공유

Kapitel 4

작가: Redleaves
Bald war es die Nacht vor der Frist.

Ich lag draußen in einer heißen Quelle und genoss Blackstones schönstes Mondlichtbad.

Meine Mutter rief an.

„Opal, die Frist ist morgen Mittag. Logg dich noch einmal ins System ein und überprüfe alles. Wir können uns keinen Fehler erlauben.“

„Ich habe gerade gehört, dass letztes Jahr bei einem Wolf die Unterlagen manipuliert wurden und er auf der Stelle ausgeschlossen wurde.“

Ich hatte mein Login und mein Passwort nie mit jemandem geteilt. Das hätte unmöglich sein sollen.

Doch die Warnung meiner Mutter ließ mir den Magen absacken, also überprüfte ich es trotzdem.

Im Moment, als ich mich ins System des Rates einloggte, brach mir kalter Schweiß auf dem Rücken aus.

Jemand hatte meinen genetischen Screening-Bericht ausgetauscht. Der Status „Screening bestanden“ war geändert worden in „Aggressionsgen festgestellt, Mitgliedschaft aberkannt“.

Mein Herz schlug fast aus meiner Brust. Ich war meiner Mutter unendlich dankbar für ihre Vorsicht.

Ich änderte den Status sofort zurück und sperrte ihn mit meiner Alpha-Berechtigung auf höchster Sicherheitsstufe.

Ich informierte meine Eltern. Sie waren zunächst alarmiert, beruhigten sich dann aber und sagten, sie würden der Sache nachgehen.

Weniger als eine Minute später schickten sie mir eine IP-Adresse.

In dem Moment, als ich sie sah, wusste ich Bescheid. Es war Silas.

Mein Passwort war mein Geburtstag. Er musste es erraten und meinen Screening-Bericht ausgetauscht haben.

Er hatte tatsächlich versucht, mich auf diese Weise umbringen zu lassen.

Gott sei Dank war meine Mutter einen Schritt voraus gewesen.

Obwohl ich sicher im Anwesen des Blackstone-Alphas war, wollte ich nichts sehnlicher, als zurückzugehen und ihm die Kehle aufzureißen.

An diesem Tag ging ich nirgendwohin, sondern saß nur vor dem Terminal und überwachte das System.

Als die Frist endlich verstrich, atmete ich erleichtert auf.

Doch bevor ich mich ganz entspannen konnte, summte mein Handy.

Sophia hatte mir zwei Screenshots geschickt.

Eines zeigte meine Akte, auf der unübersehbar „Aggressionsgen festgestellt, Mitgliedschaft aberkannt“ stand.

„Abschaum wie du hat keinen Platz im Blackstone-Rudel verdient. Ich habe gleich noch deinen Screening-Bericht ausgetauscht. Verstoßene passt viel besser zu dir.“

Das andere war ein Foto von ihr und Silas in enger Umarmung, wobei Silas seine Nase in ihren Nacken drückte.

„Ich sollte Silas wirklich danken. Ohne ihn hätte ich nie dein Login-Passwort erfahren.“

Ich warf einen Blick darauf und blockierte sie.

Meine Unterlagen waren nun gesperrt. Diese Clowns würden nicht mehr lange triumphieren.

Die Rudelfusion war ein bedeutendes Ereignis. Am Tag vor der Bekanntgabe der neuen Mitgliederliste benachrichtigte der Älteste alle jungen Wölfe im Gruppenchat, sich am nächsten Tag auf dem alten Platz von Crimson-Blaze zu versammeln, um ihre Bürgerpässe abzuholen.

Ich ging wie angewiesen hin. Als ich ankam, waren alle anderen bereits da.

„Was machst du hier? Heute werden die Blackstone-Bürgerpässe ausgeteilt. Eine Verstoßene sollte sich im Auffanglager melden.“

Die Menge brach in hämisches Gelächter aus.

„Na ja, sie tut mir irgendwie leid. Lasst sie wenigstens sehen, wie ein Blackstone-Pass aussieht.“

„Ja, das ist wahrscheinlich die einzige Chance, die sie je bekommt, einen zu sehen.“

Ich hörte ihren Spott und empfand nichts dabei. Schließlich würde die Wahrheit gleich ans Licht kommen.

Plötzlich rief jemand aus der Menge: „Der Älteste kommt!“

Alle drehten sich um. In der Ferne kam der Älteste mit einem einzigen Pass in der Hand auf uns zu, seine Miene ernst.

