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CHAPTER 3

last update publish date: 2026-07-22 04:02:07

KAPITEL 3

ES WAR ALLES EIN SETUP

Flora weitete ihre Augen, während ihr Körper vor Angst zitterte. Sie blickte auf den Mann, der gerade zu seiner Couch zurückgekehrt war und bequem saß, während er faul seine Zigarette schnippte, als wäre nichts passiert.

Sie schüttelte den Kopf. Sie kann immer noch nicht glauben, dass dies derselbe Mann war, der versprochen hatte, sie zu lieben, bis dass der Tod sie scheidet.

Jetzt ist er nur noch rücksichtslos und grausam, sein Herz wird nur von seinem Verlangen nach Wohlstand und Ruhm geleitet.

Sie hielt die Papiere und atmete tief durch.

An diesem Punkt weiß sie, dass sie nur eine Option hat; entweder den Wohlstand ihres Großvaters zu wählen und ihr Leben zu riskieren, oder ihr Leben zu schützen und den Wohlstand zu verlieren.

Sie blickte auf den Mann, der zugelassen hatte, dass seine Gier ihn auffraß. Da sie weiß, dass die Wahl der Anteile ihres Großvaters sie ihr Leben kosten wird, schluckte sie schmerzhaft und nickte.

„Schön. Ich werde unterschreiben“, sagte sie, ihre Stimme kaum mehr als ein Flüstern.

Ohne Zögern holte sie einen Stift aus ihrer Tasche und kritzelte entschlossen ihre Unterschrift.

Sobald Richard die Scheidungsvereinbarung entgegennahm, verzogen sich seine Lippen zu einem zufriedenen Lächeln, als hätte er gerade ein lebenslanges Ticket zu unschlagbarem Wohlstand gewonnen.

„Brav von dir“, lehnte er sich vor und flüsterte kalt.

„Wenn du die Vereinbarung durchliest, wirst du sehen, wo steht, dass du keinen Cent aus dem Unternehmen oder dem Anwesen mitnimmst. Zweitens musst du dieses Gebäude morgen bis spätestens 12:00 Uhr mittags räumen, und du darfst nichts anderes als deine Kleidung und andere kleine Habseligkeiten mitnehmen“, fügte er hinzu.

Flora würgte unaufhörlich, ihre Tränen flossen wie ein Fluss. Eine beklemmende Kälte stieg ihre Wirbelsäule hoch, als sie in dieser Nacht ihre Habseligkeiten packte. Der Schmerz über alles, was sie seit dem Morgen durchgemacht hatte, verweilte immer noch in ihrem Kopf, und sie musste das Haus räumen und in dieser Nacht in einem Hotel übernachten.

Sie hatte Debby und einer ihrer entfernten Tanten eine Nachricht über den unglücklichen Vorfall geschickt, der sie ihre Ehe gekostet und sie nun obdachlos gemacht hatte.

Sofort schlug ihre Tante ihr vor, nach Mexiko zu kommen und bei ihr zu leben.

Sie spürte, wie eine Welle der Erleichterung durch ihren Körper strömte. Schließlich war sie es auch leid, unter denselben Menschen und Umständen zu leben, die ihr Leben ruiniert hatten.

Außerdem hätte sie ihre Hochzeit mit Richard schon lange vor ihrem Stattfinden abgesagt, wenn sie nicht den letzten Wunsch ihres Großvaters respektiert hätte.

Seine Unaufrichtigkeit war seit den Tagen ihrer Brautwerbung in seiner Haltung immer offensichtlich gewesen.

An einem gewissen Punkt begann Richard sich merkwürdig zu verhalten, wie jemand, der gegen seinen Willen in eine Beziehung gezwungen wird. Aber sie entschied sich, diese Zeichen zu ignorieren, wann immer sie sich an die guten Tage erinnerte, an denen er ihr das Himmelreich auf Erden versprochen hatte.

Als sie sich am Morgen darauf vorbereitete auszuchecken, stellte sie fest, dass ihre Brieftasche nirgendwo in ihrer Tasche zu finden war.

‚Verdammt!‘ Sie hat sie in einer der Schubladen im Anwesen der Wilsons vergessen.

Sie musste sofort ein Boot buchen, das sie zu dem einen Anwesen bringen sollte, vor dem sie gewarnt und bedroht worden war, es nie wieder zu besuchen.

Als sie am Garten vorbeiging und sich der silberbeschichteten Haustür näherte, spitzten sich ihre Ohrläppchen, als ihre Aufmerksamkeit durch das Plaudern vertrauter Stimmen rund um den Abkühlungsplatz im Garten gefesselt wurde.

Das waren die Stimmen von Clara und ihrer ehemaligen Schwiegermutter zusammen mit Debbys.

„Hoffentlich bist du jetzt zufrieden, Liebling. Richard ist endlich ein komplett freier Mann. Hoffentlich musst du dich nicht mehr schuldig fühlen?“, fragte Henya.

Diese Worte machten Flora sprachlos.

