Kapitel EinundsechzigNikolais PerspektiveSie nickte schnell, die Augen noch immer weit aufgerissen, als erwarte sie, dass die Wände jeden Augenblick einzustürzen begännen. Ich konnte die Fragen sehen, die sich hinter ihren Lippen anstauten, bereit herauszusprudeln – über das Gewehr, über Dante, über alles, was ich in diesem Moment auf keinen Fall erklären wollte.Doch ich war nicht bereit. Nicht, während sie so vor mir stand, weich und aufgewühlt von dem, was wir begonnen hatten.„Nikolai, was…“Ich drückte sanft einen Finger auf ihren Mund. „Nicht jetzt, Kleines.“ Meine Stimme blieb leise, fast verloren in dem stillen Raum. Ich beugte mich hinab, hob die Decke vom Boden auf, schüttelte sie einmal aus und legte sie um ihre Schultern. Unter all dem Stoff wirkte sie winzig, als könnte sie einfach verschwinden, wenn sie es wollte. Nur dass ihre Kurven noch immer hervorlugten und mich daran erinnerten, dass sie keineswegs klein war.Meine Schulter brannte bei jeder Bewegung, doch ich ig
Última atualização : 2026-09-07 Ler mais