MasukMit Tränen in den Augen packte ich meine Sachen zusammen. Als ich das Café verließ brach auf einmal alles über mich ein . Ich hatte so ein dummen Fehler begangen. Wie konnte ich nur so dumm sein ,aber ich hatte das wenige Geld für den Flug und für einige wichtige Dinge ausgegeben wie mein Handy das ich mir vor geraumer Zeit gekauft hatte .Wie oft wollte ich damit meine Eltern oder Thalia anrufen nur um zu sagen das es mir gut geht . Doch jedesmal gab ich auf ,weil ich zu viel Angst hatte .Was wenn er meine Eltern und Thalia beschatten ließ? Was wenn er ihnen was an tat . Ich könnte es mir nie verzeihen, also ließ ich es bleiben . Und jetzt musste ich mich beeilen. Ich wollte Olivia noch Aufwiedersehn sagen und ihr erklären warum ich gehen musste. Sie ist wie eine zweite Mutter für mich gewesen aber ich hatte Angst das Riccardo auch ihr was antun würde ,also musste ich gehen ohne Verabschiedung und Erklärung sie war einfach zu wichtig für mich. Doch so leicht sollte ich nicht davon kommen. Gerade als die Tür öffnete...
,,Willst du aus checken Rosalinda oder soll ich dich Adalaine nennen?" Ich drehte mich und sah Olivia mit Fragen und Enttäuschung mich ansehen. ,,Hat es mit der Frau zu tun ? Es war nämlich eine Frau hier und fragte nach einer Adalaine Baker. Aber ich sagte ihr das hier keine Frau mit diesen Namen wohnen würde . Und dann zeigte sie mir ein Bild von euch beiden und sagte ihr wärt beste Freundinnen. Ich sagte das nur eine Rosalinda hier eingecheckt hätte und eine gewisse Ähnlichkeit wäre da ,aber ich wäre nicht sicher . Aber ich sagte ihr wo sie dich finden würde . Adalaine oder Rosalinda bist du in Schwierigkeiten?" Diese liebe alte Dame hatte ich in den letzten Monaten so viel zu verdanken. Den ersten Monat Miete bezahlte ich mit der Kreditkarte von Riccardo was ich nun weiß ein Fehler war und nun auf der Flucht auf ein neues bin .Aber danach half ich in der Pension nur um mich nützlich zu machen und weil ich Olivia mochte .Sie ist so gutmütig und so herzens gut das ich sie einfach unterstützen wollte .Ich wollte weiter Miete zahlen aber Olivia lehnte ab und so half ich wo ich konnte und sie ließ mich umsonst wohnen und gab mir Essen . Sie wurde zur Freundin und es wahr nur fair ihr jetzt eine Erklärung zu geben . Ich drehte mich zu ihr setzte meine Tasche auf den Boden ab . ,,Ich habe nichts getan ,also nicht geklaut oder jemand umgebracht oder was auch immer . Ich bin geflohen von einen Mann wo ich dachte das könne der Mann fürs Leben sein . Doch es stellte sich raus das er nicht das ist was er vor gibt zu sein . Er ist charmant, sehr schön und redegewandt, aber dahinter versteckt sich der Teufel persönlich. Er hatte mein Herz ,meine Seele alles von mir und zerstörte es in einer Sekunde. Er ist kontrollierend und wenn es nicht nach ihm geht wütend, aber bitte verurteile mich nicht ich liebte ihn . Krank ich weiß, aber er hatte doch noch die andere Seite die ich kannte die liebevolle ,die unwiderstehliche Art. Nun ich kann es kurz machen ,ich wahr gefangen im goldenen Käfig. Abgeschottet von der aussen Welt, von meinen Eltern ,von meiner Freundin und vom Job " Und da musste ich lachen ein trauriges schmerzhaftes Lachen . Olivia sah mich skeptisch an . ,,Weißt du was makaber ist, ich habe für diesen Mann als Dolmetscherin gearbeitet und nun brauchte er mich nicht mehr sonst hätte er mich wenigstens arbeiten lassen . Ich konnte so nicht weitermachen und musste gehen . Diese Frau die hier war ,wahr das einzig gute . Sie ist die Schwester von ihm und mir eine Freundin. Sie ist hier um mich nach Hause zu holen und gleichzeitig meine neue Rettung. Sie hilft mir jetzt und wird dadurch Ärger