เข้าสู่ระบบElias – Begrenzte dritte Person
In den nächsten zwanzig Tagen wird nichts mehr so sein wie bisher.
Elias wälzte diesen Gedanken in seinem Kopf hin und her, während er das Rudelhaus verließ, ohne es jemandem zu sagen. Er nahm den langen Weg, der hinter den Trainingsfeldern entlangführte und der alten Betriebsstraße folgte, bis die Gebäude verschwanden. Die Luft war hier draußen kühler und stiller. Er brauchte die Stille nach den letzten Tagen. Thomas’ Hände, Thomas’ Mund, Thomas’ Stimme, die Dinge sagte, die angefangen hatten, weniger nach Lust und mehr nach etwas Schwererem zu klingen. Es wurde immer schwieriger, die Linien klar zu halten.
Er ging, bis seine Beine die Entfernung spürten, dann verlangsamte er in der Nähe eines niedrigen Betonaussichtspunkts, der zum Fluss zeigte. Jemand war schon da.
Ein Mädchen in seinem Alter saß am Rand des Betons, Knie angezogen, Rucksack neben sich. Sie warf einen Blick herüber, als seine Schritte näher kamen, dann sah sie wieder aufs Wasser.
Elias blieb ein paar Schritte entfernt stehen. „Stört dich Gesellschaft?“
Sie zuckte mit den Schultern. „Solange du nicht über das Wetter redest.“
Er lächelte fast. „Abgemacht.“ Er setzte sich und ließ Platz zwischen ihnen. Eine Weile sprach keiner von ihnen. Der Fluss bewegte sich langsam und braun darunter.
Schließlich sagte sie: „Du kommst vom Rudelhaus, oder? Dem Immersions-Haus.“
„Ja.“
„Du siehst aus, als würdest du versuchen, vor etwas wegzulaufen.“
Elias stützte die Unterarme auf die Knie. „Vielleicht.“
Sie wartete. Als er nichts hinzufügte, fragte sie: „Ist es eine Person?“
Er stieß einen kurzen Atemzug aus. „Ja. Es ist eine Person.“
„Schlechte Person?“
„Nein.“ Er schüttelte den Kopf. „Das ist das Problem. Er ist überhaupt nicht schlecht.“
Sie drehte den Kopf und sah ihn richtig an. „Was ist dann das Problem?“
Elias beobachtete das Wasser. „Ich fühle mich zu ihm hingezogen. Stark. Die Art, wie er mich ansieht, die Art, wie er mich berührt, die Art, wie er still wird, wenn er etwas will, von dem er denkt, dass er es nicht wollen sollte. Es ist intensiv. Jedes Mal. Und es fängt an, sich nach mehr als nur Sex anzufühlen.“
„Aber du willst nicht, dass es mehr wird.“
„Ich kann nicht zulassen, dass es mehr wird.“
Sie war eine Sekunde still. „Warum nicht?“
Elias’ Finger krümmten sich gegen seine Knie. „Weil das Timing falsch ist. Und er verdient es nicht, sich an etwas zu binden, das bereits eine Uhr hat.“
Das Mädchen musterte sein Gesicht. „Eine Uhr.“
„Ja.“
„Wie lange?“
Er antwortete nicht sofort. Ein Vogel schnitt über den Fluss. Er verfolgte ihn, bis er in den Bäumen auf der anderen Seite verschwand.
„Zwanzig Tage“, sagte er schließlich. „Ungefähr.“
Sie drängte ihn nicht zu mehr. Sie nickte nur einmal, langsam. „Das ist konkret.“
„Ich habe mitgezählt.“
„Und dieser Mann… er weiß es nicht?“
„Nein.“ Elias’ Stimme blieb gleichmäßig, aber seine Schultern waren angespannt. „Er denkt, wir haben einen Vertrag und viel Hitze und vielleicht ein paar verwirrende Gefühle. Das ist alles, was er im Moment wissen muss.“
„Glaubst du nicht, dass er es herausfinden wird?“
„Ich hoffe, er tut es nicht. Nicht bevor es vorbei ist.“
Das Mädchen zog ihren Rucksack näher. „Was passiert, wenn die zwanzig Tage um sind?“
Elias hob einen kleinen Stein auf und drehte ihn zwischen den Fingern. Er ließ sich Zeit mit der Antwort.
