Mag-log inIn einem Interview mit dem berühmten Milliardär Richard Wilson fragte ihn der Moderator: „Was ist die eine Sache, die Sie am meisten bereuen?“ Auf dem Bildschirm, während Richard die Hand seiner Mätresse hielt, platzte er heraus: „Ich bereue den ersten Tag, an dem ich den Gedanken zugelassen habe, mich von Flora scheiden zu lassen.“ Im Saal wurde es mucksmäuschenstill. Augenbrauen zogen sich verwirrt zusammen, Münder blieben vor Schock offen stehen. Seine Mätresse, Debby Jones, zuckte vor Verlegenheit zusammen. Wie sehr sie sich wünschte, der Boden würde sich auftun und sie ganz verschlingen. Niemand konnte glauben, dass Richard Wilson immer noch seine Ex-Frau, Flora Blake, wählen würde, nach der Demütigung, die sie ihm nur einen Monat nach ihrer glanzvollen Hochzeit zugefügt hatte. In einer Wendung der Ereignisse wurde Flora Blake gefragt: „Haben Sie es jemals bereut, Ihren Ehemann nur einen Monat nach Ihrer Hochzeit betrogen zu haben? Quellen zufolge sind Sie vor sechs Jahren ohne jede Spur von Reue gegangen.“ Flora lächelte, während ihre Augen zwischen der ungeduldigen Menge und dem erbärmlichen Gesicht des Mannes wanderten, dem sie einst geschworen hatte, ihn bis zum Tod zu lieben. „Mein einziges Bedauern ist, ihn nicht schon früher betrogen zu haben. Wie, sagen wir mal... einen Tag nach unserer Hochzeit.“ „Was?“ „Diese Frau hat verdammt unverschämte Nerven!“ „Sie ist nicht einmal dankbar, dass der Milliardär Richard bereit ist, ihren wertlosen Arsch zurückzunehmen!“ ***** Murren unterschiedlicher Intensität erfüllte die Atmosphäre. Was die Menge nie wusste, war, dass es ein Geheimnis der Wilsons gab, das nur Flora bekannt war. Um dieses zu schützen, konnten sie ihr selbst das schmutzigste Verbrechen über dem Ehebruch verzeihen, solange Flora versprach, kein Wort darüber zu verlieren.
view more### KAPITEL 1:
IM BETT ERWISCHT: SIE HAT ES NIE KOMMEN SEHEN Es nieselte draußen und Flora war in der Küche und bereitete das Lieblingsabendessen ihres Mannes zu, Makkaroni mit Käse, als ihr Telefon plötzlich zu klingeln begann. Sie warf einen Blick auf die Anrufer-ID und lächelte. Es ist ihr Ehemann, Richard Wilson. Heute ist ihr einmonatiges Jubiläum und er hatte ihr am Morgen gesagt, dass er es kaum erwarten kann, nach Hause zu kommen und sein speziell von ihr zubereitetes Lieblingsabendessen zu essen. „Hey Schatz, bist du schon auf dem Weg?“, fragte sie, sobald sie das Telefon ans Ohr legte. „Nein. Ich brauche nur einen kleinen Gefallen von dir“, antwortete die verzaubernde männliche Stimme vom anderen Ende des Telefons. „Clara ist gerade am Flughafen gelandet und ich habe im Moment viel Arbeit auf meinem Tisch. Kannst du mir helfen, sie abzuholen?“, fragte er. „Sicher. Das ist kein großes Ding“, antwortete Flora ohne einen Hauch von Zögern. Natürlich hatte sie darum gebetet, dass diese Gelegenheit kommt, warum sollte sie also 'Nein' zu einer Bitte wie dieser sagen? Clara ist Richards Zwillingsschwester, die seit fünf Jahren weg war und mit Flora nur über Sprach- und Videoanrufe kommuniziert hatte. Sogar ihre Hochzeit mit Richard wurde live im Fernsehen übertragen, nur damit Clara sie online verfolgen konnte. Ohne Zögern beschleunigte Flora den Kochvorgang, damit sie ihre Lieblingsschwägerin nicht lange warten ließ. „Hey Debby. Rate mal! Meine Schwägerin ist gerade am Flughafen gelandet! Kannst du mich bitte zum Flughafen begleiten, während ich sie nach Hause fahre? Bitte weise mich nicht ab, Mädels...