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Tag 1
Der Stift fühlte sich zu leicht in meiner Hand an. „Unterschreib hier“, sagte Thomas mit flacher Stimme. „Dreißig Tage. Vollständige Immersion. Du bleibst hier und hältst dich an meine Regeln. Der Vertrag endet nach dreißig Tagen – oder früher, wenn dein Körper die Belastung nicht mehr aushält.“ Ich sah zu ihm auf. Mit zweiundzwanzig trug ich bereits dieses Lächeln, das meistens Ärger bedeutete. „Bist du immer so warmherzig zu deinen Klienten, oder bin ich etwas Besonderes?“ Er lächelte nicht. Fünfunddreißig, immer noch kräftig, immer noch gut aussehend auf diese raue Art, die die Leute dazu brachte, ihm hinterherzusehen. „Ich mache nichts Besonderes. Ich mache meinen Job. Du willst an dem Programm teilnehmen, also hältst du dich an die Regeln. Du verlässt das Rudelgebiet nicht ohne Erlaubnis. Du sprichst mit niemandem außerhalb darüber, was hier passiert. Und du verlangst nichts, was dir nicht angeboten wird.“ Ich lehnte mich vor. „Und was genau wird angeboten?“ „Duftexposition. Krafttraining. Kontrollierte Hitzeexposition. Sexuelle Inbesitznahme, sofern beide Seiten zustimmen. Das ist die Liste.“ „Sexuelle Inbesitznahme“, wiederholte ich. „Du meinst Ficken.“ Sein Kiefer spannte sich an. „Wenn du es unbedingt so ausdrücken musst.“ „Ich muss es klar hören. Ich bin nicht wegen Metaphern hier.“ Mit einem schnellen Strich setzte ich meinen Namen unter den Vertrag.„Da. Die Tinte ist trocken. Jetzt sag mir die echten Regeln. Die, die du nicht aufschreibst.“
Thomas zog das Papier zu sich. „Du berührst mich nicht, außer ich erlaube es. Du markierst mich nicht mit deinem Duft. Du versuchst nicht, eine Bindung zu erzwingen. Mein Wolf ist nicht Teil des Pakets.“ Mein Lächeln wurde breiter. „Dein Wolf hat mich schon gemustert, als ich hereingekommen bin. Tu nicht so, als hätte ich das nicht bemerkt.“ „Mein Wolf bemerkt vieles. Das heißt nicht, dass ich danach handle.“ „Du tust ja gerade so, als hätte noch nie jemand bemerkt, wenn dein Wolf Interesse an jemandem zeigt.“ Ich stand auf und ging um den Schreibtisch herum. „Wie lange bist du schon geschieden, Thomas?“ „Das steht nicht im Vertrag.“ „Alles steht im Vertrag, wenn ich es will. Dreißig Tage. Vollständige Immersion. Deine Worte.“ Ich blieb direkt vor ihm stehen, nah genug, dass er die Hitze wahrnehmen musste, die von meiner Haut ausging. „Ich bin schwul. Du bist mein Handler. Ich bezahle dafür, alles zu fühlen. Und das schließt dich ein.“ „Ich schlafe nicht mit Klienten.“ „Du schläfst nicht mit Männern“, korrigierte ich ihn. „Das ist der echte Satz, oder? Sag ihn.“ Seine Hände ballten sich auf dem Schreibtisch zu Fäusten. „Ich schlafe nicht mit Männern.“ „Gut. Jetzt sag es noch mal, während ich das hier mache.“ Ich trat zwischen seine Knie, packte ihn vorn am Hemd und riss ihn zu mir. Unsere Münder prallten aufeinander. Keine Warnung. Nur Zähne und Hitze.Er stieß einmal gegen meine Brust, doch ich wich keinen Zentimeter zurück. Ich biss ihm in die Unterlippe und sprach direkt gegen seinen Mund.
