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Die Tochter, die Elara versteckte

last update Veröffentlichungsdatum: 02.10.2026 06:42:57

Die Augen des Kindes wurden schwarz. Lyras Körper reagierte, bevor ihr Verstand es konnte. Silberne Macht brach aus ihren Handflächen hervor. Das kleine Mädchen rührte sich nicht, sie beobachtete Lyra einfach nur durch diese unmöglichen schwarzen Augen und lächelte. „Hab keine Angst.”

Lyra stockte der Atem. Diese Stimme gehörte Elara, doch das Gesicht gehörte einem Kind. „Was bist du?” Das Lächeln des Mädchens erlosch. „Ich bin das, was sie zurückgelassen hat.”

Kael trat vor Lyra. „Bleib fern
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  • Drei Alphas Verbotenes Verlangen   Die Frau, die mich sterben ließ

    „Ich bin der Grund, warum du beim ersten Mal gestorben bist.” Lyra konnte nicht atmen. Die Stimme, die aus Lioras Mund kam, war ruhig. Das machte es schlimmer. Kael trat näher, sein Schwert erhoben. „Weg von ihr.”Die Frau in Liora lächelte. „Ihr glaubt noch immer, eine Waffe könne Eure Königin beschützen.” Kaels Griff verstärkte sich. Lyra hob eine Hand. „Nicht.”Er sah sie an. „Lyra…” „Sie greift uns nicht an.”Die Frau lachte leise. „Noch nicht.” Lyra starrte in Lioras Gesicht. „Wer seid Ihr?” Die silbernen Augen schärften sich. „Diese Frage hast du schon einmal gestellt.” „Ich erinnere mich nicht an dich.” „Das solltest du auch nie.”Darius trat neben Lyra. „Dann hört auf, in Rätseln zu sprechen.” Die Frau sah ihn an. „Du versteckst noch immer Furcht hinter Humor.” Darius’ Gesichtsausdruck fiel in sich zusammen. „Und du tust noch immer so, als wäre dir alles gleich.”Ihr Blick wanderte zu Lucien. „Und du trägst noch immer Schuld, die nicht ganz dir gehört.” Lucien versteifte sich.

  • Drei Alphas Verbotenes Verlangen   Wenn sich das Blut erinnert

    „Nein”, flüsterte sie.Die Blutkönigin beobachtete mit grausamer Genugtuung. „Ihr erinnert Euch.” Lyras Blick schnellte zu ihr. „Ihr habt das schon einmal getan.” „Ich habe erweckt, was immer schon da war.” „Ihr lügt.” „Tue ich das?”Die Blutkönigin hob eine Hand, und Kael stürmte vor. Lyra wich gerade noch aus, als seine Klinge durch die Luft schnitt, wo ihr Hals einen Bruchteil einer Sekunde zuvor gewesen war. Sie taumelte, ihr Rücken traf eine kalte Steinsäule. „Kael!”Er wandte sich ihr zu. Für eine halbe Sekunde flackerten seine schwarzen Augen silbern. „Lauf.” Lyra erstarrte, doch die Miene der Blutkönigin verhärtete sich. „Kael.”Die Schwärze überzog seine Augen sofort erneut, und er griff erneut an. Lyra streckte ihre Hand vor und entfesselte einen Strahl silberner Energie, der Kael mit solcher Wucht zurückschleuderte, dass die Steinwand Risse bekam.Bevor sie Atem holen konnte, stürmte Darius vor. Lyra drehte sich gerade rechtzeitig um, um seinen Schlag aufzufangen, ihre Händ

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    „Und Lyra war nie meine einzige Tochter.” Die Worte hingen über der Kammer. Lyra konnte den Blick nicht von der Frau abwenden, die über ihnen stand. Sie hatte Lyras silberne Augen, ihr silbernes Haar. Selbst das halbmondförmige Mal unter ihrem linken Auge entsprach dem, das Lyra in ihren eigenen Erinnerungen gesehen hatte. Doch etwas war anders an ihr, etwas Kälteres und Älteres, das jeden Instinkt in Lyra schreien ließ zu fliehen. Kael trat vor, das Schwert erhoben. „Bleibt fern von ihr.” Die Frau lächelte. „Ihr stellt Euch noch immer zwischen Gefahr und meine Tochter.” Kaels Griff verstärkte sich. „Ihr seid nicht ihre Mutter.” Das Lächeln der Frau verschwand. „Nein.” Ihr Blick wanderte zu Lyra. „Elara war es.” Lyras Brust zog sich zusammen. „Was meintet Ihr dann, als Ihr sagtet, Ihr wärt meine erste Mutter?” Die Frau stieg eine Stufe hinab. „Ich habe dir dein erstes Blut gegeben.” Eine weitere Stufe. „Ich habe dir deine erste Macht gegeben.” Eine weitere. „Und ich habe den drei

