MasukAnna Die Sonne sinkt langsam, filtert durch die zugezogenen Vorhänge und taucht den Raum in ein goldenes, gedämpftes Licht. Ich spüre seinen Blick auf mir, noch bevor er mich berührt. Seine Finger gleiten langsam über meine nackte Haut, streifen meine Hüfte mit dieser Besitzgier, die mir den Bauch verknotet. So sehr ich seine Gesten, seinen Atem, seine Art zu küssen kenne, nichts bereitet mich je auf das vor, was er in mir auslöst. Ich schließe die Augen und gebe mich der Wärme seiner Brust an meinem Rücken hin. Jeder Zentimeter meines Körpers trägt die Spuren der vergangenen Nacht, gezeichnet von seinen Küssen, seinen Bissen und seinen ungeduldigen Händen. Er hat mich immer wieder genommen, ohne je zu ermüden, als wäre der Liebesakt mit mir seine einzige Art zu existieren. Und ich habe es zugelassen … ich lasse es immer zu. Seine tiefe Stimme hallt an meinem Nacken. – Du wirst nicht mehr dorthin zurückgehen ohne mich
Anna Er schließt die Tür hinter sich und starrt mich an, sein Blick glühend von einer brutalen, wilden Begierde, die sich nicht mehr bändigen lässt. Ich stehe da, nackt, verletzlich, den Atem kurz. Und er … er verschlingt mich mit seinen Blicken, als wäre ich sein letzter Atemzug, seine einzige Obsession. Louis geht langsam voran, seine Schritte hallen im stillen Raum wider. Jede Geste, jeder Blick erinnert mich daran, dass ich ihm gehöre. Heute Abend mehr denn je. – Zieh alles aus. Ich will dich nackt sehen, Anna. Wie beim ersten Mal … aber heute Abend wirst du mich nicht anflehen. Du wirst verstehen, warum du mir gehörst. Seine tiefe Stimme schleicht sich in meine Adern. Ich zittere, aber meine Finger gehorchen. Ich löse langsam mein Kleid, spüre seinen Blick, der mich verfolgt, über meine dargebotene Haut gleitet. Als der Stoff den Boden berührt, bleibe ich stehen, nackt, die Wangen in Flammen, die Brust gehob
Anna Die Stille kehrt zurück nach dem Sturm unserer Körper. Louis trägt mich bis in sein Schlafzimmer, diesen Raum, den keine andere je betreten hat. Der Luxus breitet sich ohne Schnörkel aus: dunkle Hölzer, schwarze Seidenlaken, ein brennender Kamin. Aber es ist sein Duft, der mich umhüllt, warm, männlich, betörend. Er legt mich sanft auf das Bett, seine Finger gleiten über meine noch von seinem Besitz gezeichnete Haut. Ich schaudere, unfähig, seinem Blick zu begegnen. Ich weiß, was ich geworden bin. Sein Ding. Seine Schwäche. Und doch empfinde ich keine Scham, nur dieses unwiderstehliche Bedürfnis, ihn noch gegen mich zu spüren. Er setzt sich auf den Bettrand, sein dunkler Blick auf meinen nackten Körper gerichtet. Ein spitzes Lächeln kräuselt seine Lippen. – Du bist wunderschön so … von mir ruiniert. Ich wende den Blick ab, aber er packt mein Kinn und zwingt mich, ihn anzusehen. –
Anna Der Tag vermag kaum durch die schweren Vorhänge ihres Zimmers zu dringen, als ich langsam die Augen öffne. Sein Duft umhüllt mich, betörend, besitzergreifend. Louis schläft noch, sein Arm um meine Taille gelegt, hält mich an sich gepresst wie einen Schatz, den er nicht loslassen will. Sein warmer Atem streift meinen Nacken, und ich schaudere, als ich spüre, wie seine Hand instinktiv über meine nackte Haut gleitet. Ich schließe einen Moment die Augen und genieße diese Ruhepause. Doch sehr bald werden seine Finger lebendig, wandern meinen Bauch hinauf, bevor sie sich um meinen Hals legen. Er drückt nicht zu. Er hält mich fest. Erinnert mich an ihn. – Wach auf, flüstert er mit noch schlaftrunkener, heiserer Stimme. Beim Aufwachen bleibt man nicht brav … Nicht bei mir. Ich schlucke, unfähig, mich ihm zu entziehen. Seine Lippen streifen meine Haut, von meinem Nacken bis zu meiner Schulter, bevor sie sanft jene empfindliche