bekommen ,abersie weiß sich gegen ihn zu wehren. Ich kann dir nicht mehr erzählen. Ich kann dir nicht sagen wer es ist denn müsste mich um dich sorgen weil er mächtig ist . Er ist gefährlich und du bist mir wichtig darum weißt du nichts. Ich war nie hier ,glaube mir das ist besser so . Ich muss gehen Olivia und vielen Dank für alles ." Ich ging auf ihr zu und umarmte sie ein letztes mal. Ohne mich wieder umzudrehen, ohne ihr die Möglichkeit zu geben auf mein gesagtes zu reagieren nahm ich meine Tasche und verließ die Pension. Ich kaufte mir ein Bus Ticket raus aus London ,eins das mich tiefer ins innere des Landes führte in der Hoffnung ein Job zu finden ,Geld zu verdienen und so weit weg zu gehen und nie gefunden zu werden. In einem kleiner Stadt oder Dorf ich kann es nicht sagen ,weil es so zauberhaft aussah und mit Namens Bibury stieg ich aus dem Bus . Ich stand an der Haltestelle und atmete die Luft ein und begrüßte innerlich meinen zweiten Neubeginn. ,,Du schaffst das", sagte ich zu mir . Ich nahm meine Tasche und lief die Straße entlang. Ich nahm jedes einzelne Detail in mich auf. Dieses Dorf oder Städtchen kam einem Märchen nahe . Dann sah ich ein Bed and Breakfast und steuerte darauf zu. Für das Ticket bezahlte ich 100 Pfund also blieben mir noch 500 Pfund. Wenn ich hier ein billiges Zimmer finden würde und gleichzeitig Arbeit könnte ich es schaffen. Vielleicht würde es so sein wie bei Olivia. Ich könnte hier helfen und gleichzeitig umsonst wohnen, oder könnte noch ein Job machen. Voller Selbstvertrauen ging ich hinein . ,,Ein herzliches Willkommen in unserem Bed and Breakfast . Mein Name ist Tilly und ich führe dieses Hotel mit meinem Mann Scott. Möchten Sie einchecken und wie lange bleiben Sie?" ,,Hallo , ja ich würde gerne hier bleiben, wenn ich es mir leisten kann ." Ich überlegte ob ich mein richtigen Namen sagen oder über diesen wieder lügen soll. Ich entschied mich dagegen. ,,Mein Name ist Adalaine Baker. " ,,Sehr erfreut und ein Zimmer kostet 35 Pfund pro Nacht . Frühstück kostet 15 Pfund extra ." Ich überlegte und begann im Kopf zu rechnen wie lange ich es mir leisten könnte hier zu bleiben. Wenn ich am Essen sparen und sofort ein Job bekomme dann würde es gehen. Nicht lange aber es würde gehen. ,,Ok ich nehme ein Zimmer .Wie lange ich hier bleibe weiß ich allerdings nicht . Haben sie vielleicht Arbeit für mich ?" ,fragte ich schnell in der Hoffnung nicht verzweifelt aus zu sehen . ,,Nein es tut mir leid ,aber fragen Sie in der Bäckerei bei Margarete nach ,sie braucht immer eine helfende Hand . " ,,Danke das werde ich tun ." Tilly gab mir nach einigen ausgefüllten Formulare den Schlüssel und ich konnte mich endlich ein wenig ausruhen, meine Gedanken sortieren . Das Zimmer war klein und einladend zu gleich . Es war in einen alten bäuerlichen Stil eingerichtet mit einem kleinem Bad . Ich verstaute meine Sachen in den Schank und legte mich auf das Bett mit dem Blick auf die Decke . Meine Gedanken gingen zu Saphie. Oh Saphie was habe ich getan? Warum habe ich sie da mit rein gezogen? Ich hätte es besser wissen müssen. Ich hätte eine andere Möglichkeit finden müssen . Ich hoffe er wird sie nicht all zu hart bestrafen. Ich hoffe er wird sich darauf besinnen das es seine Schwester ist . Riccardo bitte solltest du noch ein Herz besitzen dann bitte ich dich im Stillen verschone Saphie. Aber ich wusste es besser er würde sie nicht verschonen nur weil es seine Schwester ist ,nein er ist ein krankes Arschloch. Sollte ich doch lieber nach Hause um ihn daran zu hindern Saphie zu bestrafen? Dann hätte ich Saphie geholfen und dann wie weiter ? Dann wäre ich in der Hölle zurück und ewig an ihn gebunden