„Alles ändert sich. Das ist alles, was ich sicher weiß.“
„Für ihn oder für dich?“
„Für beide.“ Er legte den Stein vorsichtig ab. „Er wird sich anpassen müssen. Zurückgehen zu dem, wie sein Leben aussah, bevor ich aufgetaucht bin. Und ich werde… woanders sein.“
Sie beobachtete ihn. „Woanders.“
„Ja.“
„Das klingt endgültig.“
Elias gab ein kleines, humorloses Lächeln. „Das ist es.“
Der Wind bewegte sich durch das Gras hinter ihnen. Eine Weile sprach keiner von ihnen.
Schließlich fragte sie: „Liebst du ihn?“
Elias’ Kehle arbeitete. Er behielt die Augen auf dem Fluss.
„Ich weiß es nicht. Und ich kann es mir nicht leisten, es herauszufinden.“
„Warum?“
„Weil es schwerer wird zu gehen, wenn ich es tue. Und ich weiß bereits, dass ich gehen werde.“
Das Mädchen war eine lange Weile still. „Das ist eine schwere Art, zwanzig Tage zu verbringen.“
„Es ist die einzige Art, die ich kenne, ohne es für ihn schlimmer zu machen.“
Sie atmete aus. „Glaubst du wirklich, dass er einfach… weitermachen wird?“
Elias dachte an die Art, wie Thomas ihn in der Dusche angesehen hatte. Die Art, wie seine Stimme geklungen hatte, als er zugab, dass ihm Angst machte, wie sehr er ihn wollte. Die Male, die er hinterlassen hatte, als versuchte er, etwas festzuhalten, das wegzuglutschen drohte.
„Ich denke, er wird es versuchen“, sagte Elias. „Das ist das Beste, worauf ich hoffen kann.“
Das Mädchen legte das Kinn auf die Knie. „Und du bist damit einverstanden, dass er den wahren Grund nie erfährt?“
„Ich muss es sein.“
Sie saßen damit, bis das Licht anfing sich zu verändern.
Nach einer Weile stand Elias auf. Seine Beine fühlten sich schwerer an als bei der Ankunft.
„Danke, dass du nicht zu viele Fragen gestellt hast“, sagte er.
„Du sahst aus, als hättest du schon genug Antworten, die dir nicht gefallen.“
Er nickte einmal, dann drehte er sich um und ging den Weg zurück zum Rudelhaus. Die Gebäude kamen langsam wieder in Sicht. Irgendwo hinter diesen Mauern arbeitete Thomas wahrscheinlich, oder wartete, oder versuchte, nicht zu sehr an ihn zu denken.
Elias ging weiter.
Zwanzig Tage.
Die Zahl saß in seiner Brust wie ein Stein, den er nicht ablegen konnte.
Er sah nicht zurück zum Aussichtspunkt. Er bewegte sich einfach weiter auf die einzige Person zu, die den Countdown gleichzeitig länger und viel, viel kürzer anfühlen ließ.
Und zum ersten Mal, seit er den Vertrag unterschrieben hatte, folgte ihm eine stille Frage den ganzen Weg nach Hause.
Was genau würde Thomas tun, wenn die zwanzig Tage vorbei waren… und Elias nicht mehr da war, um zu antworten?
Tag 10.
Elias begriff, dass manche Dinge besser ungesagt blieben. Manche Wahrheiten waren zu scharf, um sie weiterzugeben, manche Fristen zu endgültig, um sie laut auszusprechen. Die zwanzig Tage saßen in seiner Brust wie eine verschlossene Tür, die er für niemanden anderen öffnen wollte.
