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KAPITEL 44.

Author: Noir.E
last update publish date: 2026-10-30 16:44:43

SUMMERS SICHT

Der Rest des Tages verging so schnell. George und Felix nahmen Clyde mit nach draußen, um seine Anspannung abzubauen. Ich und Kingsley beschlossen, zu ihm nach Hause zu gehen, um seine Mutter zu besuchen und auch für die Orientation-Show zu proben.

"Summer!" sagte Eleanor sofort, als sie mich sah. Sie war sehr aufgeregt. Sie sah jetzt agil aus, anders als bei unserem letzten Treffen im Krankenhaus. Sie zog mich in eine große, feste Umarmung. "Wie geht es dir?"

"Mir geht es sehr gu
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  • Schmutzige kleine Geheimnisse   KAPITEL 48.

    KINGSLEYS SICHTIch fuhr rücksichtslos durch die glatten, regennassen Straßen. Die Nacht war bereits hereingebrochen, und der Himmel hing schwer vor Wasser. Mein Handy summte ununterbrochen auf dem Beifahrersitz. Clydes Name leuchtete immer wieder auf dem Bildschirm auf. Aber ich hatte keine Zeit, ranzugehen. Ich hatte heute Nacht nur ein Ziel: die Operation zu stoppen, bevor es zu spät war.Als ich in die Einfahrt einbog, war das Haus völlig dunkel."Summer!" rief ich und schlug die Haustür hinter mir zu. Es gab keine Antwort, stattdessen schlug mir die unheimliche Stille ins Gesicht."Summer!" rief ich erneut, lief tiefer in den Flur und durchsuchte die schattigen Zimmer."Kingsley... hier ist niemand. Sie sind alle gegangen."Die Stimme meiner Mutter hielt mich sofort an. Ich drehte mich um und sah sie nahe dem Küchenzugang stehen, noch in ihrer Schürze."Sie sind gegangen?" fragte ich und versuchte, die Panik aus meiner Stimme herauszuhalten. "Wie lange ist das her?""Vielleicht e

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    CLYDES SICHTGabrielle hatte mir an diesem Morgen geschrieben und gefragt, ob ich für die Aufgabe trotzdem vorbeikommen könnte, gefolgt von einer zweiten Nachricht, fast sofort, in der sie zugab, dass es ihr nicht besonders gut ging. Ich sagte ihr, ich würde Notizen mitbringen und so oder so nach ihr sehen.Ihr Haus war unheimlich still, als ich ankam, die Art von Stille, die das ganze Haus größer wirken ließ, als es war."Du hättest nicht kommen müssen," sagte sie und öffnete die Tür in einem übergroßen Pullover, blass aussehend, aber stabil genug. "Ich hätte die Notizen auch per Nachricht hinbekommen.""Ich wollte sicherstellen, dass du tatsächlich etwas isst." Ich hielt die Tüte in meiner Hand hoch. "Ich habe auch Suppe mitgebracht. Widersprich nicht." sagte ich und ließ ihr keinen Raum für Widerspruch.Sie verdrehte die Augen, aber ihr Mundwinkel hob sich trotzdem. "Gut. Komm rein."Wir arbeiteten fast eine Stunde lang an ihrem Küchentisch an der Aufgabe, das Gespräch war so leich

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    KINGSLEYS SICHT Das Wohnzimmer war wieder lebendig geworden, als ich mich auf den Weg zurück nach unten machte — Felix riss Witze, George lachte tatsächlich über einen davon, Summer saß in die Ecke des Sofas gekuschelt mit etwas, das fast wie Frieden auf ihrem Gesicht wirkte. Ich blieb für eine Sekunde im Türrahmen stehen und beobachtete sie einfach, und irgendetwas an diesem Anblick ließ meine Brust eher zusammenschnüren, als dass es mich beruhigte. Ich konnte nicht stillsitzen. Nicht, während Roberts' Worte noch in meinem Kopf kreisten, nicht mit dem Gewicht dieses unfertigen Gebäudes, das auf mir lastete, als hätte es eigene unerledigte Angelegenheiten. Ich ging zurück in mein Zimmer, schnappte mir meine Schlüssel und kam wieder nach unten, bevor ich es mir noch ausreden konnte. „Ich bin dann mal weg“, sagte ich, zielte auf lässig und verfehlte es um Lichtjahre. „Wohin?“ Die Stimme meiner Mutter durchschnitt sofort den Raum, scharf von der Sondermischung aus Misstrauen, die of