mit dieser dummen Hochzeit. Kann ich egoistisch sein ? Mein Kopf schmerzte bei all diesen Gedanken ohne Ausweg . Aber ich musste mich entscheiden und ich glaube das tat ich .Was ist nur aus mir geworden, ein weinerliches ,abgewracktes etwas . Ich war kein Mann mehr und Saphie hatte recht ich muss kein Arschloch sein aber der ,der ich einmal war . Nicht so Kontrollierend einfach nur das Ich ,bevor alles den Bach runter ging . Ich fuhr mit Saphier zum Restaurant was ihr Ada sagte wo sie sich verabredet hatten . Saphier und ich hatten vereinbart das sie vorging und ich eine viertel Stunde nach kommen würde . Die Zeit im Auto verging in Schneckentempo. Ich wurde nervös, aufgeregt und malte mir die Szenarien aus die passieren könnten . Mit einen letzten Blick auf meine Uhr und schwitzigen Hände öffnete ich die Tür vom Auto. Ein kurzes durch atmen und es ging los . Das Restaurant was Ada aussuchte war schick und hatte Charme . Ich schaute mich um ,Ada suchend .Doch ich sah sie nirgends nur Saphier und Christian. Moment Christian was machte er noch in Bibury und dann noch am Tisch von Saphier und Adalaine ? Mit wenigen Schritten stand ich an ihrem Tisch . ,,C
Natürlich ließ ich alles stehen und liegen. Er brauchte mich und ich glaube er würde das gleiche für mich tun. Nein ich glaube es nicht nur ich weiß es . Er bat mich nie um Hilfe oder selten und seit seiner Veränderung wolle ich das er glücklich wird .Ob das allerdings mit Ada sein wird das stelle ich in Frage. Ich sagte Riccardo ich hätte einen Plan doch das stimmte nicht . Nach den ganzen was er abzog hatte ich nichts. Das letzte mal in London ging alles schief und ich sah die Angst in Ada ihren Augen und wenn ich diese Angst wieder sehen würde ,dann wäre es vorbei. Dann gäbe es keine Hoffnung mehr für Riccardo, es wäre endgültig vorbei dafür ist zuviel passiert. Er hätte ihr Herz nie mehr erobern können. Ich musste sie sehen . ,,Wo arbeitet Ada jetzt sagtest du ?" Ich musste fragen ,denn er sah sehr ängstlich aus als ich ihm sagte lass mich mal machen. Wo war dieser Riccardo dieser unerschütterliche ,dieser Rohling? Das einfache Worte ihn einfach aus der Ruhe brachten . ,,In ei
Das hatte ich verdient ,diese Backpfeife, diese Wut. Bei alles was ich ihr angetan hatte war ich erstaunt nur das zu bekommen . Ich bin nur raus aus dem Haus weil ich den Kopf frei bekommen wollte ,und hätte nie gedacht das ich ihr begegnen würde . Meine Schritte wurden schneller ihr Name kam schneller aus meinem Mund als ich denken konnte. Sie zuckte zusammen bei ihren Namen ich sah es ,mein Herz zog sich zusammen. Das war ich , ich der ihr zusammen zucken ließ. Meine Stimme tat ihr das an ,aber ich konnte mich nicht fern halten. Ich musste es ihr erklären und ich brauchte ihre Verzeihung sonst könnte ich nicht mehr leben. Jetzt stand ich hinter ihr und ich neigte den Kopf und flüsterte in ihr Ohr... ,,Adalaine ", langsam ging ich um sie herum und ich schaute sie an und sie , sie schaute auf den Boden . Ich hätte gerne ihre wunderschönen Augen gesehen und gerne würde ich sie in meine Arme nehmen, aber ich verdiente es noch nicht. Seit Tagen hatte ich nicht richtig geschlafen weil
Wir hatten es schon mittlerweile September und ich telefonierte nun regelmäßig mit meinen Eltern. Sie wussten immer noch nicht alles und ich wollte es auch dabei belassen . Wir hatten Sonntag Nachmittag und den wollte ich mit Tilly verbringen. Ich hatte sie schon seit langem nicht besucht und hatte dabei ein sehr schlechtes Gewissen. Schon fast bei ihr angekommen hörte ich mein Namen rufen was mich auf der Stelle erstarren ließ. Mein Herz raste mein Verstand setzte aus und ich konnte mich nicht bewegen. Wie konnte er mich finden ? Ich bin so vorsichtig gewesen. Seine Schritte kamen näher nein ,nein ,nein . Könnte ich schreien ? Aber was dann ? Würde er mir den Mund zu halten? Würde er mich betäuben und mich dann wieder einsperren? Leise Tränen begannen aus meinen Augen zu fließen . Und plötzlich war er da , ganz nah stand er hinter mir . ,,Adalaine ",flüsterte er leise von hinten in mein Ohr . Ich zuckte leicht zusammen meine Beine zitterten , kurz vor dem wegknicken . Ich betete da