„Du kannst mich wegstoßen. Oder du kannst mich dir zeigen lassen, warum dein Wolf in dem Moment aufgehorcht hat, als ich hereinkam.“ Sein Atem ging rau. „Du überschreitest eine Grenze.“ „Ich bin genau da, wofür ich bezahlt habe.“ Meine Hand glitt nach unten und presste sich gegen die Vorderseite seiner Jeans. „Und du bist schon hart. Lüg nicht mit dem Mund, wenn dein Schwanz längst die Wahrheit sagt.“ „Nimm deine Hand von mir.“ „Zwing mich.“ Er packte mein Handgelenk. Sein Griff war stark. Ich grinste nur und drückte meine Hand noch fester gegen ihn. „Spürst du das?“, flüsterte ich. „Das bist du. Du willst etwas, von dem du dein ganzes Leben behauptet hast, du würdest es nicht wollen. Wie schmeckt dir die Wahrheit?“ Seine Stimme war tief und wütend. „Du weißt einen Scheiß über mich.“ „Ich weiß, dass du eine Frau geheiratet hast und selbst das nicht gereicht hat. Ich weiß, dass du herumläufst, als ließe sich Hunger mit Pflicht ersticken. Und ich weiß, dass dein Puls gerade rast, als wollte er aus deinem Körper springen.“ Ich beugte mich näher, bis meine Lippen sein Ohr streiften. „Lass es raus. Nur einmal. Schau, ob die Welt davon untergeht.“ Dann riss seine Kontrolle. Er sprang auf, drehte uns herum und stieß mich gegen die Wand. Ich lachte, hell und wild, und zog seinen Mund wieder auf meinen.„So ist es gut“, murmelte ich zwischen den Küssen. „Werd wütend. Krieg Panik. Hör nur nicht auf.“
Seine rauen Hände schoben mein Shirt hoch. Ich half ihm, zog es mir über den Kopf und ließ es auf den Boden fallen. Dann griff ich nach seinem Gürtel. „Hattest du schon mal einen Mann vor dir auf den Knien?“ „Nein.“ „Gleich schon.“ Ich sank auf den Betonboden und öffnete seine Jeans. Der Schwanz, der mir entgegensprang, war dick, schwer, bestimmt zwanzig Zentimeter lang und wurde noch härter. Die Spitze war dunkelrosa und glänzte bereits feucht. Ich schloss meine Hand darum und strich einmal langsam darüber. Mein Daumen glitt über die Spitze und verteilte die Nässe. „Fuck“, presste er hervor. Ich sah zu ihm auf, während meine Hand sich weiter bewegte. „Locker zwanzig Zentimeter. Und verdammt dick dazu.“ Mein Daumen kreiste über die feuchte Spitze. „Spürst du das? Genau das hier raubt dir gerade den Verstand.“ Ich beugte mich vor und ließ meine Zunge langsam von der Basis über die Unterseite nach oben gleiten. Als ich die Spitze erreichte, nahm ich nur sie in den Mund und saugte daran. Ein leises, nasses Geräusch entwich meinen Lippen. Seine Hüften zuckten. Ich löste mich mit einem leisen Plopp von ihm, während meine Hand weiter über seinen Schaft glitt. „Du kannst das hassen. Du kannst dir einreden, es sei nur Teil des Programms. Aber dein Schwanz tropft auf meine Zunge, und ich versuche noch nicht einmal richtig.“Ich öffnete den Mund weiter und nahm ihn mit einer einzigen fließenden Bewegung tiefer, bis meine Nase seinen Bauch berührte.
Nasse, schmutzige Geräusche erfüllten das Büro, während mein Hals sich um ihn spannte. „Ghk … mmph …“ Seine Hand knallte gegen die Wand über meinem Kopf. „Jesus …“ Ich blieb einen Moment so, mein Hals zuckte um ihn, dann zog ich mich langsam zurück und ließ meine Zunge über jeden Zentimeter gleiten. Ein dicker Speichelfaden spannte sich zwischen meiner Unterlippe und der glänzenden Spitze. Ich leckte ihn weg und nahm ihn gleich wieder tief in den Mund. Die feuchten, würgenden Geräusche wurden lauter. Ich löste mich gerade weit genug von ihm, um sprechen zu können. Meine Stimme klang bereits rau. „Hör dir das an. Mein Mund ist voll von dir und will trotzdem mehr.