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Liebster Onkel, du gehörst mir
Liebster Onkel, du gehörst mir
ผู้แต่ง: XoXoDrowningSea

Kapitel 001

ผู้เขียน: XoXoDrowningSea
last update วันที่เผยแพร่: 2026-06-09 15:08:06

POV: Rhett

„Denkst du, du kannst mich einfach vergessen?“

Alexeis Stimme war überall – in meinem Kopf, auf meiner Haut, vibrierte durch meinen gesamten Körper.

Ich lag bereits auf dem Rücken. Für ihn geöffnet, als hätte ich mein ganzes Leben lang darauf gewartet.

Seine Hände drückten meine Handgelenke über meinem Kopf fest, und Gott, er war so viel größer, als ich gedacht hatte. Breiter. Stärker. Diese toten violetten Augen brannten sich in meine, als könnte er jeden erbärmlichen Gedanken sehen, den ich je über ihn gehabt hatte.

„Antworte mir, Onkel.“

„Nein“, keuchte ich. „Nein, ich kann nicht –“

Sein Mund krachte auf meinen und schluckte jede Ausrede, die ich machen wollte. Er küsste mich, als wollte er mich ganz verschlingen. Als wollte er unter meine Haut kriechen und dort leben.

Ich bog mich ihm entgegen, verzweifelt nach mehr Kontakt, mehr Druck, mehr von ihm.

„Genau so“, knurrte er an meinen Lippen. „Du gehörst mir. Du hast mir schon immer gehört.“

Seine Hand legte sich um meinen Hals – nicht fest genug, um mich zu würgen, aber gerade genug, um einen leichten Bluterguss zu hinterlassen – und ich wimmerte. Ich wimmerte wie ein bedürftiges Ding.

„Sag es.“

„Dein“, brachte ich erstickt hervor. „Ich bin dein, Alexei, also bitte –“

Er ließ mich nicht warten. Das tat er in diesen Träumen nie.

Ein brutaler Stoß und er war in mir, füllte mich so vollkommen aus, dass ich nicht mehr atmen konnte. Nicht mehr denken. Nichts mehr tun, außer es hinzunehmen.

„Fuck, sieh dich an.“ Seine Stimme war rau, zerstört. „Immer noch so perfekt für mich. Immer noch gemacht für meinen Schwanz.“

Ich wollte ihm sagen, er solle die Klappe halten, aufhören zu reden, einfach nur bewegen – aber dann tat er es, und ich vergaß, wie Worte funktionieren.

Er fickte mich, als würde er mich besitzen. Als würde er meinem Körper etwas in Erinnerung rufen, das er zu vergessen versucht hatte.

„Niemand sonst darf dich anfassen“, knurrte er, sein Griff an meiner Hüfte so fest, dass er blaue Flecken hinterließ. „Niemand sonst darf dich so sehen. Nur ich.“

„Nur du“, schluchzte ich, weil es in dieser Welt, in der wir uns befanden, wahr war.

Seine Hand schob sich zwischen uns, schloss sich um meinen Schwanz, und ich zerfiel beinahe.

„Komm für mich, Rhett. Zeig mir, dass du immer noch mir gehörst.“

Der Druck baute sich weißglühend und verzweifelt auf, zog sich immer enger in meinem Bauch zusammen. Seine Augen waren auf meine fixiert und verschlangen mich vollkommen.

„Alexei –“

„Genau so, Baby. Komm für mich.“

Und das tat ich…..

★

Meine Laken sind wieder ruiniert.

Ich wachte keuchend auf, meine Brust hob und senkte sich, während das letzte Bild von Alex’ Gesicht aus meinem Kopf verblasste.

Es ist erbärmlich. Ich bin ein erwachsener Mann und werde immer noch von einem Jungen heimgesucht, den ich seit Jahren nicht gesehen oder berührt habe.

Ich rollte mich auf den Rücken und starrte an die Decke, spürte, wie die kalte Luft auf meine Haut traf. Ich fühle mich dreckig.

Ich sollte ihn hassen. Wirklich.

Seine Mutter war eine Viper, und seine Großmutter war noch schlimmer. Sie haben mir alles genommen.

Sie sind der Grund, warum mein Vater tot ist. Sie sind der Grund, warum mein Leben zu einer hohlen Hülle dessen geworden ist, was es einmal war.

Und trotzdem bin ich hier. Träume einem Geist hinterher.

Ich habe seit drei Jahren kein echtes Bild mehr von ihm gesehen. Ich habe meinen Ermittlern gesagt, sie sollen aufhören, welche zu schicken.

Ich konnte es einfach nicht mehr ertragen. Ihn durch eine Linse aufwachsen zu sehen, hat mich schneller umgebracht als die Trauer selbst.

Ich habe ihnen gesagt, sie sollen ihn nur sicher halten. Ihn am Atmen halten. Mir nicht sagen, wie er aussieht.