Es vergingen weitere Wochen und nichts passierte. Ich wurde ruhiger ,entspannter und mutig. Ich hatte das letzte Jahr und Wochen soviel erlebt und konnte es doch mit niemandem teilen. Ich wollte meine Eltern sehen oder wenigstens anrufen, doch noch immer hielt mich was zurück. Aber heute ,heute hatte ich den Mut um diesen Anruf zu tätigen. Ich hatte ein neues Handy was ich mir in London gekauft hatte und es konnte nicht zurück verfolgt werden redete ich mir jedenfalls ein . Kein Riccardo würde erfahren was ich tat und somit wären meine Eltern nicht in Gefahr. Es wahr früher Abend, mit zitternnen Händen wählte ich ihre Nummer . ,,Hallo ", erklang die Stimme meiner Mutter. Tränen stiegen mir in meine Augen . ,,Mom" Ich hörte wie meine Mom tief ein atmete . ,,Adalaine bist du es ? Oh mein Gott ,wo bist du und warum hast du dich nicht gemeldet? Wir haben uns solche Sorgen gemacht, wir dachten dir wäre was schlimmes zu gestoßen. Wir wollten zur Polizei gehen und dich als vermiss
Am nächsten Morgen betrat ich Riccardo sein Haus . ,, Riccardo bist du da ?" , rief ich und machte mich auf der Suche nach ihm . ,,Riccardo wo steckst du ?" Ich hatte fast das ganze Haus durch sucht bis ich ihn schließlich in seinen Büro fand . ,, Hier steckst du ? Hast du mich nicht rufen hören ?" Er sah noch nicht einmal von seinen Papieren hoch als ich ihn fragte . Ich wollte gerade erneut fragen ..... ,,Ich habe sie gefunden Saphier. " Der erste Gedanke den ich sofort hatte ..Oh nein ,bitte nicht ...Doch dann fragte ich ..Wie ! Er blickte auf seine Augen müde und sein Gesicht mit einen Bartschatten versehen . Er musste die ganze Nacht wach geblieben sein . ,,Christian hat mich gestern nach der Pressekonferenz angerufen und mir ein Bild geschickt von einer Frau in Bibury. Er war sich nicht sicher und das Bild das ich von ihr hatte entsprach nicht dem Bild was ich von dir und ihr in London hatte . Da sie nur mit dem Rücken zu sehen war. Ich konnte ihn nur ein äl
Weitere 60 Tage sind vergangen und immer noch schau ich mich um ob ich nicht wieder beobachtet werde . Bei jeden Klingeln der Tür von der Bäckerei zucke ich zusammen. Margarete blickt dann mit fragenden Blick zu mir . Ich würde ihr gerne erzählen warum ich erschrecke oder warum ich ständig über mei
Es sind jetzt 186 Tage vergangen seit ich ihn verlassen oder eher gesagt geflohen bin . Nur eine kleine Unaufmerksamkeit seiner Leute und ich konnte diesen Käfig verlassen. Mit rasenden Herzen und sich immer umdrehen des Kopfes rannte ich so schnell mich meine Beine tragen konnten . Ich hatte alles
Seit 186 Tagen bin ich nicht mehr ich selbst. Sie ist weg und ich wollte sie doch nur beschützen. Ich wollte sie vor Gefahren bewahren ,und jetzt ist sie weg ,Sie hat einer Hochzeit zu gestimmt. Doch sie ist weg .Ich bin nicht kontrollierend und ich bin nicht krank. Ich bin auch nicht ich ,denn ich
RÜCKBLICK VOR ZWEI JAHREN 8.März 2024 und ich hatte gerade das Gespräch mit mein Dad beendet. Ich wahr so aufgeregt und brauchte mein Dad um mich wieder geerdet zu fühlen. Er und meine Mom waren einfache Leute und immer für mich da . Sie unterstützen mich in allen. Sie waren so stolz auf mich al







