Ich kann nicht schlafen. Das ist das Problem, das mich seit Wochen zerfrisst, seit ich Harvey bat, aufzuhören. Declans Arm ruht schwer auf meiner Hüfte, sein Körper strahlt eine großzügige und sichere Wärme gegen meinen Rücken aus. Er schläft wie jemand, der ein reines Gewissen hat, wie jemand, der nie seine eigenen Wünsche hinterfragen musste. Ich beneide ihn darum.Aber hier bin ich, um drei Uhr morgens, starre in die Dunkelheit der Decke, als ob sie mir Antworten geben könnte. Es ist, als hätte ich plötzlich aufgehört, ein Medikament zu nehmen – mein Körper versteht die Abwesenheit nicht, protestiert auf eine Weise, die keinen logischen Sinn ergibt. Da ist ein Jucken hinter den Augen, das kein Schlaf ist, eine Unruhe in der Haut, die nicht physisch ist. Es ist Entzug. Entzug von einer leisen, gepflegten Stimme, die mir genau sagt, was zu tun ist, von sicheren Händen, die jeden Atemzug, jeden Gedanken lenken.Ich bat ihn aufzuhören. Sagte es mit aller Deutlichkeit, mit der festen St
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