LOGINEinige Stunden später schleppten sich Mariana und Melody zurück zur Villa.
Jeder Schritt ließ scharfe Schmerzschübe durch ihre aufgeschürften Knie und aufgeriebenen Handflächen schießen. Ihre teuren Trainingsanzüge waren mit Schmutz, Schweiß und Blutspuren befleckt, die sie sich beim Kriechen über den rauen Kies zugezogen hatten. Keine der beiden Schwestern sprach mit der anderen. Die Wachen begleiteten sie zu ihren Zimmern, bevor sie sie an Adrianos Befehle erinnerten. „Ihr habt eine Stunde Zeit.“ „Duschen.“ „Essen.“ „Und erholt euch.“ „Wenn ihr zur nächsten Trainingseinheit zu spät kommt, wird eure Strafe verdoppelt.“ Als sich die schwere Tür hinter ihnen schloss, atmeten sie unwillkürlich tief aus. Sie hatten ihre grausame Mutter wirklich unterschätzt. Ohne auch nur eine Sekunde zu verschwenden, eilten beide Mädchen zum geräumigen Marmorbad. Das warme Wasser, das aus der Regendusche strömte, hätte wohltuend sein sollen. Stattdessen brannte es. Mariana biss sich auf die Lippe, als das Wasser die Schnitte an ihren Händen und Knien berührte. Sie weigerte sich, einen Laut von sich zu geben. Ihr gegenüber hatte Melody nicht so viel Glück. Ein leises Wimmern entfuhr ihren Lippen. Instinktiv stützte sie sich an der Wand ab, als das Wasser über ihre verletzten Knie lief. Mariana trat sofort einen Schritt vor. „Melody …“ Sie streckte die Hand aus, ihre Stimme war voller Emotionen. Bevor ihre Finger die Schulter ihrer Schwester berühren konnten, zuckte Melody zurück. „Nicht.“Mariana erstarrte, Melody warf ihr einen finsteren Blick zu und badete weiter.
Ihre Hand blieb einen Moment lang in der Luft schweben, bevor sie sie langsam senkte. Stille erfüllte das Badezimmer. Schließlich fasste Mariana genug Mut, um die Frage zu stellen, die sie seit Jahren quälte. „Warum hasst du mich?“ Melody drehte sich langsam um. Ihr Gesicht war kalt. Ausdruckslos. „Zwischen uns gibt es keine Liebe.“ Ihre Worte klangen ruhig, doch jeder einzelne traf wie ein Messerstich. „Wenn sich mir die Gelegenheit bietet, dich zu vernichten, werde ich nicht zögern, dich zu vernichten.“ Marianas Brust zog sich zusammen. „Ich werde die Erbin werden.“ Melody trat näher, bis nur noch ein paar Zoll zwischen ihnen lagen. „Und wenn ich das tue …“ „… wirst du verschwinden.“ Ohne einen weiteren Blick drehte Melody die Dusche ab und verließ das Badezimmer. Die Tür schloss sich leise hinter ihr. Mariana blieb unter dem fließenden Wasser stehen. Die Worte ihrer Schwester hallten in ihrem Kopf wider. Sie klangen genau wie die ihrer Mutter. Jahrelang hatte Mrs. Sebastian Hass in Melodys Herz gesät, bis es unmöglich geworden war, die Tochter von der Frau zu trennen, die sie großgezogen hatte. Mariana schloss die Augen. Vielleicht hatte ihre Mutter es doch geschafft. Doch still schwor sie sich erneut: „Ich werde nicht so werden wie sie.“ Egal, wie grausam dieses Training auch werden mochte … Sie würde niemals zulassen, dass Hass ihre Seele verschlang; sie würde eine bessere Version ihrer Mutter werden.Fünfundvierzig Minuten später