Sie schlich auf Zehenspitzen näher, um freie Sicht auf alles zu haben.

Dort sah sie, wie Debby ihre Beine überkreuzte und auf zufriedene Weise errötete. „Sicher, Mama. Mein Vater hat sich sogar entschieden, in die Wilson's Swift Holdings zu investieren. Er konnte seine Freude nicht zügeln, als ich ihm erzählte, dass ich bald Teil der Wilsons sein werde“, gab sie zu.

„Das sind die besten Nachrichten, die ich seit langem gehört habe! Meine Liebe, mit der Investition deines Vaters in das Unternehmen wird Richards Einfluss unbestreitbar werden! Ich wusste, dass du meine Lieblingsschwiegertochter werden würdest!“, klatschte Henya.

„Danke, Mama“, nickte Debby glücklich.

„So eine große Freude für uns, endlich eine Familie zu sein, nicht wahr? Vertraut mir, wenn ich euch sage, dass ich den besten Weg kenne, diese Schlampe loszuwerden!“, mischte sich Clara ein.

Flora drückte ihre Augen zusammen, um die Tränen zurückzudrängen, die zu fallen drohten. Ihre Füße rooted sich tief im Boden fest, als die Stimmen in ihrem Kopf wiederholt wurden.

Diese Worte saßen tiefer, als sie sollten, nicht weil sie hart waren, sondern weil sie unerwartet kamen.

‚Ich habe genug geweint. Es ist höchste Zeit, dass ich mit meinem Leben weitermache‘, murmelte sie.

Sie blinzelte, und alles blitzte in ihrem Kopf zurück. Die Verbindung der Ereignisse war unverkennbar. Es war Clara, die vorgeschlagen hatte, am Restaurant anzuhalten, um ihr Lieblingsgetränk zu holen, bevor sie nach Hause kamen.

Sie hatte Clara und Debby verlassen, um die Toilette zu benutzen, und in dem Moment, als sie zurückkehrte und ihren restlichen Wein trank, begannen ihre Augen verschwommen zu werden, nur um nackt auf einem Hotelbett aufzuwachen, ohne dass ein Mann in Sicht war.

‚Das war also alles Henyas und Claras Plan, huh?‘ Sie wollten, dass Richard sich von mir scheidet und Debby einen Platz gibt, alles nur, weil ihr Vater daran interessiert ist, in die Holding der Wilsons zu investieren.‘

Floras Herz pochte schmerzhaft bei ihren Worten und ihre Augen brannten.

In diesem Moment verlor sie jeden Rest von Geduld und ging auf sie zu, ihr Gesicht von Groll erfüllt.

Debby war erschrocken, ebenso wie Clara und ihre Mutter.

Am Aussehen von Floras verzerrtem Gesicht erkannten sie bereits, dass sie ihr Gespräch erfolgreich belauscht hatte. Jetzt blieb ihnen nur noch die Option, grausam zu sein und ihr ihr wahres Gesicht zu zeigen.

„Oh, du hast also immer noch die Nerven, dein ekelhaftes Gesicht hier zu zeigen, huh?“, fluchte Henya, ihre Augen rot wie brennendes Eisen.

Clara schmollte mit einem hämischen Grinsen: „Sei nicht so dramatisch, Flora! Glaubst du, mein Bruder würde lange an dir festhalten, nur weil er mit einer reichen, verwöhnten Göre verheiratet ist?“

Flora spottete.

‚Verwöhnte Göre? Wow! Ist das nicht dieselbe Familie, die mich immer dafür gelobt hat, dass ich trotz meines reichen Hintergrunds freundlich und bescheiden bin?‘, dachte sie bei sich.

Wie leicht es für Menschen ist, sich zu ändern. Das waren dieselben Leute, die zu allen möglichen Bitteleien griffen, als sie vorschlug, ihre Hochzeit zu pausieren, bis sie fünfundzwanzig wird. Überredungskünste aus Angst, sie an einen anderen Mann zu verlieren, zwangen sie, ihre Entscheidung zu überdenken, was dazu führte, dass sie schließlich mit zweiundzwanzig zum Altar schritt.

Sie blinzelte.

„Ihr… ihr alle habt das also geplant und mich reingelegt, richtig? Was habe ich jemals getan, um dieses Böse von euch zu verdienen?“, fragte Flora, während ihr Kopf ungläubig kreiste und sie in ihre reuelosen Gesichter blickte.

„Oh, meine liebste Flora...“, gluckste Debby.

„Glaubst du wirklich, Richard war an dir interessiert? Wach auf, Mädchen... Er hatte es nur auf das Vermögen deines Großvaters abgesehen! Und du bist nichts weiter als eine Leiter für ihn, um auf die Position des Gouverneurs in der Wilson's Swift Holdings zu klettern. Ich bin es, die er wirklich liebt!“, fügte sie hinzu und winkte mit den Fingern vor Floras Gesicht, um ihr den teuren Verlobungsring zu zeigen, den Richard ihr gegeben hatte.

