Se connecter„Eleanor, Liebling?"
Elena konnte sich nicht bewegen.
Die Stimme kam erneut von der anderen Seite der Tür.
„Bitte. Öffne die Tür."
Daniel trat vor sie.
„Nicht."
Elena starrte ihn an.
„Das ist meine Mutter."
„Ich weiß, was du gehört hast."
Elena starrte Daniel an, der ihr Vater war.Der Mann, von dem sie jahrelang geglaubt hatte, er sei tot. Der Mann, den sie endlich umarmt hatte, nachdem sie entdeckt hatte, dass er lebte. Der Mann, der versprochen hatte, alles zu erklären.„Du hast mit ihnen zusammengearbeitet?"Daniel antwortete nicht.„Dad?"Er sah sie an.„Eleanor, bitte hör mir zu."„Das ist keine Antwort!"Jonathan bewegte sich zur Hintertür.„Wir haben keine Zeit dafür. Sie kommen."Elena hörte ihn kaum.Sie beobachtete Daniels Gesicht, suchte nach etwas, das ihr sagen würde, Jonathan lüge, oder nach irgendetwas überhaupt.„Sag mir, dass er lügt", flüsterte sie.
„Eleanor, Liebling?"Elena konnte sich nicht bewegen.Die Stimme kam erneut von der anderen Seite der Tür.„Bitte. Öffne die Tür."Daniel trat vor sie.„Nicht."Elena starrte ihn an.„Das ist meine Mutter."„Ich weiß, was du gehört hast."„Dann geh aus dem Weg!"„Eleanor, hör mir zu. Was auch immer hinter dieser Tür steht, wir wissen nicht, ob es wirklich sie ist."Die Stimme wurde leiser.„Eleanor? Es ist Mama."Elenas Herz schmerzte.Sie hatte sich diesen Moment öfter vorgestellt, als sie zählen konnte. In diesen Träumen hatte ihre Mutter immer genau so ausgesehen, wie sie sich an
Niemand sprach.Elena starrte auf den leeren Bildschirm und versuchte verzweifelt, einen Sinn aus dem zu machen, was sie gerade gesehen hatte.Jonathan Hale war tot.Sie hatte gesehen, wie er zusammenbrach. Sie hatte zugesehen, wie das Leben aus seinen Augen wich. Sie hatte in jenem unterirdischen Gewölbe gestanden, während alle einen Mann betrauerten, dessen Entscheidungen unzählige Leben zerstört hatten, und jetzt war er zurückgekehrt.„Wie?", flüsterte sie.Der Architekt blickte weg.Elena wandte sich ihm zu.„Wie kann Jonathan Hale am Leben sein?"„Ich weiß es nicht."„Belüg mich nicht!"„Ich lüge nicht."Miriam trat zwischen sie.„Es gi
„Es gibt etwas, das ich dir nie über deine Mutter erzählt habe."Margarets Worte hingen in der Luft.Elena starrte sie an.„Was?"Margaret öffnete den Mund, doch keine Worte kamen.„Margaret, tu mir das nicht an." Elenas Stimme zitterte. „Nicht jetzt. Nicht nach allem, was ich bereits entdeckt habe."„Ich wollte es dir sagen."„Wann? Als ich ein weiteres Geheimnis entdeckte? Als eine weitere Person, der ich vertraute, entschied, ich sei nicht bereit für die Wahrheit?"„Eleanor—"„Mein Name ist Elena!"Ihre Stimme hallte durch die Kammer.Für einen Moment sprach niemand.Dann nickte Margaret langsam.„Dein Name ist Ele
Niemand rührte sich.Der betagte Mann stand am Fuß der Treppe, die Hände hinter dem Rücken verschränkt. Er wirkte gewöhnlich genug, um für irgendjemandes Großvater gehalten zu werden.Genau das erschreckte Elena am meisten.Menschen, die die Welt veränderten, sahen selten wie Monster aus.„Der Architekt", wiederholte Arthur, seine Stimme kaum hörbar.Der alte Mann lächelte.„Arthur Blackwell. Verkündest immer noch Dinge, die jeder bereits weiß."Arthurs Kiefer spannte sich an.„Du solltest tot sein."„Das sollte Daniel auch. Das sollte Alexander auch. Das sollte die halbe Welt, wenn man den Aufzeichnungen glaubt, die du dein ganzes Leben lang beschützt hast."Er warf Elena einen Bl
Die Dunkelheit verschlang die Kirche vollständig, ein Dunkel so dicht und absolut, dass es sich anfühlte, als hätte der Raum selbst aufgehört zu existieren, als wären Wände und Decke und Boden mit einem Mal in ein bodenloses Nichts getaucht worden.„Elena!"Daniels Stimme drang von irgendwoher in der Nähe zu ihr, verzerrt durch die Finsternis, die jede gewohnte Orientierung zunichtemachte.Sie streckte die Hand blindlings nach vorn aus, tastete nach etwas, irgendetwas, das ihr Halt geben könnte in diesem plötzlichen, überwältigenden Verlust jeder Sicht.„Papa?"„Ich bin hier." Seine Stimme, so nah und doch so schwer zu orten in dieser undurchdringlichen Schwärze, trug eine Festigkeit, die ihr trotz allem ein wenig Ruhe schenkte.Ein plötzliches, metallisches Ger&a







