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Falscher Anspruch

مؤلف: Jennifer C
last update تاريخ النشر: 2026-09-20 17:49:16

Bella

Ich wachte mit einem langen Gähnen auf und streckte meine Arme über meinem Kopf aus, bevor ein intensiver Schmerz mich erstarren ließ.

Mein ganzer Körper tat weh. Meine Muskeln fühlten sich schwer an, und als ich versuchte, meine Beine zu bewegen, um mich aufzusetzen, flammte ein heißer, brennender Schmerz zwischen meinen Oberschenkeln auf. Ich sah mich in meinem Zimmer um, aber es gab keine Spur von ihm. "Adrian?", rief ich leise.

Es gab keine Antwort.

Ich setzte mich langsam auf und zog die Laken hoch bis zu meiner Brust. Als ich mich bewegte, kehrten die Erinnerungen an die letzte Nacht wie ein Schlag ins Gesicht zurück. Die Art, wie er mich niederhielt, der kalte Blick in seinen Augen und die harte Art, wie er mich behandelte. Eine Träne glitt mir über die Wange, und ich wischte sie schnell mit meinem Handrücken weg.

Ich wünschte, die Dinge wären anders. Ich wünschte, er würde mich mit sanften Augen ansehen und mich mit Fürsorge behandeln, mich vielleicht sogar so lieben, wie ein vorbestimmter Gefährte es tun sollte. Oder war ich die Einzige, die das spürte? Gerade als ich darüber nachdachte, fielen meine Augen auf den Nachttisch neben dem Bett. Da lag ein gefaltetes Stück Papier direkt neben der Lampe.

Ich griff hinüber, hob es auf und öffnete es. Es war eine Warnung, offensichtlich von Adrian geschrieben.

Ich fahre zu einem Geschäftstreffen, ich werde für zwei Tage weg sein. Es ist dir strengstens untersagt, das Gelände des Anwesens Silvercrest ohne meine ausdrückliche Genehmigung zu betreten. Du wirst in diesen Gemächern bleiben und meine Rückkehr abwarten. Wenn du dich während meiner Abwesenheit nicht an meine Regeln hältst, wird das schwere Konsequenzen haben, und glaube mir, du möchtest sie nicht erfahren. A.V.

Ich stieß ein leises, bitteres Lachen aus und warf das Papier zurück auf den Tisch. Typisch Adrian. Was hatte ich von einem Menschen wie ihm erwartet? Eine süße Notiz, in der steht, dass es ihm leidtut? Ich schwang meine Beine über die Bettkante und stand auf. Meine Oberschenkel pochten, was mich zusammenzucken ließ, aber ich zwang mich, ins Badezimmer zu gehen.

Als ich die Tür öffnete, erstarrte ich auf der Stelle.

Die große weiße Badewanne war bereits mit heißem, dampfendem Wasser gefüllt. Der Duft von süßem Lavendel erfüllte den ganzen Raum. Weiche, saubere Handtücher waren ordentlich auf einem Gestell direkt neben der Wanne gestapelt.

Ich starrte das Wasser völlig verwirrt an.

Hatte Adrian das für mich getan, bevor er ging? Der Gedanke ließ mein Herz für einen Sekundenteil aussetzen. Aber dann schüttelte ich den Kopf und verspottete mich selbst. Auf keinen Fall. Adrian wäre es egal, wenn mein Körper schmerzte. Es war wahrscheinlich eine der Dienstmädchen, der es genug bedeutete. Ich zog meine Kleider aus und sank in das warme Wasser. Ich schloss die Augen und stieß einen langen Atemzug aus, während die Hitze langsam den Schmerz in meinen Muskeln fortspülte.

Am Nachmittag konnte ich nicht mehr in diesem Schlafzimmer bleiben. Es war zu still.

Da mein Vater mich wegen einer Schuld verkauft hatte und Adrian mich wie ein Eigentum behandelte, erwartete ich, dass auch jeder in diesem Haus mich wie Dreck behandeln würde. Ich erwartete, dass die Arbeiter mich ignorierten oder so taten, als existierte ich nicht. Aber zu meinem völligen Schock neigten die Dienstmädchen jedes Mal den Kopf, wenn ich im Flur an ihnen vorbeiging. Sie nannten mich "Ma’am" und fragten, ob ich etwas brauchte. Als es Zeit fürs Mittagessen war, führte mich ein Dienstmädchen in einen riesigen Speisesaal. Der lange Tisch war vollgepackt mit Essen... heißem gebratenem Fleisch, warmem Brot, Schüsseln voller Suppe und Tellern mit frischem Obst.

Ich stand da, der Mund stand mir offen.

Ein Koch in einer weißen Schürze rannte verängstigt aus der Küche. "Ist... ist etwas nicht in Ordnung, Ma’am?", fragte er und verbeugte sich so tief, dass sein Kopf fast den Boden berührte. "Wenn Ihnen das Essen nicht schmeckt, sagen Sie es mir bitte! Ich kann alles wegwerfen und sofort machen, was immer Sie wollen!"

"Nein! Nein, das Essen sieht fantastisch aus", sagte ich schnell, überrascht von seiner Reaktion. "Ich bin nur schockiert. Warum haben Sie so viel Essen für mich allein gekocht?"

Der Koch wischte sich mit zitternder Hand den Schweiß von der Stirn. "Der Alphakönig hat vor seiner Abreise strenge Befehle gegeben, Ma’am. Er sagte, wenn Sie hungern oder wenn Ihrer Gesundheit etwas zustößt, während er weg ist, wird er uns die Köpfe abschlagen."