„Mami, warum erlauben wir dieser Verrückten immer noch, sich hier dreckig zu äußern? Sollte sie jetzt nicht auf der Straße sein?“, schnauzte Clara.

„Sicher, du hast recht“, nickte Henya.

„Nun verschwinde von hier, Flora! Du bist geschieden, und es steht geschrieben, dass du hier nach 12:00 Uhr mittags nicht mehr willkommen bist“, stieß Henya sie weg.

Flora lächelte mit einer ungezähmten Kälte.

„Ich bin nur wegen meines Passes und meiner Ausweise hier. Sobald ich die habe, bin ich für immer hier weg!“, schnauzte sie.

„Schön. Zeige Clara, wo du es aufbewahrt hast, und sie wird es für dich holen. Ich will, dass du so weit wie möglich von diesem Ort weggehst!“, warnte Henya.

„Und was wirst du tun, wenn ich es nicht tue?“, zog Flora eine Augenbraue hoch.

‚Was?‘ Henya ließ ihren Blick zu Clara und Debby schweifen. Sie waren völlig überrascht über Floras plötzliches Selbstbewusstsein, kontra zu geben.

Selbst in ihren Highschool-Tagen hatte Debby Flora immer als zerbrechlich und unentschlossen gekannt, die immer jede Gelegenheit mied, bei der sie mit jemandem Worte wechseln müsste.

Sobald Flora ihre Ausweise packte und sich umdrehte, um zu gehen, marschierte Debby hinter ihr her und packte gewaltsam ihre Arme.

„Flora, nimm es hin oder lass es bleiben. Richard hat dich nur wegen dem geheiratet, was er zu gewinnen hat. Und in aller Ehrlichkeit, du verdienst ihn nicht, nicht einmal für einen Tag!“, gluckste sie.

Flora senkte den Kopf, eine feine Bitterkeit breitete sich auf ihren Lippen aus, während sie die Frau anstarrte, die seit mehr als einem Jahrzehnt ihre beste Freundin gewesen war. Aber jetzt ist alles, was über sie geschrieben steht, Scheinheiligkeit und Hass.

„Ich habe im Moment keinen Wortschatz für dich zu verschwenden“, sagte Flora und versuchte, ihre Arme aus Debbys Griff zu befreien.

„Komm zurück hierher, Flora! Wie kannst du es wagen, wegzugehen, ohne meine Frage zu beantworten?“, zog Debby sie zurück und grub ihre langen Nägel schmerzhaft in Floras Fleisch.

Flora drehte sich gewaltsam um und hob ihre Hand, um ihr eine schallende Ohrfeige zu verpassen, aber Debby packte sofort ihre Hand, bevor sie auf ihrem Gesicht landete. „Wer zum Teufel glaubst du, dass du bist, um mich zu schlagen, Flora? Ich habe mir nur genommen, was mir gehört! Ich bin die Frau, die dazu bestimmt ist, Mrs. Wilson zu werden, und nicht du!“, bellte Debby.

„Und ich streite dir diese Position nicht ab. Oder etwa doch?“

Debby war verblüfft über Floras plötzliche Bereitschaft, Richard ohne jegliches Chaos loszulassen.

‚Warte, war sie unaufrichtig, als sie mir erzählte, dass sie Richard gegen nichts eintauschen würde? Oder… gibt es etwas Verstecktes über die Wilsons, das mir nicht bewusst ist?‘ Verschiedene hässliche Gedanken rannten kreuz und quer durch Debbys Kopf.

„Du hast dich also mit ihnen verschworen, um mein Leben letzte Nacht zu ruinieren? Zusammen mit Richard, richtig?“ Flora konnte ihre Tränen nicht zurückhalten, die Schmerzen kehrten frisch zurück und trafen ihr Herz wie ein Messer.

Als Debby ihre Tränen sah, atmete sie erleichtert auf.

‚Zumindest fühlt sie sich bis zu einem gewissen Grad verletzt‘, dachte sie.

Aber da war immer noch etwas an Floras Ausdruck, das Debby nicht fassen konnte.

Nun, sie ist zuversichtlich, dass Flora nicht einmal zurückschlagen kann, weil sie nichts für sich selbst hat. Aber trotzdem sehen diese Tränen nicht schmerzhaft genug aus. „Aber musstest du wirklich so weit gehen, gegen mich zu intrigieren, nur um Richard zu heiraten?“, fragte Flora noch einmal.

Debby neigte ihren Kopf zu Flora.

„Ja. Das liegt daran, dass Richard und ich schon lange ineinander verliebt waren, bevor du ins Spiel kamst. Sogar der Brandunfall und der Zusammenbruch seines Nebengeschäfts waren gefälscht. Ich brauchte damals Geld, um mein Leben in Ordnung zu bringen, weil ich diejenige bin, die ihn die ganze Zeit im Bett zufriedengestellt hat!“, erklärte Debby.

„Aber zu blöd für dich, Flora.

Du hast die Scheidung bereits unterschrieben. Selbst wenn du jetzt die Wahrheit weißt, was kannst du noch tun?“

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