Wiedergeboren – und der Alpha zerbricht
Ich wurde in der Nacht wiedergeboren, in der der Alpha die Kontrolle über die schwarze Magie verlor und von seiner Hitze überwältigt wurde.
Diesmal wurde ich nicht seine Rettung. Stattdessen rief ich seine wahre Liebe – meine eigene Schwester.
In meinem früheren Leben hatte ich mich in Nicholas verliebt, den Alpha unseres Rudels.
Als ich erfuhr, dass ein uralter Fluch schwarzer Magie auf ihm lastete und er seine Hitze nicht mehr unter Kontrolle hatte, traf ich eine Entscheidung, die ich niemals hätte treffen dürfen.
Ich wies ihn nicht zurück.
Einen Monat später stellte ich fest, dass ich schwanger war.
Als Alpha brauchte Nicholas einen Erben. Der Rudelrat zwang ihn, ein Markierungsritual mit mir abzuhalten.
Am Tag der Zeremonie konnte Leah es nicht ertragen. Sie floh aus dem Rudelgebiet.
Streunende Wölfe griffen sie an.
Bevor sie starb, schickte Leah Nicholas neunundneunzig Notrufe über die Gedankenverbindung.
Doch Nicholas befand sich mitten im Markierungsritual – auf meinen Wunsch hin – und antwortete kein einziges Mal.
Als das Rudel Leahs Überreste zurückbrachte, blieb sein Gesicht unheimlich ruhig.
Aber in der Vollmondnacht, in der unser Welpe zum ersten Mal den Mond sah, vergiftete er mich mit Eisenhut.
Bevor ich starb, hörte ich seine Stimme. Sie war kalt wie Eis.
„Wärst du nicht schwanger geworden, hätte ich dich nie markieren müssen. Ich hätte Leahs Hilferuf nicht verpasst. Ihr Tod geht auf dein Konto. Und du wirst dafür bezahlen.“
Als ich die Augen wieder öffnete, war ich zurück in der Nacht, in der der Fluch über Nicholas hereingebrochen war.