“ Ich beugte mich tiefer, leckte über seine Eier und saugte eines davon in meinen Mund, während meine Hand seinen harten, nassen Schaft weiter bearbeitete. Ein gebrochenes Geräusch kam aus seiner Kehle. Ich wechselte zum anderen, ließ meine Zunge spielen und fuhr anschließend langsam wieder über seine ganze Länge nach oben, bevor ich ihn erneut tief in den Hals nahm. „Gulpp ... ghk … mmph …“ Seine Hüften begannen sich zu bewegen. „Du … fuck … du wirst mich …“ Ich zog mich von ihm zurück. Speichel lief mir übers Kinn, während meine Hand sich weiter um seinen glänzenden Schwanz bewegte. „Dann komm. Das erste Mal, dass ein Mann dich so tief im Mund hat, und du zitterst jetzt schon. Wie fühlt sich das an?“„Ich … das ist nicht …“ „Sag es.“ Ich leckte erneut über die Spitze und ließ meine Zunge darum kreisen. „Sag mir, dass du keine Männer willst, während ich schmecke, wie hart du bist.“ Seine Stimme war kaum mehr als ein zerfetztes Flüstern. „Ich will keine Männer.“ „Lügner.“ Ich richtete mich in einer fließenden Bewegung auf, drehte uns herum und drückte diesmal ihn gegen die Wand. Dann zog ich meine Jeans gerade weit genug herunter, spuckte auf meine Finger und griff hinter mich. „Schau zu.“ Sein Atem stockte, als ich mich für ihn öffnete. Erst zwei Finger, dann drei. Mein Gesicht spannte sich bei der Dehnung an. „Hast du schon mal einen Mann dabei beobachtet, wie er das für dich macht?“ „Nein.“ „Jetzt schon.“ Ich zog die Finger heraus, packte seinen Schwanz und führte die dicke, feuchte Spitze an mich. „Letzte Chance, mich aufzuhalten.“ Er bewegte sich nicht. Also ließ ich mich auf ihn sinken. Der erste Stoß riss uns beiden ein raues Geräusch aus der Kehle. Mein Kopf fiel auf seine Schulter. „Fuck … du bist groß. Du dehnst mich schon beim ersten Stoß. Natürlich tust du das.“ Seine Hände schlossen sich hart um meine Hüften. „Du bist eng.“ „Und du bist in mir.“ Ich hob mich an und ließ mich wieder sinken, nahm ihn noch tiefer. „Wie ist das für dein erstes Mal? Rede mit mir. Sag mir, wie es sich anfühlt, in einem Mann zu sein.“ Seine Stimme klang zerstört. „Als würde ich den Verstand verlieren.“ „Gut.“ Ich begann mich schneller zu bewegen und ritt ihn gegen die Wand. „Dann verlier ihn. Ich hab dich.“ Jeder Stoß entlockte ihm ein Geräusch, das beinahe klang, als würde es wehtun. Wut. Angst. Jahre voller verriegelter Türen, die plötzlich aufbrachen. Ich nahm alles davon. Meine Hüften rollten gegen ihn, während mir die schmutzigen Worte ungefiltert über die Lippen kamen. „Genau so. Benutz mich. Du bist hart für mich, seit ich den Vertrag unterschrieben habe. Tu nicht so überrascht. Dein Wolf wusste es. Dein Körper wusste es. Du warst nur zu feige, es dir einzugestehen.“ Sein Griff wurde fester. „Analysier mich nicht, während du auf meinem Schwanz sitzt.“ „Ich sitze auf deinem Schwanz, weil du es zugelassen hast. Weil du es wolltest. Weil keine Frau, die du je angefasst hast, dich so zum Zittern gebracht hat.“ Ich beugte mich näher, ohne mein Tempo zu verlangsamen. „Ich habe dreißig Tage. Und ich plane, jeden einzelnen davon damit zu verbringen, jede Geschichte zu zerlegen, die du dir über dich selbst erzählt hast.“ Ein gebrochenes Geräusch entrang sich seiner Kehle. Er stieß härter nach oben. Ich lachte atemlos und schlang meine Beine um seine Taille. „So ist es gut. Werd wütend. Fick deine Angst in mich rein.“ Seine Hand glitt nach oben und legte sich um meinen Hals. Allein davon verdunkelte sich meine Augen. „Ja“, keuchte ich heiser. „Genau so. Halt mich fest und nimm, was du brauchst.“ Ich spürte, wie sein Schwanz in mir zuckte.„Du bist nah. Dein erstes Mal mit einem Mann, und du bist schon kurz davor, in mir zu kommen. Wie fühlt sich das an?“