“ Flora schickt schnell eine Sprachnachricht an ihre beste Freundin Debby, während sie das beste Kleid heraussucht, das sie repräsentativ aussehen lässt und Clara auf den ersten Blick einen guten Eindruck vermittelt. Bevor sie mit dem Anziehen fertig war, hatte Debby ihr per Textnachricht einen Treffpunkt entlang der Flughafenstraße geschickt. Am Flughafen angekommen, scannte Flora immer noch die verschiedenen Gesichter all der jungen und schönen Frauen in der Umgebung und versuchte, ihre Schwägerin zu lokalisieren, als eine junge Dame in Blau mit einem sanften Lächeln, deren Schönheit durch feine Gesichtszüge hervorgehoben wurde, plötzlich auf sie zulief. „Heeeyyy, ich bekomme dich endlich zu Gesicht! Was für ein Inbegriff von Schönheit!“, rief die Dame aus, während sie Flora mit einer engen Umarmung ansprang. „Wow! Ich vertraue meinem Bruder. Ich weiß, dass er immer ein Auge für gute Dinge hat“, fügte sie hinzu. Flora konnte nicht anders, als unaufhörlich zu erröten. „Du siehst auch nicht schlecht aus. Jetzt weiß ich, warum Richard immer dein Lob singt und immer darauf besteht, dass er jeden Mann überprüfen muss, der dich heiraten will“, neckte Flora. Beim Anblicken der eleganten Dame vor ihr konnte Flora nicht anders, als sich das Aussehen ihrer ungeborenen Tochter mit Richard vorzustellen. Weder sie noch ihre Familie hatten ein hässliches Aussehen, also gab es absolut keine Möglichkeit, dass ihr Kind anders aussehen würde. Als sie zum Anwesen der Wilsons fuhren, bat Clara darum, bei einer Lounge anzuhalten, ihrem Lieblingsrestaurant, als sie in New York war, damit sie einen Shot ihres besten Getränks und einen Teller ihres Lieblingsgerichts haben kann. „Ich habe wirklich alles an der De-earnest Lounge vermisst, weißt du. Vertrau mir, du wirst deinen Mann überreden, hier oft vorbeizuschauen, sobald du ihren Service ausprobierst“, sagte Clara und sie brachen alle in Lachen aus, während sie plauderten und zum Tresen gingen. Das Restaurant-Ambiente war stilvoll und zauberhaft. Wie üblich bestellte Flora einen gekühlten alkoholfreien Wein, während Clara und Debby endlose Shots Whisky nahmen. Nach ein paar Minuten fühlte sich Flora, als ob ihr Körper im Feuer geröstet würde. Ihre Sicht wurde plötzlich verschwommen. Sie konnte ihre Beine nicht bewegen, da sie anfing, sich benommen und schläfrig zu fühlen. Sie streckte ihre Hände aus und griff nach dem Arm von jemandem. Sie wollte um Hilfe rufen, wurde aber von einem starken männlichen Duft überwältigt. „Cla–ra, Debby, wo seid...“ Bevor sie zu Ende sprechen konnte, wurden ihre leicht geöffneten Lippen mit Gewalt blockiert. Sie versuchte sich zu wehren, aber sie war machtlos. Der Mann gab ihr keine Chance, aus seinen Armen zu entkommen. Er fuhr fort, ihre Zunge in seine zu tauchen, verschlang ihre Lippen mit Küssen, bevor er sich allmählich zu ihrem Kinn und ihrem Hals bewegte. 'Sollte sie nicht vom Kuss dieses Fremden abgestoßen sein?' Jedoch zitterte sie vor Vergnügen, als seine Hände wanderten und ihre Brust sanft kitzelten. Sie begann vor tiefem Vergnügen zu stöhnen. Dies war genau die Art von Vergnügen, die Richard sie in ihrer Hochzeitsnacht spüren ließ. In Sekundenbruchteilen spürte sie einen scharfen Schmerz in ihrem Unterkörper. Anders als bei Richard war die intensive, gewaltsame Penetration überwältigend. --- Früh am Morgen strömten die Sonnenstrahlen durch die Fenster und erleuchteten all die verlockenden Ornamente im Raum. Auf dem großen Sofa lag eine schlanke Dame friedlich an einer Kante, ihr Körper unter der Bettdecke bedeckt, während unordentliche Kleidung und Lingerie achtlos auf den beigefarbenen Fliesen verstreut lagen. Der schwache Duft von Liebesspiel liegt überall im Raum in der Luft. In ihrem tiefen Schlaf