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Kapitel 287

Penulis: Major_Canis
An diesem Morgen lag der Vorplatz der Polizeiwache von SunCity in ungewöhnlicher Stille. Die meisten Polizisten waren noch nicht zum Dienst erschienen. Tautropfen glitzerten auf den Blättern, und in der frischen Morgenluft lag ein schwacher Geruch nach feuchtem Asphalt.

Plötzlich zerriss ein panischer Schrei die friedliche Ruhe.

„Schnell! Vor dem Eingang liegt jemand am Boden!“

Mehrere Polizisten stürmten hinaus. Vor dem Tor lag ein Mann mittleren Alters, der lediglich eine kurze Hose trug. S
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  • Seine Reue (Mein Ex-Mann will mich zurück)   Kapitel 438

    „Ja.“ Daniel nickte. „Und weißt du was? Du bist jetzt ungefähr in dem Alter, in dem er sich zum ersten Mal getraut hat, mir Widerworte zu geben. Dein Tonfall, die Art, wie du deine Gefühle oft für dich behältst … darin ähnelst du ihm erstaunlich.“Josh wurde für einen Moment still. Immer wenn sein Großvater so von Papa Chase erzählte, wurde ihm ganz warm ums Herz. „Echt?“„Echt“, bestätigte Daniel lächelnd. „Und Grace …“ Er sah wieder in den Rückspiegel. „Dein Lachen klingt genauso wie seins. Und wenn dir etwas nicht passt, ziehst du genau wie er die Nase kraus. Wirklich haargenau.“Grace strahlte vor Stolz. „Ich bin wie Papa!“„Du hast etwas von Papa und etwas von Mama“, sagte Daniel liebevoll. „Eine ziemlich tolle Mischung.“An einer roten Ampel hielt Daniel an. Er nahm ein Taschentuch aus dem Ablagefach und reichte es nach hinten. „Wisch dir erst mal den Mund ab. Deine Lehrerin soll nicht denken, du hast auf dem Weg zur Schule im Laufen gefrühstückt.“Grace kicherte. „Wir sind

  • Seine Reue (Mein Ex-Mann will mich zurück)   Kapitel 437

    „Mama, wir frühstücken heute mit Oma, oder?“ Grace drehte den Kopf zu ihrer Mutter, die ein paar Schritte hinter ihnen ging. Sie selbst hatte es sich in den Armen ihres Vaters gemütlich gemacht und nutzte seit dem Aufstehen jede Gelegenheit, sich von ihm verwöhnen zu lassen.„Ja“, antwortete Althea und musste über ihre Tochter schmunzeln.Die Morgen im Haus der Millers folgten meist demselben vertrauten Rhythmus – warm, lebhaft und erfüllt von einem Gefühl der Geborgenheit. Durch die großen Fenster des Esszimmers fiel helles Sonnenlicht und spiegelte sich auf dem Marmorboden. Der Duft von Kaffee und frisch geröstetem Brot lag in der Luft, begleitet vom Trippeln kleiner Füße und dem leisen Stimmengewirr der Familie.„Mama!“ Josh kam zu ihr gelaufen. „Hast du meine Trainingsschuhe gesehen?“Althea stieß einen langen Seufzer aus. „Du lässt deine Sachen auch wirklich überall herumliegen. Hast du schon auf dem Schuhregal vorne beim Wohnzimmer nachgesehen?“Josh grinste und machte sich

  • Seine Reue (Mein Ex-Mann will mich zurück)   Kapitel 436

    „Was du für Chase empfunden hast, bleibt ein Teil von dir, ganz gleich, wie viel Zeit vergeht, Althea“, sagte Daven. Er nahm ihre Hand und hielt sie fest. Dann hauchte er einen kurzen Kuss auf ihren Handrücken – eine stille Geste, die zeigte, wie tief seine Liebe zu ihr war. „Eure Liebe war aufrichtig. Es waren die Umstände, die euch auseinandergerissen haben, keine Lügen.“Althea hielt unwillkürlich den Atem an. Davens Worte versetzten ihr einen Stich. Denn sie konnte nicht leugnen, was Chase ihr noch immer bedeutete. „Und was ist mit dir?“Ein schwaches Lächeln lag auf Davens Lippen, und sein Blick wurde weich, als er Althea ansah. Natürlich tat es weh. Das ließ sich nicht leugnen. Aber er hatte sich aus freien Stücken und von ganzem Herzen für diesen Weg entschieden. „Ich will einfach weiter an deiner Seite durchs Leben gehen und dabei ein besserer Mensch sein als früher. Mehr brauche ich nicht. Und falls du wirklich an meiner Liebe zweifelst, müsstest du längst wissen, dass mein

