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Kapitel 29

Penulis: Prettydarlie
last update Tanggal publikasi: 2026-01-20 19:13:40

„Du hast Kayden bereits getroffen? Wie ist das passiert?“ fragte Jayden mit zusammengebissenen Zähnen, während sich sein Gesicht vollständig verfinsterte.

„Wie ich schon gesagt habe, ich kam gerade von der Hunt-Villa zurück und sah dein Auto in das Hunt Hotel einfahren. Ich wollte dich sehen, also dachte ich, als ich ihn sah, er wäre du, und lief ihm in den Aufzug nach. Aber ich merkte schnell, dass ihm meine Anwesenheit nicht gefiel, und er forderte mich auf zu gehen. Doch ich dachte, du wärst
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  • Das sündhafte Angebot meines Schwagers   37

    Arabellas Sicht„Arabella?“Die plötzliche Stimme, die meinen Namen rief, riss mich aus dem Nebel meiner Gedanken, während ich durch die Eingangshalle des Krankenhauses eilte. Abrupt blieb ich stehen und drehte mich um. Neben den Aufzügen entdeckte ich ein vertrautes Gesicht.„Alex? Was machst du denn hier?“, fragte ich völlig überrascht.Es war über ein Jahr her, seit ich das letzte Mal mit meinem Jugendfreund gesprochen hatte. Nach meiner Hochzeit mit Ethan hatte ich den Kontakt zu ihm nach und nach abgebrochen, weil Ethan mich ständig an die Pflicht einer Ehefrau erinnerte, „angemessene Grenzen im Umgang mit dem anderen Geschlecht einzuhalten“.„Ich besuche einen Kollegen, der gestern eingeliefert wurde“, erklärte Alex und musterte mein Gesicht mit aufrichtiger Besorgnis.„Oh“, hauchte ich und versuchte, meinen rasenden Puls zu beruhigen. „Ich bin hier, um meine Mutter zu besuchen. Sie liegt im dritten Stock.“„Deine Mutter? Ist sie …?“„Es geht ihr gut“, unterbrach ich ihn hastig.

  • Das sündhafte Angebot meines Schwagers   36

    „Informieren Sie mich sofort, sobald sie wieder durch diese Tür kommt“, wies ich Tante Irene knapp an, bevor ich das Gespräch beendete.Ich öffnete meine Kontaktliste, tippte auf Arabellas Namen und schickte ihr kurzerhand eine Nachricht.Wo bist du?Ich starrte auf das Display. Dreißig Sekunden vergingen. Eine Minute. Zwei Minuten …Ich wartete volle fünf Minuten, doch es kam keine Antwort.Arabella hatte nicht auf meine Nachricht geantwortet?Arabella?Dieselbe Frau, die mir früher innerhalb von drei Sekunden geantwortet hatte?Erst da wurde mir eine verblüffende Tatsache bewusst: Seit drei Tagen hatte Arabella mir keine einzige Nachricht mehr geschickt.Normalerweise bombardierte sie mein Handy jeden einzelnen Tag mit fünf bis zehn Nachrichten, ohne jemals eine Ausnahme zu machen.„Bist du gut im Büro angekommen? Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag!“„Draußen wird es kälter. Vergiss bitte nicht deinen Mantel, wenn du das Haus verlässt. Ich liebe dich!“„Versink nicht so sehr in

  • Das sündhafte Angebot meines Schwagers   35

    Ethans SichtZwei Stunden zuvor …Ich stürmte mit miserabler Laune aus dem Konferenzraum. Robert, mein persönlicher Assistent, musste hinter mir beinahe joggen, um mit mir Schritt zu halten.Das Letzte, was ich wollte, war, meinen Stolz hinunterzuschlucken und Arabella zu beschwichtigen. Noch weniger hatte ich Lust, eine erbärmliche Show abzuziehen und so zu tun, als würde sie mir etwas bedeuten.Leider wusste ich, dass ich alles tun musste, um das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Schon allein, um meinem Vater zu beweisen, dass ich durchaus in der Lage war, das gesamte Sterling-Imperium zu übernehmen.Meine Position als CEO von Sterling Couture and Cosmetics sollte lediglich ein Probelauf sein.In den vergangenen fünf Jahren hatte ich SCC dank meiner brillanten Vision und Weitsicht zu beispiellosen Höhen geführt.Doch eine nüchterne Wahrheit musste ich mir eingestehen: Da SCC eine Luxusmarke war, die sich ausschließlich an Frauen der High Society richtete, brauchte ich eine san

