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DAS GEWÄHLTE RISIKO

Author: Lia's Ink
last update publish date: 2026-08-22 00:31:06

🐺ADRIAN🐺

„Das wird eine Katastrophe, nimm sie nicht mit." Killian knurrte wütend in meinem Kopf.

Killian machte das schon seit gestern Abend, seit dem Moment, als ich Garrick sagte, dass wir aufbrechen würden, und die Entscheidung konkret statt nur geplant wurde, und er hatte die Art der Übermittlung nicht sehr variiert – dasselbe Knurren, dieselben Worte in unterschiedlichen Anordnungen, durchlief sie mit der Beharrlichkeit eines Wolfes, der entschieden hatte, dass Wiederholung ein anderes E
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  • GEBUNDEN AN DEN ALPHA, DEN ICH ZU TÖTEN SCHWOR • BUCH I   WILLKOMMEN ZU HAUSE

    🪷ISORA🪷 Das Tagebuch zitterte in meinen Händen, als ich auf die dritte Seite starrte. Die Tränen fielen bereits, verschwommen meine Sicht, aber ich konnte es trotzdem klar sehen. Ein zwei Jahre altes Baby-Mädchen, das auf den Stufen eines Hauses saß, ihr dunkles Haar ein Durcheinander aus Locken, ihre haselnussbraunen Augen weit und unschuldig. Das Baby, das die Bestie angelächelt hatte. Das Baby, das ihn zum ersten Mal zurückverwandelt hatte. Das Baby, das ich gewesen war. Meine Finger zitterten, als ich die Seite umblätterte. Eine weitere Zeichnung. Ein Mädchen in einem schlichten grauen Kleid, das in seinem Arbeitszimmer stand, ihre Augen brannten vor Hass. Der erste Tag, an dem ich sein Rudel betreten hatte. Der erste Tag, an dem er mich gesehen hatte. Der Tag, an dem ich versucht hatte, ihn zu töten. Ich erinnerte mich so klar an diesen Tag, die Art, wie er mich angesehen hatte, die Art, wie er mich gebeten hatte, ihn anzusehen, die Art, wie die Bindung sich geschlossen hatt

  • GEBUNDEN AN DEN ALPHA, DEN ICH ZU TÖTEN SCHWOR • BUCH I   DAS SCHWARZE TAGEBUCH 📓

    🪷ISORA🪷 Das Feuer brannte immer noch. Ich saß auf dem kalten Boden, meine Knie an meine Brust gezogen, meine Augen auf die Flammen gerichtet, die ihn verzehrten. Der Regen hatte vor Stunden aufgehört, aber der Himmel war immer noch dunkel, und die Luft war dick vom Geruch von Rauch und Asche und Kummer. Ich saß seit Stunden hier, sah zu, wie das Feuer brannte, sah zu, wie die Flammen an seinem Körper leckten, sah zu, wie die letzten Spuren von ihm in den Himmel verschwanden. Meine Hände waren taub vor Kälte, mein Gesicht war roh von den Tränen, und meine Kehle war roh vom Schreien, aber ich konnte mich nicht bewegen. Ich konnte nicht wegsehen. Ich konnte nichts tun außer hier zu sitzen und ihm beim Brennen zuzusehen. Sein Gesicht war immer noch da, durch die Flammen, durch den Rauch. Ich konnte seine Augen sehen, seine Lippen, die Narbe an seinem Kiefer. Ich konnte sehen, wie er mich angesehen hatte, als er sagte, dass er mich liebt. Ich konnte sehen, wie seine Hand von meinem Ge

  • GEBUNDEN AN DEN ALPHA, DEN ICH ZU TÖTEN SCHWOR • BUCH I   ANTWORTE MIR!

    🪷ISORA🪷Die Hände des Heilers lagen immer noch auf Adrians Brust, seine Finger drückten gegen die Stelle, wo sein Herz hätte schlagen sollen. Ich beobachtete sein Gesicht, sah zu, wie seine Augen sich verdunkelten, wie sein Kiefer sich anspannte.„Der Zauberer." Sagte der Heiler, seine Stimme leise und dringend. „Die Verbindung wurde durch ihn gebunden. Azrian hat seine Magie benutzt. Wenn der Zauberer stirbt, könnte die Bindung brechen."Ich wartete nicht, um den Rest zu hören. Ich war bereits auf den Beinen, rannte zum Verlies, meine Beine trugen mich schneller, als ich mich je bewegt hatte. Der Regen fiel immer noch, durchnässte meine Kleider, vermischte sich mit den Tränen, die mein Gesicht hinunterströmten. Ich spürte nichts davon. Ich konnte nichts fühlen außer der hohlen Leere, wo die Bindung gewesen war. Die Abwesenheit von ihm war ein physisches Gewicht, drückte auf meine Brust, machte das Atmen schwer. Meine Lungen brannten, meine Beine schrien, und mein Herz hämmerte so h