„Warum ist da nur ein Pass? Treten wir nicht alle Blackstone bei?“

Silas war der Erste, der nach vorne stürmte. „Ältester, warum ist da nur einer? Sind es zu viele zum Tragen? Lassen Sie mich helfen.“

Obwohl der Älteste den Pass hielt, ein Symbol der Ehre, war sein Gesicht streng.

„Was ist bloß los mit euch? Ich habe beim Rat nachgefragt. Keiner von euch hat das genetische Screening abgeschlossen!“

이 작품을 무료로 읽으실 수 있습니다
QR 코드를 스캔하여 앱을 다운로드하세요

최신 챕터

  • Reborn: Ich mache Spötter zu Verstoßenen   Kapitel 11

    Aller Augen richteten sich auf Sophia.Trübe graue Wasserströme liefen über ihren Körper und legten das darunter fleckig-scheckige Fell frei.Das angeblich reinweiße Fell war nichts als Farbe gewesen.„Oh mein Gott … das war gefärbt!“„Ich wusste es! Eine echte weiße Wölfin würde nie so betrügen. Sie ist ein Mischling!“Gelächter und Verachtung überrollten Sophia wie eine Flutwelle.Sophia stand einen Moment lang wie betäubt da, dann stieß sie einen markerschütternden Schrei aus.Die Wachen rückten vor, zerrten die Unruhestifter einen nach dem anderen auf die Füße und legten ihnen Fesseln an.Silas starrte auf Sophias scheckiges Fell, dann auf meinen gelassenen Gesichtsausdruck. Der letzte Rest an Farbe wich aus seinem Gesicht.Mit einem dumpfen Aufprall fiel er auf die Knie und verbeugte sich hektisch vor mir.„Opal, ich hatte unrecht! Ich hatte so unrecht! Bitte, gib mir noch eine Chance!“Sein Zusammenbruch war wie der erste fallende Dominostein.„Opal, bitte, wir wurden auch von So

  • Reborn: Ich mache Spötter zu Verstoßenen   Kapitel 10

    Auf meinen Befehl hin schalteten sämtliche Großbildschirme der Stadt auf das Material um, das ich im Voraus vorbereitet hatte.Seit meiner Wiedergeburt war ich von Anfang an auf der Hut gewesen und hatte alles mit einer versteckten Kamera aufgezeichnet.Auf den öffentlichen Bildschirmen lief das Filmmaterial, wie ich sie drängte, das genetische Screening abzuschließen.Die Clips endeten mit ihrem gnadenlosen Spott über mich.„Was weiß eine Omega wie du schon vom Überleben? Manche Leute haben eben Beziehungen, um das Screening zu umgehen.“„Jemand ganz unten wie du wird das nie verstehen. Diese Regeln, denen du so gehorsam folgst? Der Vorsitzende kann sie mit einem einzigen Wort einfach wegwischen.“Der gesamte Platz verstummte für eine Sekunde, dann brach er aus wie ein Vulkan.„Was für eine Wendung! Sie waren die Clowns die ganze Zeit!“„Diese Idioten haben also Sophia geglaubt, und jetzt wenden sie sich gegen Opal, die versucht hat, sie zu retten?“„Das ist nicht nur Dummheit. Das is

  • Reborn: Ich mache Spötter zu Verstoßenen   Kapitel 9

    Auf dem Handy lief eine Eilmeldung.„Wir unterbrechen das Programm für eine Eilmeldung!“„Eine Gruppe von Crimson-Blaze-Wölfen hat den Uhrturm im Stadtzentrum besetzt. Sie haben die Umgebung mit Terpentin übergossen und drohen mit einer Massen-Selbstverbrennung.“„Sie fordern, dass der Werwolfrat das genetische Screening wieder öffnet …“Auf dem Bildschirm waren Silas, Sophia und meine sogenannten „Freunde“ zu sehen.Ihre Gesichter waren mit Kriegsbemalung beschmiert, die Fackeln hoch erhoben, ihre Mienen von Verzweiflung entstellt.„Das ist ein Problem.“ Das Gesicht meines Vaters wurde ernst.Ich betrachtete die verzerrten Gesichter auf dem Bildschirm und seufzte.Ich hatte gedacht: Die Farce ist vorbei. Ich hatte nicht erwartet, dass sie noch die Kraft für einen zweiten Akt hätten.Mein Vater sah mich ernst an. „Kannst du das regeln?“Ich nickte. „Keine Sorge, Papa. Ich habe einen Notfallplan vorbereitet. Ich muss nur …“Ich legte meinen Plan dar, und mein Vater nickte zustimmend.Mi

