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Kapitel Zwei

작가: E. L. Monroe
last update 게시일: 2026-07-27 01:01:40

Die mysteriöse Einladung

Ariana schlief in dieser Nacht nicht viel. Jedes Mal, wenn sie die Augen schloss, sah sie die Nachricht wieder vor sich. Es war, als hätten sich die Worte in ihrem Kopf festgesetzt.

Die Schulden Ihrer Eltern holen Sie ein. Die Mietfrist ist nur noch wenige Tage entfernt. Die Medikamente Ihrer Großmutter reichen keinen weiteren Tag. Sagen Sie uns, Miss Hayes... Wie lange glauben Sie noch, so tun zu können, als hätten Sie alles unter Kontrolle?

Sie las diese Worte die ganze Nacht immer wieder, versuchte sie zu verstehen, doch sie ergaben immer noch keinen Sinn.

Noch vor der Dämmerung stieg Ariana aus dem Bett und setzte sich mit dem Handy in den Händen auf die Kante der Matratze. Die Wohnung war still, bis auf das gleichmäßige Ticken der alten Uhr über dem Türrahmen des Wohnzimmers. Sie starrte auf den Bildschirm und fragte sich, wie vollkommen Fremde Dinge über sie wussten, die nicht einmal einige ihrer Verwandten kannten.

Ihr Daumen schwebte über der Tastatur, bevor sie schließlich eine Antwort tippte.

Ich glaube, Sie haben die falsche Person kontaktiert. Ich kenne die Blackwood Group nicht. Ich kenne Mr. Damien Blackwood nicht.

Sie sendete die Nachricht und atmete langsam aus.

Zehn Sekunden später erschien eine neue Nachricht.

Wir machen keine Fehler, Miss Hayes.

Ein Schauer lief durch ihren Körper.

Es gab keinen Versuch, sie zu überreden. Keine Erklärung. Nur ruhiges Selbstvertrauen, und irgendwie beunruhigte sie das weit mehr als eine offene Drohung es getan hätte.

Bevor sie ihre Gedanken sammeln konnte, begann ihr Handy zu klingeln.

Es war dieselbe unbekannte Nummer.

Sie starrte auf den Bildschirm, während es weiter in ihrer Hand vibrierte. Jeder Instinkt sagte ihr, den Anruf abzulehnen, doch die Neugier siegte.

Sie nahm ab.

„Hallo?“

„Guten Abend, Miss Hayes.“

Die Stimme des Mannes war ruhig und professionell.

„Mein Name ist Noah Carter. Ich bin Anwalt der Blackwood Group.“

Ariana setzte sich aufrechter hin.

„Es tut mir leid“, sagte sie vorsichtig, „aber ich glaube, Sie verwechseln mich mit jemand anderem.“

„Ich fürchte, das tun wir nicht.“

„Ich habe noch nie jemanden aus Ihrer Firma getroffen.“

„Ich weiß.“

Sie runzelte die Stirn.

„Warum kontaktieren Sie mich dann?“

„Weil Mr. Damien Blackwood ein Treffen mit Ihnen wünscht.“

Ariana stieß ein kurzes Lachen aus.

„Ich glaube, Sie verwechseln mich mit einer anderen Ariana Hayes.“

„Nein, Miss Hayes.“

Seine Antwort kam ohne Zögern.

„Wir wissen genau, wer Sie sind.“

Etwas an seiner Gewissheit ließ sie den Griff um das Handy fester werden.

„Ich bin Buchhalterin“, sagte sie vorsichtig. „Ich arbeite für eine Finanzfirma. Ich habe keinerlei Verbindung zur Blackwood Group.“

„Wir sind über Ihren Beruf informiert.“

„Ich verstehe das nicht.“

„Das müssen Sie auch noch nicht. Noch nicht.“

Stille breitete sich zwischen ihnen aus.

Schließlich stellte Ariana die Frage, die sie von Anfang an beschäftigt hatte.