hörte sie plötzlich einen lauten Knall an der Tür. Zuerst zögerte sie aufzustehen, aber als die Tür plötzlich aufbrach, zwang sie ihre Augen auf. Sie blinzelte langsam. In dem Moment, als sie ihre Augen vollständig öffnen konnte, erblickte sie ihren Ehemann, Richard Wilson, der in der Tür stand, seine Arme über der Brust verschränkt und sein Gesicht vor Ekel verzerrt, während er sie anstarrte. Ihre Schwiegermutter und Clara standen ebenfalls neben ihm und sahen völlig überrascht aus, während sie sie anstarrten. „Ri…Richard…“, stammelte sie. Ihr ganzer Körper versteifte sich, als ihr klar wurde, dass sie nackt unter der Bettdecke war. Sie blickte sich im Zimmer um, es war nichts weniger als ein Erstklasse-Hotel-Setting. „Wo bin ich, Richard? Wie… wie bin ich hier gelandet? Ich meine, wer...“ „Würdest du dein dummes Maul halten, du unverschämte Schlampe! Zu denken, dass du immer noch die Dreistigkeit hast, mich kühn zu fragen, wie du hier gelandet bist, ist das Ekelhafteste, Flora!“, spottete Richard. „Sag mir, welchem Bastard hast du deinen Körper gegeben?“, brüllte er. 'Was sagt er da überhaupt?', dachte sie. Flora verengte ihre Augen und versuchte sich zu erinnern, was letzte Nacht tatsächlich passiert war, aber ihr Gehirn war leer. Das Einzige, woran sie sich erinnern konnte, war der verbindende Moment, den sie mit Clara und Debby in einem Restaurant hatte, nachdem sie einige Meilen vom Flughafen weggefahren waren. Clara ging mit ihrer Mutter näher ans Bett, ihre Gesichter vor Ekel verzerrt. „Clara, hoffentlich ist deine Kamera gut genug, um ein klares Bild von deiner Schwägerin zu machen, die schamlos nur einen Monat nach ihrer Hochzeit mit einem anderen Mann geschlafen hat.“ 'Mit einem anderen Mann schlafen?' Flora schluckte schmerzhaft. „Ich schwöre, ich habe nicht...“, stammelte Flora und versuchte sich zu erklären, aber Richard stellte sich taub. Er schritt zum Bett und zog an ihren langen Haaren, was sie vor Schmerz schreien ließ. Er griff nach ihrer Hand und versuchte, sie aus dem Bett zu ziehen, wodurch ihr Hals und ihre Schultern enthüllt wurden, was noch deutlichere Beweise für Küsse auf ihrem ganzen Körper zeigte und ihre Verteidigung bedeutungslos machte. „Knippse diese Bereiche deutlich“, wies Henya an. „Vertrau mir, Mutter.“ Clara hielt die Kamera und grinste hämisch. „Oh wow! Niemandem muss gesagt werden, dass du letzte Nacht tatsächlich eine tolle Zeit mit deinem Sugar-Boy hattest!“ 'Verdammt! Wie bin ich überhaupt in diesem Schlamassel gelandet?', murmelte Flora im Stillen. In jeder tickenden Sekunde stellte sie sich weiterhin einige ekelhafte Szenen in ihrem Kopf vor. Sie richtete ihren Blick auf Richard, ihr einst gutaussehender und immer lächelnder Ehemann stand nun vor ihr und sah sie mit absolutem Ekel in den Augen an, als wäre sie ein Stück Müll. „Richard, bitte hör mir zu. Ich...“, versuchte sie zu erklären. „Genug, Flora!“, schnauzte er. „Du bist maßlos unverschämt, Flora! Mich nach nur einem Monat am Altar zu betrügen? Es ist mir egal, wie es passiert ist oder mit wem du es hattest, aber... Mach dich einfach bereit für eine Scheidung.“ Er machte eine Bewegung und in Sekundenbruchteilen ging er aus dem Raum, ohne ihr einen zweiten Blick zu würdigen.KAPITEL 98DER PREIS DER WAHRHEITDas Krankenhauspersonal wartete bereits am Schalter auf Natasha. Auf einem Metalltablett lag ein versiegelter brauner Umschlag.