
Das Lykanermädchen, das niemand wollte
Dunkle RomantikDramaSuspenseRebellisches MädchenBraves MädchenUnabhängigVerratFlucht vor der HochzeitPlot Twist
Er wies sie zurück und demütigte sie für das, was er in ihr zu sehen glaubte, ohne jemals zu ahnen, dass sie die verschollene Prinzessin war – und dass in ihr eine ungeahnte Macht schlummerte.
Kael wies Alice zurück, zerbrach ihre Schicksalsbindung und entschied sich für eine andere Frau als seine Luna. Er verspottete sie und zweifelte an ihrem Wert … bis das Schicksal das Blatt wendete.
Heute kniet der mächtige Alpha vor ihr. Sein Leben, sein Wolf – alles hängt am seidenen Faden. Und die Einzige, die ihn retten kann, ist ausgerechnet die Frau, die er einst zerstört hat.
„Bitte … Alice … Alice … Ich bin dein Gefährte.“
Ihr Blick blieb ruhig und unnachgiebig. „Für dich bin ich Eure Hoheit. Nur diejenigen, die an meiner Seite geblieben sind, als ich nichts hatte, dürfen meinen Namen aussprechen.“
Wird sie ihm die Gnade gewähren, die er ihr niemals entgegengebracht hat? Oder wird sie ihn fallen lassen – genauso, wie er einst sie fallen ließ?
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Chapter: Kapitel 5 — Der erste Schritt in die FreiheitDie Welt lag noch im Dunkeln, als Alice erwachte. Sie blinzelte zu den Baumkronen, die sich im Morgengrauen wiegten; lange Schatten zogen sich über den Waldboden. Für einen Augenblick wusste sie nicht, wo sie war. Ihre Glieder waren schwer, ihre Haut fühlte sich rau an von der kalten Erde, ihr Atem ging unregelmäßig. Dann kehrte die Erinnerung mit Wucht zurück — Erde klebte an ihrer Haut, Laub in ihrem Haar, und ein dumpfer Schmerz in ihren Knochen, als seien sie gebrochen und neu geformt worden.Sie war nackt.Alice setzte sich schnell auf und umarmte sich vor Kälte, obwohl niemand sie sehen konnte. Der Frost biss in ihre Haut, und zugleich bemerkte sie einen seltsamen klebrigen Belag an ihren Lippen. Sie leckte sie instinktiv und erstarrte. Etwas Bitteres lag darauf. Sie hob zitternd die Hand zum Mund und blickte entsetzt auf den dunklen Fleck an ihren Fingern. Blut.Ihr Herz pochte wild. Sie fuhr mit der Zunge über ihre Zähne und spürte etwas Faseriges, das sich darin verfangen hat
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-27
Chapter: Kapitel 4 — Die Wahrheit bricht hervor Als Alice noch von dem ersten Schlag an ihrer Wange brannte, erhob sich Frau Voss’ Stimme erneut, scharf und vor Wut zitternd.„Was war das da draußen?!“, schrie sie. „Einfach weglaufen, ohne Kaels Zurückweisung anzunehmen. Willst du diese Schande ewig hinauszögern? Glaubst du, wenn du das Band aufrechterhältst, wirst du etwa doch noch Luna?“Alice öffnete die Lippen, aber kein Wort kam über sie. Ihre Brust schmerzte noch immer von dem schneidenden Gefühl der Zurückweisung, ihre Rippen taten weh, als würden unsichtbare Krallen sie von innen zerfleischen.Frau Voss’ Augen funkelten vor Abscheu. „Sieh dich an. Du bist nichts. Hätten wir dich nicht aus dem Wald geholt, wärst du längst zu Knochen geworden, vergessen unter Laub. Und jetzt wagst du es, vor das ganze Rudel zu treten und so zu tun, als habe die Göttin dich auserwählt? Sogar deine eigene Familie weist dich ab!“Elsa stand in der Ecke und verschränkte die Arme, ihre Stimme klang scharf und triumphierend. „Sie genießt die Aufmer
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-27
