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Kapitel 65

last update 게시일: 2026-10-09 03:18:07

Novas Perspektive

Nach Jahren der Abwesenheit stand ich endlich vor dem Schloss, zu dem ich einst mit Asher gekommen war, als wir nur versucht hatten, in Sicherheit zu bleiben. Als ich zu den riesigen Steinmauern aufblickte, zog ein stilles Lächeln an meinen Lippen. Ich hatte hier einen ganzen Monat gelebt. In dieser kurzen Zeit hatte ich Herzschmerz, Liebe, Angst und Abenteuer gespürt. Ich hatte diesen Ort mehr vermisst, als ich gemerkt hatte.

„Lass uns gehen“, sagte Elena neben mir und bot e
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    Novas Perspektive„Nein… er hat mir nicht alles gesagt. Er hat nur gesagt, er habe Gründe gehabt.“Ich hielt den Blick gesenkt, während ich sprach. Gideon stieß einen langen, schweren Atemzug aus.„Hör genau zu, Nova. Ich kann dir die ganze Geschichte nicht erzählen – das muss Alex tun, wenn er zurückkehrt. Was ich sagen kann, ist, dass er dich zurückgewiesen hat, um dich zu schützen. Nachdem du gegangen warst, hat er jeden einzelnen Tag gelitten.“Er hielt inne und beobachtete mein Gesicht.„Vor drei Jahren hat sein eigener Wolf ihn vollständig blockiert und sich geweigert, mit ihm zu sprechen wegen der Zurückweisung. Er musste allem allein gegenüberstehen.“Tränen stiegen ohne Vorwarnung auf. Er hatte es getan, um mich zu schützen? Wovor? Ich verstand immer noch nicht. Er hätte mir einfach die Wahrheit sagen können, anstatt diese Last so lange allein zu tragen. Ich hatte mir so etwas nie vorgestellt.„Du musst jetzt vorsichtig sein“, fuhr Gideon fort, die Stimme leiser. „Alex’ Kind

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    Novas PerspektiveNach Jahren der Abwesenheit stand ich endlich vor dem Schloss, zu dem ich einst mit Asher gekommen war, als wir nur versucht hatten, in Sicherheit zu bleiben. Als ich zu den riesigen Steinmauern aufblickte, zog ein stilles Lächeln an meinen Lippen. Ich hatte hier einen ganzen Monat gelebt. In dieser kurzen Zeit hatte ich Herzschmerz, Liebe, Angst und Abenteuer gespürt. Ich hatte diesen Ort mehr vermisst, als ich gemerkt hatte.„Lass uns gehen“, sagte Elena neben mir und bot ein kleines Lächeln. Ich nickte, schob Kyrian höher in meinen Armen und stieg vom Wagen.„Nova?“Königin Elaras Stimme erreichte mich in dem Moment, als wir die Haupthalle betraten. Ich lächelte sie an, und meine Augen füllten sich sofort mit Tränen. Ihre auch. Sie ging geradewegs zu mir, studierte mein Gesicht eine lange Sekunde, dann hob sie sanft die Hand und strich mit den Fingern über meine Wange.Ihr Blick fiel auf den kleinen Jungen in meinen Armen. Sie starrte ihn an, die Augen weiteten s

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    Novas Perspektive„Genug, Alex. Hör auf.“Ich schaffte es endlich, ihn wegzustoßen. Er hatte völlig die Kontrolle verloren.„Bist du verrückt?“, fragte ich, während ich vom Bett kletterte. Alex grinste nur und griff nach seinem Hemd.„Ich habe dich drei Jahre lang nicht berührt. Natürlich bin ich ein bisschen verrückt.“ Ich runzelte die Stirn über ihn und ging geradewegs ins Badezimmer. Wenn ich länger blieb, würden wir wieder auf dem Bett landen. Ich duschte schnell. Einen Moment später öffnete sich die Tür und Alex trat ein.„Warum bist du mir gefolgt?“, fragte ich. Er lachte leise und kam näher. Ich seufzte bei dem schamlosen Blick in seinem Gesicht. Dieser Mann änderte sich wirklich nie.„Nur zum Duschen“, flüsterte er an meinem Ohr, bevor er einen sanften Kuss auf meinen Hals drückte. Ich biss fest auf die Lippe, um keinen Laut von mir zu geben. Selbst die kleinste Berührung von ihm konnte ein Stöhnen aus mir herausziehen.„Alex, bitte… nicht jetzt.“ Ich legte den Kopf zurück an

