Partager

Kapitel 61

Auteur: Ellie💕
last update Date de publication: 2026-10-18 15:01:18

Gehackte Wahrheiten

Der Konvoi raste mit einem heftigen Schlenker um die Kurve, die Reifen schrien auf dem sizilianischen Asphalt. Sandros Körper blieb wie ein fester Schutzschild über Elena gebeugt, während weitere Kugeln gegen die Panzerung prallten. Rufe und Befehle knisterten über das Funkgerät, die Männer erwiderten das Feuer, und die Reifen der nachfolgenden Fahrzeuge gerieten ins Schleudern. Für einen schrecklichen Abschnitt der Straße schien sich die ganze Welt auf das Dröhnen der Motor
Continuez à lire ce livre gratuitement
Scanner le code pour télécharger l'application
Chapitre verrouillé

Dernier chapitre

  • EIN VERTRAG MIT DEM TEUFEL   Kapitel 73

    KriegstrommelnDas gesprungene Display des Handys warf ein hartes Licht auf Sandros Gesicht und ließ seine Züge geradezu dämonisch wirken. Elena beobachtete, wie ihm sämtliche Farbe aus dem Gesicht wich, als der Überwachungsclip endete und nur das belastende Standbild zurückblieb, auf dem Luca den USB-Stick übergab, als wäre es die selbstverständlichste Sache der Welt.„Verdammter Bastard“, knurrte Sandro mit leiser, tödlicher Stimme. Dieses Mal legte er das beschädigte Handy vorsichtig auf den Tisch, obwohl seine Finger noch einen Moment darauf verharrten, als wolle er es zu Staub zerquetschen. Der zärtliche Mann, der sie eben noch unter der Dusche verehrt hatte, war verschwunden. An seiner Stelle stand der Don – kalt, berechnend und bereit für den Krieg.Elena zog den Seidenbademantel enger um sich, während ihr Herz hämmerte. Der Kontrast traf sie mit voller Wucht: Noch vor wenigen Minuten hatten sie sich unter heißem Wasser ineinander verloren und nach Trost und Nähe gesucht. Jetzt

  • EIN VERTRAG MIT DEM TEUFEL   Kapitel 72

    Versöhnung unter der DuscheDie Skyline von Manhattan glitzerte wie ein Bett aus zerbrochenem Glas, während der private Aufzug zum Penthouse hinauffuhr. Elenas Körper schmerzte vor Erschöpfung und dem nachwirkenden Adrenalin. Der Hinterhalt in Sizilien fühlte sich inzwischen wie ein Fiebertraum an – weit entfernt und doch mit dem Geruch von Schießpulver und Sandros blutbespritzter Weste unauslöschlich in ihre Haut eingebrannt.Vier zusätzliche bewaffnete Wachen flankierten sie im Aufzug. Das Penthouse hatte sich während ihrer Abwesenheit verändert: verstärkte Türen, neue Überwachungspaneele, die an jeder Wand leuchteten, und eine Anspannung, die so dicht war, dass sie gegen ihre Brust drückte. Seit ihrer Landung hatte Sandro ihre Seite nicht verlassen. Seine Hand ruhte auf ihrem unteren Rücken, sein Daumen zeichnete langsame, beruhigende Kreise, während seine Augen jede Ecke wie die eines Raubtiers absuchten, das jederzeit mit Gespenstern rechnete.In dem Moment, als sich die Aufzugst

  • EIN VERTRAG MIT DEM TEUFEL   Kapitel 71

    Angriff auf den KonvoiDas Chaos verschlang die sizilianische Nacht.Die zweite Explosion riss durch den Ostflügel der Villa und ließ Putzstaub wie Asche herabregnen. Elena kauerte im begehbaren Kleiderschrank, ihr Herz hämmerte so heftig, dass sie Kupfer schmecken konnte. Draußen knatterten Schüsse – scharf, unaufhörlich. Rufe auf Italienisch und Englisch zerrissen die Dunkelheit, während Sandros Männer die Angreifer bekämpften.„Bleib hinter mir“, befahl Sandro mit einer Stimme aus Stahl. Er hatte sich eine kugelsichere Weste über den nackten Oberkörper gezogen und drückte ihr eine kompakte Pistole in die zitternden Hände. „Wenn jemand an mir vorbeikommt, schießt du zuerst und stellst später Fragen. Ziel auf die Körpermitte.“Elena nickte, ihre Finger umklammerten den Griff mit weiß hervortretenden Knöcheln. Das Gewicht der Waffe fühlte sich fremd und erschreckend an – doch die Alternative war noch schlimmer. Vor wenigen Minuten hatten sie sich noch in verzweifelter Versöhnung inein

