MasukDa weder bei Clara noch bei Efficio ein Durchkommen war, blieb nur noch …Sabine biss sich auf die Lippe: „Vom Vorabend bis jetzt ist ein ganzer Tag vergangen, und von Maximilian gibt es immer noch keine Nachricht. Elena – will Maximilian etwa –“„Keine Nachricht ist auch eine gute Nachricht“, sagte Yolanda ruhig.„Genau.“ Nach dem Vorfall war auch Henriette aus Yorstadt angereist. „Die Nachricht von den Problemen der Firma verbreitet sich gerade wie ein Lauffeuer im Netz. Alle schauen auf uns und auf Maximilian. Wenn Maximilian uns jetzt helfen würde, wäre nicht nur er betroffen, sondern die ganze Familie von Falken.“„Deshalb ist es für uns eigentlich besser, wenn Maximilian uns nicht hilft.“Sabine wurde aufgeregt: „Aber wenn Maximilian uns nicht hilft, geht doch die Firma wirklich unter! Und wir hätten einen Berg Schulden –“Henriette warf ihr einen Blick zu: „Solange es Maximilian gibt – wovor hast du Angst?“Sabine stutzte.In diesem Moment verstand sogar sie, was das hie
Clara nickte. „Ich habe es gehört.“ Sie stand auf: „Entschuldigen Sie mich kurz.“Damit drehte sie sich um und ging.Julian wollte noch etwas sagen, aber als er das sah, hielt er sich zurück.Auf seine Entschuldigung hatte er verschiedene Reaktionen erwartet – vielleicht würde Clara sie annehmen, vielleicht würde sie ihn verspotten.Aber Claras Reaktion überraschte ihn.Es sah so aus, als hätte sie seine Entschuldigung angenommen.Aber sie hatte auch nur seine Entschuldigung angenommen.Danach … kam nichts mehr.Clara schloss sich schnell einem anderen Gespräch an.Professor Schmidt, Clara und Adrian hatten noch zu tun. Nach dem Essen und einer Tasse Tee verabschiedeten sie sich bald.Im Wagen sprachen Clara, Professor Schmidt und Adrian gerade über ein Thema, als ihr Handy klingelte.Eine unbekannte Nummer.Clara sah darauf und nahm ab.„Clara, ich bin es, ich –“Es war Heinrichs Stimme. Sobald Clara sie erkannte, legte sie ohne zu zögern auf und blockierte die Nummer.
Noch überraschender war, dass sie und Clara so miteinander verbunden waren.Und dass Clara Schülerin von Professor Schmidt war.Gerade als er das dachte, rief auch die alte Frau von Falken an ……Clara schlief noch etwas und wachte erst gegen ein Uhr nachmittags auf.Bei Langmark gab es noch einiges zu erledigen. Nach einem schnellen Essen fuhr sie zurück.Adrian war auch gerade angekommen.Nachdem sie eine Weile gearbeitet hatten, rief Professor Schmidt an und lud sie zum Abendessen bei der Familie Kramer ein.Als sie dort ankamen, empfing sie Niklas. „Da seid ihr ja. Bitte, kommt rein.“Clara nickte.Niklas sagte höflich: „Ich habe gehört, bei Langmark gab es Probleme. Alles in Ordnung?“Aus Höflichkeit richtete er die Frage an Clara und Adrian gleichermaßen.Aber Adrian hob nur die Braue und sagte nichts.Clara antwortete: „Kein Problem, das meiste ist erledigt.“Als sie eintraten, stellte sie fest, dass Professor Schmidt schon da war – und auch Julian.Als er sie sah
Sie rief den Butler an, um nach Sophie zu fragen.„Sophie ist oben und liest“, sagte der Butler. „Soll ich sie rufen, damit Sie mit ihr sprechen können?“Clara: „Nein, nicht nötig.“Solange es Sophie gut ging, war sie beruhigt.Nach ein paar Worten mit dem Butler legte sie auf.Wegen der Ereignisse des Vorabends war die Aufmerksamkeit im Netz für die Richters und Sommers hoch, und die Nachricht von den Problemen bei Richter Technologies verbreitete sich schnell.Die Nutzer diskutierten lebhaft.Als Isabelle davon erfuhr, rief sie sofort Maximilian an.Es dauerte eine Weile, bis jemand abnahm.Aber es war nicht Maximilian, sondern sein Sekretär Jonas.„Frau von Falken, Herr von Falken ist gerade in einer dringenden Besprechung –“Isabelles Ton war gereizt: „Ist er wirklich in einer Besprechung, oder will er meinen Anruf nicht annehmen?“„Das – Herr von Falken hat gerade wirklich sehr viel zu tun, er ist tatsächlich sehr beschäftigt. Diese Krisensitzung hat gerade erst begonn
