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Kapitel 4

Penulis: Uyai Jimmy
last update Tanggal publikasi: 2026-10-06 16:57:51

**Gloria POV**

Vier Monate waren vergangen, seit ich das Hotel verlassen hatte, bevor der Mann neben mir aufwachte. Ich hatte versucht, nicht daran zu denken, aber in letzter Zeit war es unmöglich geworden, es zu vergessen.

Ich saß im Warteraum des Krankenhauses, meine Terminkarte zwischen den Fingern, starrte auf die Worte, ohne sie wirklich zu sehen.

*Schwanger.*

Selbst jetzt fühlte sich das Wort fremd an. Ich hatte so lange auf diesen Moment gehofft, doch als er endlich kam, war alles darum herum falsch. Meine Ehe war vorbei, der Vater war ein Fremder, und ich hatte keine Ahnung, was für eine Zukunft ich einem Kind überhaupt bieten konnte.

Meine Eltern hatten die Veränderungen an mir bemerkt, bevor ich es ihnen schließlich erzählte. Meine Mutter hatte geweint, als sie es erfuhr, während mein Vater lange geschwiegen hatte, bevor er die Frage stellte, die ich nicht beantworten konnte.

„Was willst du tun?"

Ich wusste es nicht. Ich hatte wochenlang hin und her überlegt, bis ich mich schließlich entschied, ins Krankenhaus zu gehen. Heute sollte ich die Schwangerschaft beenden. Zumindest hatte ich mir das eingeredet.

Als die Ärztin mich in ihr Büro rief, folgte ich ihr hinein und setzte mich ihr gegenüber. Sie sah sich meine Akte an, bevor sie den Blick hob.

„Sind Sie sicher, dass es das ist, was Sie wollen?"

Ich starrte sie an. „Ich dachte, ja."

„Und jetzt?"

Ich senkte den Blick. „Ich weiß es nicht."

Sie wartete, geduldig auf eine Art, die die Stille weniger wie Druck und mehr wie Raum zum Atmen wirken ließ.

„Ich habe über alles nachgedacht", sagte ich schließlich. „Ich weiß nicht, ob ich diese Entscheidung treffe, weil ich sie wirklich will, oder weil ich Angst habe."

Die Ärztin nickte, ohne Eile. „Sie müssen die Entscheidung nicht in diesem Moment treffen."

Etwas in mir löste sich, ein Knoten, von dem ich nicht gewusst hatte, dass ich ihn wochenlang mit mir herumgetragen hatte.

Ich sah zur Tür. „Kann ich gehen?"

„Natürlich."

Ich stand auf. Meine Entscheidung war noch nicht klar, aber eines wurde mir plötzlich bewusst — ich konnte das heute nicht tun. Vielleicht brauchte ich mehr Zeit. Vielleicht musste ich erst verstehen, was ich wirklich wollte, bevor ich eine Entscheidung traf, die ich nie wieder rückgängig machen könnte.

Ich dankte der Ärztin und trat hinaus in den Flur. Das Krankenhaus wirkte ungewöhnlich geschäftig, Krankenschwestern eilten von einem Zimmer zum anderen, während Familien wartend dasaßen, ihre Gesichter von unterschiedlichen Schattierungen der Sorge gezeichnet. Ich ging weiter, dachte nicht mehr darüber nach, wohin ich ging. Ich wollte einfach nur hinaus.

Als ich mich dem Eingang näherte, stieß plötzlich jemand, der aus der entgegengesetzten Richtung kam, mit mir zusammen.

„Oh, Entschuldigung."

„Tut mir leid."

Unsere Worte kamen fast gleichzeitig. Ich sah kurz auf.

„Schon gut."

Dann ging ich um ihn herum und setzte meinen Weg zum Ausgang fort, bereits wieder in meinen eigenen Gedanken versunken, noch bevor ich die Tür erreicht hatte.

---

**Adriel**

Der Zustand meines Vaters hatte sich an diesem Morgen verschlechtert. Ich war im Büro gewesen, als das Krankenhaus anrief, und ich war sofort losgefahren, hatte alles in meinem Kalender gestrichen, ohne zu zögern.

Ich hasste Krankenhäuser. Jedes Mal, wenn ich durch diese Türen ging, wurde mir bewusst, dass Geld die Menschen, die ich liebte, nicht vor allem schützen konnte.

Ich betrat den Hauptflur und überprüfte die Nachricht, die meine Mutter mir zuvor geschickt hatte, meine Gedanken rasten bereits voraus zu dem, was mich erwarten würde, wenn ich ihn erreichte. Ich hatte mein Telefon kaum weggesteckt, als jemand mit mir zusammenstieß.

„Entschuldigung."

Ich warf der Frau einen Blick zu. „Schon gut."

Sie ging um mich herum und setzte ihren Weg fort, und ich wollte gerade zum Aufzug gehen, als etwas meine Aufmerksamkeit erregte. Dann ließ mich etwas vollständig innehalten.

Die Frau trug ein rückenfreies Outfit, und als sie wegging, fiel das Licht aus dem Flur auf ihren nackten Rücken. Ein kleines Tattoo erregte meine Aufmerksamkeit. Ich starrte es an, meine Brauen zogen sich zusammen. Ich hatte dieses Tattoo schon einmal gesehen. Nicht hier. Irgendwo anders.

Ich versuchte, mich zu erinnern. Dann tauchte ein Fragment auf — ein schwach beleuchteter Raum, eine Frau, die vor mir stand, ihr nackter Rücken dem Fenster zugewandt, dasselbe kleine Tattoo gerade noch im gedämpften Licht sichtbar.

Mein Atem verlangsamte sich.

*Das Hotel.*

Ich sah wieder zum Eingang, doch die Frau verschwand bereits durch die Türen. Konnte sie wirklich … Ich konnte den Gedanken nicht einmal zu Ende denken. Eine weitere Erinnerung drängte sich auf — ihre Stimme, der Geschmack von Whiskey, das Gefühl ihrer Finger auf meiner Haut. Ich stand wie erstarrt da, versuchte, die Nacht zusammenzusetzen, versuchte, die verschwommenen Ränder dieser Erinnerung zu etwas Festem zu zwingen.

Dann plötzlich: „Sir!"

Ich drehte mich um. Mehrere Ärzte und Krankenschwestern eilten aus der Notaufnahme, ein Krankenhausbett bewegte sich mit erschreckender Geschwindigkeit durch die Türen. Mein Herz blieb stehen. Ich erkannte den Mann, der darauf lag.

Mein Vater.

„Dad?"

Ich stürzte nach vorn.

„Was ist passiert?"

Einer der Ärzte versperrte mir den Weg. „Sir, bitte treten Sie zurück."

„Was ist mit meinem Vater passiert?"

„Sein Zustand hat sich plötzlich verschlechtert. Wir bringen ihn in die Notaufnahme."

Ich starrte auf das Bett, während sie ihn den Flur hinunterschoben.

„Dad!"

Ich folgte ihnen, die Erinnerung an die Frau verschwand aus meinem Kopf, so schnell wie sie gekommen war. Die Ärzte eilten mit meinem Vater durch die Türen, und so schnell war alles, was ich fast erinnert hatte, wieder fort.

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