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Kapitel 58 – Der Blutkreis

作者: Queen Bee
last update publish date: 2026-05-20 22:11:45

Das verlassene Lagerhaus in der Old Ferry Road war genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte — eine Beton- und Rostkarosse, vom Zahn der Zeit und vom Vergessen verschlungen. Die Fenster waren zerbrochen, Graffiti bedeckten die Wände, und die Stille ringsum war so absolut, dass mein eigener Atem mir die Haut aufrieseln ließ.

Ich parkte den Wagen in sicherer Entfernung und ging den Rest des Weges zu Fuß, das Handy in der Tasche, das Herz schlug so heftig, dass ich den Puls in den Schläfen spürte
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    Das Krankenhaus war ein Gefängnis.Nicht wegen Gitterstäben — es gab keine Gitter in dem Zimmer, in dem ich lag, nur die verschlossene Tür und den Polizisten davor. Sondern wegen der Regeln, der Routinen, der Unmöglichkeit, etwas anderes zu tun, als an die Decke zu starren und zu warten. Mein Körper war noch immer gebrochen — die Rippen verheilten langsam, die Frakturen wuchsen zusammen, die Gehirnerschütterung brachte Kopfschmerzen, die in Wellen kamen. Die Ärzte sagten, ich hätte Glück gehabt, den Unfall zu überleben. Ich war mir da nicht so sicher.Jede Nacht kam er.Am Anfang dachte ich, es sei eine Halluzination. Die Medikamente waren stark, der Schmerz war intensiv, und der menschliche Verstand hat seltsame Wege, mit Trauma umzugehen. Doch die Nächte vergingen, die Medikamente wurden reduziert, und die Katze blieb.Immer am gleichen Fenster. Immer zur gleichen Stunde. Sie saß auf dem Sims draußen, die Vorderpfoten nebeneinander, den Schwanz um den Körper gerollt, und beobachtete

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    Die erste Nacht zu Hause war seltsam.Nicht unangenehm — Dorian hatte alles vorbereitet. Das Bett war mit frischen Laken bezogen, die Kissen so positioniert, dass ich meinen Rücken nicht belastete, die Medikamente ordentlich auf dem Nachttisch aufgereiht. Es gab frische Blumen im Zimmer, rosa Pfingstrosen, die Aggy beim Aussuchen geholfen hatte. Und dennoch war etwas anders. Das Haus, das früher ein Synonym für Sicherheit gewesen war, trug nun das Echo dessen, was wir erlebt hatten.Ich bewegte mich langsam, noch immer dabei, mich an die Einschränkungen meines Körpers zu gewöhnen. Die Operation an der Niere war ein Erfolg gewesen, doch die Physiotherapie war schmerzhaft, und die Narbe auf meinem Rücken brannte bei ruckartigen Bewegungen. Dorian half mir mit einer unendlichen Geduld — stützte mich auf dem Weg ins Bad, bereitete meine Mahlzeiten zu, hielt meine Hand, wenn der Schmerz stärker wurde.— Du tust zu viel. — sagte ich eines Abends, während er meine Schultern massierte.— Ich

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    Das verlassene Lagerhaus in der Old Ferry Road war genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte — eine Beton- und Rostkarosse, vom Zahn der Zeit und vom Vergessen verschlungen. Die Fenster waren zerbrochen, Graffiti bedeckten die Wände, und die Stille ringsum war so absolut, dass mein eigener Atem mir die Haut aufrieseln ließ.Ich parkte den Wagen in sicherer Entfernung und ging den Rest des Weges zu Fuß, das Handy in der Tasche, das Herz schlug so heftig, dass ich den Puls in den Schläfen spürte.Die Haupttür stand einen Spalt offen, ein Riss aus Dunkelheit, der mich zu verschlingen schien. Ich trat ein.Das Innere war ein Labyrinth aus Schatten. Gestapelte Kisten, verrostete Maschinen, der Geruch von Schimmel und Verfall durchtränkte die Luft. Doch da war noch etwas anderes — ein süßer, vertrauter Duft, der durch die Dunkelheit schwebte wie ein Geist. Jasmin. Immer Jasmin.Ich folgte dem Geruch.Im hinteren Teil des Lagerhauses tanzte ein Licht an den Wänden. Kerzen. Schwarze. Dutzend

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