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Die erste Lüge

작가: HANNAH LOVE
last update 게시일: 2026-08-02 01:12:17

Kapitel 10

Marina verbrachte ihre erste Nacht als Luna des Bloodfang-Rudels in einer Zelle unter dem Rudelhaus.

Nicht die Verliese, die waren echten Gefangenen vorbehalten, Wölfen, die Verbrechen gegen das Rudel selbst begangen hatten. Nein, dies war etwas Schlimmeres: ein Gästezimmer, entkleidet jeglichen Komforts, seine Fenster mit Silber vergittert, die Tür von außen verriegelt. Ein Gefängnis, das sich als Gastfreundschaft ausgab, als würde der Vorwand die Realität weniger verheerend machen.
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    Kapitel 22Silvain riss durch Obsidians Verteidigung, als wäre sie Papier.Schattenbestien materialisierten vor ihm, massige Konstrukte aus Dunkelheit, die sein Rudel terrorisiert hatten, die für einen einzelnen Wolf eigentlich unmöglich zu besiegen hätten sein sollen. Er zerstörte sie mit Rudel-Alpha-Magie, kanalisiert durch reine Wut, verbrannte Schatten mit dem sengenden Licht einer Bindung, die sich weigerte zu zerbrechen.Marina, sandte er durch ihre Verbindung, spürte ihren Terror und ihre Hoffnung gleichermaßen. Ich komme. Halte durch.Silvain, die Seuche, du bist infiziert. Du musst…Interessiert mich nicht. Seine mentale Stimme war absolut. Lass sie mich in drei Tagen töten. Gerade jetzt hole ich meine Gefährtin zurück.Durch die Bindung spürte er, wie sie vor Erleichterung und Verzweiflung schluchzte, Erleichterung, dass er gekommen war, Verzweiflung, dass er sich selbst verdammt hatte, um sie zu retten.Kael und zwanzig Krieger kämpften an seiner Seite, ihre Loyalität übert

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    Kapitel 21Marina fand Silvain im Kriegszimmer, wie er mit Kael und Lyra Verteidigungspositionen durchging.„Wir müssen reden“, sagte sie, ihre Stimme eng vor Dringlichkeit. „Allein.“Silvain blickte auf, las den Alarm in ihrem Gesicht, spürte ihre Not durch ihre Bindung. Er entließ Kael und Lyra mit einer Geste, wartete, bis sich die Tür schloss, bevor er sprach. „Was hat Moonseer dir gesagt?“Marina ging auf und ab, ihr Verstand raste durch Implikationen. „Sie ist keine Spionin. Sie ist schuldig der Manipulation, sie hat meine gesamte Existenz konstruiert, um eine Waffe gegen Obsidian zu schaffen, aber sie versorgt ihn nicht mit Informationen.“„Wer dann…“„Die Spionin ist Bloodfang.“ Marina beobachtete Silvains Gesicht sorgfältig. „Jemand hochrangiges. Jemand, dem du vollständig vertraust.“Silvain erstarrte vollständig. Durch ihre Bindung spürte Marina seine Ablehnung, seine Gewissheit, dass sein innerer Kreis loyal war. „Das ist unmöglich. Ich kenne diese Wölfe mein ganzes Leben

  • DIE RUIN DES ALPHA'S   Ragnars Zorn

    Kapitel 20Drei Stunden vor dem RatMarina erwachte zu Silvains Wut.Sie krachte durch ihre Bindung, noch bevor sie die Augen öffnete, ein Sturm aus Wut und Terror und Liebe, so heftig, dass es ihr den Atem raubte. Sie konnte spüren, wie er irgendwo in der Nähe auf und ab ging, seine Emotionen bluteten in ihre mit einer Intensität, die ihre Brust schmerzen ließ.„Du bist wach“, sagte Lyra vom Bett aus. „Endlich. Du warst sechs Stunden bewusstlos.“Marina berührte ihre Kehle, spürte dicke Verbände dort, wo Ragnars Messer eine Linie von Ohr zu Schlüsselbein geschnitten hatte. Die Wunde pochte, war aber mit fachmännischer Präzision genäht worden. „Wie schlimm?“„Schlimm genug.“ Lyras Ausdruck war grimmig. „Noch einen Zentimeter tiefer, und du wärst verblutet, bevor wir dich zurückgebracht hätten. So wie es ist, wirst du eine hübsche Narbe haben, passend zu Silvains Beanspruchungsbiss.“Marina versuchte, sich aufzusetzen, aber ihr Körper protestierte. Die Silbervergiftung von den Seilen h

