Es war schon spät, als ich ins Anwesen zurückkehrte, doch ich hatte nicht die geringste Lust zu schlafen.Stattdessen begann ich systematisch, jede Spur von mir zu beseitigen.Santinos maßgeschneiderte Anzüge, die ich mit größter Sorgfalt entworfen hatte, die Plüschpuppen, die ich eigenhändig für die Kinder genäht hatte, die Familienporträts, die ich selbst gemalt hatte...Ich stopfte sie eines nach dem anderen in schwarze Müllsäcke.Gleichzeitig wies ich den Butler an, alle Wohltätigkeitsgalas und gesellschaftlichen Termine des kommenden Monats abzusagen.„Alessia, was zum Teufel tust du da?“Santinos tiefe, kalte Stimme kam von der Tür.Ich drehte mich um. Mit einer Hand lockerte er gerade seine Krawatte. Die Kinder liefen dicht hinter ihm her.Seine dunklen Augen waren voller offener Ungeduld. Seine Stirn war fest gerunzelt.„Warum nimmst du meine Sachen weg?!“ Sofia rannte weinend herüber.Als sie sah, wie ihr Lieblingshase, den ich Stich für Stich mit der Hand genäht hatte, in ein
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