  • Reborn: Ich mache Spötter zu Verstoßenen   Kapitel 8

    Sophia hielt sich das Gesicht und starrte mich fassungslos an. „Du bist die … die Tochter des Alphas?“Ich schnaubte. „Wenn nicht ich, wer dann? Du etwa?“„Sophia, was ist hier los? Ist dein Vater nicht der Vorsitzende des Rates?“, fragte jemand mit zitternder Stimme.Mein Vater sah Mario an. „Oh? Du bist der Vorsitzende des Rates?“„Es tut mir leid, Alpha. Ich … ich war nur töricht. Dafür habe ich den Tod verdient.“Mario knickte schließlich unter dem Druck ein und sackte auf die Knie.Sophias Körper sackte langsam zusammen, während sie murmelte: „Wie kann das sein … sie ist doch nur eine Omega …“Alle waren von dieser plötzlichen Wendung wie vor den Kopf gestoßen.Ihr Blick wanderte von dem knienden Ältesten zu dem zitternden Mario, und die Wahrheit sickerte endlich durch.Sie waren getäuscht worden.Sie hatten das genetische Screening verpasst, was bedeutete, dass sie kurz davor standen, verstoßen zu werden und als Verstoßene ohne den Schutz eines Rudels zu enden.„Sophia, du Lügner

  • Reborn: Ich mache Spötter zu Verstoßenen   Kapitel 7

    „Du, eine Omega, behauptest, dieses Auto gehöre deinem Vater? Versuch wenigstens, deine Lügen glaubwürdig zu machen.“Silas lachte, zog sein Handy hervor und suchte das Kennzeichen des Rolls-Royce Phantom heraus. Das Ergebnis kam schnell.„Das Kennzeichen passt zum Auto, aber … Moment. Warum steht hier, es gehört dem Blackstone-Alpha?“Mario winkte ab. „Ich hatte gerade eine Besprechung mit dem Alpha. Als er hörte, dass ich eine Kleinigkeit zu erledigen hatte, hat er mir sein Auto geliehen.“Er sagte es, als wäre es nichts, doch für alle, die zuhörten, hatte es eine viel tiefere Bedeutung.Wer sonst könnte sich beiläufig das private Auto des Blackstone-Alphas leihen, wenn nicht der Vorsitzende des Werwolfrats?Der letzte Rest an Zweifel verschwand. Sie drängten sich um Mario und flehten ihn an, sie zu retten.„Keine Sorge. Ihr seid alle Freunde meiner Tochter.“Mario nahm eine autoritäre Pose ein. „Das ist eine Kleinigkeit. Ein Anruf genügt.“Alle entspannten sich sichtlich.Silas eilt

  • Reborn: Ich mache Spötter zu Verstoßenen   Kapitel 6

    Meine Worte holten sie schlagartig zur Besinnung zurück.Das Wichtigste jetzt war nicht, ihre Wut an mir auszulassen, sondern die eigene Haut zu retten.„Stimmt, Sophia, dein Vater ist der Vorsitzende des Rates! Er kann das bestimmt regeln!“„Genau! Dein Vater hat wahrscheinlich schon die Anweisung gegeben, und irgendjemand hat vergessen, sie umzusetzen. Es ist nicht zu spät, ihn zu fragen!“Sophia biss sich auf die Unterlippe, ihre Augen huschten hin und her. „Mein Vater hat zu viel zu tun. Er hat keine Zeit, ranzugehen.“„Woher willst du das wissen, wenn du es nicht versuchst?“„Hör auf zu zögern! Wenn du jetzt nicht anrufst, ist es zu spät!“Sophia war in die Ecke gedrängt. Sie zog ihr Handy hervor und tätigte den Anruf.„Hallo, Papa? Oh, du bist in einer Besprechung? Okay, dann lege ich auf.“Sie seufzte. „Mein Vater ist gerade in einer Besprechung. Er kümmert sich um wichtige Angelegenheiten und darf nicht gestört werden.“Alle tauschten unruhige Blicke aus, doch keiner wagte zu w

더보기
좋은 소설을 무료로 찾아 읽어보세요
GoodNovel 앱에서 수많은 인기 소설을 무료로 즐기세요! 마음에 드는 작품을 다운로드하고, 언제 어디서나 편하게 읽을 수 있습니다
앱에서 작품을 무료로 읽어보세요
앱에서 읽으려면 QR 코드를 스캔하세요.
DMCA.com Protection Status