„Bitte unterschreiben Sie hier“, sagte der Mann und schob ihr den Umschlag zu.Natasha holte tief Luft und nahm den Umschlag mit beiden Händen entgegen.Sie öffnete ihn nicht im Labor. Stattdessen ging sie nach draußen, stieg in ihr Auto und verriegelte alle vier Türen. Dann saß sie fast fünf Minuten lang da, den Umschlag auf den Knien, und lauschte ihrem eigenen Atem.Schließlich schob sie ihren Daumen unter die Lasche und riss den Umschlag auf.Das Papier darin war dünn und weiß. Es war mit Tabellen und Zahlen gefüllt, die sie nicht verstand. Doch ganz unten stand in einem dicken Rahmen ein kurzer Satz in schwarzen Buchstaben. Es war der abschließende Kommentar des Arztes, und Natasha verstand ihn sehr gut.„Wahrscheinlichkeit, dass Herr Smith der biologische Vater der weiblichen Person ist: 99,99 %. Wahrscheinlichkeit, das
KAPITEL 97EIN KLUGER SCHACHZUGNatasha stieß einen tiefen Seufzer der Erleichterung aus, als sie sich auf den Fahrersitz ihres Autos setzte.„Endlich. Ich habe die Hälfte geschafft“, sagte sie zu sich selbst. Mit einem strahlenden Lächeln betrachtete sie die Haare und die Tasse, die sie von Mr. Smith mitgenommen hatte.Doch Adrians Probe zu bekommen, würde schwieriger werden, denn Adrian vertraute ihr überhaupt nicht.Sie wartete bis zum Nachmittag, als sie sicher war, dass er in seinem Büro sein würde, und betrat mit einem dicken Umschlag in der Hand den Empfangsbereich.Zwei Sekretärinnen versuchten, sie aufzuhalten, doch sie erklärte ihnen mit klarer Stimme, dass sie gekommen sei, um eine gerichtlich angeordnete Zahlung zu leisten. Keine von beiden wagte es, weiter zu widersprechen.Adrian saß hinter seinem großen Schreibtisch. Neben ihm stand eine Tasse Kaffee, als es an der Tür klopfte.„Herein“, sagte er.Sobald sie eintrat und sich ihre Blicke trafen, wandte er seine Aufmerksa
KAPITEL 96VERZWEIFELT AUF DER SUCHE NACH DER WAHRHEITAls Natasha an diesem Abend nach Hause kam, war sie zu erschöpft, um mit ihrer Familie am Esstisch zu Abend zu essen. Deshalb ging sie direkt in ihr Zimmer und schloss die Tür ab.„Lopez, ich beginne, Angst vor unserer Tochter zu bekommen. Ich habe Angst, dass sie uns beiden etwas verheimlicht“, sagte Mrs. Lopez, während sie Natasha die Treppe hinaufgehen sah.„Das habe ich dir schon früher gesagt, aber du wolltest mir nicht glauben. Ich wusste schon lange, dass sie etwas im Schilde führte“, antwortete Mr. Lopez.„Es tut mir leid, dass ich an dir gezweifelt habe, Schatz. Ich wusste nicht, dass es so ernst war. Ich begann erst, sie zu verdächtigen, als mir auffiel, dass sie mir kaum noch in die Augen sah, wie sie es früher getan hatte. Natasha ist sehr still geworden, Lopez. Bitte unternimm etwas. Ich habe Angst, meine Tochter zu verlieren“, sagte sie mit zitternder Stimme und Tränen in den Augen.Mr. Lopez streckte seine Hand über
CHAPITRE 95D’ENNEMIS À UNE FAMILLE« Assieds-toi, Adrian. Je ne suis pas venu pour me disputer ni pour faire une scène », déclara M. Smith.Son regard parcourut lentement la pièce : les portraits accrochés au mur, les fleurs, la lumière éclatante du matin qui entrait par les grandes fenêtres, puis Flora, qui s’était figée comme une statue en serrant son fils contre elle. Le petit garçon semblait déjà effrayé.« Bonjour, madame Smith », salua le vieil homme.Il prononça ce titre lentement et avec précaution, comme s’il cherchait encore à savoir s’il lui convenait.Vient-il vraiment de m’appeler madame Smith ? se demanda Flora.« Bonjour, monsieur », répondit-elle d’une voix à peine audible.« J’ai lu les journaux », déclara le vieil homme en s’installant dans le fauteuil le plus proche avec un petit grognement. « J’ai lu que des hommes d’affaires très respectés faisaient de la contrebande. J’ai aussi lu des articles sur des menaces et sur un homme qui accuse les autres après le naufra

