Seine Hüften gerieten aus dem Rhythmus. „Halt … die Fresse …“ „Dann komm.“ Ich presste meinen Mund an sein Ohr. „Komm in mir und sag mir danach noch mal, dass du keine Männer willst.“ Damit verlor er endgültig die Kontrolle. Er stieß ein letztes Mal hart nach oben und kam. Ein raues, zerstörtes Geräusch brach aus seiner Brust, während seine Stirn auf meine Schulter sank. Ich spürte jedes Zucken und bewegte mich weiter auf ihm, jetzt langsamer. „So ist es gut“, flüsterte ich. „Gib mir alles.“ Meine Lippen strichen über seine Haut. „Das war nur das erste Mal von vielen.“ Er blieb tief in mir und rang nach Atem, als wäre er kilometerweit gerannt. Seine Hände lagen noch immer fest auf meiner Haut. Ich schmiegte mich an seinen Hals und sprach direkt gegen seinen rasenden Puls. „Du bist als Erster gekommen. In weniger als zehn Minuten. Mit einem Mann. Gegen eine Wand. In dem Büro, in dem du deine Verträge unterschreibst.“ Ich zog mich gerade weit genug zurück, um ihm in die Augen sehen zu können.„Und was erzählst du dir jetzt, Thomas?“ Seine Stimme war völlig ruiniert. „Das ändert gar nichts.“ Ich spannte mich absichtlich um ihn an und beobachtete, wie sich sein Gesicht verzog. „Erzähl dir das ruhig weiter. Wir haben noch neunundzwanzig Tage.“ Mein Lächeln kehrte zurück. „Und ich fange gerade erst an.“ Draußen vor der Bürotür hielten plötzlich Schritte inne. Eine Frauenstimme, weich, vertraut und voller Hoffnung, rief seinen Namen. Sarah. Mein Lächeln wurde schärfer. „Pünktlich“, murmelte ich. „Mal sehen, was sie davon hält, deinen Geruch an mir zu riechen.“Thomas – Dritte Person BegrenztThomas stieß die Tür auf, ohne anzuklopfen. Das Zimmer war dunkel, abgesehen von dem weichen Licht, das aus dem Badezimmer kam. Elias stand in nichts als schwarzen Briefs neben dem Bett, das Handy in der Hand, und schaute hoch, sobald die Tür zufiel.„Du bist da“, sagte Elias.„Ich hab gesagt, zehn Minuten.“„Du klingst genervt.“„Bin ich.“Elias legte das Handy auf den Nachttisch. „Sarah?“„Sie wollte einen Tanz. Dann wollte sie eine Chance. Dann wollte sie, dass ich so tue, als ob du nicht existierst.“„Und du bist rausgegangen.“„Ich bin rausgegangen.“Elias trat näher. „Komm her.“Thomas bewegte sich zuerst nicht. Sein Kiefer war angespannt, die Schultern trugen immer noch das Gewicht des Ballsaals. Elias schloss den Abstand selbst, die Hände glitten unter Thomas’ Hemd, schoben es hoch und aus.„Rede mit mir“, sagte Elias.„Ich will nicht reden.“„Dann was willst du?“Thomas’ Hände fanden Elias’ Taille und zogen ihn näher zu sich. „Ich will dich.“„
Thomas – Begrenzte dritte PersonDie Sonne war bereits untergegangen. Draußen vor dem Rudelhaus war alles dunkel bis auf die verstreuten Lichter entlang der Wege und das warme Leuchten, das aus den Fenstern des Ballsaals fiel.Thomas trat ein. Der Raum war voll. Nur Personal, Handler, Trainer, ein paar ältere Wölfe. Keine Klienten. Keine Außenstehenden. Gedämpftes Licht bewegte sich durch den Raum zu leiser Musik.Er nahm ein Getränk von einem vorbeikommenden Tablett und blieb am Rand des Raumes stehen. Sein Kragen saß etwas höher als sonst. Die Male, die Elias am Tag zuvor hinterlassen hatte, waren noch sichtbar, wenn jemand zu genau hinsah.Sarah fand ihn, bevor er das Glas zur Hälfte ausgetrunken hatte.„Thomas.“Er drehte sich um. „Sarah.“Sie streckte ihm die rechte Hand entgegen. „Lust auf einen Tanz? Wenigstens so kann ich mich richtig entschuldigen.“Ein paar Leute in der Nähe warfen Blicke herüber. Ablehnen würde mehr Aufsehen erregen als annehmen. Er stellte das Glas ab und
