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Sie beanspruchen

مؤلف: Jennifer C
last update تاريخ النشر: 2026-09-20 17:47:32

Adrian

Die weiße Seide ihres Kleides sammelte sich zu ihren Füßen wie ein abgelegtes Leichentuch.

Ich hielt meinen Kiefer angespannt, meinen Puls unter rücksichtsloser Kontrolle, während Bella zitternd in ihrer schwarzen Spitzenunterwäsche vor mir stand, die Arme eng um ihre Mitte geschlungen. Ihre Brust hob und senkte sich mit flachen, unregelmäßigen Atemzügen, als ich eintrat und die verbleibende Distanz zwischen uns überwand, bis sie keinen Ort mehr hatte, um zu fliehen.

"Adrian"... "Bitte", brachte sie hervor, ihre dunklen Augen weit und glänzend von ungeweinten Tränen. "Du musst das nicht tun." Du versuchst, deinem Vater etwas zu beweisen, aber ich bin ein Mensch. "Kannst du denn gar nichts fühlen?"

Fühlen?

Ein plötzlicher, kurzer Erinnerungsfetzen durchdrang meinen Verstand schmerzhaft wie Säure.

Ich erinnerte mich daran, als ich zehn Jahre alt war und im Wohnzimmer unserer alten Villa stand. Ich erinnerte mich daran, wie mein Vater schrie, flehte und teure Kristallgläser gegen die Wand schlug, sein Gesicht rot und seine Augen voller erbärmlicher, schwacher Tränen.

Meine Mutter hatte ihre Taschen gepackt und war zur Haustür hinausgegangen, hatte meinen Vater für ihren wahren vorbestimmten Gefährten verlassen und ihn völlig verwundbar zurückgelassen. Es war ihr egal, dass sie unsere Familie zerstörte oder dass mein Vater in eine tiefe Depression verfiel, das Rudel völlig vernachlässigte und beinahe die Kontrolle über das Verteidigungs Imperium der Vale Gruppe verlor.

Dieser eine Akt der Liebe hätte uns fast zerstört. Er zerstörte den Stolz meines Vaters, zerstörte unseren Familiennamen und trieb unser Rudel beinahe in die absolute Insolvenz, bevor er sein Herz verhärtete und sich wieder nach oben kämpfte.

Mein Vater verbrachte die nächsten fünfzehn Jahre damit, mir eine einzige Regel in den Kopf einzutrichtern: "Emotionen sind eine Krankheit, Adrian." Die schmerzende, kalte Stimme meines Vaters aus jener Nacht hallte in meiner Erinnerung wieder. "Liebe ist eine Falle"; sie macht Alphas schwach. Frauen werden Emotionen benutzen, um dich zu zerstören. Sie sind wie eine Leine um deinen Hals. "Lass niemals zu, dass eine Frau dein Herz erweicht, oder sie wird dein Tod sein."

Die Erinnerung riss ab, und meine Augen richteten sich wieder auf Bella.

In dem Moment, als meine bloßen Knöchel die warme Haut ihres Arms streiften, schoss eine heftige Welle reiner Elektrizität direkt durch meine Adern. Mein innerer Wolf erwachte brüllend zum Leben, raste wild gegen meine Rippen und verlangte, dass ich sie an mich zog, ihren Hals markierte und sie als unsere vorbestimmte Gefährtin beanspruchte.

Das Gefährte Band war blendend offensichtlich. Sie war von der Göttin selbst für mich erschaffen worden.

Aber nein.

Ich knirschte mit den Zähnen und drängte das aufkeimende Band zurück in die tiefen Winkel meines Verstandes. Gefährtin oder nicht, ich würde niemals denselben dummen Fehler machen wie mein Vater. Ich würde niemals zulassen, dass die Anziehungskraft einer Frau mein Leben, meinen Fokus oder meine Macht ruiniert.

Sie machte sich gefasst, schloss die Augen fest, während sie ihre Brust hob, während sie sich auf das Unvermeidliche vorbereitete. Ich ergriff langsam Bellas Kinn und zwang ihren Kopf nach hinten, bis ihre dunklen Augen meine trafen.

"Etwas für dich fühlen?", krächzte ich, während meine Stimme in einem rauen, spöttischen Ton abfiel. "Verwechsle deine erbärmlichen romantischen Vorstellungen nicht mit der Realität, Bella." Du bist eine Schuldenbegleichung. Ein rechtsverbindlicher Vermögenswert. "Und jetzt ab ins Bett!"

Bellas Augen schnellten auf, weit und erfüllt von Entsetzen. "Was?"

