LOGINEllas Sichtweise
Hast du schon mal das Knallen einer Peitsche gehört? Genau so durchschnitt Victors Stimme die Luft im Zimmer.
„Sebastian! Was zum Teufel glaubst du eigentlich, was du da mit deiner Stiefschwester anstellst?!“
Ich erstarrte unter Sebastian; mein Körper bebte noch immer von dem Orgasmus, den er mir gerade bereitet hatte. Sein dicker Schwanz steckte zur Hälfte in mir, dehnte mich und forderte mit dieser männlichen Urgewalt, mich genau so zu ficken, wie es ihm gefiel. Meine Wangen brannten vor Scham, als Victors Blick über unsere nackten, ineinander verschlungenen Körper glitt.
Sebastian zog sich nicht zurück. Im Gegenteil: Seine Hüften stießen noch ein Stück weiter vor, sodass ich aufstöhnte. Sein Blick war voller Trotz, als er seinem Vater über die Schulter hinweg anfunkelte.
„Verschwinde.“ Sebastians Stimme klang wie die eines echten Alpha-Wolfs – tief, gefährlich und kaum noch menschlich.
Victor trat weiter ins Zimmer, und ich bemerkte, wie er versuchte, die Wut zu beherrschen, die ihm ins Gesicht geschrieben stand. „Du dummer, leichtsinniger Junge. Hast du eine Ahnung, was ihre Blutlinie bedeutet? Was sie ist?“
Ich versuchte, mich zu bedecken, doch Sebastians Körper schirmte mich größtenteils ab. Seine Hand umschloss besitzergreifend meinen Oberschenkel und hielt mich unter sich gespreizt.
„Geh, Vater“, sagte Sebastian. „Das geht dich nichts an.“
Victor lachte, doch in seinem Lachen lag keinerlei Humor. „Geht mich nichts an? Sie lebt unter meinem Dach. Sie ist deine Stiefschwester. Und du bist gerade dabei, sie wie ein läufiges Tier zu begatten.“ Sein Blick huschte zu mir. „Ella, zieh dich an. Wir müssen darüber reden, was du wirklich bist.“
Sebastian knurrte und zog sich schließlich aus mir zurück. Die plötzliche Leere ließ mich erschauern. Er griff nach einem Laken und warf es über meinen Körper, bevor er sich ganz seinem Vater zuwandte – noch immer völlig nackt und ohne jede Scham, seinen gewaltigen, von meiner Feuchtigkeit benetzten Schwanz zur Schau stellend.
„Sie gehört mir“, sagte Sebastian wie ein gefährlicher Bösewicht in einem Actionfilm. „Das Band ist in dem Moment eingerastet, als sie ankam. Du kannst das unmöglich aufhalten.“
„Das Band wird uns alle vernichten, wenn du es vollendest. Ihre Mutter ...“
„Lass es“, warnte Sebastian. Ich setzte mich auf und presste das Laken an meine Brust, während ich versuchte zu begreifen, worüber sie eigentlich sprachen. „Was ist mit meiner Mutter? Wovon redet ihr beide?“
Victor sah mich mit etwas an, das fast wie Mitleid wirkte. „Deine Mutter war nicht nur ein Mensch, Ella. Sie hatte das Blut der Luna in sich. Etwas extrem Seltenes. Mächtig genug, um Rudel zu spalten … oder unaufhaltsame Alphas zu erschaffen. Deshalb habe ich sie geheiratet. Deshalb habe ich dich hierhergeholt.“
Mir rutschte das Herz in die Hose. „Du … du hast sie deswegen geheiratet?“
Sebastians Hände ballten sich zu Fäusten. „Genug. Verschwinde verdammt noch mal aus meinem Zimmer.“
Victor starrte seinen Sohn einen langen Moment an und nickte dann langsam. „Gut. Aber merk dir eins, Junge: Wenn du sie heute Nacht vollends zu deiner Gefährtin machst, wird das Konsequenzen haben. Die Ältesten des Rudels werden Antworten verlangen, und das rivalisierende Schattenrudel weiß bereits, dass sie hier ist.“
Mit einem letzten warnenden Blick auf mich ging Victor hinaus und schlug die Tür hinter sich zu.
Die Stille, die folgte, war ohrenbetäubend.
Ich starrte Sebastian an, mein Herz raste. „Was hat er gemeint?“
Sebastian drehte sich zu mir um, seine Augen leuchteten noch immer. Sein Schwanz war noch hart, prall vor Lust und feucht. Er wirkte wie ein Tier. „Später“, sagte er. „Im Moment brauche ich dich.“
Er kam wie ein Raubtier zurück zum Bett. Ich hätte ihn wegstoßen sollen. Ich hätte Antworten verlangen sollen. Doch als er mir das Laken vom Leib riss und meine Beine wieder weit auseinanderdrückte, ließ ich es geschehen.
