로그인Nachdem Clara Winter wiedergeboren worden war, stellte sie fest, dass sie in ihr siebenundzwanzigstes Lebensjahr zurückgekehrt war. Sie hatte einen Sohn und eine Tochter, und ihr Ehemann war Alexander Falkenberg, der reichste Mann der Welt. Er stand unangefochten an der Spitze der Forbes-Liste, war vom Time Magazine zum „Mann, den Frauen weltweit am liebsten heiraten würden, Nr. 1“ gekürt worden, und selbst die britische Königsfamilie hatte versucht, ihm eine Prinzessin zur Frau zu geben. Alle sagten, sie habe ein unglaubliches Glück. Doch das Erste, was sie tat, war, mit der Scheidungsvereinbarung zu seiner unerreichbaren ersten Liebe zu gehen. Sie schob die Vereinbarung vor Mara Schubert und sagte ruhig: „Ich will die Scheidung. Alexander Falkenberg gehört dir, und die beiden Kinder auch.“
더 보기Clara Winter stand auf der Terrasse und sah zu Emma hinunter, die im Hof gerade die Blumenbeete goss.Das kleine Mädchen trug ein zartgelbes Kleid, summte ein schiefes Kinderlied und hüpfte fröhlich umher. Sie sah überglücklich aus.„Woran denkst du?“Ein Paar warmer Hände legte sich von hinten um Clara. Julian Grünwald stützte sein Kinn sanft auf ihre Schulter.An ihm haftete noch der Geruch von Desinfektionsmittel aus dem Krankenhaus. Offenbar war er gerade erst von der Arbeit zurückgekommen.„Ich denke ...“ Clara hatte sich noch nicht umgedreht, da musste sie bereits lächeln. „Ich denke daran, wie du Emma bei unserem ersten Wiedersehen mitgebracht hast, um Bilderbücher zu kaufen.“Julian lachte leise. Hinter seiner goldgerahmten Brille waren seine Augen voller Zärtlichkeit.„Damals dachte ich schon: Wie kann diese jüngere Kommilitonin nach so langer Zeit immer noch so schön sein?“„Du kannst wirklich süß reden.“Clara schlug ihm leicht gegen die Schulter und lachte so sehr,
In Wolkenstadt hatte es in letzter Zeit häufig geregnet, und selbst in der Buchhandlung „Klarer Mond“ war das Geschäft deutlich ruhiger geworden.Nur stand seit vielen Tagen ununterbrochen ein Maybach vor der Tür.Er wartete beharrlich dort, ohne je wegzufahren.„Clara, sieh mal, was ich gemalt habe!“Emma hielt eine Wachsmalzeichnung hoch und hüpfte zu ihr herüber, blieb jedoch abrupt stehen, als sie Claras Gesichtsausdruck sah.„Clara“, fragte Emma vorsichtig, „bist du wieder unglücklich?“Clara zwang sich zu einem Lächeln. Statt zu antworten, nahm sie das Blatt entgegen und sagte: „Das ist wirklich schön geworden. Ist das ein kleines Häschen?“„Mhm!“ Emma nickte kräftig und drehte dann ihre kleine Hand, um nach draußen zu zeigen. „Bist du traurig, weil diese bösen Leute wieder da sind?“Julian Grünwald trat hinter einem Bücherregal hervor. In der Hand hielt er eine Tasse dampfenden Blütentee. Unauffällig stellte er sich vor das Fenster und versperrte den Blick auf die andere
Im Keramikatelier war inzwischen alles wieder ruhig geworden.Clara knetete mechanisch den Ton in ihren Händen, ihre Fingerknöchel waren vor Anspannung weiß.Emma saß still neben ihr und sah sie von Zeit zu Zeit besorgt an.„Clara ...“ Schließlich konnte das kleine Mädchen nicht länger an sich halten. Ihre Augen glänzten, voller Sorge. „Bist du sehr traurig? Clara, du siehst gar nicht glücklich aus.“Claras Hände stockten. Mühsam presste sie ein Lächeln hervor.„Nein, Emma. Mach dir keine Sorgen um mich. Mach weiter mit deinem kleinen Schälchen.“Julian Grünwald reichte ihr schweigend ein Glas warmes Wasser und stellte es sanft neben Clara ab. „Möchtest du dich etwas ausruhen?“Sie schüttelte den Kopf. Ihr Blick fiel auf die Tonschale, die sie erst zur Hälfte geformt hatte. Die Form war schief und krumm, genau wie ihre Stimmung in diesem Moment.Die verweinten Augen von Jonas und Marie tauchten immer wieder in ihrem Kopf auf und ließen ihre Brust eng werden.„Sie ... sahen dün
Sie öffnete den Mund und fragte mit einem bitteren Lächeln: „Ihr habt mich die Treppe hinuntergestoßen und mir unterstellt, euch Mango gegeben zu haben ... Habt ihr das alles nicht mit eigenen Händen getan?“„Ihr wolltet mich nicht als Mama, sondern nur Mara Schubert. Habt ihr das nicht mit eurem eigenen Mund gesagt?“„Ich habe mich selbst nie für eine besonders hervorragende Mutter gehalten, aber ich habe immer alles getan, was ich konnte. Ich habe mich mit ganzem Herzen um euch gekümmert und euch geliebt.“„Ich weiß nicht, warum am Ende so etwas daraus wurde.“Die beiden Kinder wurden rot bis zu den Ohren und waren so beschämt, dass sie kein Wort herausbrachten. Doch Jonas wollte noch immer nicht aufgeben und flehte erneut: „Mama, früher waren wir unvernünftig ... Jetzt weiß ich wirklich, dass ich falsch lag. Bitte, vergib uns, ja?“Bevor Clara antworten konnte, sagte Emma plötzlich schüchtern: „Clara ...“Ihre kleine Hand hielt Claras Kleidersaum fest umklammert, die schönen g