Also füllt mein Gehirn jetzt die Lücken. In meinem Kopf ist er dreiundzwanzig.

Er ist groß und breit gebaut. Er hat diese Augen, die mich früher angesehen haben, als wäre ich der einzige Mensch auf der Welt.

Gott, ich bin so ein Loser. Ich trauere um jemanden, der sich wahrscheinlich nicht mal mehr an meinen Namen erinnert.

Ich schleppte mich aus dem Bett und ging unter die Dusche. Das Wasser musste eiskalt sein.

Ich blieb viel zu lange unter dem Strahl und versuchte, die Scham von meiner Haut zu schrubben. Es funktioniert nie.

Als ich herauskam und mir einen Bademantel überwarf, schrie mein Handy auf dem Nachttisch. Es war mein Assistent Marcus.

Ich nahm beim vierten Klingeln ab. „Das sollte besser ein echter Brand sein, Marcus.“

„Besser“, keuchte Marcus. Er klang, als wäre er gerade einen Marathon gelaufen. „Wir haben ihn. Wir haben ihn tatsächlich.“

Ich erstarrte, meine Hand schwebte über der Kaffeemaschine. „Den Sponsor? Du meinst es ernst?“

„Das Meeting steht. Er ist interessiert, Rhett. Wirklich interessiert.“

Zum ersten Mal seit Wochen spürte ich einen Funken von etwas, das keine pure Verzweiflung war. Das war es.

Dieser Deal sollte mein Ticket aus der Gosse sein. Meine Chance, das Vermächtnis wieder aufzubauen, das sie zerstört hatten.

„Wann?“, fragte ich, meine Stimme endlich wieder fest.

„Heute Abend. Er hat den ganzen Tag zu tun, will sich aber später am Abend in einem privaten Restaurant treffen.“

„Ich werde da sein“, sagte ich. „Schick mir die Details.“

Ich legte auf und atmete tief durch. Das ist es, was jetzt zählt.

Die Zukunft. Das Geschäft. Das Geld.

Ich kann nicht weiter in der Vergangenheit leben. Ich kann nicht weiter zulassen, dass die Erinnerung an einen Jungen meine Morgen ruiniert.

Alex ist weg, und ich wusste, dass er endgültig aus meinem Leben verschwunden ist. Was auch immer er gerade tat, es war sicher zu seinem eigenen Besten.

Er würde irgendwann über die Verlassenheit durch seine Mutter hinwegkommen und ein nettes Mädchen finden, das er heiraten würde.

Den Rest des Vormittags verbrachte ich in Akten vergraben und versuchte so zu tun, als würde mein Herz nicht immer noch von dem Traum rasen.

Ich arbeitete, bis meine Augen verschwammen. Ich konzentrierte mich auf die Zahlen und die Pitch Decks.

Ich werde wieder jemand sein. Ich werde dafür sorgen, dass der Name, den sie begraben wollten, überall ist.

Als die Sonne langsam unterging, fühlte ich mich fast wie ein normaler Mensch. Fast.

Ich machte mich gerade fertig, um loszugehen, als mein Handy erneut vibrierte. Eine Nachricht von Julian.

Julian ist… nun ja, er ist eine Ablenkung. Eine sehr große, sehr aggressive Ablenkung.

Er ist einer von denen, die genau wissen, wie sie mich für eine Stunde meinen eigenen Namen vergessen lassen.

Normalerweise sage ich nie Nein zu ihm. Unter dem Gewicht eines anderen zu liegen, ist die einzige Zeit, in der mein Gehirn still ist.

Er übernimmt gerne die Kontrolle, und ehrlich gesagt lasse ich ihn gerne. Es ist einfacher, als der Chef meines eigenen Lebens zu sein.

Ich sah auf die Nachricht. *Zu mir? 21 Uhr. Ich habe ein paar neue Toys, die ich an dir ausprobieren will.*

Ich starrte lange auf den Bildschirm. Normalerweise wäre ich schon halb zur Tür raus.

Aber ich dachte an das Meeting. Ich dachte an den Sponsor.

Ich dachte daran, wie Alex in meinem Traum ausgesehen hatte. Wie enttäuscht er von mir gewirkt hatte.

Ich tippte eine Antwort, bevor ich es mir anders überlegen konnte. *Heute nicht. Ich bin beschäftigt.*

Ich drückte auf Senden und warf das Handy aufs Bett.

Die Stille im Zimmer fühlte sich schwer an. Als würde die Welt darauf warten, dass ich wieder einen Fehler mache.

Aber dieses Mal würde ich das Richtige tun.

Ich hatte ein Meeting. Ich hatte eine Zukunft. Und ich brauchte keine Ablenkung, um die Nacht zu überstehen.

Zumindest redete ich mir das ein, als ich aus der Tür trat.

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