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Kapitel 5: Die Gala der Sünde

ผู้เขียน: Jane Nightbane
last update วันที่เผยแพร่: 2026-06-15 16:46:37

Der Große Ballsaal des Imperial Hotels war ein schier endloses Meer aus glitzernden Diamanten, unaufhörlich fließendem Champagner und der unerträglichen, tief verwurzelten Heuchelei der High Society. Die Kronleuchter aus geschliffenem Kristall warfen ein unbarmherziges Licht auf die feine Gesellschaft, die sich hier versammelt hatte, um Wohlstand und Status zu zelebrieren. Für mich war dieser Ort jedoch kein Tempel des Luxus. Es war exakt dasselbe Hotel, in dem mein Leben vor fünf Jahren in einer einzigen, von Drogen vernebelten Nacht systematisch in Stücke gerissen worden war. Meine Rückkehr an diesen Ort fühlte sich an wie ein poetischer, von langer Hand geplanter Abstieg in die Hölle – und ich war bereit, jeden einzelnen meiner Peiniger mitbrennen zu lassen.

Als die schweren Türen meiner schwarzen Limousine vom Chauffeur geöffnet wurden und ich den Fuß auf den roten Teppich setzte, explodierte die nächtliche Kulisse augenblicklich in ein unkontrolliertes, hysterisches Gewitter aus Blitzlichtern. Die Fotografen schrien meinen Namen, drängten sich gegen die Absperrungen und versuchten verzweifelt, die Aufmerksamkeit der geheimnisvollen Modegöttin zu erlangen, die Europa im Sturm erobert hatte.

Ich trug eine exklusive, maßgeschneiderte Robe von *Crux* aus mitternachtsblauer Seide, die sich wie eine flüssige, zweite Haut an die Konturen meines Körpers schmiegte. Die Vorderseite bestach durch einen gewagten, tiefen V-Ausschnitt, der die pralle, schwellende Rundung meiner Brüste betonte, während der Rücken bis zum Ansatz meiner Wirbelsäule vollkommen frei war. Jeder Atemzug offenbarte die makellose, glatte Weite meiner Haut. Ein oberschenkelhoher Schlitz auf der linken Seite setzte bei jedem rhythmischen Schritt meine langen, durchtrainierten Beine in Szene, die in schwindelerregend hohen Louboutins steckten. Ich sah aus wie eine dunkle Göttin der Rache, und die Paparazzi trampelten praktisch übereinander her, nur um meinen Blick zu erhaschen.

Ich betrat den Ballsaal mit erhobenem Haupt, die Schultern gestrafft, meine Miene eine unnahbare Maske aus absoluter, ungerührter Perfektion. In meinem Inneren tobte ein Sturm, doch nach außen hin strahlte ich die eisige Kälte eines Gletschers aus.

Innerhalb weniger Sekunden teilte sich die Menge der tuschelnden Gäste, und drei unverkennbare Gestalten kamen direkt auf mich zu. Mein Vater, George Foster, der deutlich gealterter, hohlwängiger und unübersehbar gehetzter aussah; seine Ehefrau Beatrice, die wie üblich mit grellem, völlig altmodischem Diamantschmuck behängt war; und Marcus, mein Ex-Verlobter, der mich mit einem öligen, selbstgefälligen Lächeln musterte – wie ein Wolf, der geglaubt hatte, ein wehrloses Lamm endgültig in die Enge getrieben zu haben.