begleitete ein Dienstmädchen die Schwestern durch einen langen Korridor, der zu einem anderen Teil des Anwesens führte. Keine von beiden erkannte das Gebäude. Im Gegensatz zur luxuriösen Villa war dieser Ort schlicht. Alles an ihm wirkte streng. Kalt. Effizient. Das Dienstmädchen öffnete zwei massive Holztüren. „Der Warteraum.“ Beide Schwestern traten ein und hielten Abstand zueinander. Man hatte ihnen befohlen, zu stehen. Es waren keine Stühle bereitgestellt worden. Es vergingen einige Minuten, bevor sich die Türen erneut öffneten. Adriano trat ein, doch diesmal war er nicht allein. Hinter ihm gingen zwei Frauen, deren Anwesenheit die Atmosphäre augenblicklich veränderte. Keine von beiden sah älter als vierzig aus. Sie waren ganz in Schwarz gekleidet. Ihre Bewegungen waren anmutig und doch einschüchternd und strahlten das Selbstbewusstsein von Frauen aus, die Jahre damit verbracht hatten, sowohl Eleganz als auch den Kampf zu meistern. Mariana senkte instinktiv den Kopf zur Begrüßung, Melody rührte sich nicht. Die Lehren ihrer Mutter hallten in ihrem Kopf wider. „Eine wahre Erbin verbeugt sich vor niemandem außer Gott.“ Die Stille dauerte nur eine Sekunde. Denn ein scharfes Knallen hallte durch den Raum. Mariana taumelte zur Seite. Ein stechender Schmerz durchzuckte ihre Wange. Sie starrte geschockt vor sich hin. Eine der Frauen hatte ihr eine Ohrfeige versetzt. Der Schlag war so plötzlich gekommen, dass sich ihr sofort Tränen in den Augen sammelten. Die Frau blickte völlig gleichgültig auf sie herab. „Eine zukünftige Erbin“, sagte sie kalt, „verbeugt sich vor niemandem außer Gott.“ Ihre Stimme war ruhig. Tödlich.„Du hast den Kopf gesenkt.“
„Das ist Schwäche.“ „Schwäche lädt zur Kontrolle ein.“ Mariana schluckte den Kloß in ihrer Kehle hinunter und wischte sich schnell die Tränen weg, bevor sie fallen konnten. Die Frau nickte leicht. „Besser.“ Erst dann trat Adriano vor, doch die Frauen nahmen ihre Plätze hinter ihm ein, den Kopf gesenkt. Sein Gesichtsausdruck verriet nichts. „Ab heute wird deine Ausbildung nicht mehr gemeinsam erfolgen.“ Er deutete auf die Frau, die Mariana geschlagen hatte. „Lady Gaia.“ Die elegante Frau neigte den Kopf. „Du wirst Marianas Entwicklung beaufsichtigen.“ Sie lächelte nicht und würdigte Mariana auch nicht erneut eines Blickes. Dann wandte sich Adriano an Melody. „Und das hier …“ Er blickte auf die zweite Frau. „… ist Lady Alessia.“ Die Frau trat selbstbewusst vor. „Ab heute liegt Melodys Ausbildung in meiner Hand.“ Im Gegensatz zu Lady Gaia trug Alessia ein leichtes Lächeln auf den Lippen. Irgendwie … Dieses Lächeln wirkte noch gefährlicher. Adriano verschränkte beide Hände hinter dem Rücken. „Ihr werdet jeweils Unterricht in Führung, Diplomatie, Finanzen, Kampfkunst, Etikette, Verhandlungsführung, Überlebenstechniken und psychologischer Kriegsführung erhalten.“ Keine der beiden Schwestern hatte mit einer solchen Liste gerechnet. „Diese Ausbildung soll euch nicht erfolgreich machen.“ Er hielt inne und ließ seine Worte einen Moment lang den Raum erfüllen. „Sie soll euch unbesiegbar machen.“ Auf sein Zeichen hin traten mehrere Dienstmädchen ein, die Stapel dicker, in Leder gebundener Bücher trugen. Jeder Stapel war fast einen halben Meter hoch. Die Dienstmädchen stellten sie vor die Schwestern. Mariana blinzelte. Melody runzelte die Stirn. „Es sind zweiunddreißig Bände“, erklärte Adriano. „Sie enthalten die Gesetze, die Geschichte, die Traditionen, die Strategien und den Verhaltenskodex der Familie Gold.“ „Ihr werdet jedes Buch zusammenfassen.“ „Ihr werdet jede Regel auswendig lernen.“ „Ihr werdet sie fehlerfrei vortragen.“ Sein grauer Blick verhärtete sich. „Scheitern ist inakzeptabel!“Eine Zofe trat mit zwei Messingschlüsseln in der Hand vor.