Aber bevor sie reagieren konnten, erschienen schon Gerichtsvollzieher und begannen, Server und Quellcode zu beschlagnahmen.Der Aufruhr bei Richter Technologies war ziemlich groß, und bald verbreitete sich die Nachricht.Sebastian und Alexander erfuhren es schnell.Seit dem Vorabend hatten sie keinen Kontakt mehr mit Maximilian gehabt.Von den Ereignissen im Netz wussten sie, und jetzt kam auch noch das mit der Familie Richter …Sebastian: „In dieser Situation kann Maximilian wohl kaum eingreifen, oder?“Wenn Maximilian jetzt der Familie Richter half und das herauskam, würde die öffentliche Meinung noch mehr explodieren.Alexander: „Hm.“Sebastian konnte nicht anders als zu fragen: „Glaubst du … das war Clara?“Schließlich arbeiteten Langmark und Efficio sehr eng zusammen.Direkt nach den Ereignissen des Vorabends gab es Probleme bei der Firma der Richters – das war sehr verdächtig.Und dass Maximilian nicht eingreifen konnte, hatte wohl auch jemand einkalkuliert.Alexander
Aber wegen der Klage gegen Richter Technologies hatte sie keine Zeit, das Gespräch fortzusetzen.Wenn Efficio sie verklagte und Schadensersatz forderte, würde das Unternehmen sicher auch einstweilige Maßnahmen beantragen.Also kontaktierte Heinrich nach der Lektüre der Klageschrift sofort den Leiter der Rechtsabteilung und die Anwälte und ließ auch das Technikteam von Richter Technologies zurück in die Firma kommen, um zusammen mit Elena alles zu überprüfen und Entwicklungsprotokolle, Versionsverläufe, Git-Commit-Historie und andere Beweismittel zusammenzustellen.Nachdem sie die Nachrichten im Netz gelesen hatte, fuhr Elena sofort zu Richter Technologies.Aber nachdem sie die ganze Nacht mit dem Technikteam alles durchgegangen war, wurde ihre Miene immer finsterer.Bestimmte Elemente aus Efficios Code tauchten tatsächlich unverändert in ihrem Firmencode auf.Letztes Jahr hatten sie tatsächlich einen Programmierer von Efficio abgeworben. Der Grund für die Abwerbung war, dass Effi
Jonas Wagner war einer von Maximilian von Falkens persönlichen Sekretären.Als er ihr Kündigungsschreiben sah, war er äußerst überrascht.Er gehörte zu den wenigen im Unternehmen, die von der Beziehung zwischen Clara und Maximilian wussten.Jeder, der Maximilian kannte, wusste, dass sein Herz nic
Gegen neun Uhr abends kamen Maximilian von Falken und seine Tochter nach Hause.Sophie von Falken klammerte sich an den Saum von Maximilians Jacke und stieg nur zögernd aus dem Auto.Weil ihre Mutter da war, wollte sie heute Abend eigentlich gar nicht nach Hause.Aber Tante Elena hatte gesagt, Ma
Sophie von Falken sprang aus dem Bett: „Wirklich?!“„Ja.“„Warum hat Tante Elena mir das dann gerade nicht gesagt?“„Die Sache ist gerade erst klar geworden, sie weiß es noch nicht.“Sophie war außer sich vor Freude: „Papa, dann sag es Tante Elena noch nicht. Lass uns ihr eine Überraschung mache
Als Clara von Falken am Flughafen von Alpenstein ankam, war es bereits nach neun Uhr abends.Heute war ihr Geburtstag.Beim Einschalten ihres Handys empfing sie eine Flut von Geburtstagsglückwünschen.Alle kamen von Kollegen und Freunden.Von Maximilian von Falken dagegen keine einzige Nachricht.Cl