„Evelyn“, murmelte George, und seine trüben Augen musterten mein kostbares Kleid mit einer unschönen Mischung aus Schock, Unglauben und einer tief sitzenden, unerschöpflichen Gier. „Du... du hast das hier wirklich alles selbst aufgebaut? Aus dem Nichts?“

„Mein Name ist Eva Cruz, Mr. Foster“, erwiderte ich mit einem eleganten, spöttischen Schnurren, das leise genug war, um nicht von den umliegenden Gästen gehört zu werden. Ich hielt mein Champagnerglas mit vollkommener Ruhe. „Und ich schlage dringend vor, dass Sie mich mit meinem rechtmäßigen Titel ansprechen. Ich bin die Vorstandsvorsitzende von Crux – und die Frau, die derzeit über verschiedene Kanäle gezielt die ausstehenden Schulden Ihres maroden Familienunternehmens aufkauft.“

Beatrice schnaubte verächtlich, und ihr stark geschminktes Gesicht verzog sich zu einer hässlichen, hasserfüllten Fratze. „Werd jetzt bloß nicht übermütig, kleines Mädchen. Du bist für uns immer noch nichts weiter als ein billiger, wertloser Skandal, der nur darauf wartet, die Klatschspalten zu füllen. Marcus hat uns alles erzählt. Du wirst die Partnerschaftsvereinbarung zwischen Crux und der Foster Group noch heute Abend unterschreiben, oder wir sorgen dafür, dass das alte Videomaterial das Licht der Welt erblickt. Dann ist dein schönes Imperium morgen Geschichte.“

Marcus trat einen Schritt näher, sodass ich den süßlichen Geruch seines Alkohols wahrnehmen konnte. Seine Augen wanderten mit einer widerlichen, hungrigen Lust schamlos über meine entblößte Brust und meinen Hals. Er lehnte sich so weit vor, dass sein heißer Atem unangenehm an meinem Ohr kratzte. „Du siehst verdammt heiß aus heute Abend, Evie. Ein absoluter Traum in Schwarz. Vielleicht können wir, nachdem du die Verträge brav unterschrieben hast, gemeinsam nach oben in eine der Suiten gehen. Ich könnte dich daran erinnern, wie es sich anfühlt, von einem echten Mann genommen zu werden. Du bist seit fünf Jahren Single, nicht wahr? Das muss verdammt einsam sein für eine Frau mit solchen Kurven.“

Ein mörderischer Impuls schoss durch meine Adern. Meine Finger krampften sich um den dünnen Stiel meines Kristallglases, und ich war nur Millisekunden davon entfernt, das Glas zu zerbrechen und es Marcus direkt in sein arrogantes, selbstgefälliges Gesicht zu rammen. Doch bevor ich mich zu dieser Unbesonnenheit hinreißen lassen konnte, legte sich plötzlich eine unheimliche, fast schon erstickende Druckwelle über den gesamten, weitläufigen Ballsaal.

Das allgemeine, laute Gemurmel der Hunderte von Gästen verstummte innerhalb eines einzigen Wimpernschlags in einem schlagartigen, absolut verängstigten Schweigen. Die Musiker des Orchesters brachen mitten im Takt ab.

Die schweren, vergoldeten Doppeltüren des Ballsaals wurden von zwei Pagen aufgestoßen, und ein Mann trat ein, flankiert von einem Dutzend hochgewachsener, bewaffneter Sicherheitskräfte in identischen schwarzen Anzügen. Es war Ethan Vance.

Er sah in seinem klassischen, maßgeschneiderten schwarzen Smoking, der seine massiven, unheimlich imposanten Schultern und seinen athletischen, kraftvollen Körper perfekt betonte, atemberaubend gut aus. Sein dunkles Haar war makellos nach hinten gestylt, und seine obsidianschwarzen Augen musterten den prunkvollen Raum mit einer tödlichen, raubtierhaften Langeweile, die keinen Zweifel daran ließ, wer hier die absolute Macht besaß. Jedes Mitglied der gesellschaftlichen Elite im Raum senkte instinktiv und ehrfürchtig den Kopf, verzweifelt darauf bedacht, bloß nicht die Aufmerksamkeit des unumstrittenen Königs der Stadt negativ auf sich zu ziehen.