„Sebastian …“, stöhnte ich, als er mit einem einzigen, kraftvollen Stoß wieder in mich eindrang und sich so tief in mich hineinbohrte, dass sein ganzer Schwanz in mir verschwand. Das Dehnungsgefühl war intensiv, fast schmerzhaft, aber verdammt gut. Er nahm mich hart und tief; das Bett ächzte unter uns, und seine Hüften stießen mit purer Verzweiflung gegen meine.
„Mein“, knurrte er bei jedem Stoß. „Diese Muschi gehört mir. Sag es.“
„Sie gehört dir“, keuchte ich, während sich meine Fingernägel in seinen Rücken gruben. „Verdammt … Sebastian!“ Er beugte sich hinunter und biss mir in den Nacken, genau auf die Stelle, die er zuvor markiert hatte. Die Mischung aus Schmerz und Lust ließ mich völlig den Verstand verlieren. Ich kam zum zweiten Mal; meine Muschi umschloss seinen dicken Schwanz fest, während er weiter in mich hineinstieß.
Doch er hörte nicht auf. Sein Rhythmus wurde animalischer. Ich spürte, wie sich etwas veränderte: Die Wurzel seines Schwanzes schwoll an und drückte sich bei jedem Stoß gegen meinen Eingang.
„Knoten“, stöhnte er an meinem Hals. „Verdammt, Ella ... ich werde dich verknoten.“
Ich begriff erst, was das bedeutete, als ich es spürte: Die dicke Wulst an der Basis seines Schwanzes drang in mich ein und dehnte mich weiter, als ich es für möglich gehalten hätte. Sie verband uns untrennbar miteinander, während er unter einem wilden Brüllen kam und mich mit heißen, unaufhörlichen Stößen seines Spermas flutete.
Dieses Gefühl trieb mich erneut über den Rand. Ich schrie seinen Namen und bebte am ganzen Körper, als ein weiterer Orgasmus durch mich hindurchjagte.
Wir blieben eine gefühlte Ewigkeit aneinandergeschmiegt – atmend, schwitzend, auf die denkbar intimste Weise miteinander verbunden. Sebastians Arme umschlangen mich, nahmen mich ganz für sich in Anspruch, während sein Gesicht in meinem Nacken vergraben war.
Nach einer langen Weile bildete sich der Knoten endlich zurück. Er zog sich langsam aus mir heraus und beobachtete zufrieden, wie sein Sperma aus meiner geschwollenen Muschi sickerte.
„Du wirst verdammt gut aussehen, wenn du mein Welpenkind i
n dir trägst“, murmelte er und ließ seine Hand darüberstreichen.
Ellas Sichtweise„Was hast du gerade gesagt?“Sebastians Stimme war so kalt, dass selbst ich zusammenzuckte.Victor antwortete nicht. Er starrte Sebastian an, als würde er einen Toten vor sich sehen.„Du hast gesagt, der zweite Sohn des Königs hätte sterben müssen“, wiederholte Sebastian. „Welcher zweite Sohn?“Victor schloss die Augen.„Sebastian, du musst verstehen—“„Nein!“ Sebastian erhob sich langsam. „Du wirst mir jetzt erklären, was hier vor sich geht.“Ich stand zwischen ihnen, meine Hände zitterten noch immer von der seltsamen Kraft, die gerade aus meinem Körper ausgebrochen war.Der zweite Sohn des Königs.Der Junge, den ich in meiner Vision gesehen hatte, hatte Sebastians Gesicht getragen.Das konnte kein Zufall sein.„Sebastian“, flüsterte ich.Er sah mich an. In seinen silbernen Augen lag eine Frage, die er selbst nicht auszusprechen wagte.Ich wollte ihm sagen, dass ich ihm vertraute. Dass ich nicht glaubte, er könne etwas mit dem Tod meiner Mutter zu tun haben.Doch wie
Ellas Sichtweise„Meine Mutter hat den König getötet?“ Wiederholte ich Aldrics Worte, während mein Blick zwischen ihm und Victor hin und her wanderte. „Welchen König? Und warum hat niemand mir etwas davon erzählt?“Aldric trat langsam in die Halle. Blut lief von seiner Stirn über seine Wange, doch er schien den Schmerz kaum zu bemerken.„Weil deine Mutter gehofft hatte, dass du niemals in diese Welt hineingezogen werden würdest.“„Welche Welt?“ Ich lachte bitter auf. „Meine Mutter ist tot, mein Blut verwandelt sich in etwas, das ich nicht verstehe, und fremde Wölfe wollen mich entführen. Jeder hier scheint meine Geschichte zu kennen, nur ich nicht!“„Ella“, begann Victor.„Nein!“ Ich fuhr zu ihm herum. „Du bekommst keine Gelegenheit mehr, mich anzulügen. Nicht nach allem, was ich gerade erfahren habe.“Sein Gesicht verhärtete sich, aber er sagte nichts.Sebastian kam aus dem Seitengang zurück. Blut klebte an seinem Hemd, und seine Augen waren noch immer silbern. Als er mich sah, eilt