  • Seine Reue (Mein Ex-Mann will mich zurück)   Kapitel 435

    Es war bereits spät am Abend, als drei Wagen auf das Anwesen der Millers rollten. Die sanfte Gartenbeleuchtung warf lange Schatten auf die Steinwege. Daven stieg als Erster aus, dicht gefolgt von Cale und Daniel. Die Müdigkeit stand allen drei Männern ins Gesicht geschrieben, trotzdem waren ihre Schritte fest und ruhig. Jeder von ihnen schien noch mit Gedanken beschäftigt zu sein, die an diesem Abend ungeklärt geblieben waren.„Guten Abend, meine Herren“, begrüßte Hans sie und kam ihnen sofort entgegen. Als leitender Butler des Miller-Haushalts hatte er bereits auf ihre Rückkehr gewartet.„Schläft meine Frau schon?“ Daniel reichte Hans seine Tasche und den langen Mantel. Andere Hausangestellte nahmen Cale und Daven ebenfalls ihre Sachen ab.„Nein, Herr Miller. Frau Miller sitzt noch mit Frau Callister und Frau Beyer zusammen. Die drei unterhalten sich ganz entspannt.“Daniel wirkte einen Moment überrascht, dann zeigte sich ein leises Lächeln auf seinem Gesicht. Riana wartete offenb

  • Seine Reue (Mein Ex-Mann will mich zurück)   Kapitel 434

    Marlene rückte näher, griff ungefragt nach Elis Hand und drehte ihr Handgelenk, um die Uhr genauer zu betrachten. „Wunderschön. Daran siehst du, dass sie langsam anfangen, dich zu akzeptieren.“„Oma hat nichts davon gesagt“, erwiderte Eli vorsichtig. „Sie meinte nur, die Uhr sei ein Dankeschön dafür, dass ich ihr an Papas Grab geholfen habe.“„Natürlich sagt sie dir das nicht so unverblümt, Eli. Ehrlich, warum kapierst du das nicht?“, unterbrach Marlene sie. „Taten sagen mehr als Worte.“Eli entzog ihr behutsam die Hand. „Vielleicht.“„Du hast als Dank für deine Hilfe ein Geschenk bekommen“, setzte Marlene nach. „Für diese Familie ist das keine unbedeutende Geste. Du hast einen wirklich guten Eindruck hinterlassen.“Eli schwieg.Marlene sah ihr fest in die Augen. „Hast du Riana schon geschrieben?“„Noch nicht“, antwortete Eli ehrlich. „Ich wollte nur …“„Dann schreib ihr jetzt“, befahl Marlene. „Warte nicht länger. Frag sie, wie es ihr geht und wann ihr euch wiedersehen könnt.

  • Seine Reue (Mein Ex-Mann will mich zurück)   Kapitel 433

    „Das Abendessen ist fertig, Eli. Möchtest du jetzt etwas essen?“Silvias Stimme und das leise Klopfen an der Tür ließen Eli zusammenzucken. Hastig schob sie die Schachtel mit der Uhr, die Josh ihr schenkte, unter die Bettdecke. Vielleicht hatte Silvia gar nicht vor, hereinzukommen, aber Eli wollte trotzdem nicht, dass jemand mitbekam, womit sie sich seit ihrer Rückkehr ins Zimmer beschäftigte.„Nein!“, rief Eli etwas zu laut. „Ich habe keinen Hunger.“„Oh, in Ordnung. Wenn du später Hunger bekommst, wärm dir das Essen einfach noch einmal auf.“„Ja, Silvia. Danke.“Eli hörte, wie Silvias Schritte sich auf dem Flur entfernten, und atmete erleichtert aus. Sie hatte das Licht im Schlafzimmer absichtlich gedimmt. Die Vorhänge waren nur halb zugezogen, sodass das Licht der Stadt in schmalen Streifen über den Boden fiel. Eli saß auf dem Bett, den Rücken gegen das gepolsterte Kopfteil gelehnt und die Beine untergeschlagen. Neben ihr lag ihr Handy mit dunklem Display – fast so, als wartete

  • Seine Reue (Mein Ex-Mann will mich zurück)   Kapitel 2

    „Bist du völlig von Sinnen?“, fuhr Catherine Callister – oder einfach Kate – sie an, und ihre gellende Stimme zerriss die Ruhe des Gartens wie ein Messerstich. Ihre perfekt gepflegten Finger krallten sich so fest in Altheas Schulter, dass die zierliche Frau ins Wanken geriet. Die leichte Plastikgieß

  • Seine Reue (Mein Ex-Mann will mich zurück)   Kapitel 1

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  • Seine Reue (Mein Ex-Mann will mich zurück)   Kapitel 5

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  • Seine Reue (Mein Ex-Mann will mich zurück)   Kapitel 4

    „Sag mal … bist du völlig verrückt geworden?“Althea verstand nur zu gut, warum ihre beste Freundin so reagierte, mit einem Gesichtsausdruck, der vor blanker Fassungslosigkeit förmlich erstarrte. Sie hatte Lydia alles erzählt – und obwohl keine einzige Träne gefallen war, wusste Lydia genau, wie ti

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