Ethan würdigte die sich verbeugende Menge keines einzigen Blickes. Seine Augen scannten den Raum mit der Präzision eines Falken und fixierten mich in genau der Sekunde, in der er den Saal vollständig betreten hatte. In seinen eisgrauen Irissen flammte eine dunkle, urwüchsige Intensität auf, die mir schlagartig die Luft zum Atmen nahm. Er änderte sofort seine Richtung und marschierte schnurgerade auf unsere kleine Gruppe zu. Seine schweren, rhythmischen Schritte auf dem Parkett klangen in meinen Ohren wie das unbarmherzige Schlagen eines Totenglöckchens.

„Mr. Vance!“, schmeichelte mein Vater George sofort mit einer widerlichen Unterwürfigkeit und trat mit einem zitternden, unsicheren Lächeln vor, während er versuchte, eine Hand zur Begrüßung auszustrecken. „Was für eine unendliche Ehre, Sie hier zu sehen! Vielen Dank für die unerwartete Kapitalspritze durch Ihre Tochtergesellschaft am heutigen Nachmittag. Die Foster Group steht für immer in Ihrer Schuld und wir hoffen auf eine fruchtbare“

Ethan sah meinen Vater nicht einmal an. Er ging einfach an ihm vorbei, behandelte den alten Mann, als bestünde er aus unsichtbarer Luft, und blieb exakt zwei Handbreit vor mir stehen. Seine massive, hochgewachsene Präsenz von über einem Meter dreiundneunzig blendete Marcus, George und Beatrice vollkommen aus. Er schloss mich durch seine schiere Körpergröße in seinem persönlichen Raum ein, isolierte mich von der gesamten Welt. Der vertraute, berauschende Duft seines teuren Parfums – eine gefährliche Mischung aus maskulinem Zedernholz, schwerem Leder und dominanter Eleganz – umhüllte mich augenblicklich und löste eine unkontrollierbare, verräterische Welle elektrischer Hitze in den tiefsten Regionen meines Unterleibs aus.

„Sie sehen absolut umwerfend aus, Miss Cruz“, murmelte Ethan. Seine Stimme war ein tiefes, raues Bariton, das so intensiv vibrierte, dass es direkt in meinem gesamten Körper nachhallte. Sein Blick sank langsam zum tiefen Ausschnitt meines Kleides, und seine Kiefermuskeln spannten sich so heftig an, dass eine kleine Ader an seiner Schläfe pulsierte. Seine Augen verschlangen meine nackte Haut regelrecht.

„Ich danke Ihnen für das Kompliment, Mr. Vance“, brachte ich mühsam hervor. Ich zwang meine Stimme, so kalt und geschäftsmäßig wie nur möglich zu klingen, obwohl mein Herz wie ein gefangener Vogel gegen meine Rippen hämmerte. „Ich wusste nicht, dass ein Mann von Ihrem Format persönliche Geschäfte mit der Foster Group pflegt.“

„Das tue ich auch nicht“, sagte Ethan geschmeidig, während seine grauen Augen blitzschnell zu Marcus herüberschnellten, der unter dem erstickenden, mörderischen Blick des Milliardärs sichtlich aschfahl geworden war und unruhig von einem Fuß auf den anderen trat. „Ich habe heute Morgen die Gesamtheit ihrer ausstehenden Schulden aufgekauft. Ich bin ab sofort der alleinige Eigentümer der Zukunft der Foster Group. Und das bedeutet im Klartext... sie gehören mir. Jedes einzelne Segment ihres Lebens.“

Meine Augen weiteten sich für einen kurzen Moment in echtem, ungläubigem Schock. Er hat sie gekauft? Warum verdammt noch mal tut er das?

Bevor ich diesen Gedanken auch nur ansatzweise in meinem Kopf analysieren konnte, streckte Ethan mit einer besitzergreifenden Schnelligkeit die Hand aus. Seine große, warme Hand legte sich fest und unnachgiebig um meine nackte Taille. Seine Finger drückten sich direkt in die empfindliche Haut meines freien Rückens. Ein heftiger, schmerzhaft schöner elektrischer Schlag schoss bei diesem direkten Hautkontakt durch meine gesamte Wirbelsäule, und ein leises, unwillkürliches Keuchen entwich meinen Lippen. Sein Griff war von einer unbändigen, territorialen Dominanz geprägt, als er mich mit einer fließenden Bewegung dicht an seine harte, muskulöse Brust zog.

