ログインZusammenfassung In der Nacht, in der Alpha Damon Blackwood seine Gefährtin entdeckt, erwartet das gesamte Rudel, dass er seine wunderschöne Jugendliebe auswählt. Doch stattdessen erwählt die Mondgöttin Iris Vale – eine Dienerin. Gedemütigt weist Damon sie vor den Augen des gesamten Rudels zurück. Am nächsten Morgen verschwindet Iris. Drei Tage später wird ihr Körper in einem Fluss gefunden. Doch Iris ist nicht tot. Jahre später kehrt sie unter einem neuen Namen, mit einem neuen Gesicht und einem gefährlichen Geheimnis zurück. Raven ist nicht länger die schwache Dienerin, die Damon einst zurückgewiesen hat. Sie ist mächtig, erbarmungslos und fest entschlossen, das Königreich zu zerstören, das ihr alles genommen hat. Als längst verborgene Geheimnisse ans Licht kommen, entdeckt Damon, dass das Mädchen, das er begraben hat, niemals diejenige war, für die sie sich ausgab. Sie ist keine Waise. Sie ist nicht nur eine Werwölfin. Und sie war niemals dazu bestimmt, seine Luna zu sein. Mit einem gestohlenen Thron, einer vergessenen Blutlinie und einer Prophezeiung, die den Tod des letzten Alpha-Königs fordert, finden sich Damon und Iris auf gegnerischen Seiten eines Krieges wieder, der ihre Welt zerstören könnte. Doch was ist die gefährlichste Wahrheit von allen? Das Gefährtenband zwischen ihnen könnte auf Lügen aufgebaut worden sein. In einem Königreich, das auf Verrat gegründet wurde, könnte die Entscheidung für die Liebe sie alles kosten. Tagline: Er hat sie zurückgewiesen. Er hat sie begraben. Niemals hätte er erwartet, dass sie zurückkehrt und ein Imperium zu Fall bringt.
もっと見るDie Worte des Boten hingen in der kalten Morgenluft.„Wir glauben, es ist eine Leiche.“Niemand sprach.Für einen langen Moment schien die ganze Welt stillzustehen.Damon starrte den jungen Späher an.Der Wolf sah kaum älter als zwanzig aus.Schlamm bedeckte seine Stiefel.Sein Atem war vom Rennen noch immer unregelmäßig.Angst stand offen in seinen Augen.Keine Unsicherheit.Keine Verwirrung.Angst.Die Art von Angst, die daraus entstand, etwas Schreckliches gesehen zu haben.Neben Damon verhärtete sich Rowans Gesichtsausdruck.„Wo?“„Südliche Flussüberquerung.“Der Späher schluckte.„Bei den Klippen.“Damon war bereits unterwegs.Rowan folgte ihm sofort.Der Späher eilte hinter ihnen her.Innerhalb weniger Sekunden breiteten sich die Alarmsignale im Rudelhaus aus.Krieger best
Die erste Person, die bemerkte, dass Iris verschwunden war, war eine alte Küchendienerin namens Martha.Nicht, weil jemand nach ihr suchte.Sondern weil es niemand tat.Die Erkenntnis kam kurz nach Sonnenaufgang.Die Frühstückshalle war voller Lärm, während die Arbeiter zwischen den Tischen hin und her eilten und Tabletts mit Brot, gebratenem Fleisch und dampfendem Tee trugen.Martha runzelte die Stirn, als sie das Bedienungspersonal zählte.Dann zählte sie noch einmal.Eine Person fehlte.Ein vertrautes dunkelhaariges Mädchen, das immer vor allen anderen kam.Immer.Selbst bei Stürmen.Selbst wenn sie krank war.Selbst nach der Zurückweisung.Vor allem nach der Zurückweisung.„Iris?“ Martha sah sich in der Küche um.Keine Antwort.Ein junges Dienstmädchen zuckte mit den Schultern.„Ich habe sie nicht gesehen.“Ei
Der Fremde kam nie näher.Er sprach nie ein Wort.Und doch konnte Iris seine Anwesenheit noch lange spüren, nachdem sie den Wald verlassen hatte.Wie Augen, die zwischen ihren Schulterblättern ruhten.Wie ein Schatten, der sich weigerte, seinen Griff zu lockern.Als sie zu den Dienerquartieren zurückkehrte, gingen die Feierlichkeiten im Hauptgebäude des Rudels endlich zu Ende.Die Musik war verstummt.Das Lachen war leiser geworden.Der betrunkene Siegesrausch der letzten zwei Tage verwandelte sich langsam in Stille.Die meisten Mitglieder des Blackwood-Rudels hatten ihre Existenz bereits vergessen.Der Gedanke hätte sie verletzen sollen.Doch stattdessen machte er alles leichter.Iris schlüpfte unbemerkt in den schmalen Flur.Niemand begrüßte sie.Niemand fragte, wo sie gewesen war.Niemand kümmerte sich.Nur eine weitere Dienerin
Die Nacht nach der Feier fühlte sich kälter an, als sie hätte sein sollen.Iris Vale trug einen Korb voller leerer Flaschen den steinernen Pfad hinter dem Packhaus entlang. Ihre Stiefel knirschten über den vom Frost verhärteten Boden. Gelächter drang aus den offenen Fenstern über ihr.Vanessas Lachen.Hell.Selbstbewusst.Triumphierend.Der Klang verfolgte Iris bis zum Lagerhaus.Sie stellte den Korb vorsichtiger ab als nötig und blieb einen Moment regungslos stehen.Die Zeremonie der Zurückweisung hatte erst vor zwei Tagen stattgefunden.Zwei Tage.Es fühlte sich nach viel mehr an.Die Erinnerung kehrte noch immer ohne Vorwarnung zurück.Der überfüllte Hof.Die schockierte Stille.Damons Stimme.Kalt. Scharf. Endgültig.„Ich weise dich zurück.“Die Worte hätten längst nicht mehr wehtun sollen.Das sagte sie sich