Chapter: Kapitel 3 — Die ZurückweisungFür einen Augenblick stand der Festplatz still. Das einzige Geräusch war das Knistern des Feuers, dessen Funken in den stillen Nachthimmel emporstiegen.Dann begann das Geflüster.„Sie hat keinen Wolf…“„Die Göttin muss sich geirrt haben.“„Kael, machst du Witze? Mit neunzehn hat sie noch nicht einmal ihren Wolf gefunden!“Die Worte schnitten durch die Menge, wurden lauter und schärfer, bis sie zu einer Welle des Unglaubens anschwollen. Alle blickten zu Alice; Augen verengten sich, Lippen verzogen sich voller Verachtung. Sie spürte, wie ihre Blicke auf ihr brannten wie offenes Feuer.Als Erste lachte Maya. Ihr Lachen klang hell und grausam und durchbrach die Spannung. „Oh, das ist ja herrlich.“ Sie umklammerte Kaels Arm und blickte zu Alice hinüber. „Von allen Mädchen im Rudel schenkt dir die Göttin… ausgerechnet sie?“ Sie lachte erneut und schmiegte sich enger an ihn. „Es wirkt fast wie ein Scherz. Vielleicht dachte die Göttin, es wäre gnädig, dir jemanden zu geben, den du so leicht
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-27
Chapter: Kapitel 2 — Die BestimmungDie Hintertür knarrte, als Alice mit der leeren Auflaufform aus Lysandras Küche hineinschlüpfte. Sie stellte sie sanft auf den Tresen; ihre Handflächen kribbelten noch von der Wärme des Herdes des Alphas und von der noch viel wärmeren Freundlichkeit, die ihr entgegengebracht worden war.„Du hast aber lange gebraucht“, fuhr Frau Voss sie an, ohne von dem Spiegel aufzusehen, vor dem sie ihr Haar steckte. „Glaubst du, die Familie von Kael Drayton hat Zeit, auf ein Küchenmädchen zu warten?“„Es tut mir leid, Mutter“, murmelte Alice.Frau Voss’ Blick ruhte auf ihrem Spiegelbild, doch ihre Worte trugen eine ganz andere Bedeutung in sich. Sie hatte sich immer an der Familie des Alphas gemessen und sich von deren Ansehen genährt wie ein Schatten am Rande des Lichts.Als sie noch ein Mädchen war, hieß es in den Gerüchten, sie habe oft geprahlt, ihr bestimmter Gefährte würde Richard Drayton werden — damals, als dieser noch der Erbe war. Die Enttäuschung hatte tief geschnitten, als die Mondgötti
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-27
Chapter: Kapitel 1 — Der Morgen voller SchattenDie Sonne hatte die Baumkronen kaum überragt, als Alice auf dem Küchenboden kniete und die Steinplatten schrubbte, bis ihre Finger brannten. Der Duft der Kiefern zog durch das offene Fenster; irgendwo weit draußen hallte das Morgengeheul eines Wolfes durch den Nebel. Im Haus der Voss roch es nach Seife, feuchter Wäsche und gebratenem Fleisch — Fleisch, das sie niemals kosten würde.„Tropf nicht auf den Teppich“, sagte Elsa vom Tisch aus und schwang müßig ihren nackten Fuß. Sie biss in eine Birnenscheibe, und ihr goldenes Haar glänzte im Sonnenlicht. „Mutter hasst nasse Fußspuren.“„Ich weiß“, murmelte Alice und fuhr mit dem Lappen weiter.„Du weißt es immer“, verspottete Elsa. Sie warf den Birnenkern mit einem nassen Klatscher in die Spüle. „Putz das auch gleich.“Alice’ Hand zitterte einen Augenblick, doch sie zwang sich, weiterzuschrubben.„Du solltest dankbar sein“, fügte Elsa träge hinzu. „Mutter sagt, wenn sie dich nicht gefunden hätte, wärst du von wilden Tieren gefressen worden
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-27

Zwischen Hass und Verlangen
ModernDramaSchmerzliche RomanzeKünstlerGoldjungeStarCampusVerbotene LiebeFür die Liebe aus dem Schrank kommen
Raphaël Blackwood hat sich schon immer allein durchgeschlagen. Seit seine Familie ihn wegen seines Coming-outs verstoßen hat, kann er sich auf niemanden mehr verlassen als auf sich selbst. In seinem Abschlussjahr an der University of California hat er nur einen Wunsch: seinen Abschluss zu machen, mit seiner Band Musik zu machen und sein Studium in Ruhe zu beenden. Doch als er gezwungen wird, sich ein Zimmer mit Stefan Pierce zu teilen – dem Football-Star der Universität –, gerät sein sorgsam bewahrtes Gleichgewicht ins Wanken.