„Entschuldigen Sie uns“, befahl Ethan den drei Fosters in einem Tonfall, der absolut keinen Raum für Widerrede oder Diskussionen ließ. „Miss Cruz und ich haben eine dringende, private geschäftliche Angelegenheit zu besprechen. Sofort.“

Ohne auf eine Antwort zu warten, zog er mich praktisch mit sich durch die starrende Menge der Gäste. Seine große Hand blieb wie ein Brandeisen an meiner Flanke verankert, während er mich zielstrebig einen abgelegenen, dämmrigen VIP-Korridor hinunterführte, weit weg vom Trubel des Ballsaals, hin zu den privaten, schallisolierten Executive-Suiten des Hotels.

„Lassen Sie mich augenblicklich los, Mr. Vance!“, zischte ich mit leisem, wütendem Atem und versuchte vergeblich, mich aus seinem schmerzhaften, eisernen Griff zu winden, aber es war, als wollte man eine massive Felswand mit bloßen Händen versetzen.

„Nein“, knurrte er nur kurz, öffnete mit der freien Hand die Tür zu einer dunklen, luxuriösen Suite, zog mich mit einer schnellen Bewegung hinein und schlug die schwere Eichentür hinter uns mit einem dumpfen Knall ins Schloss.

Der Raum war bis auf das gedämpfte, farbige Licht der städtischen Neon-Skyline, das durch die bodentiefen Panoramafenster schnitt, in tiefes Dunkel gehüllt. In dem Moment, als das elektronische Schloss der Tür mit einem leisen Klicken einrastete, presste Ethan mich mit seinem vollen Körpergewicht gegen das Holz. Sein massiver Körper drückte den meinen so fest gegen die Tür, dass ich jede einzelne Kontur seiner harten Muskeln spüren konnte. Seine Hände schnellten nach oben und schlossen meinen Kopf links und rechts zwischen seinen starken Armen ein, während seine breite Brust vor roher, ungezähmter Intensität heftig bebte.

„Wer bist du wirklich?“, forderte Ethan zu wissen. Sein Atem war heiß und schwer auf meinen Lippen, und seine grauen Augen brannten in den Schatten des Raumes wie die eines Raubtiers. „Die DNA-Ergebnisse kamen heute Nachmittag aus meinem privaten Labor zurück, Eva. Es ist eine biologische Übereinstimmung von exakt neunundneunzig Komma neun Prozent. Diese drei Kinder, diese Drillinge... sie sind unbestreitbar mein Fleisch und Blut. Du bist die Frau aus jener Nacht von vor fünf Jahren. Leugne es erst gar nicht.“

Mein Herz setzte für mehrere Sekunden komplett aus. Ein eiskalter Schauer der Panik ergriff Besitz von meiner Seele. Der DNA-Test. Seine Großmutter. Sie hatten die Haare meines Sohnes untersucht. Sie wussten es bereits. Wenn ich jetzt nachgab, wenn ich zugab, wer ich war, würde er mir meine Kinder mit der gesamten Macht seines Imperiums entreißen. Ich durfte ihm diesen Sieg nicht überlassen. Ich musste meine Rolle als Fremde um jeden Preis aufrechterhalten, um meine Familie zu schützen.

