เข้าสู่ระบบPOV: JefferyJeffery stand auf dieser blöden Bühne, geblendet von Lichtern aus jeder Richtung. Kameras blitzten wie verrückt, klickten ohne Unterlass. Sein Magen zog sich fest zusammen. Das Video von dem Ausziehen spielte immer noch in seinem Kopf ab und wahrscheinlich auch in dem aller anderen. Er fühlte sich wieder nackt, selbst in diesem Knopfhemd, das Roland für ihn ausgesucht hatte. Ein Getuschel ging sofort durch die Menge.„Sieh ihn dir an. Totales Wrack."„Roland Hayes hat viel Besseres verdient."„Der reitet doch nur auf der Berühmtheitswelle mit."Jeffery's Gesicht brannte heiß. Demütigung traf ihn wie eine Ohrfeige. Er wollte abhauen, von der Bühne springen und rennen, bis seine Beine nachgaben. Seine Hände zitterten an seinen Seiten. Warum hatte er dem zugestimmt? Fake-Paar-Kram für die Sponsoren. Alle Augen auf ihn gerichtet, als wäre er irgendein Witz.Dann glitt Rolands Hand in seine. Warm. Fest. Er drückte sie sanft, der Daumen strich über Jeffery's Knöchel. Jeffery bl
POV: JefferyJeffery saß im kalten Konferenzraum, die Hände zitterten unter dem Tisch. Die Klimaanlage blies eisige Luft in seinen Nacken, während sein Gesicht vor Hitze glühte. Roland saß ihm direkt gegenüber, das Gesicht ausdruckslos wie das eines Fremden. Kein Grinsen, kein Zorn, einfach nichts. Die drei Sponsoren standen am Kopfende, als gehöre ihnen die Welt und Jeffery hätte sie gerade zertrümmert. Einer der Männer, im scharf geschnittenen schwarzen Anzug, knallte ein Tablet so hart auf den Tisch, dass das Geräusch durch den Raum krachte.„Sehen Sie sich das an", bellte der Sponsor. „Videos von Ihnen, halb nackt, wie Sie Leute schubsen, sturzbetrunken. Das ist überall. Twitter, TikTok, Instagram. In den Kommentaren nennt man Sie ein Wrack. Das ist inakzeptabel. Sie ziehen unsere Marke durch den Dreck."Jeffery zog sich der Magen zusammen. Er wollte den Streit mit Roland erklären, den dummen Anruf, mit dem alles angefangen hatte, wie sich eine Sache zu diesem Albtraum im Keller a
POV JefferyJeffery wachte mit pochendem Kopfschmerz auf, der sich anfühlte, als würde jemand Nägel in seinen Schädel hämmern. Sein Mund schmeckte nach alten Socken und schlechten Entscheidungen. Er stöhnte laut und drückte beide Handflächen gegen die Schläfen. Der Raum drehte sich ein wenig, als er versuchte, sich aufzusetzen. Sonnenlicht stach durch die Vorhänge in seiner Wohnung. Schon Morgen. Wie war er überhaupt hier gelandet?Er kniff die Augen auf. Anna, Maxwell und Chloe standen direkt vor seinem Bett, die Arme verschränkt. Ihre Gesichter mischten Sorge mit diesem genervten Blick, den Freunde bekommen, wenn man richtig was verbockt. Anna wirkte weich, aber müde. Maxwell hatte den Kiefer angespannt. Chloe hob nur eine Augenbraue, als warte sie auf Antworten.Jeffery blinzelte heftig und schaute sich um. Ja, seine eigene Wohnung. Sein eigenes chaotisches Bett mit den gleichen blauen Laken. Keine Ahnung, wie er wieder hier gelandet war. Das Letzte, woran er sich erinnerte, war d
Rolands PerspektiveRoland und Anna stürzten aus der Bar und rannten Jeffery hinterher. Die kühle Nachtluft peitschte ihnen ins Gesicht, während sie ihm die Straße entlang folgten. Für einen Betrunkenen stolperte er erstaunlich schnell, die Schlüssel immer noch in der Hand. Bei den alten Lagerhäusern verloren sie ihn für einen Moment, aber dann sahen sie weiter vorne eine Menschenmenge. Laute Musik dröhnte aus einem verlassenen Haus mit einer halb kaputten Kellertür. Leute strömten heraus, lachten und schrien. Das sah schlecht aus.Sie drängten sich durch die Menge. Der Keller roch nach Schimmel, billigem Bier und Schweiß. Dimmige Lichterketten hingen von rissigen Decken. Jemand hatte den Ort in eine wilde Pop-up-Party verwandelt. Mitten drin, auf einem wackligen alten Tisch, der als Bühne diente, stand Jeffery. Das Shirt war schon ausgezogen und irgendwo hingeworfen. Er fummelte an seinem Gürtel herum, die Hose hing tief auf den Hüften. War gerade dabei, die Boxershorts vor allen fal
Rolands PerspektiveRoland stürzte aus der Gasse, als würde der Teufel hinter ihm her sein. Sein Herz hämmerte so heftig, dass es ihm die Rippen zerbrechen zu wollen schien. Diese Nachricht hallte immer noch in seinem Kopf wider, jedes Wort wie ein Schlag. Er musste Jeffery finden. Sofort.Er sprintete den Bürgersteig entlang, die Sneaker klatschten in Pfützen, kaltes Wasser spritzte an seine Jeans. Straßenlaternen zogen vorbei. Ein Paar, das seinen Hund ausführte, sprang zur Seite. „Sorry!“, rief er, ohne langsamer zu werden. Sein Atem kam in keuchenden Stößen. Bei jeder Abbiegung hoffte er, seinen Freund zu sehen. Aber nichts. Nur leere Straßen und das Summen der Stadt bei Nacht.Weiter vorne, unter einer flackernden Laterne, sah er sie. Anna. Jefferys beste Freundin, stand da mit dem Handy am Ohr. Ihr Gesicht war geisterbleich, die Augen huschten überall hin. Roland gab einen letzten Schub und rutschte direkt vor ihr zum Stehen, die Brust hob und senkte sich heftig.„Anna! Hast du
Rolands PerspektiveIch stand mitten in meinem Penthouse, die Stille drückte von allen Seiten. Jeffery war weg. Er war nach unserem Streit weggestürmt, und ich hatte ihn einfach gehen lassen. Ihm nicht hinterhergerannt. Nicht das Richtige gesagt. Einfach dagewesen wie ein Idiot und zugesehen, wie die Tür zuknallte. Die Stille fühlte sich jetzt schwer an. Viel zu schwer. Meine Brust schmerzte heftig, als würde etwas sie zusammendrücken.„Gute Riddance“, murmelte ich zu mir selbst und fuhr mir mit der Hand durchs Haar. „Ich brauch ihn nicht. Ich brauch niemanden.“Die Worte klangen selbst beim Sagen unecht. Ich ging in die Küche und schenkte mir einen Drink ein. Whiskey. Kippte ihn in einem Zug runter. Das Brennen ging die Kehle hinunter, betäubte aber den Schmerz in der Brust kein bisschen. Ich schenkte mir noch einen ein. Dann noch einen. Der Alkohol ließ meine Sicht ein wenig verschwimmen, löschte aber nicht das Bild von Jefferys Gesicht. Den Schmerz in seinen Augen. Die Tränen. Die