Und die Stille, die ihn nach Hause begleitete, fühlte sich schwerer an als jede Wahrheit, die er hätte erzählen können, beobachtete und wartete auf den Moment, in dem sie endlich brechen würde.
Die Uhr tickte bereits.
Elias – Ich-PerspektiveDie Morgensonne schnitt durch den dünnen Vorhang und legte sich über mein Gesicht. Einen Moment lang lag ich einfach da, Augen halb offen, und ließ die Wärme auf meiner Haut sitzen. Nur das Licht und das langsame Geräusch meines eigenen Atems.Neunzehn Tage.Das Gespräch von gestern spielte immer wieder in meinem Kopf ab. Das Mädchen am Aussichtspunkt. Die Art, wie sie fragte, was nach den zwanzig Tagen passiert. Die Art, wie ich mich selbst sagen hörte, dass ich es mir nicht leisten konnte, mich zu verlieben. Als ich danach da saß und den Fluss beobachtete, merkte ich, wie müde ich davon war, vorsichtig zu sein. Die besten Teile von mir zurückzuhalten, weil die Uhr so laut tickte.Ich wollte die Zeit, die mir blieb, nicht damit verbringen, Angst davor zu haben, zu viel zu fühlen. Ich wollte alles davon spüren. Die Hitze. Das Verlangen. Die Art, wie Thomas mich ansah, als wäre ich etwas, von dem er nicht wegbleiben konnte. Wenn ich ihn am Ende verlassen würde,
Elias – Begrenzte dritte PersonIn den nächsten zwanzig Tagen wird nichts mehr so sein wie bisher.Elias wälzte diesen Gedanken in seinem Kopf hin und her, während er das Rudelhaus verließ, ohne es jemandem zu sagen. Er nahm den langen Weg, der hinter den Trainingsfeldern entlangführte und der alten Betriebsstraße folgte, bis die Gebäude verschwanden. Die Luft war hier draußen kühler und stiller. Er brauchte die Stille nach den letzten Tagen. Thomas’ Hände, Thomas’ Mund, Thomas’ Stimme, die Dinge sagte, die angefangen hatten, weniger nach Lust und mehr nach etwas Schwererem zu klingen. Es wurde immer schwieriger, die Linien klar zu halten.Er ging, bis seine Beine die Entfernung spürten, dann verlangsamte er in der Nähe eines niedrigen Betonaussichtspunkts, der zum Fluss zeigte. Jemand war schon da.Ein Mädchen in seinem Alter saß am Rand des Betons, Knie angezogen, Rucksack neben sich. Sie warf einen Blick herüber, als seine Schritte näher kamen, dann sah sie wieder aufs Wasser.Elia
Thomas – Begrenzte dritte PersonThomas blies einmal in die Pfeife.„Quadrate. Gebt mir Abstand.“Zwanzig Rudelmitglieder verteilten sich auf dem Gras. Die Morgensonne lag bereits warm im Nacken.Elias stand weiter hinten in schwarzen Shorts und einem lockeren Crop-Top. Der Stoff rutschte ständig hoch. Schlanker Bauch. Scharfe Hüftknochen. Die Shorts saßen tief an seiner Taille und spannte sich, sobald er sich bewegte.Thomas räusperte sich. „Kniebeugen. Füße schulterbreit. Kontrolliert den Abstieg.“Er demonstrierte einmal, dann fing er an zu zählen.„Runter. Hoch. Runter..“Seine Augen hafteten ab der dritten Wiederholung an Elias.Elias sank tief und langsam, Knie nach außen, Rücken gerade, Taille rollte, während er absank. Das Crop-Top hob sich höher. Die schwarzen Shorts spannte sich eng über seinen Arsch. Als er hochdrückte, rollten seine Hüften nach vorne in einer glatten, dreckigen Welle.Thomas’ Schwanz zuckte hart in seinen Shorts.‚Scheiße.‘Er schluckte.„Nochmal. Tiefer.“