Stefan Pierce hat nur ein Ziel: in die Profiliga aufzusteigen. Seine gesamte Zukunft hängt von seinen Leistungen ab, sowohl auf dem Spielfeld als auch im Hörsaal. Doch als seine katastrophalen Noten ihn beinahe seinen Platz in der Mannschaft kosten, bleibt ihm keine andere Wahl: Er muss sich ausgerechnet von seinem äußerst lästigen neuen Zimmergenossen Nachhilfe geben lassen. Raphaël ist der Letzte, von dem Stefan sich Hilfe gewünscht hätte. Doch eine lange Lernnacht verändert alles. Ein Kuss führt zum nächsten, und bald verbindet die beiden ein Geheimnis, das sie niemandem anvertrauen dürfen.
Doch Stefans Vater, der großen Einfluss auf seine Karriere hat, ist ein mächtiger und homophober Mann. Ihre Beziehung scheint von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Ihre Abmachung ist einfach: Sie bleiben bis zum Ende ihres Studiums zusammen, trennen sich danach und blicken nicht zurück. Aber was geschieht, wenn Loslassen keine Option mehr ist?
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Chapter: Kapitel 5 – Ausgerechnet Raphaël BlackwoodAus der Perspektive von StefanDer Wecker klingelte um genau fünf Uhr morgens. Ich schaltete ihn aus, fluchte leise und drehte mich auf den Rücken. Mein Körper schmerzte fürchterlich von dem Training am Vortag, aber sich zu beschweren war keine Option. Football kannte keine Schwäche, und ich liebte Football – also kannte auch ich keine Schwäche.Ich warf die Decke zurück und setzte mich auf, streckte mich und rieb mir das Gesicht. Das Zimmer war dunkel, aber gerade hell genug, um Raphaels Seite des Raumes zu sehen. Ein einziges Chaos. Trommelstöcke, Kleidung und Zigaretten lagen überall herum.Er schlief tief und fest, sein Rücken lag im schwachen Licht frei und zeigte all seine Tätowierungen. Aber mehr als einen Blick gönnte ich ihm nicht. Raphaël war die letzte Person, mit der ich je etwas zu tun haben wollte, und ich hatte wirklich Wichtigeres zu tun, als mich um meinen neuen Zimmergenossen zu kümmern.Ich stand auf, zog meine Sportbekleidung an und schnürte meine Stollenschuhe. Me
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-27
Chapter: Kapitel 4 – Eine erschütternde NachrichtAus der Perspektive von RaphaëlIch erwachte im sanften Licht des frühen Morgens, das durch die Vorhänge fiel und alles täuschend friedlich wirken ließ. Mein Körper schmerzte von den Anstrengungen des vergangenen Tages, und meine Muskeln protestierten, als ich mich streckte und mir über das Gesicht rieb. Ich stieß einen schweren Seufzer aus und blickte zum anderen Bett auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes. Makellos. Nicht eine Falte auf der Decke.Stefan Pierce hatte nicht einmal hier geschlafen.Nicht dass ich mich beschweren würde. Wahrscheinlich war es so besser. Ich mochte ihn nicht. Und wenn er nicht hier war, musste ich mich nicht mit seiner überlegenen Art und seiner eingebildeten Haltung herumschlagen – ich hoffte fast, dass er sich den Hals verrenkte.Ich fuhr mir mit der Hand durch die Haare, stieß einen scharfen Atemzug aus und quälte mich aus dem Bett. Ich erledigte meine Morgenroutine – duschte schnell, zog einen schwarzen Kapuzenpullover und abgetragene Jeans an u
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-27