„Wie sind Sie an meine Nummer gekommen?“

„Ich fürchte, das kann ich am Telefon nicht besprechen.“

„Dann fürchte ich, dass ich mich nicht mit jemandem treffen kann, der sich weigert, Fragen zu beantworten.“

„Das ist verständlich.“

Sein Ton blieb höflich, trug jedoch ein unverkennbares Selbstvertrauen.

„Dennoch rate ich Ihnen, diese Einladung nicht zu schnell abzulehnen.“

„Ich habe morgen Arbeit.“

„Danach?“

„Ich werde bei meiner Familie sein.“

Es folgte eine kurze Pause.

„Wenn Sie Ihre Entscheidung treffen“, sagte Noah, „denken Sie sorgfältig darüber nach, was zu Hause auf Sie wartet.“

Arianas Herzschlag stockte.

„Was meinen Sie damit?“

„Ich bin sicher, Sie werden es bald verstehen.“

Bevor sie eine weitere Frage stellen konnte, wurde die Leitung tot.

Ariana senkte langsam das Handy.

Die Wohnung fühlte sich plötzlich kälter an.

Noah hatte sie nie bedroht. Er hatte nie die Stimme erhoben.

Dennoch ließen seine letzten Worte sie unruhiger zurück als alles andere, was er gesagt hatte.

Ariana konnte sich nicht beruhigen.

Sie öffnete ihren Laptop und suchte nach Blackwood Group.

Seite um Seite füllte den Bildschirm. Das Unternehmen besaß Luxushotels, Investmentfirmen, Technologieunternehmen und Immobilien im ganzen Land. Ein Name tauchte öfter auf als jeder andere.

Damien Blackwood.

Sie klickte auf sein Profil.

Das Foto zeigte einen Mann, der vor einem Fenster mit Blick auf die Skyline der Stadt stand. Sein schwarzer Anzug saß perfekt. Sein Gesichtsausdruck verriet nichts, doch es lag eine unbestreitbare Autorität in ihm. Die Art von Autorität, die jemand besitzt, der es gewohnt ist, Entscheidungen zu treffen, die Leben verändern.

Ariana betrachtete das Bild mehrere Sekunden lang, bevor sie die Seite schloss.

„Was könnte jemand wie Sie nur von mir wollen?“, flüsterte sie.

Es kam keine Antwort.

Der Morgen kam schnell.

Der Geruch von gebratenen Eiern drang aus der Küche und holte Ariana aus einem weiteren gescheiterten Versuch zu schlafen. Sie rieb sich die Augen und ging ins Wohnzimmer.

Ihr jüngerer Bruder blickte vom Herd auf und runzelte sofort die Stirn.

„Du siehst aus, als hättest du mit dem Schlaf gekämpft und verloren.“

Ariana brachte ein schwaches Lächeln zustande.

„Guten Morgen zurück.“

„Ich meine es ernst.“

Er legte den Pfannenwender beiseite und musterte ihr Gesicht.

„Du hast überhaupt nicht geschlafen, oder?“

Sie setzte sich auf einen der Esszimmerstühle.

„Nicht viel.“

Besorgnis ersetzte den neckenden Ausdruck auf seinem Gesicht.

„Was ist passiert?“

Einen Moment lang überlegte sie, die Frage beiseitezuschieben. Stattdessen entsperrte sie ihr Handy und reichte es ihm.

„Lies die Nachrichten.“

Er überflog den Bildschirm.

Sein Ausdruck veränderte sich mit jeder Zeile.

Als er schließlich aufblickte, stand Unglauben in seinem ganzen Gesicht.

„Blackwood Group?“

Sie nickte.

„Ich habe sie nie kontaktiert.“

„Und dieser Damien Blackwood will dich treffen?“

„Anscheinend.“

Er runzelte die Stirn.

„Das fühlt sich nicht richtig an.“

„Ich weiß.“

„Vielleicht spielt jemand einen Streich.“

„Das dachte ich auch.“

„Warum machst du dir dann Sorgen?“

Ariana zögerte, bevor sie antwortete.