Ellas SichtweiseDer Schrei hallte durch das Anwesen und ließ die Fenster erzittern.Ich blieb wie angewurzelt stehen. Die Stimme war nicht menschlich gewesen. Sie klang wie das Heulen eines Wolfes, der unter unerträglichen Schmerzen litt.Sebastian stellte sich sofort vor mich.„Bleib hinter mir, Ella.“„Was ist da draußen los?“Er antwortete nicht. Seine silbernen Augen veränderten sich, während schwarze Adern unter seiner Haut hervortraten. Sein Wolf drängte an die Oberfläche.„Sebastian?“„Sie haben einen meiner Männer gefangen.“ Seine Stimme war tief und gefährlich. „Und sie werden ihn benutzen, um an dich heranzukommen.“Victor kam mit zwei bewaffneten Wächtern den Korridor entlang. In seiner Hand lag eine silberne Pistole.„Sebastian, du gehst nicht allein hinaus.“„Das ist mein Anwesen.“„Und sie sind keine gewöhnlichen Eindringlinge.“ Victor blieb vor uns stehen. „Wenn der Rat des Nordens persönlich seine Jäger schickt, bedeutet das, dass die Sache viel schlimmer ist, als Ald
Ellas Sichtweise„Er ist gekommen, um Anspruch auf dich zu erheben.“Victors Worte hallten in meinem Kopf wider.Ich klammerte mich an Sebastian, während ich versuchte, den Sinn dieser Aussage zu verstehen. Draußen stand der weiße Wolf noch immer vor dem Badezimmerfenster. Seine leuchtenden Augen waren auf mich gerichtet, als würde er geduldig darauf warten, dass ich eine Entscheidung traf.„Was bedeutet das?“, fragte ich.Victor antwortete nicht sofort.„Ich habe dich etwas gefragt“, sagte ich schärfer. „Was bedeutet es, dass der Norden Anspruch auf mich erhebt?“„Es bedeutet, dass dein Erwachen nicht länger verborgen bleiben kann.“„Das erklärt überhaupt nichts.“Sebastian legte einen Arm um meine Taille, um mich zu stützen. „Dann erklär es ihr richtig.“Victor warf ihm einen finsteren Blick zu. „Du solltest vorsichtig sein, wie du mit mir sprichst.“„Und du solltest vorsichtig sein, was du vor ihr verschweigst.“Die beiden Männer starrten einander an. Ich spürte die Spannung zwisch
Ellas SichtweiseDer weiße Wolf hatte das Haus gefunden.Mehrere Sekunden lang bewegten Sebastian und ich uns nicht.Die Dusche lief weiter und füllte das Badezimmer mit Dampf. Wasser tropfte von meinen Haaren über mein Gesicht, doch ich bemerkte es kaum. Meine Augen waren auf die beiden blassen Lichter gerichtet, die durch das beschlagene Fenster leuchteten.Sie waren nicht gelb.Sie waren nicht blau.Sie waren weiß – so hell, als würden sie aus einer Tiefe leuchten, die weit über die Augen des Wolfes hinausging.Sebastian stellte sich vor mich.„Bleib hinter mir“, knurrte er.Ich packte seinen Arm. „Du hast gesagt, dass du noch nie etwas Vergleichbares gesehen hast.“„Das habe ich auch nicht.“„Woher weißt du dann, dass er uns wehtun will?“Sein Kiefer spannte sich an. „Ich weiß nicht, was er will. Genau deshalb bleibst du hinter mir.“Der Wolf kratzte nicht erneut am Glas. Er beobachtete uns einfach weiter.Etwas regte sich unter meinen Rippen.Die seltsame Kraft, die zuvor in mir
Ellas SichtweiseDas Heulen wollte nicht verstummen.Sie kreisten wie ein Sturm um das Anwesen – Dutzende von ihnen –, und bei jedem einzelnen Heulen schlug das neue Etwas in meiner Brust heftiger. Sebastian hielt mich auf dem Bett fest an sich gepresst; seine Arme umschlangen mich eng, sein Atem ging stoßweise wegen der Verbrennungen durch das Silber. Doch seinen Blick wandte er keinen Moment vom Fenster ab.„Sebastian“, flüsterte ich. „Was war das für ein weißer Wolf?“Sein Kiefer spannte sich an. „Ich weiß es nicht. So einen Ruf habe ich noch nie zuvor gehört.“Victor trat ans Fenster, das Gesicht zu einer grimmigen Miene verzogen. Mit einem Ruck zog er die schweren Verdunkelungsvorhänge zu.„Das war nicht das Shadow-Rudel“, sagte Victor leise. „Das war der Norden.“Ich runzelte die Stirn. „Der Norden? Wie meine Mutter?“Victor drehte sich endlich zu mir um. Er sah mich wirklich an. Nicht wie seine Stieftochter, nicht wie ein Geheimnis, das er hütete, sondern wie das, was ich jetzt