„Ab heute Abend“, fuhr Adriano fort, „werden eure Zimmer getrennt sein.“ „Kein Kontakt.“ „Keine Zusammenarbeit.“ „Keine Einmischung in den Unterricht der anderen.“ „Ihr seid keine Schwestern mehr.“ „Ihr seid Rivalinnen.“ Die Worte hingen schwer zwischen ihnen. Mariana blickte zu Melody hinüber; einen Moment lang sahen sie sich an, dann machte Melody den ersten Schritt und hob ihre Bücher auf. Ohne ein einziges Wort zu sagen, ging Melody davon. Mariana sammelte leise ihren eigenen Stapel ein. Bevor er ging, sprach Adriano noch ein letztes Mal. „Das Training wird bei Sonnenaufgang fortgesetzt.“ „Wenn eine von euch zu spät kommt …“ „… wird die heutige Strafe noch milde erscheinen.“ Damit drehte er sich um und ging davon. Lady Gaia und Lady Alessia folgten ihm und ließen die Schwestern allein zurück. Die Zofe nahm dies als Zeichen, die Mädchen in ihre getrennten Zimmer zu führen. Zum ersten Mal … hatte ihr Kampf nun wirklich begonnen.Weit entfernt von dem abgelegenen Anwesen, an Italiens atemberaubender Küste, rollten die Wellen friedlich an den Strand.
Es war ein scharfer Kontrast zu dem Sturm, der sich still und leise innerhalb der Familie Gold zusammenbraute. Sebastian Romano saß neben seinem Sohn Michael auf einem verwitterten Holzsteg. Die Angelruten lagen im ruhigen Wasser. Seit sie die Villa verlassen hatten, hatte keiner von beiden viel gesagt. Der schwarze Transporter hatte sie auf der Straße zurückgelassen, damit sie ihr Schicksal selbst bestimmten. Romano war nicht überrascht; von seiner verstorbenen Frau hatte er nichts erwartet. Sie waren ein Stück weitergefahren und hatten eine alte Hütte gefunden, in der sie ihr Lager aufschlugen und beschlossen, ein wenig angeln zu gehen. Die Stille zwischen ihnen war angenehm. Heilend. Dann vibrierte Sebastians Handy. Er warf einen Blick auf den Bildschirm. Der Name des Anrufers ließ seinen Gesichtsausdruck augenblicklich wechseln. Verschwunden war der gebrochene Mann, der durch jahrelangen Missbrauch gefangen war. Seine müden Augen wurden scharf. Kalt. Berechnend. Seine gesamte Haltung richtete sich auf. Michael bemerkte das sofort. „Dad?“ Sebastian nahm den Anruf entgegen, ohne den Blick vom Horizont abzuwenden. „Ja.“ Seine Stimme klang nicht mehr schwach. Sie strahlte Autorität aus. Macht. Sogar Angst. Michael starrte ihn ungläubig an. Wer war dieser Mann? Bevor er eine weitere Frage stellen konnte, beendete Sebastian langsam das Gespräch. Er wandte sich seinem Sohn zu. „Es tut mir leid.“ Michael runzelte die Stirn. „Wofür …“ Bevor er den Satz beenden konnte, traf Sebastian einen präzisen Druckpunkt am Nackenansatz. Alles wurde schwarz. Sebastian fing seinen bewusstlosen Sohn auf, bevor dieser ins Meer stürzen konnte. Er blickte auf Michael herab und seufzte leise. „Ich habe versprochen, dich da rauszuhalten.