„Sie wissen Dinge, die sie nicht wissen sollten.“

Sein Gesicht verdüsterte sich.

„Was für Dinge?“

Sie erzählte ihm von Noahs Anruf. Vorsichtig ließ sie die Bemerkung über ihre Familie aus. Schon das Wiederholen des Gesprächs machte sie unruhig.

Als sie fertig war, legte er das Handy langsam zurück auf den Tisch.

„Das gefällt mir nicht, Ari.“

„Mir auch nicht.“

Er lehnte sich in seinem Stuhl zurück und dachte nach.

„Wenn sie wirklich helfen wollten, warum dann all das Geheimnis?“

„Dieselbe Frage habe ich mir auch gestellt.“

„Sie weigern sich, irgendetwas zu erklären, es sei denn, ich stimme einem Treffen zu.“

Eine schwere Stille legte sich über den Raum.

Keiner von beiden bemerkte, wie Arianas Handy auf dem Tisch erneut aufleuchtete.

Diesmal kam der Anrufer nicht von der Blackwood Group.

Der Name auf dem Bildschirm ließ ihren Magen sich zusammenziehen.

Mr. Daniels.

Ihr Vermieter.

Ariana schloss kurz die Augen, bevor sie nach dem Handy griff.

Sie wusste bereits, dass das, was nun kam, den Tag nicht leichter machen würde.

Sie holte Luft und nahm ab.

„Guten Morgen, Mr. Daniels.“

Die Stimme des Vermieters war höflich, doch es lag eine Festigkeit darin, die sie sofort in Alarmbereitschaft versetzte.

„Morgen, Miss Hayes. Ich hoffe, ich rufe nicht zu einem ungünstigen Zeitpunkt an.“

„Überhaupt nicht.“

„Ich wollte Sie daran erinnern, dass Ihre Miete noch aussteht.“

Ihre Finger umklammerten das Handy fester.

„Ich weiß.“

„Ich habe versucht, geduldig zu sein, weil ich Ihre Situation verstehe. Leider habe ich auch Verpflichtungen. Ich kann die Frist nicht weiter verlängern.“

„Ich verstehe“, erwiderte Ariana leise. „Ich tue alles, was ich kann, um das Geld aufzubringen.“

Ein Seufzen drang durch den Lautsprecher.

„Ich glaube Ihnen. Aber Glauben begleicht keine Rechnungen. Wenn der Betrag bis morgen Abend nicht bezahlt ist, bleibt mir keine andere Wahl, als Sie aufzufordern, die Wohnung zu räumen.“

Die Worte trafen sie wie ein Schlag.

„Morgen?“, flüsterte sie.

„Ich fürchte ja.“

„Bitte... noch ein wenig mehr Zeit.“

„Ich habe Ihnen bereits mehr Zeit gegeben, als ich normalerweise würde.“

Ariana schloss die Augen und kämpfte darum, ihre Stimme ruhig zu halten.

„Ich verspreche, ich finde einen Weg.“

„Ich hoffe es aufrichtig, Miss Hayes.“

Die Leitung wurde tot.

Mehrere Sekunden lang blieb sie regungslos sitzen und starrte auf den leeren Bildschirm.

Am Tisch gegenüber hatte ihr jüngerer Bruder genug mitgehört, um zu verstehen, was passiert war.

„Sie werfen uns raus, oder?“

Ariana zwang sich zu einem Lächeln, das die Sorge in ihren Augen nicht verbergen konnte.

„So weit ist es noch nicht gekommen.“

Er schaute auf seine Hände.

„Wenn ich einen Job hätte, wäre vielleicht alles nicht so schwer.“

Sie griff über den Tisch und drückte sanft seine Hand.

„Gib dir niemals die Schuld. Nichts davon ist deine Schuld.“

„Du trägst alles ganz allein.“

„Ich trage es, weil ihr meine Familie seid.“

Seine Augen schimmerten.

Er schaute schnell weg.

„Ich hasse es, dich so kämpfen zu sehen.“

Ariana senkte den Blick.