  • Das sündhafte Angebot meines Schwagers   34

    Ich schluckte schwer, während sich der Kloß in meinem Hals immer weiter zusammenzog. „Ich hatte Angst.“„Hä?“ Tessa klang ehrlich überrascht. „Du hattest Angst? Das verstehe ich nicht, Bella … Wovor hattest du solche Angst?“Ich stieß langsam den zitternden Atem aus, während sich meine Finger fester um das Handy schlossen.„Weißt du, nach allem, was Ethan mir angetan hat … und nachdem ich mitansehen musste, wie das Leben meiner Mutter auseinanderbrach … habe ich mir in der Nacht, in der ich Ethan mit ihr in diesem Bett erwischt habe, geschworen, dass ich nie wieder zulassen würde, dass ein anderer Mann mich kaputtmacht“, gestand ich. Die Worte brannten, als ich sie aussprach. „Heirat, Liebe, jemanden an mich heranzulassen … all das stand ganz unten auf meiner Liste. Aber bei Damian … Gott, Tessa, ich habe schreckliche Angst davor, meine Schutzmauer wieder fallen zu lassen. Ich habe Angst, dass er tatsächlich in mir den Wunsch wecken könnte, wieder zu lieben.“Ich hatte Angst, mich in

  • Das sündhafte Angebot meines Schwagers   33

    „Nein ... ich ... ich wohne nicht bei ihnen“, stammelte ich und fühlte mich wie ein kleines Kind, das mit der Hand tief im Keksglas erwischt worden war. „Ich bin woanders untergekommen.“„Ach ja?“, zog Tessa das Wort in die Länge. Ihre Stimme triefte vor Misstrauen. „Und wo genau ist dieses ‚woanders‘? Du fängst nur dann an zu stottern, wenn du verlegen bist oder etwas verheimlichst, Arabella. Also raus mit der Sprache!“Ich verzog das Gesicht und kniff die Augen fest zusammen.„Ich ... ich ...“Bevor ich es mir anders überlegen konnte, sprudelte die ganze Geschichte in einem einzigen, atemlosen Schwall aus mir heraus. Praktischerweise ließ ich dabei den Teil aus, in dem Damian mir seine Gefühle gestanden hatte.„Dein Schwiegervater?!“, kreischte Tessa so laut, dass ich den Hörer einen guten Zentimeter von meinem Ohr weghalten musste.„Ja“, gab ich leise zu.„Er hat dir also einfach so die Schlüssel zu einem Luxus-Penthouse in die Hand gedrückt, damit du dich fern von Ethan erst einma

  • Das sündhafte Angebot meines Schwagers   32

    32Ich hörte, wie mein Handy unaufhörlich im Schlafzimmer vibrierte, gerade als ich aus der Badewanne stieg.Schnell schlüpfte ich in einen der flauschigen weißen Bademäntel, die ordentlich am Haken neben der Tür hingen.Er war schwer, viel zu groß und verschluckte meine ganze Gestalt. Zweifellos war er auf Damians imposante Körpergröße zugeschnitten.Selbst der intensive Duft des Shampoos, der in meinen feuchten Haaren haftete, roch unverkennbar nach ihm.Unwillkürlich fragte ich mich, ob er sich gewöhnlich hierher zurückzog, wenn er dem Rest der Welt entkommen wollte.Ich schüttelte den Gedanken ab und eilte ins Schlafzimmer. Gerade noch rechtzeitig erreichte ich mein Handy, bevor der Anruf abbrach. Auf dem Display wurde eine unbekannte Nummer angezeigt.Ich wischte über das Anrufsymbol und hielt das Telefon ans Ohr.„Hallo? Wer ist ...“„Oh mein Gott, Bella! Geht es dir gut?!“ Eine aufgeregte Stimme dröhnte aus dem Lautsprecher. „Ich habe gerade die Schlagzeilen gesehen ... Dieser

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