“ Er hob seinen Sohn auf die Schulter und ging auf einen schwarzen SUV zu, der in der Nähe der Klippen wartete. Der friedliche Vater war verschwunden. An seiner Stelle stand ein Mann, dessen wahre Identität jahrzehntelang verborgen geblieben war. Und irgendwo im Schatten … Die nächste Phase des Plans der Familie Gold hatte bereits begonnen.NORDITALIENSeit dem Duell zwischen Mariana und Melody waren Monate vergangen. Die Anspannung, die einst jeden Winkel der Villa erfüllt hatte, hatte sich langsam gelegt, doch die Lage war noch immer weit davon entfernt, normal zu sein.Es hatte keine Feierlichkeiten gegeben.Keine Feste.Keine wirklich glücklichen Momente. Die Familie Gold war zu sehr auf das Training, den Untergrund und die wachsende Bedrohung durch die Romanos konzentriert.Doch an diesem Abend hatte die Godmother beschlossen, dass alle eine Auszeit brauchten. Sie organisierte eine kleine Feier für die Mitglieder der Familie Gold und die Menschen, die in der Villa lebten.Mitten auf dem Feld wurde ein großes Feuer entzündet, um das sich alle Anwesenden versammelten. Ausnahmsweise gab es einmal seit langer Zeit keine Hierarchie. Niemand saß über einem anderen.Lady Gaia saß neben Lady Alessia, während Adriano unter den Gangstern saß. Sogar die Wachen hatten sich mit ihnen entspannt. Das bedeutete jedoch nicht, dass s
DIE KRANKENSTATIONDas gleichmäßige Piepen des Geräts neben Michaels Bett erfüllte die Stille auf der Krankenstation.Piep.Piep.Piep.Die Krankenschwester hatte gerade seine Vitalwerte überprüft, als sie sich umdrehte, um zu gehen.Da … packte plötzlich eine Hand ihr Handgelenk, und sie erstarrte für einen Moment. Dann blickte sie langsam nach unten. Michaels Finger umschlossen schwach ihr Handgelenk.Seine Augen waren kaum geöffnet.„Hilfe …“, flüsterte er, seine Stimme war kaum zu hören. Die Augen der Krankenschwester weiteten sich.„Michael?“ Der Name entfuhr ihr vor Überraschung. Sie rannte sofort los, um den Arzt zu holen. Innerhalb weniger Minuten herrschte auf der einst so stillen Station reges Treiben. Ärzte und Krankenschwestern eilten zu seinem Bett, als Michael langsam die Augen öffnete. Nachdem er wochenlang bewusstlos gelegen hatte und sich von seinen Verletzungen erholt hatte, war Michael endlich wach. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer auf dem Romano-An
DAS ROMANO-ANWESENAn jenem Abend herrschte auf dem Romano-Anwesen reges Musikleben. Laute Musik hallte durch die Villa, während Gelächter die Säle erfüllte. Auf den Tischen standen teure Getränke, und mehrere Frauen waren eingeladen worden, um die Party in Schwung zu halten.Doch die Feier galt nicht allen, die bei den Romanos zu Gast waren, sondern nur einer einzigen Person: SABASTIAN ROMANO.Zumindest dachten das alle. In Wirklichkeit feierte Sabastian jedoch nicht, sondern ging unter. Seit sein Vater in seinem Büro jene Worte gesprochen hatte, hatte sich etwas in ihm verändert.„Wenn du willst, dass Stella zu uns gehört, muss sie mich heiraten.“Diese Worte gingen ihm immer wieder durch den Kopf. Sie hatten sich nun vollständig in seinem Kopf festgesetzt. Sabastian konnte immer noch nicht verstehen, wie sein Vater ihm das antun konnte.Er hatte von Stella gewusst. Von Beginn an, seit Sabastians Beziehung zu ihr begonnen hatte, hatte der Patriarch immer davon gewusst. Er hatte beob