"Du hast mich gehört", antwortete ich, ließ ihr Kinn los, knöpfte meine Manschetten auf und krempelte langsam meine Ärmel hoch.

"Ich bin kein Vermögenswert!", schrie sie, während ihre Stimme brach. "Ich habe unterschrieben, um das Leben meines Vaters zu retten!", rief sie. "Ich habe mich nicht dafür gemeldet, wie ein Objekt behandelt zu werden!"

"Du hast dich für alles gemeldet, was ich entscheide", knurrte ich.

"Alpha...", ihre Stimme klang nun wie ein zerbrechliches Flüstern. "Wirst du... wirst du gar nicht berücksichtigen, wie ich mich fühle?"

"Ich habe fünfzig Millionen Dollar für das Recht bezahlt, mit dir zu tun, was immer ich will", knurrte ich. "Und im Moment will ich dich in meinem Bett."

Ich überwand die winzige Distanz zwischen uns mit einem schnellen Schritt. Ich ergriff ihre Taille, ignorierte das laute Keuchen, das ihren Lippen entkam, und warf sie auf die riesige Matratze.

Bella versuchte rückwärts zu krabbeln, während ihre Hände nach den Laken krallten, aber ich ergriff ihre Knöchel und zog sie zurück unter mich. Sie begann zu weinen, während Tränen über ihre Wangen liefen und sie die Augen fest zusammendrücken.

"Sieh mich an", befahl ich und drückte ihre Handgelenke mit einer Hand über ihrem Kopf fest.

Sie öffnete die Augen, zitternd wie ein Espenblatt. "Du bist ein Monster", flüsterte sie.

"Ich bin dein Alpha, Besitzer", korrigierte ich sie und starrte mit kalten, gefühllosen Augen auf sie herab. "Und du gehörst mir."

Ich gab ihr keine weitere Sekunde, um zu sprechen oder zu argumentieren. Ich beugte mich über sie und nahm ihren Körper ohne eine Unze sanftheit. Aber Gott, Bella war süß. Ich hatte noch nie etwas Vergleichbares wie sie gekostet. Sie weinte leise unter mir und umklammerte die Bettlaken, bis es nichts mehr zu greifen gab.

Jedes Mal, wenn sie wimmerte, flammte das Gefährten Band auf und versuchte mich zu erweichen, aber mein Verstand erinnerte mich sofort an die Tränen meines Vaters, und ich verhärtete mich nur noch mehr. Ich weigerte mich, dem Band nachzugeben und auch nur einen einzigen Funken Mitleid mit ihr zu empfinden.

Fast zwei qualvolle Stunden lang war der Raum erfüllt von Stöhnen, hoffnungslosem Weinen und dem schweren Rhythmus meines Atems. Ich beanspruchte jeden Zentimeter ihres Körpers ohne ein Fünkchen Wärme, stieß in sie hinein und wieder heraus und stellte sicher, dass sie genau wusste, wer das Sagen hatte.

Als ich endlich fertig war, zog ich mich zurück und stand auf. Mein Gesicht war völlig ruhig und mein Atem gleichmäßig. Ich sagte kein einziges Wort, um sie zu trösten, noch sah ich in ihr Gesicht, während ich meine Hose wieder zuknöpfen und meine Manschetten vor dem Frisiertisch Spiegel richtete, als wäre nichts Bedeutendes geschehen.

In der Spiegelung sah ich, wie sie sich unter den Laken zu einem engen, zitternden Bündel zusammen rollte und ihr Gesicht vor mir verbarg.

Ich ging hinüber zum Glastisch, goss ein Glas puristischen Whiskey ein und trank es in einem langen Schluck. Der Alkohol brannte in meinem Hals, aber er konnte das seltsame, heiße Gefühl nicht stoppen, das unter meiner Haut summte, den unerbittlichen Drang meines Wolfes, der versuchte, mich zum Bett zu drängen, um meine Gefährtin zu trösten. Ich drückte das Gefühl hinunter und vergrub es tief im Inneren.

Ich tippte ein paar schnelle Anweisungen in mein Telefon und sprach meinen Reiseplan mit Beta Lucas für die bevorstehenden Vertragsverhandlungen in London ab. Als ich mich wieder dem Bett zuwandte, war der Raum still. Bella hatte endlich in einem tiefen, erschöpften Schlaf geweint, ihr blasses Gesicht halb in den Kissen vergraben und sah klein und völlig schwach aus.

Ich griff nach dem silbernen Stift auf dem Nachttisch, nahm ein Stück Papier und schrieb eine kurze Warnung auf.

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