Chapter: Kapitel 3 – Der neue MitbewohnerAus der Perspektive von StefanDie letzten Wochen waren eine absolute Katastrophe.Mein Vater hatte mir die ganzen Ferien über ständig in den Ohren gelegen und mir immer wieder eingetrichtert, dass dies mein letztes Jahr vor dem NFL-Entwurf sei, dass ich mich zusammenreißen, in Topform bleiben müsse und mich von absolut nichts von meinem Ziel ablenken lassen dürfe. Als ob ich das nicht selbst wüsste.Und dann wurde es nach der Trennung nur noch schlimmer.Mandy und ich waren zwei Jahre lang zusammen gewesen, und ja, es war nicht immer alles perfekt gelaufen, aber ich hätte niemals erwartet, dass sie mich betrügt. Und dann auch noch ausgerechnet mit einem meiner eigenen Teamkollegen! Der Verrat schmerzte noch immer, aber ich würde ihr nicht das Gefühl geben, zu wissen, wie sehr es mich mitnahm.Also tat ich, was ich immer tat — ich stürzte mich voll und ganz in den Football.Football war mein Leben. Ich lebte dafür, ich atmete es und hatte alles dafür geopfert. Es war das Einzige, was
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-27
Chapter: Kapitel 2 – Die Gegenwart(Gegenwart)Aus der Perspektive von RaphaëlDas Licht erlosch, die letzten Klänge der Musik verklangen im Raum, jäh unterbrochen vom Jubel der Menge. Mein Herz pochte wild in meiner Brust, Schweißperlen liefen mir an den Schläfen hinunter, während ich meine Trommelstöcke fest umgriff. Das Adrenalin rauschte wie flüssiges Feuer durch meinen Körper, erfüllte mich mit elektrisierender Kraft.»Zugabe! Zugabe!« Die Menge schrie, ihre Stimmen wie eine Welle, die über uns hinwegbrach.Amélie, unsere Sängerin, schenkte ihnen ein verschmitztes Lächeln und winkte mit den Armen, um sie weiter anzufeuern. Nathan, unser Leadgitarrist, warf sein Plektrum mitten unter die jubelnden Fans, seine dunklen Augen funkelten mir von der Bühne aus entgegen. Ich lächelte, drehte meine Stöcke zwischen den Fingern und schlug ein letztes Mal kräftig auf die Snare. Der Lärm um uns herum wurde ohrenbetäubend.Gott, ich liebte das einfach.Doch dieser Moment dauerte nicht lange. Hinter der Bühne schlug die Stimmung
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-27
Chapter: Kapitel 1 – Zwei Jahre zuvor(Zwei Jahre früher)Aus der Perspektive von RaphaëlIch küsste Nathan sanft, eine Hand auf seinem Rücken, während die andere durch seine Haare strich. Das Licht im Zimmer war gedämpft. Wir hatten den Abend zusammen verbracht und uns viel unterhalten. Meine Eltern waren für das Wochenende weg, also genossen wir einfach, in Ruhe zusammen zu sein. Und es gab niemanden, der uns störte.Der Kuss wurde inniger, als ich ihn an mich zog. Da knarrte plötzlich die Tür. Ich hatte es kaum gehört — ich war ganz in dem Moment versunken.»Raphaël, rate mal, was…«War das meine Mutter?Ich richtete mich hastig auf und war erleichtert, dass ich wenigstens noch meine Unterwäsche trug.»Mama…«, stieß ich atemlos hervor, als ich ihr entsetztes Gesicht sah. »Das ist nicht so, wie es aussieht, ich…«Sie schloss die Tür hastig hinter sich.»Scheiße!«Ich sammelte unsere Kleidung vom Boden auf, mein Herz klopfte wild, und ich folgte ihr.»Was versuchst du mir da zu sagen, Raphaël?«Mein Mund war so trocken,
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-27