくり、ベッドから降りようとした。「自分の目で確かめたいんだ」どれだけ止めても聞く耳を持たず、ついには点滴の準備に入った看護師に強く制止される羽目になった。ベッド脇に吊るされた点滴バッグを見つめながら、晄夜の目には焦りと苛立ちが色濃く浮かんでいた。その胸の内は、ただ一人——瑤子でいっぱいだった。しばし思案したのち、彼の視線はテーブルの上に置かれたフルーツバスケットに留まる。「清香、昨日、瑤子の両親に電話したんだ。夜中の便で戻ってきて、もう病院に着いてる頃だと思う。悪いけど、このフルーツ、様子見がてら届けてくれないか?ご挨拶もかねてさ」清香はじっと彼を見つめ、少し間を置いてから、静かに頷いた。そしてフルーツバスケットを手にし、無言のまま病室をあとにした。瑤子の病室は、階上にあった。ノックしようとしたその時、扉が半開きになっていることに気づいた。ふと覗き込んだ視線の先には、瑤子が知らない男の胸に身を預け、甘えるように話している姿があった。「ねえ、誠さん、両親に会わせてくれるって言ってたよね。どうして今日は一人なの?」「本当は一緒に連れて来たかった。でも、君はまだ回復してないだろ?退院したら、必ず会ってもらうよ」その会話を耳にした瞬間、清香の手が無意識にフルーツバスケットの持ち手を強く握りしめた。……恋人?しかも、両親に紹介するほどの関係?ちょうどその時、タイミング悪く回診の医師が扉を開け、中のふたりがこちらに気づいた。瑤子は顔を上げるなり、清香を見て明らかに動揺した。「……なんであんたがここに?」清香は無言でフルーツバスケットを床に置き、何も言わずに背を向け、階段へと向かった。だが瑤子は、まだ回復しきっていない
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第8話
病院を後にした清香は、ビザの手続きが完了したという連絡をスタッフから受け取った。書類一式を受け取ると、彼女は静かに荷造りを始めた。机の上のカレンダーは、一日ごとにめくられ、残りはもう数えるほどしかない。今年は、まもなく終わる。そして彼女も、二十余年を過ごしたこの街を、まもなく去ろうとしていた。この一週間、晄夜は一度も戻ってこなかった。その代わりに、瑤子からは毎日のように挑発めいたメッセージが届いていた。出発7日前。送られてきたのは一本の動画。晄夜が片膝をつき、優しく瑤子のふくらはぎをマッサージしている映像だった。清香はそれを無言で見届けると、これまで彼に贈ったものを一つひとつゴミ箱に捨てていった。出発5日前。写真が数枚。宝石箱が山のように積まれ、その中の一つ——晄夜が彼女の指に指輪をはめる姿も写っていた。清香は結婚写真を叩き割り、そのまま火にくべた。出発3日前。送られてきたのは音声データ。寝言で「瑤子」と呼びながら、まるで恋しさを噛みしめるような声だった。清香は、結婚後に受け取った贈り物の数々をすべて箱に詰め、慈善団体に寄付として送った。「家」と信じていたこの別荘は、少しずつ物がなくなり、空っぽになっていく。旅支度は静かに、けれど着実に進んでいた。家政婦たちはその様子に不安を覚え、何度か尋ねてきた。「奥様、何かございましたか?」彼女は微笑みながら、あっけらかんと答えた。「離婚したの」「……旦那様は、納得されたのですか?」納得したかどうかなんて、彼女にも分からなかった。けれど、いまの彼があの離婚届を見たなら、きっと喜ぶだろう。なにしろ、彼の目にも心にも、今はもう、瑤子しか映っていないのだから。出発2日前。瑤子からまた写真が届いた。今度は晄夜ではなく、彼の両親が写っていた。病室のベッドを囲み、まるで本物の家族のように笑い合う3人の姿。清香の心は、少しも動かなかった。返信もせず、連絡帳を開いて、瑤子、晄夜、そして彼らに関わるすべての連絡先を削除した。出発当日。初雪が舞い始めた。前夜にまとめておいた日記帳や、出せなかったラブレターを抱え、彼女は庭に出た。オレンジ色の火が頬を照らし、少女だった日の想いが書かれたそれらは、ゆらゆらと灰になって空へと
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第9話
