Elenas POVAm nächsten Morgen saß ich am Esstisch und nippte an einer Tasse Kräutertee, der kaum etwas gegen das Chaos in meinem Magen ausrichten konnte. Die Scheidungspapiere lagen ordentlich vor mir, wie eine geladene Waffe. Die Ereignisse der vergangenen Nacht liefen in einer Endlosschleife durch meinen Kopf – die Hitze von Alexanders Körper, die Art, wie er jeden Zentimeter von mir für sich beansprucht hatte, das Vergnügen, das noch immer wie ein schuldbeladenes Geheimnis in mir nachhallte. Doch jetzt, im kalten Licht des Tages, holte mich die Realität härter denn je ein.Die Haustür klickte auf, und Julian kam herein. Er sah zerzaust aus, versuchte aber, dieses charmante Lächeln aufzusetzen, das er immer dann benutzte, wenn er wusste, dass er Mist gebaut hatte. Als er mich entdeckte, kam er sofort zu mir und legte seine Schlüssel auf den Tisch.„Elena, es tut mir so leid“, begann er, seine Stimme triefte vor gespielter Reue. „Ich wusste nicht, dass der Veranstaltungsort geändert
ปรับปรุงล่าสุด : 2026-09-01 อ่านเพิ่มเติม