Anna Ich verlasse das Apartment mit diesem seltsamen Gefühl, verfolgt zu werden, gezeichnet. Als klebte seine Präsenz noch immer auf meiner Haut, mich daran erinnernd, dass ich ihm gehöre. Jeder Schritt auf der Straße erscheint mir überwacht. Ich zittere, ohne wirklich zu wissen, ob vor Kälte oder etwas anderem. Louis hat nichts weiter gesagt. Er begnügte sich damit, meinen Nacken zu küssen, bevor er mich gehen ließ, ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen, wie ein gesättigtes Raubtier, das weiß, dass seine Beute von selbst zurückkehren wird. Ich presse meine Tasche an mich und schlage die Richtung zur Universität ein. Der Weg erscheint mir endlos, so sehr spüre ich seinen abwesenden, aber allgegenwärtigen Blick in meinem Nacken. Noch am Vorabend hielten mich seine Hände an sich gepresst, hallten seine Befehle in der Luft, und jetzt… bin ich allein inmitten dieser anonymen Menge. Einmal im Hörsaal, versuche ich, m
Louis Ich lege sie auf das Bett, atemlos, die Adern geschwollen von einem Verlangen, das nicht nachlässt. Ihre Haut trägt meine Spuren, ihre Lippen zittern noch, und dennoch… ist es nicht genug. Nichts ist es. Nicht, wenn es um sie geht. Ich betrachte sie, nackt, verletzlich unter meinen Augen. Und ich lächle. Ein grausames, zufriedenes, hungriges Lächeln. — Dachtest du, es sei vorbei? Nein, Anna… Die Nacht hat gerade erst begonnen. Sie dreht den Kopf, sucht nach Luft, aber ich lasse ihr keine Atempause. Ich gleite zwischen ihre Schenkel und nehme sie mit einer trockenen Bewegung erneut. Ihr Schrei hallt im Zimmer wider, schrill, herzzerreißend. Und ich knurre, unfähig, mich zurückzuhalten. Ich nehme sie fester, schneller. Als wollte ich sie in mir verankern. Als wollte ich, dass sie diesen Moment nie mehr vergessen kann, diesen Körper, der sie verschlingt. Ihre Stimme bricht, ihre Hände krallen si
SashaDas goldene Licht der Wandleuchten streichelt die dunklen Wände der Suite, wirft lange, geschwungene Schatten, die auf dem schwarzen Samt des Sofas tanzen. Die Luft ist schwer, geladen mit einem betörenden Duft – einer Mischung aus neuem Leder, gealtertem Whiskey und diesem moschusartigen, fa
SashaMeine Hüften rollen in langsamen, hypnotischen Kreisen. Ich hebe die Arme über meinen Kopf, lasse das Kleid noch tiefer über meine Schultern gleiten, enthülle die Kurve meiner Wirbelsäule, das Grübchen genau über meinem Hintern. Meine Finger krallen sich in mein Haar, ziehen gerade so, dass m
SashaDer Schweiß klebt auf meiner Haut, zeichnet salzige Spuren zwischen meine Schulterblätter, während ich mich in den Schatten des Clubs verziehe. Die Bässe vibrieren unter meinen nackten Füßen, steigen wie eine elektrische Liebkosung meine Beine hinauf. Ich habe nichts weiter an als dieses zerr
SashaIch habe nicht einmal Zeit, meinen Satz zu beenden, da springt Volkov auf, sein Whiskyglas knallt auf dem Couchtisch wie ein Schuss in der bedrückenden Stille des Raumes. Seine Augen werden zu zwei glühenden Kohlen, brennend vor Zorn und zugleich Verlangen, sein Kiefer so angespannt, dass ich