晄夜は車を走らせ、病院へと向かった。今日は、瑤子の退院日だった。前夜、彼女が「子どもの頃の写真が見たい」と甘えたため、彼はわざわざ自宅に戻ってアルバムを取ってきた。重たい袋を手に、エレベーターの前に立ったとき、見知らぬ男とすれ違う。その男からふわりと漂ったのは、馴染みのある香り——それは、瑤子がいつも愛用していた、あの淡い香水の匂いだった。男はちょうど瑤子の病室から出てきたばかりのようだった。友人だろうか?ほんの少しだけ、晄夜の胸に違和感がよぎる。だが、エレベーターがすぐに到着し、思考はそこで打ち切られた。彼は黙って7階を押した。病室の扉を開けると、瑤子が満面の笑みで出迎える。ふたりは並んで座り、アルバムをめくりながら、幼い日の思い出にふけった。ページをめくるたび、無邪気だった頃の記憶がよみがえり、気づけば彼の心からは、さっきまでの違和感も薄れていた。やがて昼、藤原家の両親が病室に現れる。退院の支度を整え、晄夜の姿を見つけるやいなや、深々と頭を下げた。「本当にありがとうな、晄夜くん……」晄夜もすぐさま姿勢を正し、丁寧に頭を下げて返す。「瑤子が怪我をしたのは、僕にも責任があります。お世話するのは当然のことです」その言葉に、瑤子はそっと彼の手を叩き、やわらかな笑みを浮かべた。「だから言ったでしょ、私のケガはあなたのせいじゃないのよ、晄夜。昨日、ちゃんとお父さんとお母さんに来てもらって、経緯も説明したじゃない。もう、自分を責めるのはやめてくれない?」それを聞いた瑤子の父の藤原隆一(ふじわら りゅういち)も、深く頷きながら言った。「ここ数年、私たち夫婦は仕事ばかりで……君がそばにいてくれなかったら、洋子はどうなっていたことか……感謝してもしきれないよ」そんな空気の中、瑤子がふわりと彼に寄り添おうとしたその瞬間、母の藤原美智子(ふじわら みちこ)がそっと、だが確かな力で彼女を引き戻した。「あなたたち、もう若くないのよ。晄夜くんはもう家庭を持っているの。いつまでも彼に甘えていてはダメ。これからは、ちゃんと自立しなさい」その言葉が落ちた瞬間、部屋の空気が凍りつく。晄夜は、その言外の意図をすぐに悟った。ほんのわずか、呼吸が乱れたが——すぐに平静な顔を取り戻した。唇の端に浮かんでいた柔
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第10話
晄夜は、美智子の言葉がただの礼儀や慰めではなく、心からの親心であることを感じていた。そして、自分と瑤子の関係が——本当はあの結婚式の日、自分が意地を張って「新しい花嫁を迎える」と宣言した瞬間に、すでに終わっていたことも、ようやく受け入れることができた。この三年間、彼は過去を忘れようとし、清香との生活を大切にしようとしてきた。だが、十八年もの長きにわたって想い続けた人を、そう簡単に心から消せるものではなかった。瑤子が帰国してから、何度も何度も彼に縋りついてきた時も、彼の心はいつも揺れていた。恋人には戻れない——それでも「昔なじみとしての情」はまだある。そう自分に言い訳をして、彼は何度も彼女のもとへ足を運んだ。正直に言えば、瑤子が「まだあなたを愛してる」と泣きながら訴えるたびに、心は確かに動いた。けれど、それは水面に浮かんだ一瞬のさざ波のように、すぐに消えてなくなった。そしていつもその直後に思い出すのは、今の妻——清香の存在だった。何度も迷い、何度も自分を見失いそうになった。まるで出口の見えない霧の中をさまよっているようだった。しかし今日、美智子の言葉が、まるで霧を晴らす光のように、彼の心を照らしてくれた。あの朝、雪の中で無言のまま彼を見送った背中が、ふいに脳裏によみがえる。その静かな佇まいに、胸の奥からじんわりと、温もりが込み上げてきた。彼は、深く一礼した。その声には、今までとは違う、確かな決意が込められていた。「お話してくださって、本当にありがとうございました。やっと、目が覚めました」病院を後にした彼は、まっすぐ神谷家の本宅へと向かった。母の神谷静江(かみや しずえ)に書斎へ呼ばれると、いつになく真剣な表情で口を開かれた。「あなたたちが結婚したばかりの頃はね、正直に言えば、私は清香さんの家柄が気に入らなかった。……でも、この三年、彼女がどれだけあんたのことを思って、どれだけ家のことをしっかりやってきたか。私の目にはちゃんと映っていたわ。おかげで、私も心を改めることができた。もう若くはないんだから、そろそろ落ち着いて、ちゃんと家庭を持ちなさい。清香さんはあんたにとって、十分すぎるほどのいい奥さんよ。結婚っていうのはね、恋愛とは違うの。時間をかけてことこと煮込むお粥みたいなもの。華やかさなんて必
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