Ich war an den Geruch von Antiseptikum gewöhnt, doch mein Herz hämmerte gegen meine Rippen.Als sich der letzte Streifen Verband löste, sah ich mich endlich im Spiegel, der am Bett aufgestellt war.Ein Gesicht starrte zurück, doch es war nicht meins.Die Kieferlinie war schärfer, die Wangenknochen höher, die Augenwinkel leicht schräg nach oben gezogen. Eine Narbe, dünn wie ein silberner Blitz, zog sich über die linke Gesichtshälfte, von der Schläfe bis zum Mundwinkel. Meine Augen waren immer noch blau, aber das Gesicht… es gehörte einer völlig Fremden.Mein altes Gesicht, das sanfte Gesicht, das Alessio einst in seinen Händen gehalten hatte, war weg.„Das bin nicht ich“, bebte meine Stimme.Angelo lehnte an der Wand, die Arme verschränkt, und beobachtete mich, als wäre ich eine Bombe, die jeden Moment explodieren könnte. Dann grinste er, um die Stimmung aufzulockern. „Die Narbe ist echt beeindruckend, Schatz. Sie bedeutet, dass du überlebt hast. Die halbe Welt liegt unter der Erde
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