Elias – Ich-PerspektiveDie Tür schloss sich mit einem leisen Klick.Ich drehte mich um und sah ihn an.Thomas stand mitten im Raum, als könnte der Boden unter seinen Füßen aufgehen. Sein Shirt war noch halb offen. Die Male an seinem Hals wirkten unter dem Bürolight dunkler. Seine Hände waren zu Fäusten geballt an den Seiten.„Sie ist weg“, sagte ich.Er antwortete nicht.Ich ging langsam auf ihn zu. „Wirst du weiter da stehen oder wirst du mich ansehen?“Seine Augen hoben sich endlich. Da war etwas Raues darin. Wut, Panik, das übrig gebliebene Chaos, das Sarah über ihn ausgeschüttet hatte.„Sie hat gesagt, meine Frau ist gegangen, weil ich sie nicht befriedigen konnte“, sagte er, Stimme tief.„Ich habe es gehört.“„Sie hat gesagt, ich war kalt. Leer.“Ich blieb vor ihm stehen. „Und jetzt fragst du dich, ob sie recht hat.“Er bestritt es nicht.Ich griff hoch und schob ihm das Shirt von den Schultern. Es fiel zu Boden. Meine Hände glitten über seine Brust, über die harten Muskelsträng
Sarah – Begrenzte dritte PersonIch denke immer wieder an das Haus. Das stille am Rand des Rudelgebiets. Morgenlicht durch das Küchenfenster. Thomas am Tisch mit Kaffee. Ich hinter ihm, Arme um seine Taille. Er dreht sich um und küsst mich, als wäre es das Natürlichste der Welt.Sie schrieb langsam.Sarah saß an dem kleinen Schreibtisch im Immersionsbüro, der Stift bewegte sich über das offene Tagebuch.Sie hielt inne und biss auf das Ende des Stifts.Ich vermisse ihn. Er ist nicht in der Stadt und ich vermisse ihn. Ich will, dass er zurückkommt.Sie unterstrich die letzte Zeile einmal, härter als nötig.Das Büro blieb still.Dreißig Minuten später öffnete sich die Tür.Thomas kam zuerst herein. Shirt leicht zerknittert. Dunkle Male über dem Kragen sichtbar.Elias folgte direkt hinter ihm.Sarahs Stift blieb stehen.Elias schloss die Tür mit dem Fuß und lehnte sich dagegen, als hätte er alle Zeit der Welt.Sarah stand zu schnell auf. Der Stuhl kratzte.„Elias?“Er lächelte ein wenig.
Ich wachte zuerst auf. Thomas saß am Rand des Bettes, den Rücken zu mir, den Kopf gesenkt. Die Male an seinem Hals sahen heute Morgen dunkler aus.„Du bist wieder still“, sagte ich.„Sarah hat sechsmal angerufen.“„Du hast nicht rangehört.“„Nein.“Ich rutschte hinter ihn und legte meinen Mund auf einen der Küsse. „Gut.“Er stieß einen kurzen Atemzug aus. „Das wird unordentlich.“„Es wurde unordentlich in dem Moment, als du mich deinen Schwanz in dich stecken ließest.“ Ich küsste das Mal erneut. „Dein Wolf braucht neue Düfte. Bring mich zum Wasser.“Er drehte den Kopf. „Was?“„Immersionsregel. Andere Umgebung. Salz. Offene Luft. Dein Wolf wird sich beruhigen.“ Ich glitt mit der Hand seinen Bauch hinunter und legte sie um seinen Schwanz. Er zuckte in meiner Handfläche. „Bring mich.“„Elias, wir können nicht einfach gehen...“„Ich frage nicht.“ Ich strich ihn einmal. „Pack etwas. Wir fahren.“Er starrte mich eine lange Sekunde an, dann stand er auf und fing an, Kleidung zusammenzuraffen