  • GEBUNDEN AN DEN ALPHA, DEN ICH ZU TÖTEN SCHWOR • BUCH I   DER PREIS DER RACHE

    🪷ISORA🪷Ich sah Adrian auf die Knie fallen, und etwas in mir zerbrach.Kira war unter meiner Haut auf und ab gegangen, seit Azrian an den Toren erschienen war, ihre Wut baute sich mit jedem Spott, jedem Lachen auf, jedes Mal, wenn das Blut meines Gefährten auf den Stein floss. Aber als ich Adrian stolpern sah, als ich ihn kämpfen sah, als ich seine Hand gegen seine Seite gepresst sah und das Blut durch seine Finger sickern sah, konnte ich sie nicht länger zurückhalten.„Du hast mir seinen Tod versprochen." Kiras Stimme war ein Knurren in meinem Kopf, roh und uralt und erfüllt von Jahren des Kummers. „Du hast es bei der Asche unserer Eltern geschworen. Jetzt nimm es."Ich dachte nicht. Ich zögerte nicht. Ich verwandelte mich mit Lichtgeschwindigkeit, meine Knochen brachen und formten sich neu, mein Körper schoss nach vorne, bevor mein Verstand aufholen konnte. Mein weißer Wolf war schneller als alles, was ich je gekannt hatte, ein Streifen aus Silber und Wut, der die Distanz zwischen

  • GEBUNDEN AN DEN ALPHA, DEN ICH ZU TÖTEN SCHWOR • BUCH I   SPIEGELWUNDEN 🩸

    🐺ADRIAN🐺„Hallo, Bruder." Sagte er, seine Stimme hallte in der Stille wider. „Habe ich deinen Schlaf gestört?"Die Worte trafen mich wie ein physischer Schlag, und ich spürte meine Hände sich an meinen Seiten zu Fäusten ballen. Mein Körper schrie bei jeder Bewegung, der Mond schwächte mich mit jeder vergehenden Sekunde. Ich konnte den kalten Schweiß auf meiner Haut spüren, konnte spüren, wie meine Hände zitterten, konnte spüren, wie meine Sicht an den Rändern verschwamm. Jeder Atemzug war ein Kampf, und ich konnte mein Herz gegen meine Rippen hämmern spüren wie ein gefangenes Tier. Der Boden unter meinen Füßen fühlte sich unsicher an, und ich konnte die Erschöpfung sich in meinen Knochen festsetzen spüren wie ein schweres Gewicht.Ich ging vorwärts, meine Schritte langsam und bedächtig, meine Augen auf Azrians Gesicht gerichtet. Er stand in der Mitte des Weges, seine Arme weit ausgebreitet, sein Körper schwankte leicht, als wäre die Anstrengung des Stehens fast zu viel für ihn.„Du

  • GEBUNDEN AN DEN ALPHA, DEN ICH ZU TÖTEN SCHWOR • BUCH I   DER TEUFEL KOMMT 😈

    🪷ISORA🪷In dem Moment, als Adrian Azrians Namen sagte, war ich hellwach. Da war keine Benommenheit, kein langsamer Übergang vom Schlaf zum Bewusstsein. Meine Augen schnellten auf, und ich saß im Bett, bevor ich überhaupt merkte, dass ich mich bewegt hatte, mein Herz hämmerte gegen meine Rippen, mein Körper reagierte bereits auf die Gefahr, die ich in der Luft spüren konnte. Die Laken waren um meine Beine verwickelt, und ich konnte den kalten Schweiß auf meiner Haut spüren von dem Albtraum, der ihn geweckt hatte, der Albtraum, der ihn hatte schreien lassen, der Albtraum, der ihn zitternd und blass neben mir zurückgelassen hatte.Adrian stand am Fenster, den Rücken zu mir, seine Schultern starr, seine Hand hielt noch den Vorhang beiseite. Das blutrote Licht des Mondes ergoss sich in den Raum und tauchte alles in Schattierungen von Karmesin und Schatten. Ich konnte die Anspannung in seiner Wirbelsäule sehen, die Art, wie seine Muskeln zusammengerollt waren, als wäre er bereit, in Aktio

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