Mein Verstand stand völlig still.

Warum sollte Adrian das sagen? Er hat mich vor den Augen seines Vaters ein Spielzeug genannt. Er hat mich letzte Nacht wie Dreck behandelt. Warum drohte er also damit, sein eigenes Personal zu töten, wenn ich nicht gut aß? Ich setzte mich und aß mein Essen, aber mein Verstand raste weiter mit Fragen, die ich nicht beantworten konnte.

Nach dem Essen ging ich in den großen Fluren umher. Ich wollte nach draußen gehen und frische Luft schnappen, aber ich erinnerte mich an Adrians Warnung. Ich wollte nicht herausfinden, was die schweren Konsequenzen waren.

Als die Nacht kam, ging ich zurück ins Schlafzimmer.

Das Leben hier war einsam und langweilig. Ich saß auf dem Bett und dachte über mein Leben nach. Ich vermisste meine Mutter so sehr. Ich wünschte, ich hätte einen Freund zum Reden. Ich wünschte, mein Vater wäre kein Spieler gewesen, der mich eingetauscht hat.

Während ich aufwuchs, träumte ich von dem Tag, an dem ich meinen vorbestimmten Gefährten treffen würde. Ich betete zur Mondgöttin, dass ich einen Mann finden würde, der mich liebte, mich beschützte und mich wie eine Königin behandelte. Nun war ich in einem riesigen Haus mit einem Mann gefangen, der mich wie ein Objekt behandelte, das er auf einer Auktion gekauft hatte. Ich legte mich auf die Seite und begann leise zu weinen, bis meine Augen schwer wurden und ich fest einschlief.

Irgendwann mitten in der Nacht weckte mich eine sanfte Berührung auf. Jemand saß auf der Bettkante und strich mir sanft mit den Fingern durchs Haar. Die Berührung war so warm, so sanft und so süß. Ich stieß einen leisen Seufzer aus und lehnte meinen Kopf in die Berührung, ohne überhaupt die Augen zu öffnen. Eine plötzliche, wilde Hitzewelle schoss mir direkt die Wirbelsäule hinunter und ließ mein Herz schnell schlagen.

"Adrian...", murmelte ich schläfrig, während meine Stimme tief und rauchig klang.

Die Person sagte nichts. Er strich mir einfach weiter mit den Fingern durchs Haar, bewegte dann seine Hand hinunter, um meine Wange zu streicheln. Sein Daumen strich mit reiner Magie über meine Lippe. Meine Brust hob und senkte sich schnell. Meine Wölfin, die den ganzen Tag still gewesen war, wachte plötzlich auf und begann in meinem Verstand zu schnurren.

Ich öffnete langsam die Augen und blinzelte durch die Dunkelheit. Ein breiter, großer Schatten beugte sich direkt über mich, genau wie Adrian.

"Adrian, du bist so schnell zurückgekommen", flüsterte ich leise und spürte eine seltsame Mischung aus Verwirrung und Verlangen. "Hast du mich vermisst?"

Anstatt zu antworten, beugte er sich hinunter und drückte seine Lippen fest auf meine. Mein Atem stockte in der Kehle. Der Kuss war nicht hart oder kalt wie letzte Nacht. Er war tief, heiß und voller Leidenschaft. Ich keuchte, und er nutzte diesen Moment, um mich näher zu ziehen, während er einen riesigen, starken Arm um meine Taille schlang.

Mein Verstand drehte sich. Warum küsst er mich so leidenschaftlich? Warum fühlt es sich so gut an?

Er bewegte seine Lippen hinunter zu meinem Hals, biss sanft in meine Haut, bevor er leise saugte. Ich stieß ein leises Stöhnen aus und klammerte mich an seinen Rücken, während Hitze zwischen meinen Beinen explodierte. Ich war völlig in dem Gefühl verloren und schwebte in einer Wolke reinen Verlangens.

"Adrian...", rief ich erneut, meine Stimme zitterte.

Er beugte sich nah an mein Ohr, sein heißer Atem ließ mich erzittern. "Psst... mach dir keine Sorgen. Genieße einfach den Moment, meine wunderschöne Frau", schnurrte er mit tiefer, samtener Stimme.

Seine Hand bewegte sich meine Taille hinab, streichelte meine Haut mit reiner Zärtlichkeit und küsste mich immer wieder, bis sich mein ganzer Körper schwach und schwer anfühlte.

Dann erfasste meine Nase seinen Duft. Meine Augen schnellten in der Dunkelheit auf. Es war nicht der Geruch von frischem Regen und kalter Zeder, den Adrian immer an sich hatte. Dieser Duft war anders; es war ein reichhaltiger, warmer Bernstein und süßes Sandelholz.

Sandelholz?

Mein Herz hämmerte gegen meine Rippen. Das ist nicht Adrians Duft... warum also schreit meine Wölfin GEFÄHRTE in meinem Kopf? Oder hat sich sein Duft verändert?

Ich versuchte, den Mund zu öffnen, um zu fragen, wer er war, aber die Magie seiner Berührung und die überwältigende Welle des Gefährtenbandes brachen über mich herein. Meine Augenlider wurden unmöglich schwer, mein Körper völlig gelähmt von Lust und Erschöpfung.

Dann flüsterte seine Stimme ein letztes Mal direkt an meinem Ohr, während sich meine Augen langsam schlossen und ich wieder in einen tiefen Schlaf glitt. "Ich komme zurück für dich. Du wirst für immer mein sein."

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