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    Die Augen des Kindes wurden schwarz. Lyras Körper reagierte, bevor ihr Verstand es konnte. Silberne Macht brach aus ihren Handflächen hervor. Das kleine Mädchen rührte sich nicht, sie beobachtete Lyra einfach nur durch diese unmöglichen schwarzen Augen und lächelte. „Hab keine Angst.” Lyra stockte der Atem. Diese Stimme gehörte Elara, doch das Gesicht gehörte einem Kind. „Was bist du?” Das Lächeln des Mädchens erlosch. „Ich bin das, was sie zurückgelassen hat.” Kael trat vor Lyra. „Bleib fern von ihr.” Das Kind sah ihn an, für einen Moment bewegte sich etwas Uraltes hinter ihren Augen. „Du beschützt sie noch immer.” Kael versteifte sich. „Du kennst mich?” „Ich kenne euch alle drei.” Ihr Blick wanderte zu Darius. „Du warst derjenige, der davonlief.” Darius’ Gesicht verhärtete sich. Dann sah sie Lucien an. „Du hast die Tür geöffnet.” Lucien zuckte zusammen. Schließlich sah sie zurück zu Kael. „Und du warst derjenige, der das Schwert erhob.” Kaels Kiefer verkrampfte sich. Lyra trat

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    Es rief sie zurück in den Krieg. Lyra stand am Eingang von Ravencrest und starrte in die Dunkelheit jenseits der offenen Tore. Die Stimme war verschwunden, doch der Herzschlag blieb.Wumm, der Klang kam erneut.Kaels Hand fand ihre Schulter. „Geh nicht allein hinein.”Lyra sah ihn an, für einmal fühlte sie sich nicht wie die verängstigte Dienerin, die ihr Leben damit verbracht hatte, zu überleben, was mächtige Menschen für sie entschieden. Sie fühlte etwas anderes. Etwas Uraltes und Wachsames. „Werde ich nicht.”Darius trat neben sie, sein Blick auf das Schloss gerichtet. „Ihr habt diese Stimme auch gehört, oder?” Luciens Gesichtsausdruck war blass geworden. „Ja.”Darius blickte zu ihm. „Ihr wisst, wer es war.”Lucien antwortete nicht sofort, was Lyra mehr erschreckte als der Herzschlag. „Lucien.” Seine Augen trafen ihre. „Es war Elara.”Auren zuckte zusammen, als Lyra sich ihm zuwandte. „Meine Mutter ist tot.” „Ich weiß.” „Warum hat sie dann gerade meinen Namen gerufen?”Aurens Lippe

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    „Meine Königin ist zurückgekehrt.” Die Worte rollten über Ravencrest wie ein Befehl des Mondes selbst.Jeder Alpha außerhalb des Schlosses war auf ein Knie gesunken. Selbst die Soldaten des Mondhofs hatten ihre Waffen gesenkt. Lyra starrte sie an, unfähig zu verstehen, wie ein einzelner Satz ein ganzes Königreich zum Niederknien bringen konnte.Ihr Blick sank zu ihren Händen. Silbernes Licht kroch unter ihrer Haut. Dann pulsierte das schwarze Symbol auf ihrer Handfläche zweimal, beim dritten Puls erloschen alle Fackeln rund um den Hof.Dunkelheit verschluckte Ravencrest. Kael erreichte sie zuerst, seine Hand schloss sich um ihre, warm und fest trotz des Chaos. Lyra blickte zu ihm auf. „Kael…”„Ich bin hier.” Seine Stimme trug keine Angst, doch seine Augen schon.Darius trat näher, sein übliches neckendes Lächeln vollständig verschwunden. „Nun”, murmelte er und starrte auf das Symbol auf ihrer Handfläche, „unser geheimnisvolles kleines Dienstmädchen war also tatsächlich die Frau, vor d

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