LOGINTINAMeine Lippen kribbelten noch von dem leichten Druck, den er ausgeübt hatte, und ich verzehrte mich nach mehr. Nach so viel mehr. Ich lehnte mich vor und befeuchtete meine Lippen mit der Zunge.„Gut“, sagte ich heiser. „Dann zeig es mir.“Er nahm meine Lippen wieder gefangen, diesmal süß und quälend langsam. Ich öffnete den Mund weit, ließ meine Zunge gegen seine spielen und gab diesem Kuss alle Zeit der Welt, damit er an Intensität gewinnen konnte.Mein Kopf begann sich in diesem perfekten, kussbezwungenen Taumel zu drehen, und ich hieß das Gefühl willkommen. Es war so lange her, seit wir einen so zärtlichen Moment miteinander geteilt hatten. Meine Brustwarzen waren hart und schmerzten unter der hauchzarten Seide meines Kleides.„Fass mich an“, bat ich flüsternd. „Ich brauche dich.“Mit einem leisen Stöhnen ließ Milan seine Finger über meine Seiten und meine nackten Arme gleiten. Ich erschauderte bei der Berührung. Dann zog er mich seitlich in seine Arme und beugte sich über mich
TINANachdem das Abendessen beendet war, bestand Zoe darauf, zurück in die Suite von Nika und Jannis zu gehen, um sofort mit dem Brainstorming für Babyparty-Motto zu beginnen.Milan und ich entschieden uns stattdessen für einen Spaziergang am Strand und landeten schließlich wieder bei unserem Bungalow. Der Sand fühlte sich kühl unter unseren Füßen an, und das rhythmische Rauschen der Brandung wirkte beruhigend, fast schon meditativ.Wir sprachen kaum, liefen einfach ein ganzes Stück mit locker verschränkten Fingern nebeneinanderher und genossen den Duft der tropischen Pflanzen und den sanften Schein des Mondes.Zurück im Zimmer ließ ich mein Seidentuch von den Schultern gleiten und folgte Milan hinaus auf die Veranda. Er war immer noch still – seit Nika und Jannis die Baby-Neuigkeiten verkündet hatten, wirkte er wie in Trance.Den Rest des Essens hatte die Familie sichtlich genossen, besonders die Bananen Flambé zum Nachtisch, aber je mehr das Thema „Baby“ Raum einnahm, desto einsilbi
TINAWir stießen noch einmal alle gemeinsam an, und ich schaffte es endlich, mich wieder zu fangen.Ich hätte auch so viel sagen wollen, wusste aber nicht wie. Mein Mann hatte sich so sehr verändert, seit wir uns das erste Mal begegnet waren.Wenn ich an all unsere Kämpfe dachte, konnte ich mir sein Wachstum zwar nicht wirklich selbst zuschreiben, aber das war auch völlig egal. Ich war einfach nur glücklich darüber, dass er diese Kurve gekriegt hatte. Seine Familie hatte es bemerkt. Und ich erst recht.Mein gesamtes Leben hatte sich durch diesen Mann von Grund auf gewandelt. Und trotz der Spannungen, die immer wieder zwischen uns herrschten, bedeutete er mir etwas – weit mehr, als ich jemals für möglich gehalten hätte.Ich vertraute ihm.Und ich bewunderte ihn. Er hatte so hart geschuftet, um seinen Ruf und das Familienunternehmen zu retten. Und jetzt? Jetzt riss er sich den Arsch auf, um mir den Velora-Vertrag zu sichern. Er gab keine Ruhe, bis alles genau so war, wie er es wollte, s
TINAEs war der Abend von Milans Geburtstag, und ich war einfach nur beflügelt. Endlich war es mir gelungen, eine Feier auf die Beine zu stellen, die den Aydens auch wirklich gerecht wurde.Nach Rücksprache mit dem Eventplaner des Hotels hatte ich für die ganze Familie ein privates Dinner am Strand gebucht.Wir saßen in einem Zelt, das in das sanfte Licht unzähliger Kerzen in Glasvotives getaucht war. Über uns hing ein prachtvoller Kristallleuchter, und der Raum war geschmückt mit riesigen Bouquets aus Palmwedeln und einheimischen Blumen.Das Rauschen der Wellen, die gegen den Sand brandeten, vermischte sich mit den Klängen einer Calypso-Band, die weiter hinten am Strand auf einer Open-Air-Bühne spielte.Wir saßen zu fünft auf dicken Kissen um einen niedrigen Tisch herum – ganz nah beieinander, in einer fast schon privaten, vertrauten Atmosphäre.Als ersten Gang hatten wir eine Platte mit Meeresfrüchten verputzt, die frischer nicht hätte sein können. Jetzt waren wir gerade mitten bei
MILANIm Raum lag Valentina auf dem Bauch, ein Handtuch über ihren perfekten Hintern drapiert. Ihr Haar war oben auf dem Kopf zu einem Dutt zusammengesteckt. Rücken, Arme und Beine lagen wunderschön nackt vor mir.Mein Schwanz regte sich, aber ich riss mich zusammen, während ich an den Massagetisch trat und ihren Anblick in mich aufsog.Ganz in der Nähe stand ein Beistelltisch mit verschiedenen Ölen, Lotionen und einem Tiegel mit etwas, das wie feuchter brauner Zucker aussah.Ich erinnerte mich, dass sie ein Zuckerpeeling erwähnt hatte, also beschloss ich, damit anzufangen. Es gab nichts Besseres, als sich mal so richtig die Hände schmutzig – oder eher klebrig – zu machen.„Ich bin jetzt schon so entspannt, dass ich wahrscheinlich dabei einschlafe.“ Ihre Stimme klang schläfrig und belegt. Ich nahm das als persönliche Herausforderung an. Ich hatte nicht die Absicht, sie schlafen zu lassen, während meine Hände über ihren perfekten Körper wanderten.Ich nahm etwas von dem körnigen Peelin
MILANIch lehnte mich im Strandstuhl zurück, die Zehen im kühlen Sand vergraben und die Hand fest um einen eiskalten Mojito geschlossen, während eine warme Brise durch mein Haar fuhr. Ich atmete tief durch und merkte plötzlich, dass ich… ruhig war.Was zum Teufel war nur mit mir los?Es ließ sich nicht leugnen: Ich genoss den Augenblick tatsächlich. Der atemberaubend saubere, blassrosa Sandstrand erstreckte sich über Kilometer um mich herum, und das Wasser wirkte aus der Nähe noch brillanter und klarer, als es aus der Luft ausgesehen hatte. Ich lag nun schon seit einigen Minuten hier in meinem Stuhl, die Sonnenbrille auf der Nase, und nippte an meinem Drink. Vielleicht war es auch schon länger. Die Zeit schien einfach zu verfließen, und je mehr ich mich dem Nichtstun hingab, desto friedlicher wurde es in meinem Inneren. Wer hätte das gedacht.Es war eine Erlösung, dem ganzen Zirkus entflohen zu sein, und wenn es auch nur eine kurze Atempause war. Der Stress und die ständigen Sorgen um