  • DIE RUIN DES ALPHA'S   Silvains Zorn

    kapitel 19Acht Minuten zuvorSilvain erwachte zur Leere.Nicht die kalten Laken, wo Marina hätte sein sollen, das kam später. Zuerst war da die Falschheit der Bindung. Ein gedämpftes Gefühl, wie durch Wasser hören, durch dicke Handschuhe fühlen. Zufriedenheit, die nicht ganz seine eigene war, pulsierte durch ihre Verbindung, künstlich und süßlich.Er griff durch die Bindung nach Marina und fand nur hergestellten Frieden.Seine Augen schossen auf.Das Fenster stand einen Spalt offen. Ihre Kleider von der Zeremonie waren verschwunden. Und die Duftspur, die nach draußen führte, verblasste bereits, sie hatte vor mindestens zwanzig Minuten verlassen, vielleicht mehr.Silvains Wolf knurrte vor Verrat. Sie hatte es versprochen. Versprochen, nah zu bleiben, keine Risiken einzugehen, Bedrohungen gemeinsam zu begegnen.Und dann hatte sie ihn schlafend zurückgelassen, um der Gefahr allein zu folgen.Seine Hände verkrampften sich in den Laken, während Wut und Entsetzen in seiner Brust kämpften.

  • DIE RUIN DES ALPHA'S   Erstes Anzeichen

    Kapitel 18Marina erwachte zu etwas Falschem.Nicht Geräusch oder Geruch, etwas Tieferes. Eine Störung in den Schatten selbst, wie Wellen über stillem Wasser. Ihre hybride Magie schrie Warnungen, die sie nicht artikulieren, nicht benennen konnte, nur unter ihrer Haut kriechend fühlen konnte.Silvain schlief noch neben ihr, ein Arm besitzergreifend über ihre Taille gelegt, selbst im Unterbewusstsein. Durch ihre Bindung spürte sie seine Zufriedenheit, seinen Frieden. Die Paarungszeremonie hatte etwas Grundlegendes in ihm zur Ruhe gebracht und seinen Wolf endlich davon überzeugt, dass sie wirklich ihm gehörte.Was das, was sie als Nächstes tun musste, noch schwerer machte.Marina glitt mit geübter Heimlichkeit aus dem Bett, zog sich in der Dunkelheit vor Sonnenaufgang Kleidung an. Ihre hybriden Sinne streckten sich nach außen, kosteten die Schatten, die am Bloodfang-Territorium hafteten. Es gab etwas Falsches im östlichen Wald. Etwas, das nicht dorthin gehörte.Sie sollte Silvain wecken

  • DIE RUIN DES ALPHA'S   Das erste Zeichen

    Marina erwachte mit dem Gefühl, dass etwas nicht stimmte.Es war weder ein Geräusch noch ein Geruch, sondern etwas Tieferes. Eine Störung in den Schatten selbst, wie Wellen, die über stilles Wasser liefen. Ihre Hybridmagie schrie Warnungen, die sie nicht erklären, nicht benennen konnte. Sie konnte sie nur spüren, wie ein Kribbeln, das unter ihrer Haut entlangkroch.Silvain schlief noch immer neben ihr. Selbst im Schlaf lag ein Arm besitzergreifend um ihre Taille. Durch ihre Verbindung spürte sie seine Zufriedenheit, seinen Frieden. Die Paarungszeremonie hatte etwas Grundlegendes in ihm beruhigt und seinen Wolf endlich davon überzeugt, dass sie wirklich ihm gehörte.Was sie als Nächstes tun musste, machte es nur noch schwerer.Marina glitt mit geübter lautloser Bewegung aus dem Bett und zog sich in der Dunkelheit vor der Morgendämmerung an. Ihre Hybridsinne breiteten sich aus und kosteten die Schatten, die über dem Gebiet der Bloodfang lagen.Im östlichen Wald stimmte etwas nicht. Etwa

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