„Ich habe nicht die geringste Ahnung, wovon Sie da reden, Mr. Vance!“, keuchte ich laut und versuchte mit aller Kraft, meine Hände gegen seine breiten, steinharte Schultern zu stemmen, um Distanz zu schaffen, doch er bewegte sich keinen Millimeter. „Ihre Großmutter hat einen Fehler gemacht, oder Ihr Labor zieht falsche Schlüsse! Ich bin Eva Cruz. Ich habe Sie noch nie in meinem Leben vor dieser Woche gesehen! Lassen Sie mich sofort gehen, oder ich sorge für einen unschönen Skandal!“

„Lügnerin“, knurrte er, und das rohe, besitzergreifende Wort riss tief aus seiner Kehle. „Ich vergesse niemals, was mir gehört.“

Er gab mir keine weitere Gelegenheit, Worte der Verteidigung zu formulieren. Ethan beugte sich tief vor und presste seine Lippen in einem wilden, fordernden und absolut atemberaubenden Kuss auf meine, der meine mühsam errichtete Verteidigung innerhalb eines Sekundenbruchteils vollständig in Schutt und Asche legte. Es war kein sanfter, um Vergebung bittender Kuss; es war ein dominanter, hungernder Anspruch eines Mannes, der fünf Jahre lang auf diesen Moment gewartet hatte. Seine Zunge forderte kompromisslos Einlass und plünderte meinen Mund mit einem animalischen Hunger, der exakt dasselbe wilde, fiebrige Verlangen in mir weckte, das ich so mühsam in den Tiefen von Paris vergraben hatte.

Ein ersticktes, schwaches Wimmern entwich meiner Kehle, aber meine Hände, anstatt ihn mit aller Macht wegzustoßen, verraten mich in diesem Moment der Schwäche komplett. Sie krallten sich fest in das Revers seines Smokings und zogen ihn nur noch näher an mich heran. Die pure, berauschende Kraft seiner Nähe füllte die schmerzhafte Leere in meinem Inneren aus. Er stöhnte tief und befriedigt in den Kuss hinein, während seine großen Hände meinen nackten Rücken hinunterwanderten, meine Taille packten und mich ein Stück an der Tür hochhoben. Dadurch presste er meine Hüften direkt und unmissverständlich gegen seine harte, pulsierende Männlichkeit.

Er war vollkommen erregt, sein massives Verlangen nach mir drängte sich deutlich durch den feinen Stoff seiner Hose. Die intensive Reibung an meinem empfindlichen Zentrum ließ mich unwillkürlich erbeben, während sich eine feuchte, brennende Sehnsucht in meiner Unterwäsche sammelte. Mein Verstand schrie nach Flucht, doch mein Körper sehnte sich nach seiner Berührung.

„Du gehörst mir“, keuchte Ethan an meinen Lippen, während seine Zähne sanft, aber fordernd in meine Unterlippe bissen, was ein köstliches Schaudern durch meinen gesamten Körper jagte. „Du hast meine Kinder fünf Jahre lang vor mir im Verborgenen gehalten, Evelyn. Du glaubst, du kannst hier alleine ein riskantes Rachespiel mit den Fosters spielen? Ich werde dir ihre Köpfe auf einem silbernen Tablett servieren. Ich werde jeden vernichten, der dich jemals auch nur schief angesehen hat. Aber im Gegenzug... wirst du dieses Bett nie wieder verlassen.“

Seine Worte ließen die Alarmglocken in meinem Kopf schrillen. Er nannte mich Evelyn. Er war sich zu sicher. Wenn ich jetzt hier blieb, würde ich alles verlieren. Mit einer letzten, verzweifelten Anstrengung nutzte ich den Moment, in dem er den Griff an meiner Taille lockerte, um seine Hand an meinen Oberschenkel zu führen. Ich tat so, als würde ich mich seinem Kuss vollkommen hingeben, hob mein Bein leicht an – und rammte dann den Absatz meines Louboutins mit voller Wucht auf seinen Fuß.

Ethan stöhnte vor Überraschung und Schmerz auf und wich einen Schritt zurück. Das war meine einzige Chance. Ich riss die Tür auf, schlüpfte blitzschnell hindurch in den Korridor und rannte los, ohne mich ein einziges Mal umzusehen, während mein Atem flach und mein Herz am Rande des Kollapses war. Ich musste untertauchen. Ich musste mein Gesicht verändern. Ich musste eine einfache Angestellte werden, um ihn abzulenken. Das Spiel hatte gerade erst eine völlig neue, tödliche Wendung genommen.

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