NORDITALIENDie Nachmittagssonne stand hoch am Himmel über Norditalien, als Melody allein über das Anwesen schlenderte. Sie hatte gerade eine ihrer Trainingseinheiten beendet, als jemand ihre Aufmerksamkeit auf sich zog.Es war Mariana.Ihre ältere Schwester kam in ihrem üblichen Trainingsanzug auf das Trainingsfeld zu. Ihr Haar war zusammengebunden, und ihr Gesichtsausdruck war nicht zu deuten.Melody blieb für ein paar Sekunden stehen, beobachtete einfach nur, wie sich ihre Schwester bewegte, und überlegte sich verschiedene Möglichkeiten, sie zu ärgern. Dann kam ihr eine verrückte Idee.Sie lächelte.„Hey, Mariana!“, rief sie, und Mariana blieb stehen, die Augenbrauen zusammengezogen. Einen Moment lang fragte sie sich, ob sie Melodys Stimme sich nur eingebildet hatte.Sie konnte sich nicht daran erinnern, wann Melody sie das letzte Mal bei ihrem Namen angesprochen hatte, ohne dass Hass oder Verachtung in ihrer Stimme mitschwangen.Mariana blickte über ihre Schulter und wollte sie ig
DAS ANWESEN DER ROMANOSEin Monat war seit der von Sabastian Romano angeführten Mission vergangen. Der Sieg der Romanos hatte sich wie ein Lauffeuer in ganz Italien verbreitet.Menschen, die einst hinter vorgehaltener Hand gemunkelt hatten, die Romanos seien nichts weiter als eine in Vergessenheit geratene Familie, sangen plötzlich ein Loblied auf sie. Geschäftsleute, die ihre Anrufe zuvor ignoriert hatten, waren nun begierig darauf, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Mächtige Investoren klopften an ihre Türen und boten Geschäfte an, die noch vor wenigen Monaten undenkbar gewesen wären.Sogar Sabastians Ruf hatte sich gewandelt. Er war nicht mehr als der „Schatten-Ehemann“ von Isabella Gold bekannt. Man bezeichnete ihn nun als den Erben des Romano-Imperiums. Und Sabastian genoss jeden Augenblick davon.Das Romano-Imperium wuchs rasant. Ihr Einfluss dehnte sich aus, ihre Investitionen vervielfachten sich, und ihnen wurden immer gefährlichere Missionen anvertraut.Der Patriarch war zufrieden
NORDITALIENZwei schwarze Porsche rasten mit erschreckender Geschwindigkeit durch die Tore des Anwesens „Northern Gold“. Die vor dem Tor postierten Wachen hatten kaum Zeit zu reagieren, bevor die Fahrzeuge mit quietschenden Reifen in die Garage fuhren und mehrere von ihnen zwangen, aus dem Weg zu springen.Das erste Auto kam abrupt zum Stehen, dann stieg Adriano Messimo aus, dessen Ausstrahlung von Wut zeugte. Dann parkte auch das zweite Auto. Aus dem zweiten Fahrzeug stiegen Lady Gaia und Lady Alessia aus.Doch keiner von ihnen wechselte ein Wort. Ihre Mienen waren ungewöhnlich grimmig.Ohne zu zögern gingen sie auf die unterirdische Kammer zu, den Ort, an dem die Familie Gold ihre geheimsten und gefährlichsten Geschäfte abwickelte.Die massiven Stahltüren öffneten sich und gaben den Blick auf das Innere frei. Dort waren bereits mehrere einflussreiche Persönlichkeiten zu sehen, die warteten. Die Godmother saß am Kopfende des langen goldenen Tisches, umgeben von vertrauenswürdigen Inv