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    Kapitel 63 – Novas Perspektive„Nova… hör mir bitte einfach zu.“Alex trat näher, sein Gesicht verzerrt von so viel Schmerz, dass es fast echt aussah. Wie wagte er es, mich so anzusehen nach allem, was er getan hatte?„Ich habe dir perfekt zugehört, als du mich ohne einen zweiten Gedanken zurückgewiesen hast“, schnappte ich. „Du hast mir gesagt, dass du eine andere Frau heiratest. Wie wagst du es, jetzt in meine Nähe zu kommen? Nachdem du mich so verletzt hast? Raus. Ich werde dir nie verzeihen.“ Meine Stimme zitterte vor Wut. Ich wollte ihn schlagen, bis die Wut sich endlich ausgebrannt hatte.„Nova, er hatte Gründe.“Westons ruhige Stimme stoppte mich kalt. Nahm er wirklich Alex’ Seite? Erinnerte er sich nicht, wie ich gelitten hatte? Die Depression, die einsame Schwangerschaft, die Nächte, in denen ich mich in den Schlaf geweint hatte?„Weston? Wie kannst du?“, Tränen fielen weiter. „Du hast mich vor drei Jahren gesehen. Wie kannst du ihn verteidigen?“„Bitte beruhige dich einfach

  • Der Alpha, Verflucht, Sie Zu Lieben   Kapitel 62

    Novas Perspektive„Du hast keine Gefährtin?“, Die Frage rutschte heraus, bevor ich sie stoppen konnte. Ich hasste es, wie sehr ich die Antwort brauchte. Was, wenn er bereits jemand anderem gehörte?„Doch, ich habe eine.“Die schlichte Antwort schnitt tiefer, als ich erwartet hatte. Wenn er eine Gefährtin hatte, wie konnte er mich dann bitten, bei ihm zu bleiben? Ich machte zwei Schritte zurück und starrte ihn an, während Missfallen heiß in meiner Brust aufstieg.„Wie kannst du mich dann bitten, bei dir zu sein, wenn du bereits eine Gefährtin hast?“, Ich sah weg und murmelte die Worte. Er seufzte, schloss den Abstand und legte erneut einen Arm um meine Taille.„Ich habe eine Gefährtin, aber sie erinnert sich nicht an mich. Sie weiß nicht einmal, dass ich der Vater ihres Sohnes bin. Also… bleibst du bei mir? Ich werde mich um euch beide kümmern.“ Er drückte einen sanften Kuss auf meine Stirn und lächelte, als wäre die Bitte das Natürlichste der Welt.„Du… hast einen Sohn?“, Meine Stimme

  • Der Alpha, Verflucht, Sie Zu Lieben   Kapitel 61

    Novas PerspektiveEr stand vom Gras auf, hob Kyrian in die Arme und ging auf mich zu. Ich zwang ein kleines Lächeln hervor und versuchte, nicht so nervös auszusehen, wie ich mich fühlte. Ich hatte nicht erwartet, ihn so bald wiederzusehen.„Ich… bin gekommen, um dich zu sehen“, sagte er mit einem sanften Lächeln. Ich biss mir auf die Unterlippe und sah nach unten, klammerte mich an den Stoff meines Kleides. Erröte nicht, Nova. Blamiere dich nicht, sagte ich mir fest.„Möchtest du… reinkommen?“, fragte ich und hob die Augen wieder. Er nickte, lächelte immer noch, und folgte mir ins Schloss. In dem Moment, als wir die Haupthalle betraten, erblickte ich Elena, die nach jemandem suchte. Als sie uns sah, erhellte sich ihr ganzes Gesicht. Sie rannte geradewegs herüber.„Da bist du ja, Nova!“ Sie lächelte zuerst mich an, dann wanderte ihr Blick zu ihrem Bruder. Sie musterte ihn eine Sekunde, bevor sie sich nah an mein Ohr beugte.„Geh mit ihm aus. Ich kümmere mich um Kyrian“, flüsterte sie

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