  • EIN VERTRAG MIT DEM TEUFEL   Kapitel 70

    ZerreißprobeDer Rückweg zur Hauptvilla schien endlos.Elenas Beine waren von der Begegnung in der steinernen Nische noch immer wackelig, ihr Körper vibrierte noch von den Nachwirkungen ihrer wütenden Vereinigung, doch ihr Geist war ein Schlachtfeld.Sandros Hand ruhte fest auf ihrem unteren Rücken und führte sie durch die Schatten, als könnte er ihre auseinanderbrechende Welt allein durch diese Berührung zusammenhalten. Lucas Nachricht brannte wie Säure in ihren Gedanken.Die Wände haben Ohren.Wie viele ihrer geflüsterten Zweifel, ihrer heimlichen Nachforschungen, waren bereits an den Feind weitergegeben worden?Kaum hatten sie den privaten Flügel des Anwesens betreten und war die schwere Eichentür hinter ihnen ins Schloss gefallen, brach der Damm.Elena riss sich sofort von ihm los.Das luxuriöse Schlafzimmer, dessen Seidenlaken noch immer vom Morgen zerwühlt waren und in dem noch der schwache Duft ihrer gemeinsamen Dusche hing, fühlte sich nun wie eine Gefängniszelle an, eingehüll

  • EIN VERTRAG MIT DEM TEUFEL   Kapitel 69

    Tödlicher VerdachtDas Telefon fühlte sich in Elenas Hand an wie ein glühendes Stück Kohle.Sie drückte nicht auf „Abspielen“. Das musste sie auch nicht. Das eingefrorene Bild genügte. Sandro, jünger, mit vor Gewalt lodernden Augen, umgeben von einem Gemetzel, das direkt aus einem Albtraum stammen konnte. Das goldene Licht der Gala wirkte plötzlich grell und höhnisch, als würde es den zerbrechlichen Frieden verspotten, den sie sich noch vor wenigen Augenblicken in diesem Badezimmer gestohlen hatten.Sandros Hand schloss sich sanft, aber bestimmt um ihre und nahm ihr das Telefon ab. Sein Gesicht blieb eine Maske kontrollierter Wut, doch sie bemerkte das Flackern in seinen Augen. Wiedererkennen. Resignation.„Nicht hier“, sagte er leise und führte sie mit einer Hand an ihrem unteren Rücken von der flüsternden Menschenmenge fort. Sie gingen die Weinbergpfade entlang, der schwere Duft zerdrückter Trauben hing in der Luft, bis sie eine abgeschiedene steinerne Nische erreichten, die auf die

  • EIN VERTRAG MIT DEM TEUFEL   Kapitel 68

    Öffentliche RivalitätDer Ehevertrag lag auf dem Mahagonitisch wie eine giftige Schlange, seine Seiten noch warm von Elenas zitternden Fingern. Valentinas elegante Schrift verspottete sie aus der letzten Notiz: Manche Verträge enden nie wirklich. Frag deine Frau, was ihr Vater wirklich für seine Schulden eingetauscht hat. Die Wahrheit kommt, Liebling.Sandro hatte seit dem Lesen kein Wort gesprochen. Er hatte die Papiere einfach mit bedachter Sorgfalt zusammengefaltet, als könnte eine zu grobe Berührung die Vergangenheit in die Gegenwart bluten lassen. Doch Elena sah den Sturm in seinen Augen, denselben, der sie vor kaum einer Stunde in der Dusche eingenommen hatte. Dieses zärtliche, anbetende Inbesitznehmen fühlte sich jetzt wie ein ferner Traum an.„Wir werden heute Abend auf dem Gala der Villa erwartet“, sagte er schließlich mit tiefer, rauer Stimme. „Alte Verbündete. Europäische Partner. Du wirst an meiner Seite stehen, Ehefrau.“Elena wollte ablehnen. Die Worte Ich hasse dich lag

Plus de chapitres
Découvrez et lisez de bons romans gratuitement
Accédez gratuitement à un grand nombre de bons romans sur GoodNovel. Téléchargez les livres que vous aimez et lisez où et quand vous voulez.
Lisez des livres gratuitement sur l'APP
Scanner le code pour lire sur l'application
DMCA.com Protection Status