Elias – Ich-PerspektiveDie Morgensonne schnitt durch den dünnen Vorhang und legte sich über mein Gesicht. Einen Moment lang lag ich einfach da, Augen halb offen, und ließ die Wärme auf meiner Haut sitzen. Nur das Licht und das langsame Geräusch meines eigenen Atems.Neunzehn Tage.Das Gespräch von gestern spielte immer wieder in meinem Kopf ab. Das Mädchen am Aussichtspunkt. Die Art, wie sie fragte, was nach den zwanzig Tagen passiert. Die Art, wie ich mich selbst sagen hörte, dass ich es mir nicht leisten konnte, mich zu verlieben. Als ich danach da saß und den Fluss beobachtete, merkte ich, wie müde ich davon war, vorsichtig zu sein. Die besten Teile von mir zurückzuhalten, weil die Uhr so laut tickte.Ich wollte die Zeit, die mir blieb, nicht damit verbringen, Angst davor zu haben, zu viel zu fühlen. Ich wollte alles davon spüren. Die Hitze. Das Verlangen. Die Art, wie Thomas mich ansah, als wäre ich etwas, von dem er nicht wegbleiben konnte. Wenn ich ihn am Ende verlassen würde,
Elias – Begrenzte dritte PersonIn den nächsten zwanzig Tagen wird nichts mehr so sein wie bisher.Elias wälzte diesen Gedanken in seinem Kopf hin und her, während er das Rudelhaus verließ, ohne es jemandem zu sagen. Er nahm den langen Weg, der hinter den Trainingsfeldern entlangführte und der alten Betriebsstraße folgte, bis die Gebäude verschwanden. Die Luft war hier draußen kühler und stiller. Er brauchte die Stille nach den letzten Tagen. Thomas’ Hände, Thomas’ Mund, Thomas’ Stimme, die Dinge sagte, die angefangen hatten, weniger nach Lust und mehr nach etwas Schwererem zu klingen. Es wurde immer schwieriger, die Linien klar zu halten.Er ging, bis seine Beine die Entfernung spürten, dann verlangsamte er in der Nähe eines niedrigen Betonaussichtspunkts, der zum Fluss zeigte. Jemand war schon da.Ein Mädchen in seinem Alter saß am Rand des Betons, Knie angezogen, Rucksack neben sich. Sie warf einen Blick herüber, als seine Schritte näher kamen, dann sah sie wieder aufs Wasser.Elia
Thomas – Begrenzte dritte PersonThomas blies einmal in die Pfeife.„Quadrate. Gebt mir Abstand.“Zwanzig Rudelmitglieder verteilten sich auf dem Gras. Die Morgensonne lag bereits warm im Nacken.Elias stand weiter hinten in schwarzen Shorts und einem lockeren Crop-Top. Der Stoff rutschte ständig hoch. Schlanker Bauch. Scharfe Hüftknochen. Die Shorts saßen tief an seiner Taille und spannte sich, sobald er sich bewegte.Thomas räusperte sich. „Kniebeugen. Füße schulterbreit. Kontrolliert den Abstieg.“Er demonstrierte einmal, dann fing er an zu zählen.„Runter. Hoch. Runter..“Seine Augen hafteten ab der dritten Wiederholung an Elias.Elias sank tief und langsam, Knie nach außen, Rücken gerade, Taille rollte, während er absank. Das Crop-Top hob sich höher. Die schwarzen Shorts spannte sich eng über seinen Arsch. Als er hochdrückte, rollten seine Hüften nach vorne in einer glatten, dreckigen Welle.Thomas’ Schwanz zuckte hart in seinen Shorts.‚Scheiße.‘Er schluckte.„Nochmal. Tiefer.“
Elias – Ich-PerspektiveDie Tür schloss sich mit einem leisen Klick.Ich drehte mich um und sah ihn an.Thomas stand mitten im Raum, als könnte der Boden unter seinen Füßen aufgehen. Sein Shirt war noch halb offen. Die Male an seinem Hals wirkten unter dem Bürolight dunkler. Seine Hände waren zu Fäusten geballt an den Seiten.„Sie ist weg“, sagte ich.Er antwortete nicht.Ich ging langsam auf ihn zu. „Wirst du weiter da stehen oder wirst du mich ansehen?“Seine Augen hoben sich endlich. Da war etwas Raues darin. Wut, Panik, das übrig gebliebene Chaos, das Sarah über ihn ausgeschüttet hatte.„Sie hat gesagt, meine Frau ist gegangen, weil ich sie nicht befriedigen konnte“, sagte er, Stimme tief.„Ich habe es gehört.“„Sie hat gesagt, ich war kalt. Leer.“Ich blieb vor ihm stehen. „Und jetzt fragst du dich, ob sie recht hat.“Er bestritt es nicht.Ich griff hoch und schob ihm das Shirt von den Schultern. Es fiel zu Boden. Meine Hände glitten über seine Brust, über die harten Muskelsträng
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