Drei Tage vergingen.Kane wich nicht von meiner Seite. Er schlief auf dem Stuhl neben meinem Bett, den Kopf nach hinten gelehnt, den Mund leicht geöffnet. Er aß das Krankenhausessen – graues Fleisch und klumpige Kartoffeln – ohne sich zu beschweren. Er hielt meine Hand, wenn die Schmerzen schlimm wurden. Er las mir aus einem Buch vor, das er in der Bibliothek des Heilhauses gefunden hatte – irgendein alter Liebesroman mit rissigem Buchrücken und vergilbten Seiten.Meine Mutter kam und ging. Sie brachte mir frische Kleidung, meinen Lieblingstee, ein Foto meines Vaters, das ich auf dem Nachttisch aufbewahrte. Sie und Kane sprachen nicht viel, aber ich sah, wie sie ihn beobachtete. Ich sah, wie die Wut in ihren Augen ein wenig weicher wurde.Am dritten Tag kam Vivra.Sie war nicht allein. Der Alpha-König ging neben ihr, seine Miene hart wie Stein.Sie standen im Türrahmen meines Zimmers. Der Blick des Königs glitt über mich – über den Tropf, den Verband, die graue Haut – und seine Miene v
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