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    SUMMERS SICHT"Kingsley..." Sein Name kam kaum lauter als ein Flüstern heraus.Er lehnte sich vor, langsam genug, dass ich es hätte stoppen können, langsam genug, dass ein kleiner, ehrlicher Teil von mir es nicht wollte. Seine Stirn berührte fast meine, sein Atem warm auf meiner Haut, so nah, dass der Raum zwischen uns sich anfühlte wie das Einzige, was noch im Zimmer übrig war."Summer..." sagte er, tief, rau an den Rändern. "Sag mir, ich soll aufhören, und ich höre auf."Ich sagte nichts. Ich konnte nicht. Meine Hände hatten die Vorderseite seines Hemdes gefunden, ohne Erlaubnis vom Rest von mir, hielten fest, statt wegzuschieben.Die Tür schwang auf.Wir fuhren so schnell auseinander, dass ich fast rückwärts in den Stuhl stolperte, Hitze flutete mein Gesicht, als wir uns beide dem Geräusch zuwandten.Es war Eleanor, einen weiteren Teller in den Händen balancierend, die Augenbrauen erhoben beim Anblick von uns, die wir eine volle Raumbreite voneinander entfernt standen, atemlos, sch

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    SUMMERS SICHTDer Rest des Tages verging so schnell. George und Felix nahmen Clyde mit nach draußen, um seine Anspannung abzubauen. Ich und Kingsley beschlossen, zu ihm nach Hause zu gehen, um seine Mutter zu besuchen und auch für die Orientation-Show zu proben."Summer!" sagte Eleanor sofort, als sie mich sah. Sie war sehr aufgeregt. Sie sah jetzt agil aus, anders als bei unserem letzten Treffen im Krankenhaus. Sie zog mich in eine große, feste Umarmung. "Wie geht es dir?""Mir geht es sehr gut." Ich lächelte. "Und wie geht es Ihnen? Sie sehen jetzt besser aus als vorher.""Keine Anspannung mehr." Sie lächelte. "Ich hoffe, du hast über das nachgedacht, was ich gesagt habe?" Sie hielt meine Hände und tätschelte sie sanft. Kingsleys Augen gingen hin und her. Ich nickte einfach."Ich lasse euch zwei allein reden." sagte sie und ging zurück in die Küche. Ich und Kingsley gingen dann nach oben."Komm rein." Kingsley gab mir ein Zeichen, sein Zimmer zu betreten, als wäre es mein erstes Mal

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    KINGSLEYS SICHT Ich sah seine Hand sich um ihre Kehle schließen, bevor mein Gehirn vollständig verarbeitet hatte, was ich sah. Alles danach passierte zu schnell und zu langsam gleichzeitig. George bewegte sich schon, und ich war direkt hinter ihm, stieß mich durch die Menge, als wären sie nichts als Luft. Als wir sie erreichten, hatte Summers Gesicht die falsche Farbe angenommen, ihre Finger kratzten nutzlos an Roberts' Handgelenk. Ich dachte nicht nach. Ich schlug einfach zu. Meine Faust traf seinen Kiefer hart genug, um ihn rückwärts taumeln zu lassen, sein Griff riss schließlich los von Summers Kehle. Er fiel ein paar Meter entfernt zu Boden, ausgestreckt gegen einen umgekippten Stuhl, Blut sammelte sich schon an seinem Mundwinkel. Dira stand genau eine Sekunde lang erstarrt da, bevor sie sich umdrehte und davonstürmte, verschwand durch die Menge und zur Vordertür hinaus, als hätte das Gebäude Feuer gefangen. "Summer!" George war schon an ihrer Seite, ließ sie sich sanft hins

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