„Ich auch“, sagte sie leise.

Dann sagte sie sich, dass sie das schaffen würden.

Das hatten sie immer.

Sie war sich nicht mehr sicher, ob sie es noch glaubte.

Nach dem Frühstück nahm Ariana ihre Handtasche und ging zur Arbeit. Sie wollte alles andere aus ihrem Kopf verbannen. Sorgen würden ihre Probleme nicht lösen, und ihren Job zu verlieren würde alles nur noch schlimmer machen.

Als sie ankam, war die Buchhaltungsabteilung bereits in Betrieb. Angestellte bewegten sich mit Akten von einem Schreibtisch zum anderen, während das stetige Geräusch von Tastaturen das Büro erfüllte. Zum ersten Mal seit Tagen hoffte Ariana, dass die Arbeit mit Zahlen ihr helfen würde, alles andere zu vergessen.

Sie hatte ihren Computer gerade eingeschaltet, als Mr. Carter zu ihrem Schreibtisch kam.

„Morgen, Miss Hayes“, sagte er.

„Morgen, Sir“, erwiderte Ariana.

Er legte eine Akte vor sie hin.

„Ich brauche Sie, damit Sie das durchgehen und sicherstellen, dass alles korrekt ist. Der Kunde möchte wissen, ob es Fehler gibt.“

„Ich kümmere mich darum“, sagte Ariana.

„Ich weiß, dass Sie das tun.“

Damit ging Mr. Carter weg.

Ariana öffnete die Akte und konzentrierte sich auf die Zahlen vor ihr.

Zahlen waren einfach.

Sie ergaben Sinn.

Für eine Weile halfen sie ihr, alles zu vergessen, was außerhalb des Büros geschah.

Fast zwei Stunden vergingen, bevor ihr Handy in der Schreibtischschublade zu klingeln begann.

Sie ignorierte es.

Einen Moment später klingelte es erneut.

Die Neugier siegte.

Sie öffnete die Schublade, nahm das Handy heraus und schaute auf den Bildschirm.

Eine Nachricht war erschienen.

Ein Wagen der Blackwood Group wartet vor dem Gebäude. Mr. Blackwood wartet nicht gern.

Ariana runzelte die Stirn.

Sie sperrte das Handy, ohne zu antworten.

Ihre Entscheidung hatte sich nicht geändert.

Sie würde die Arbeit nicht verlassen, um sich mit vollkommen Fremden zu treffen.

Zehn Minuten später summte die Bürogegensprechanlage.

„Miss Hayes, Mr. Carter möchte Sie im Konferenzraum sehen.“

Ein Knoten bildete sich in Arianas Magen.

Sie speicherte ihre Arbeit und ging zum Konferenzraum.

Mr. Carter stand neben dem Tisch.

Er sah nicht erfreut aus.

„Schließen Sie bitte die Tür“, sagte er.

Ariana schloss sie leise hinter sich.

Ohne ein weiteres Wort schob er einen Umschlag über den Tisch.

„Ich glaube, der ist für Sie.“

Ariana senkte den Blick.

Auf der Vorderseite des Umschlags standen in silbernen geprägten Buchstaben die Worte:

Blackwood Group.

Ihr Herzschlag beschleunigte sich.

„Woher kommt der?“, fragte sie.

„Ein Mann hat ihn gebracht und mich gebeten, ihn Ihnen zu geben“, antwortete Mr. Carter.

„Ich verstehe das nicht.“

„Ich auch nicht.“

Er verschränkte die Arme und musterte sie aufmerksam.

„Suchen Sie einen anderen Job?“

„Nein, Sir.“

„Warum schickt ein Unternehmen wie Blackwood Group dann Leute in mein Büro, die nach Ihnen fragen?“

Ariana erwiderte seinen Blick.

„Ich weiß es wirklich nicht.“

Einen langen Moment schaute Mr. Carter sie einfach nur an.

Dann nickte er langsam.

