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Kapitel 34

Author: Ein Glücksfischchen
„Hier, Sebastian, nimm noch ein Stück vom Braten.“ Monika schob ihm mit übertriebener Herzlichkeit die beste Scheibe Fleisch auf den Teller.

„Nein, wirklich nicht“, wehrte Sebastian höflich ab. „Gib die lieber Papa. Heute hat er Geburtstag.“ Sebastian zog seinen Teller unauffällig ein Stück zurück.

Klara schnaubte innerlich. Sie wusste, dass Sebastian das Essen ihrer Familie überhaupt nicht mochte.

Er aß gern scharf, konnte fettiges Essen aber überhaupt nicht ausstehen. Und ausgerechnet das star
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Pinakabagong kabanata

  • Das fünfte Ehejahr mit Sebastian Wolf   Kapitel 132

    „Hey! Alles in Ordnung mit Ihnen?“ Sie hörte jemanden hinter sich rufen und spürte, wie sie jemand auffing. Vage erkannte sie die Stimme der Polizistin von vorhin.Aber bevor sie noch etwas sagen konnte, sank sie bereits in die Arme der Polizistin und verlor das Bewusstsein.Klara fühlte sich unendlich müde. So erschöpft, dass sie sehr lange schlief.Als sie wieder aufwachte, war sie noch benommen. Die Umgebung kam ihr irgendwie bekannt vor. Erst als sie genauer hinsah, erkannte sie, dass sie nicht in Omas Haus lag, sondern wieder in ihrem und Sebastians Zuhause. Sie lag in diesem Moment auf dem Bett im Schlafzimmer.Ihr Hals fühlte sich unangenehm an. Sie hustete leise.„Frau Wolf!“ Als Frau Krügel sie husten hörte, eilte sie sofort zur Tür.„Sie sind wach? Möchten Sie etwas Wasser trinken? Soll ich Ihnen welches bringen?“„Komm herein.“ Klara hörte selbst, wie heiser ihre Stimme klang.Frau Krügel öffnete die Tür und kam mit einem Glas warmem Wasser herein. Sie half Klara, sich halb

  • Das fünfte Ehejahr mit Sebastian Wolf   Kapitel 131

    „Nein …“Charlotte brach als Erste in Tränen aus und stürzte auf Sebastian zu.„Sebastian, du bist es nicht. Wie kann es nur so sein? Es ist alles meine Schuld …“Nachdem sie das gesagt hatte, wandte sie sich unter Tränen an die Polizei: „Nein, das stimmt nicht, es ist nicht Sebastians Schuld, er weiß von nichts, ich war es! Was auf der Aufnahme zu hören ist, sind meine Worte! Ich konnte nicht ertragen, wie diese Frau Sebastian behandelt hat. Sie hat sich auch uns allen gegenüber schlecht verhalten. Deshalb wollte ich ihr einen Streich spielen und ihr eine Lektion erteilen. Als sie in die Firma kam, habe ich den Empfang angewiesen, sie nicht nach oben zu lassen. Erst als ich sah, dass sie die Polizei rufen wollte, habe ich Frau Lehmann nach unten geschickt, um sie abzuholen. Dann habe ich Frau Lehmann angewiesen, sie im Konferenzraum einzuschließen und ihr ein Glas Zitronensaft mit Mangosaft zu geben. Ich wollte, dass sie sich vor allen blamiert …“Charlotte hatte noch nicht einmal zu

  • Das fünfte Ehejahr mit Sebastian Wolf   Kapitel 130

    „Sebastian! Sieh dir diese Schlange an, die du aufgesammelt hast!“ Justin schrie vor Wut.Sebastian berührte die stechende Stelle in seinem Gesicht, wo ihn ein Fingernagel gekratzt hatte, runzelte die Stirn, trat vor und sagte: „Weiche nicht vom Thema ab. Klara, was willst du? Sag es schon.“„Genau, Klara …“, drängelte sich Charlotte wieder heran. „Klara, Alex hat es doch gerade schon gesagt. Diese Aufnahmen von dir können vor Gericht nicht als Beweismittel verwendet werden. Warum willst du das Ganze so aufbauschen? Das schadet nur der Firma. Sag doch lieber, was du willst.“Klara lachte. „Ob es als Beweis taugt, habt weder ihr zu entscheiden, noch ist es besonders wichtig. Wichtig ist, dass der Inhalt der Überwachungsvideos der Wahrheit entspricht – und die Wahrheit beeinflusst das Urteil der Menschen! Selbst wenn das Gericht diesen Beweis nicht zulässt, wird die Netzgemeinde ihm dann etwa trotzdem glauben? Vielleicht poste ich es einfach im Internet und lasse die öffentliche Meinung

