## Kapitel 41 An diesem Nachmittag führte Camelia Aurora und Daven zum Essen in ein kleines Familienrestaurant aus, das nicht allzu stark besucht war. Sie hatte ganz bewusst ein ruhiges Lokal gewählt, damit Daven sich nicht überanstrengte. Aurora saß Camelia gegenüber und spielte geistesabwesend mit ihrem Trinkhalm. „Mama, können wir danach noch in die Buchhandlung gehen?“ „Wir schauen erst einmal, wie es deinem Bruder geht“, erwiderte Camelia mit sanfter Stimme. Daven zwang sich zu einem schwachen Lächeln. „Es geht mir gut, Mama.“ Camelia musterte ihn besorgt. „Wenn du müde wirst, sagst du es mir sofort, ja?“ „In Ordnung.“ Das Essen wurde serviert. Camelia half Daven dabei, sein Fleisch klein zu schneiden, und versuchte, die unbeschwerte Atmosphäre zu genießen. Zumindest für den heutigen Tag konnten sie eine Mahlzeit einnehmen, ohne dass der dunkle Schatten des Krankenhauses über ihnen hing. Doch die mühsam gewonnene Ruhe war nicht von langer Dauer. Vom Eingangsbereich her er
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