„Ich habe Sie noch nie beim Lügen erlebt, Ariana.“

„Ich lüge auch jetzt nicht.“

„Ich hoffe es“, erwiderte er, seine Stimme sanfter als zuvor.

Er sagte ihr, dass er sie als eine der besten Angestellten des Unternehmens schätze, aber er habe auch die Verantwortung, den Arbeitsplatz zu schützen. Wenn das, was gerade passierte, das Büro zu beeinflussen beginne, bleibe ihm keine andere Wahl, als zu handeln.

Ariana nickte.

„Ich verstehe.“

Und das tat sie wirklich.

Sie verließ den Konferenzraum mit dem Umschlag noch in den Händen und kehrte an ihren Schreibtisch zurück.

Sobald Ariana an ihren Schreibtisch zurückkehrte, bemerkte Sophia den Umschlag in ihren Händen.

„Das ist wieder das Unternehmen, oder?“

Ariana nickte.

„Ich glaube nicht, dass sie aufgeben werden.“

Sophia schaute sich im Büro um, bevor sie die Stimme senkte.

„Willst du ihn öffnen?“

Ariana zögerte.

Dann öffnete sie langsam den Umschlag.

Darin lag ein einzelnes Blatt Papier.

Nur ein einziger Satz stand darauf.

Miss Ariana Hayes, Ihre Zukunft hängt von der Entscheidung ab, die Sie heute treffen.

Sophia beugte sich vor und las ihn.

„Das ist dramatisch“, sagte sie.

„Es erklärt nichts“, erwiderte Ariana.

„Nein“, stimmte Sophia zu. „Aber es hat definitiv deine Aufmerksamkeit erregt.“

Bevor Ariana antworten konnte, kam die Empfangsdame zu ihrem Schreibtisch.

„Miss Hayes?“

„Ja?“

„Es ist jemand hier, der Sie sprechen möchte.“

Arianas Herzschlag beschleunigte sich.

„Hat er seinen Namen genannt?“

Die Empfangsdame nickte.

„Er sagte, Sie würden ihn als Noah Carter kennen.“

Ariana schaute zu Sophia.

„Die sind tatsächlich hierhergekommen“, flüsterte Sophia.

Ariana senkte den Blick auf den Umschlag, den sie noch in der Hand hielt.

Sie hatte die Nachrichten ignoriert.

Sie hatte die Anrufe nicht angenommen.

Jetzt waren sie an ihren Arbeitsplatz gekommen.

Sie wusste nicht, wer Damien Blackwood war.

Eines jedoch wurde schmerzhaft klar.

Er hörte das Wort „Nein“ nicht gern.

Ariana holte langsam Luft.

„Ich gehe nachsehen, worum es geht.“

Sophia stand sofort auf.

„Wenn irgendetwas falsch wirkt, geh weg.“

„Werde ich.“

Ariana nahm ihre Handtasche und ging zum Aufzug.

Gerade als sich die Türen zu schließen begannen, klingelte ihr Handy erneut.

Sie schaute auf den Bildschirm.

Eine neue Nachricht war angekommen.

Mr. Blackwood wartet nicht länger.

Verwirrung zog über ihr Gesicht.

Bevor sie verstehen konnte, was das bedeutete, öffneten sich die Aufzugtüren.

Ein eleganter schwarzer Wagen war gerade vor dem Gebäude zum Stehen gekommen.

Die hintere Tür öffnete sich.

Ein großer Mann stieg aus.

Er trug einen perfekt maßgeschneiderten Anzug, und es lag eine ruhige Selbstsicherheit in der Art, wie er sich bewegte.

Die Leute in der Lobby wichen instinktiv zur Seite, als er auf Ariana zuging.

Dann trafen sich ihre Blicke zum ersten Mal.

Er blieb wenige Schritte entfernt stehen und schaute sie mit völliger Gewissheit an.

„Sie haben mich lange genug warten lassen, Miss Hayes“, sagte er.

Ariana stockte der Atem.

Woher wusste er genau, wer sie war, ohne dass ihm jemand etwas gesagt hatte?

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