  • Das fünfte Ehejahr mit Sebastian Wolf   Kapitel 129

    Justin sprang vor Wut direkt von seinem Stuhl auf. Er zeigte auf Klara und beschimpfte sie laut:„Hast du Überwachungsmaterial der Firma gestohlen?Oder hast du heimlich Kameras in der Firma installiert? Das ist illegal!“Klara lächelte leicht: „Erstens: Das Überwachungsmaterial, das ich gesehen habe, verletzt weder die Rechte des Unternehmens noch verrät es Betriebsgeheimnisse. Wenn du glaubst, dass ich gegen das Gesetz verstoßen habe, kannst du mich gerne verklagen! Zweitens: Ganz im Gegenteil, mein Überwachungsmaterial dient vielmehr dem Schutz der Unternehmensinteressen! Als Aktionärin der Firma wäre ich im Besprechungsraum fast bei lebendigem Leibe verbrannt. Nicht nur meine persönliche Sicherheit war bedroht, sondern auch das Eigentum der Firma hat schweren Schaden erlitten. Ich denke, unter diesen Umständen ist es doch wohl angemessen, dass ich die Überwachung der blinden Flecken im Gebäude erweitere, oder? Unser Chef Wolf hat doch sicher nichts dagegen, oder?“Sie sah Sebastian

  • Das fünfte Ehejahr mit Sebastian Wolf   Kapitel 128

    Mit noch feuchten Tränen im Gesicht tat Klara so, als wären all diese Menschen um sie herum Luft. Ihre Stimme zitterte, aber jedes einzelne Wort klang entschlossen.„Ich habe Beweise dafür, dass sie lügen!“Der gesamte Lärm hinter ihr verstummte augenblicklich.Klara öffnete ihr Handy und spielte eine Tonaufnahme ab.„Sebastian … können wir bitte nicht die Polizei rufen …“„Lotti, warst du das etwa wirklich?“„Es tut mir leid, Sebastian. Ich wollte Klara nur einen Streich spielen.“…„Nein, nein … Sebastian, hör mir zu. Ich wollte Klara wirklich nicht töten … Ich … ich traue mich nicht einmal, ein Huhn oder einen Fisch zu töten. Wie könnte ich einen Menschen umbringen? Ich wollte wirklich nur … nur einen Streich mit ihr machen. Sie … sie mag uns nicht, sie mag Justin und Alex nicht. Ich wollte … ich wollte den beiden einfach helfen und ihr nur eine Lektion erteilen, damit sie sich im Unternehmen blamiert. Deshalb habe ich Frau Lehmann gebeten, ihr den Mangosaft zu bringen. Ich wollte w

  • Das fünfte Ehejahr mit Sebastian Wolf   Kapitel 127

    Klara wusste nur zu gut, wie sehr Justin sie hasste und wie gehässig er sein konnte.In letzter Zeit hatte sie sich im Umgang mit diesen Leuten unzählige Male gesagt: „Damit habe ich niemals gerechnet.“ Sie hatte geglaubt, die Grenzen ihrer Skrupellosigkeit längst gesehen zu haben. Aber dann …Sie dachte niemals, dass Justin tatsächlich etwas so völlig Maßloses sagen konnte:Dass sie Sebastian vor fünf Jahren nur gerettet hatte, um eine Mitleidsnummer abzuziehen und ihn damit zur Heirat zu bringen?Wenn die Wut einen Menschen bis an ihre äußerste Grenze trieb, konnte sie plötzlich einer unheimlichen Ruhe weichen.Klara sah Sebastian an.Obwohl sie inzwischen immer wieder erlebt hatte, dass Sebastian nicht auf ihrer Seite stand, wollte sie ihn in diesem Moment trotzdem etwas fragen.Wenn er wirklich genauso dachte wie Justin …Dann ging es längst nicht mehr darum, dass sie damals den falschen Mann gewählt hatte.Dann sollte sie sich vor fünf Jahren die Rettung sparen und lieber einen Hu

Higit pang Kabanata
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